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Lagerfähigkeit

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von juergen, 30. Juni 2004.

  1. juergen Gast

    Hallo und guten Tag,

    wie lange ist ungemahlener Kaffee haltbar und wie/wo sollte ich ihn lagern.

    Danke und Gruß
    Jürgen
     
  2. Holger Schmitz Moderator

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    Hallo Jürgen,

    dieser Beitrag könnte ein Gemetzel ergeben :D

    Manche Freaks hier sagen : gemahlenes Pulver hält 5 Minuten, danach verliert es Aroma, manche legen es in den Kühlschrank, dicht (für LIcht und Luft) verpackt, andere frieren ein (zumindest die Bohnen).

    Bei Filterkaffee spielt meiner Meinung nach eh keine Rolle, allerdings finde ich daß nach 14 Tagen nach Öffnung der Originaltüte egal wie gelagert der Duft und das Aroma weg ist.

    Ich denke Dicht verpackt reicht aus.
    Gruß
    Holger
     
  3. Stefan Moderator

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    Ungemahlener Kaffee hält durchaus bis zu vier Wochen ohne gravierende Qualitätseinbußen frisch. Er sollte dann aber auch entsprechend gelagert werden, sprich dunkel, trocken, kühl und aromadicht. In diesem Zeitraum würde sich also durchaus der Kühlschrank anbieten, mit dem Hinweis daß hier das Stichwort [b:post_uid0]aromadicht[/b:post_uid0] besonders beachtet werden sollte. Sonst schmeckt der Kaffee nämlich irgendwann nach dem Serranoschinken von vor 2 Wochen... :;):

    Gruß
    Stefan
     
  4. Smart Gast

    im kühlschrank ist das klima doch aber alles andere als trocken, oder irre ich mich da?
    außerdem fangen die bohnen doch auch an zu 'schwitzen' wenn man sie aus dem kühlschrank holt um seine mühle zu befüllen.
    d.h. auf den lieben, kleinen böhnchen setzt sich ein dünner wässriger schleier ab, welcher sicherlich alles andere als gut für die bohnen sein kann.

    ich habe meine bohnen bislang immer in einer kühlen abstellkammer aufbewahrt.

    habe zwar schon öfters gelesen dass man kaffee problemlos im kühlschrank lagern kann, bin dem ganzen aber (siehe oben) bislang etwas skeptisch gegenüber gestanden.

    gruß
    sebastian
     
  5. afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]Mit Bohnen hab ich es im Kühlschrank noch nie probiert, bei gemahlenem Kaffe ist das Ergebnis nicht überzeugend ;-(

    Bohnen einfrieren klappt bei mir ganz gut, wenn ich ne Kilotüte aufmache, kommen 250g in die Mühle, der Rest jeweils auch in 250g Portionen in den Gefrierschrank. Die Bohnen aus dem Gefrierschrank sind nach zwei Wochen immer noch so gut wie die Ersten aus der Packung, im Gegensatz zu normal gelagerten Bohnen (kühl, trocken, lichtgeschützt), bei denen merkt man das schon.

    cheers
    afx
     
  6. Smart Gast

    den "trick" mit der gefriertruhe hab ich jetzt schon öfters gelesen.
    konnte es aber irgendwie nie so richtig glauben.

    aber das werd ich demnächst sicher auch mal probieren, denn es stimmt schon was afx sagt...
    selbst bei optimaler lagerung (kühl,trocken,aromadicht verschlossen, lichtgeschützt) sind die bohnen schon nach 1-2 wochen nicht mehr frisch.

    was wäre denn wenn man die bohnen im vakuum zustand lagert?
    ich befürchte ja dass der sauerstoff eine erhebliche wirkung auf die bohnen ausübt. da bringt es auch nix die bohnen in einer verschlossenen dose aufzubewahren. sind die bohnen erstmal mit sauerstoff in kontakt gekommen,verflüchtigen sich die aromen wohl sehr schnell.

    gruß
    sebastian

    p.s. soweit ich weiß wurde das thema hier im board schonmal ausgiebigst durchdiskutiert.



