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Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

Dieses Thema im Forum "Weltweit" wurde erstellt von olli6269, 4. Oktober 2010.

  1. olli6269

    olli6269 Gast

    hallo,
    ich und meine frau überlegen ernsthaft uns mit einem mobilen kaffeeservice selbstständig zu machen.dabei soll es nicht nur um den altbewerten normalen kaffee,sondern um die verschiedensten möglichkeiten die man mit kaffee anstellen kann gehen.speziell geht es uns um das fahrzeug (hänger) was alles machbar ist und wer auf diesem gebiet erfahren genug ist um uns gute ansätze und tipps für dieses vorhaben zu liefern?für eure hilfe wären wir euch sehr verbunden.
    mit freundlichen grüßen,
    olli6269
     
  2. LilaQ

    LilaQ Mitglied

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  3. olli6269

    olli6269 Gast

    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    ok,das war schon mal ein guter anfang und rat aber ich denke wenn ich mehr wissen möchte und dort anrufe,werden die ganz sicher hinterm berg halten mit ihren antworten.man wird uns als konkurrenz ansehen.
    trotzdem danke für den tipp.:lol:
     
  4. asphalt

    asphalt Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Gib mal kaffeeklatsch 1956 in die sufu ein.
     
  5. Elbe

    Elbe Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Wenn Du davon leben möchtest: Vergiß es am besten. Das kann immer nur ein kleiner Zuverdienst sein. Und dafür sind die Investitionen schon recht hoch, nur um ein- oder zweimal in der Woche auf einem Marktplatz zu stehen. Und dann ist Scheißwetter im November, oder Bullenhitze im Juli, oder Eiseskälte im Februar und kein Mensch möchte im Freien stehen und Espresso trinken.
     
  6. Schnüffelstück

    Schnüffelstück Mitglied

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  7. olli6269

    olli6269 Gast

    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    ok aber ich habe ja nicht gesagt das ich das in deutschland machen möchte und ganz sicher auch nicht nur zwei tage die woche.in deutschland ist das nur schwer vorstellbar,da gebe ich dir recht aber glaub mal,europa ist gross :lol:
     
  8. cremator

    cremator Mitglied

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  9. Elbe

    Elbe Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Glaub mir, das ist überall eine ziemlich bescheuerte Geschäftsidee. Überlege Dir mal, was die Investition in eine mobile Bar ausmacht, was Du an Standmiete zahlst, was die variablen Kosten für Kaffee, Geschirr, Energie usw. sind, was Du maximal pro Stunde an Umsatz machen kannst, wieviel dabei hängenbleibt und eintscheide dann, ob es sich lohnt. Viel Spaß!
     
  10. olli6269

    olli6269 Gast

    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    schade schade schade....
    wirklich gutes angebot das du da gefunden hast,ist nur leider schon verkauft.
    trotzdem,danke für die mühe :-D

    l.g.olli
     
  11. olli6269

    olli6269 Gast

    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    ok,das alles steckt ja noch in den noch nicht mal vorhandenen kinderschuhen.
    wie genau wir uns das vorstellen ist auch noch nicht ganz ausgereift.aber wenn wir nicht davon überzeugt wären,würden wir garnicht drüber nachdenken.und mal ehrlich.....
    risiken sollten in allen bereichen der selbstständigkeit be-und durchdacht werden und erst dann sollte man sich definitiv dafür oder dagegen entscheiden.
    ist aber cool das es auch kritische stimmen zu dem thema gibt.danke dafür.
    gruss olli :shock:
     
  12. mcblubb

    mcblubb Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Mein persönlicher Rat zum Thema:

    Einen Businessplan erstellen.

    Das ganze Thema ist schon mehrere Male hier durchgekaut worden.

    Eins ist klar: um wirklich zu zweit davon Leben zu können musst Du an 5-6 Tagen pro Woche, jede Tag mind. 150 Kaffees ausschenken. Besser mehr.

    Das ist an regnerischen Tagen, sehr heißen Tagen, während der Fußball WM und was weiß ich sonst noch verdammt schwer.

    Für diese Größenordnung musst Du die Logistik in Deinen Verkaufswagen packen können.

    Rechne damit, dass Dir die örtlich bereits vorhandenen Gastronomen gegen Dich arbeiten werden. Rechne damit, dass diese Leute die Behörden auf Ihrer Seite haben.

    Du brauchst genügend Startkapital um neben Deinem Invest auch noch einige Monate Lebensunterhalt zu finanzieren.

    Und: lies Dich durch die bereits vorhandenen Diskussionen zu diesem Thema durch.

    Gruß

    Gerd
     
  13. Alitalia

    Alitalia Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    hallo,

    kennst Du diese Variante? Ich wollte mir auch mal sowas bauen und so fünf stück davon in berlin betreiben, um die parks und die schlange am reichstag (museumsinsel u.ä.m.) zu versorgen. das klappt das ganze jahr bei jedem wetter - macht aber vielleicht nicht so viel spass. ich gratuliere zu deinem mut und wünsch dir viel glück.

