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Thermometer zum milchaufschäumen - Wo herbekommen und ist es sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von chrlenzen, 3. August 2004.

  1. chrlenzen

    chrlenzen Mitglied

    Beiträge:
    67
    Ort:
    Eschweiler
    :cool: Ich schäume gerne und regelmäßig und mit gutem Erfolg Milch auf mit meiner Gaggia Classic coffee, aber - und nun die Frage: wie erreiche ich die optimal-Temperatur von 70 Grad?? Meistens ist meine Milch noch zu kalt... :( also: in Espressobars haben sie teilweise so reingehängte Minithermometer, damit die optimale Temperatur eingehalten wird - gibt es sowas irgendwo zu kaufen und ist es sinnvoll??
     
  2. Holger Schmitz

    Holger Schmitz Moderator

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    9.673
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    Mönchengladbach
    Hi,

    ich halte da nichts von. Bei mir ist Schicht mit aufschäumen (genauer zum klugscheissen : Ende der Rollphase) wenn das Kännchen beim berühren zu Heiß ist, deshalb halte ich das Kännchen so daß 1 Finger die Kanne berührt.

    Das bekommst Du auch mit der Gaggia hin, dauert nur etwas länger weil weniger Dampf.

    Wenn Du es nicht fühlst hörst Du es auch.

    Ich sage immer Milch schäumt man mit den Ohren auf : Wenn es richtig schlürft schäumt die Milch gut auf (Ziehphase), wenn die Milch dann anfängt Brodelgeräusche von sich zu geben ist es meist schon etwas zu spät.

    Gruß
    Holger
     
  3. Stefan

    Stefan Moderator

    Beiträge:
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    MK
    Also die genannten 70 Grad sind allenfalls ideal, um den Schaum ganz schnell wieder zusammenfallen zu lassen - bei dieser Temperatur gerinnt das Milcheiweiß. Ich würde eher von 50 bis 60 Grad ausgehen - wobei die Temperatur nur ein Faktor unter vielen ist. Genauso spielt auch die Milchmenge und das Luftvolumen, bzw. deren Verhältnis zueinander eine Rolle.
    Meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung - ein Thermometer lenkt nur ab, bzw. lenkt die Aufmerksamkeit nur allzusehr auf diesen einen Faktor. Im Grunde hat man doch das perfekte Aufschäumthermometer eingebaut - wenn man die Milchkanne nicht mehr anfassen kann, ist sie zu heiß! :;):

    Gruß
    Stefan
     
  4. Host

    Host Mitglied

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    Berlin
    Und das eingebaute Aufschäumthermometer funktioniert nicht schlecht. Ich hab mal spaßeshalber die Temperatur beim Aufschäumen gemessen, - als ich das Kännchen nicht mehr anfassen konnte warens 60°C.
    Sind die Tassen schön vorgewärmt ist das mehr als ausreichend.

    Grüße
    Horst
     
  5. muenchenlaim

    muenchenlaim Mitglied

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    München
    Die Standard- Thermometer sind auf jeden Fall ziemlich träge. Ich brauchte letztens ohnehin ein Multimeter (Volt, Ohm ...) und hab eins genommen, das auch einen Temperaturfühler hat. Reagiert sehr schnell (man kann damit auch die berühmten 91, 92, 93, 94 Grad Auslauf-Zemperatur messen) und geht genau (in kochendes Wasser gehalten zeigt es 97 Grad. Was mich zunächst irritiert, sich dann aber für München - Höhe über Grund - als richtig herausgestellt hat). Gibt’s im Baumarkt (nach espresspXXL die zweite Quelle für alle verrückten Bastler :D) für ca. EUR 20.

    Christoph
     
  6. feuervogel

    feuervogel Gast

    hihi... also ein espresso ab 6000 meter höhe dürfte dann aber langsam problematisch werden. da kocht das wasser doch irgendwann schon bei 60 grad ?!

    in dem zusammenhang fänd ich interessant mal die espressoerfahrungen von skihütten zu beleuchten, vielleicht kommt ja da schon der siedepunkt den 90grad brühtemperatur gefährlich nahe??? oder wird ein espresso in 3000 meter höhe vielleicht nur nochj m it 70 grad gebrüht?
    lg feuervogel
     
  7. afx

    afx Mitglied

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    München
    [color=#000080:post_uid0]Abgesehen von Schomer schaffen es ne menge Leute Espresso auch in den Bergen zu produzieren.
    Ken Fox (einer der alties) sitzt irgendwo bei Boise in den Rockies mit seinen Cimbalis und hat da keine Probleme.
    Der Höhen/Druck -unterschied macht sich erst nach dem Siebträger deutlich bemerkbar. Vorher steht das System ja unter Druck, d.H. der Luftdruck ist für den eigentlichen Brühvorgang uninteressant.

    cheers
    afx
     
  8. Elbe

    Elbe Mitglied

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    Wolfsburg
    Feuervogel, ganz so drastisch geht die Siedetemperaturkurve nicht runter. Bei 3000m Höhe siedet Wasser bei 90°C, bei 6000m bei 80°C und bei 9000m bei 70°C. Für die Espressobereitung ohne Belang, da die Maschine ja unter Druck steht. Nur würde der fertige Espresso auf dem Mount Everest noch in der Tasse Kochblasen werfen.

    Martin
     

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