    Edited By Smart on 1088695958
     
  7. graceland Mitglied

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    Das hier habe ich bei espresso-special gefunden:

    "(...) Aufbewahrungsort
    Der geröstete Kaffee sollte in einer Dose oder verschließbaren Verpackung dunkel aufbewahrt werden, da er sonst an Duft und Aroma verliert. Da Kaffeepulver hygroskopisch ist, zieht es Feuchtigkeit und Gerüche an (Anmerkung: während des Röstungsprozesses verlieren die Kaffeebohnen bis zu 22% ihrer Feuchtigkeit).
    Aufbewahrungstemperatur
    Die Aufbewahrungstemperatur sollte niemals unter 10° C liegen, da die natürlichen Öle und Fette des gemahlenen Kaffees sonst gefrieren und ein Espresso nicht mehr korrekt zubereitet werden kann.
    Sofern eine dieser Bedingungen nicht erfüllt werden, verliert das Produkt zunehmend an Qualität; was verursacht, daß alle organoleptischen Merkmale, die einen Kaffee ausmachen und unentbehrlich sind -um einen cremigen und dickflüssigen Espresso mit einer idealer Farbtönung zu erhalten- zunehmend schwinden. (...)"

    Die Kühlschranktemperatur liegt doch in der Regel unter 10° C, oder?

    Ulli
     
  8. Smart Gast

    ja, die kühlschrank-temperatur liegt so um die 7 grad.

    interessant finde ich aber vor allem diesen satz:
    [i:post_uid0][...]da die natürlichen Öle und Fette des gemahlenen Kaffees sonst gefrieren und ein Espresso nicht mehr korrekt zubereitet werden kann.[...][/i:post_uid0]

    in der gefriertruhe ist ein gefrieren der öle und fette also auf jeden fall gegeben. komischerweise ist das einfrieren der bohnen aber eine weit verbreitete methode, um die bohnen frisch zu halten.

    komisch komisch ???



    Edited By Smart on 1088717765
     
  9. Ampertaler Mitglied

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    Hi,

    smart[quote:post_uid0]...selbst bei optimaler lagerung (kühl,trocken,aromadicht verschlossen, lichtgeschützt) sind die bohnen schon nach 1-2 wochen nicht mehr frisch.[/quote:post_uid0]

    Also, das mag ja sein, aber was heißt denn frisch bei Kaffebohnen. Die wenigsten von uns werden doch direkt neben der Rösttrommel stehen und das heißbegehrte Gut dann in einer 2-Wochenmenge nach Hause tragen.
    Ich als Enverbraucher muss damit zufreiden sein, was mir die Händler so anbieten, und da kann zumindest [b:post_uid0]ich[/b:post_uid0] nicht einschätzen wieviel Zeit in der ganzen Logistikkette vom Röster bis zur Übergabe an der Ladentheke schon ins Land gegangen ist. Wer also irgendwo einen Kaffee kauft, geschmacklich dann damit rundherum zufrieden ist, für den müssen doch 2-3 Wochen [b:post_uid0]zusätzliche[/b:post_uid0] Lagerung oder gar länger daheim nicht unbedingt das Problem sein.

    graceland [quote:post_uid0]"...niemals unter 10°... sonst gefrieren ...Sofern eine dieser Bedingungen nicht erfüllt werden, verliert das Produkt zunehmend an Qualität; was verursacht, daß alle organoleptischen Merkmale, die einen Kaffee ausmachen und unentbehrlich sind -um einen cremigen und dickflüssigen Espresso mit einer idealer Farbtönung zu erhalten- zunehmend schwinden. (...)"[/quote:post_uid0]

    Auch das ist formal sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber wie signifikant ist das, ist das systematisch einmal geprüft worden, könnte ein jeder von uns das bei Blindproben herausschmecken?
    Apropos organoleptisch: Auf Anhieb hatte ich die ganz genaue Bedeutung auch nicht parat, deshalb über Google dieser Link (organoleptisch).

    Ich kann die Gefriermethode nur empfehlen: Grundsätzlich wird jeder chemische Prozess durch Temperaturverringerung verlangsamt, physikalische Transportprozesse (Diffusion) etwas abgeschwächt ebenso. In Kaffeeblechdosen in kleineren Portionen abgefüllt, den Plastikdeckel am Rand noch mit einem starken Plastikklebeband abgedichtet, kann [b:post_uid0]ich[/b:post_uid0] auch nach z. B. drei Monaten zu den "frischen" Bohnen keinen signifikanten Unterschied feststellen, aus der Erinnerung heraus. Auch nach dem Einfrieren gleiche Cremamengen, Geschmack/Sensorik (oder besser Organolepsis :;): ) wie zuvor, er shcmeckt mir einfach immernoch.
    Das Problem ist natürlich: Wie vergleiche ich. Meinen Ersteindruck kann ich ja nicht absolut stichhaltig protokollieren, und ein zeitgleicher Test mit "frischen" Bohnen könnte durch unvermeidliche Produktschwankungen behaftet sein.
    Ich kann nur sagen: Probieren geht wie immer über studieren, das muss jeder für sich "ausschmecken"und dann entscheiden.