    Gruß

    jens
     
  14. hopi

    hopi Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Ich will mich ja nicht in die Reihe der Pessimisten einreihen, aber ich muss den Kritikern zu 100% zustimmen.
    Es ist klar, dass man von so etwas leben kann, aber wie schon angesprochen bist Du nicht der erste mit dieser Idee und die andern werden dich nicht Kampflos wildern lassen.
    Und das ganze in einem andern Land aufziehen zu wollen, ist noch verrückter, die wenigsten die das vorhaben kennen sich mit der Gesetzeslage in den betreffenden Land aus.
    Und das schlimmste ist der Plan, dass ihr dieses als Paar machen wollt. Entweder habt ihr jetzt schon keine Jobs (dann habt ihr bestimmt auch nicht das Kapital) oder ihr wollt euer Hobby zum Beruf machen (dann habt ihr kein Hobby mehr). Wenn man so etwas startet, sollte mindestens einer einen festen Job haben der zum Leben reicht, besser beide und wie schon angesprochen mit einem Wochenendverkauf starten.

    Deutsche haben zwar den Hang alles schlecht zu reden, aber in manchen Fällen liegt das scheitern einfach auf der Hand.
     
  15. Barista

    Barista Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Die Idee einer mobilen Kaffeebar sehe ich auch allenfalls als Möglichkeit eines kleinen Zubrotes durch Erweiterung des Hobbys. Betriebswirtschaftlich rechnen darf man das wohl aber eher nicht. Idealismus gehört dazu.
    Machen würde ich so etwas nur wenn ich ein festes Einkommen und das Kapital für die mobile Kaffebar hätte. Wenn das dann überhaupt nicht laufen sollte, hat man nur das vorhandene kapital in des Sand gesetzt, mehr aber auch nicht.
     
  16. Alitalia

    Alitalia Mitglied

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    Dessau
    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    naja, allen berechtigten einwänden zum trotz gibt es ja nun dieses ding in leipzig und diese tage, an denen man mit dem barista nicht reden kann, weil zuviel betrieb ist - ich habe mein projekt damals in einer frühen phase aufgegeben, weil sichs alleine nicht gerechnet hätte und ich keine lust auf angestellte hatte - genehmigung hätte es damals noch gegeben.

    gruß

    jens
     
  17. mcblubb

    mcblubb Mitglied

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    Pfalz
    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Das kann man mit "haste mal nen Euro" schnorren auch. Die Frage ist, wie man damit oder/und davo lebt.

    Aus meiner Sicht braucht man ein Anfangskapital (für die Grundausstattung und zum Überleben) ca. 50.000€. Das Kapital bringt Dir (wenn Du es hast) schon 100-150€ im Monat auf dem "Sparbuch" (o.ä.). wenn Du sie leihst kosten sie 300-350€ im Monat. Dazu will man vielleicht noch ein Nettoeinkommen von 1.500 € im Monat (für 2 Personen) haben (und das ist verdammt wenig, betrachtet man das Risiko). Also bruacht man 300€ für den Invest + 3.000€ um von irgendwas zu leben + die Kohle für die laufenden Kosten (Standmiete, Wartung, Reparaturen, Rohstoffe).

    Gefühlt muss man monatlich ca. 5.000€ einnehmen umd danach ein "armes Sch..n" zu sein (sorry für die Wortwahl). Das sind pro Tag ungefähr 150-180 Espresso...

    Und es darf nicht regnen, schneien, wettbewerben etc.

    Gruß

    Gerd
     
  18. Nikopol

    Nikopol Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Sofern die "Lage" stimmt (soll im Ausland sein, vielleicht hat Olli ja eine Marktlücke entdeckt?), ein Businessplan durchgerechnet wird, genug Eigenkapital vorhanden ist und es eine Strategie zum geplanten Rückzug im Falle des Scheiterns (Plan für ein "Ende mit Schrecken, ohne Schrecken ohne Ende") gibt, dann spricht doch ohne weitere Details erstmal nichts prinzipiell gegen die Idee.

    Das wichtigste ist imo zu klären, ob man am gewünschten Standort wie geplant tätig werden kann. Ich habe kürzlich erst einen Bericht über die mobilen Pizzastände in Frankreich gesehen, die sich an guten Standorten schon rentieren können. Die sind sogar organisiert und "Konzessionen" gingen an manchen Standorten nur dann auf einen Neuen über, wenn ein Alter aufhört.

    Also wie immer: erstmal gut den Markt recherchieren und realistisch planen, bevor man loslegt. Im Zweifel vielleicht auch die Hilfe von Existenzgründerzentren in Anspruch nehmen, um mal einen Blick von außen auf den Plan werfen zu lassen. Hier im Forum wollte ich Details zu einer evtl. Marktlücke auch nicht offen darlegen. :lol:
     
  19. espresso-prego

    espresso-prego Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Ich würde euch auch raten da nicht so einfach reinzuspringen und massig Geld im Voraus locker zu machen.
    Ich glaube ich würde mich mit einer Espressomaschine und Mühle erst einmal irgendwohin stellen und 2 oder 3 Monate versuchen ein gefühl für die potenziellen Kunden zu bekommen. Dann hast du einen Aufwand der 1500 Eur betragen mag und wenn es nix hast hast du eine schicke Maschine.
     
  20. Bauhaus

    Bauhaus Mitglied

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    AW: Mit Kaffee in die unabhängige Selbstständigkeit

    Geh lieber arbeiten;-), oder Esskastanien am Louvre verkaufen; da hab ich vor zwei Jahren 10 Stück für 8€ von einem Albaner gekauft, der mich umbringen wollte, als ich sie ablehnte, nachdem er mir den Preis genannt hatte.
     

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