    Ich bin mal wieder bei meinem Lieblingsthema angekommen: [b:post_uid0]Glaube versetzt bekanntlich Berge.[/b:post_uid0] Solange jeder mit seinem Espresso im Augenblick des Verzehrs zufrieden ist, der Espresso also einfach schmeckt, ist doch alles okay. Die bloße Sorge oder das Wissen um mögliche Mängel durch 2-3 Wochen gelagerte Bohnen verleiden mir den Kaffegenuss noch lange nicht.

    Ich habe in einer Zeitschrift mal ein Foto gesehen, da saßen mehrere Gourmets in einem Restaurant in Lyon an einem Tisch eine Trüffelccremesuppe schlürfend. Aber nicht einfach so, sondern mit großen Tüchern über den Kopf gelegt, bis auf die Tischoberfläche reichend, damit die Aromaeinbußen möglichst klein sind. Okay, für einen wahren Feinschmecker ist das vielleicht ja entscheidend.
    Wenn wir uns schon soviel Sorgen um unseren Espresso machen, könnten wir damit doch auch noch anfangen.
    Oh Gott, ich sehe schon, vielleicht ein neuer Kopftuchstreit?

    Schöne Grüße
    Ampertaler
     
  10. Holger Schmitz Moderator

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    Hi,

    Ampertaler hat es schön auf den Punkt gebracht.

    Bei mir zu Hause brauche ich im Schnitt für 1 kg Bohnen 3 bis 4 Wochen. Es ist mir allerdings schon 3 oder 4 mal vorgekommen daß ich die restlichen 200 bis 250 gr nach 3 Wochen einfach weggeworfen habe weil das Zeug einfach nicht mehr schmeckte (wirklich grauenhaft).

    Mit dem Einfrieren habe ich die Erfahrung gemacht daß die Bohnen nach dem Auftauen schneller Crema und Co verlieren als Bohnen die nicht gefroren gelagert waren.

    Gruß
    Holger
     
  11. afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0][quote:post_uid0]Bei mir zu Hause brauche ich im Schnitt für 1 kg Bohnen 3 bis 4 Wochen. Es ist mir allerdings schon 3 oder 4 mal vorgekommen daß ich die restlichen 200 bis 250 gr nach 3 Wochen einfach weggeworfen habe weil das Zeug einfach nicht mehr schmeckte (wirklich grauenhaft).[/quote:post_uid0]
    Den Effekt hab ich verstärkt bei deutschen Röstern im Vergleich zu den Italienern. Keine Ahnung warum, vielleicht liegt's an der initialen Verpackung.

    [quote:post_uid0]
    Mit dem Einfrieren habe ich die Erfahrung gemacht daß die Bohnen nach dem Auftauen schneller Crema und Co verlieren als Bohnen die nicht gefroren gelagert waren.
    [/quote:post_uid0]
    Oh ja. Da hatte ich so letztens auch meine Horror Erfahrungen. Ein Kaffee der vorher schon nicht besonders war, war nach dem Auftauen innerhalb eines halben Tages endgültig Oberschrott.
    Ich hab ihn über Nacht aufgetaut und in der früh gerade noch passabel drei Cappus gemacht. Birgit hat versucht nachmittags damit Cappu zu machen und mir dann abends die Ergebisse gezeigt, leicht bräunliche Milch mit öligen Tropfen an der Oberfläche... WÜRG!

    Deswegen immer in sehr kleinen Packungen einfrieren, maximal ne Wochendosis.

    cheers
    afx
     
  12. Holger Schmitz Moderator

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    hmmm ich hatte das nur bei Ital. Röstern, konkret bei Segafredo und Alfredo ... Anfangs schmeckten die gut.

    Gruß
    Holger
     
  13. Stefan Moderator

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    [quote:post_uid0="Smart"]selbst bei optimaler lagerung (kühl,trocken,aromadicht verschlossen, lichtgeschützt) sind die bohnen schon nach 1-2 wochen nicht mehr frisch.[/quote:post_uid0]
    Also 1 bis 2 Wochen sind völlig übertrieben - zumal man nicht mal genau weiß, wie lange der geröstete Kaffee schon beim Röster gelagert wurde. Nur als Anhaltspunkt - einige italienische Röster gönnen ihren Produkten eine extralange Ausgaszeit von mehreren Wochen, bis sie verpackt werden.

    Wenn man weiß, daß sich das volle Kaffeearoma überhaupt erst in den ersten 24 Stunden Lagerung voll ausbildet, danach aber immer noch die erste Woche eine geringe Steigerung festzustellen ist. Bergab geht es wirklich erst nach den ersten zwei Wochen nach der Röstung.
    Für mich selbst habe ich diesen Zeitraum praktischerweise über den örtlichen Röster austesten können - da ich hier genau weiß, wann der Kaffee geröstet wurde bzw. wann er im Laden war. Je nach Sorte kann man guten Gewissens von 2 bis 4 Wochen ausgehen.

    Gruß
    Stefan



    Edited By Stefan on 1088801077
     
  14. stefano Gast

    Guten Tag alle zusammen,

    Geschmacksverlust bei ganzen Bohnen konnte ich bei meinem Kaffee noch nie feststellen. 1 kg ist bei uns in 4 Wochen weg. Und ich bestelle direkt bei der deutschen Vertretung einer italienischen Rösterei, die garantieren mir, daß der Kaffee max. 10Tage alt ist.
    Ich denke, es kommt in der ganzen Prozeßkette (Auswahl des Rohkaffees/Röstung/bis in die Tasse) auf vieles an.
    Ich habe die Rösterei letzten August in Neapel besucht. Dort wird der jede Kaffeesorte einzeln bis zu 20 Minuten geröstet und einzeln gelagert und dann erst gemischt und verpackt. Und der Kaffee wurde ausgeblasen, d.h. die bei der Röstung verbrannten Bohnen werden aussortiert. Und wenn ich den Kaffee in Deutschland öffne, dann erhalte ich gutriechende, ölige Bohnen.
    Gelagert werden die Bohnen in der Originalverpackung, verschlossen mit einem Plastikclip, zwischen den Espressotassen im Küchenschrank.
    Als ich noch mit meiner Napolitana Kaffee gemacht habe, wurde der Kaffee in gleicher Weise aufbewahrt, eben nur in einer speziellen Kaffeedose.
    Von Kühl- oder Gefrierschrank halte ich nix, das halte ich für ein Ammenmärchen. Im Kühlschrank sind viel zu viele andere Lebensmittel, die Gerüche und Aromen abgeben. Gefrierschrank?? Ich sage nur Gefrierbrand!!!! Oder Vakuum verpacken.
    Und genau aus diesem Grund kauf ich auch kein Massenprodukt wie Lav... oder im Elektroeinzelhandel. Schnelle Produktion und falsche Lagerung, auch wieder zwei Beispiele in einer Prozeßkette.

    bis dann
     
  15. Stefan Moderator

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    [quote:post_uid0]Gefrierschrank?? Ich sage nur Gefrierbrand!!!! [/quote:post_uid0]

    Erklär uns doch mal, wie sich bei Kaffee Gefrierbrand äußert? Ich stelle mir das jedenfalls als sehr schwierig vor, bei dem geringen Wasseranteil... :p

    Gruß
    Stefan



    Edited By Stefan on 1089324300
     
  16. Dirk2 Mitglied

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    Hallo
    was@stefano beschreibt, kann ich bedingt bestätigen.

    Lagerung im Kühlschrank ist meiner Erfahrung nach möglich, aber
    nicht empfehlenswert.
    Der Kaffee zieht dann Feuchtigkeit wenn er in die Mühle kommt.
    Der Geschmack wird dadurch nicht besser.

    Einfrieren hat den ähnlichen Effekt, halte ich auch für
    nicht sinnvoll, da die Bohnen nach kurzer Zewit nach dem auftauen stark an Aroma verlieren.

    Robustahltiger Kaffee ist weniger problematisch als feinste
    Arabikas in dere Lagerung. (meine Erfahrung)

    Ich lagere den Kaffee in einem dicht schliessenden Behälter
    kühl in Bodennähe, Weinregal im Keller ist ebenfalls, empfehlenswert.
    Licht sollte keins drankommen.
    so hält sich der Kaffee zumindest 2 Wochen frisch, ohne
    deutlich an Aroma zu verlieren.

    Danach sollte er verbraucht sein.

    Das gilt für Robustalastige Kaffees.

    Feinste Arabikas wollen schneller verbraucht sein.
    3 Tage nach Mahlung bis spätesten eine Woche.
    Danach geht es deutlich bergab mit der Qualität.
    Die Crema wird dann hell und dünn, das Marzipanig/schokoladige
    wirkt dann mehr bitter süss.

    Deshalb kaufe ich Arabika direkt frisch beim Röster in kleinen
    Portionen und verbrauche so schnell wie möglich.
    (durch den geringen Koffeingehalt lässt sich auch mehr trinken)

    Gruß Dirk
     

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