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Videokonvertierung / Formatfrage

Dieses Thema im Forum "Was ich unbedingt noch sagen wollte..." wurde erstellt von mcrob, 23. September 2012.

  1. mcrob Mitglied

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    Hallo zusammen,

    vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus.

    Zur Nutzung in Itunes und streamen zum Apple TV möchte ich ein paar Filme in MP4 umwandeln.

    Nun habe ich eine Frage zum Ausgabe Format.

    Zum Konvertieren werde ich Handbrake verwenden.

    Als Format der Quelle wird 720x576 angegeben, als Output gibt Handbrake 720x436 und Anamorphic von 1024x436 an.

    Der Sinn der Umwandlung ist mir irgendwie nicht klar :(

    Bevor ich was ändere würd ich gern den Backround verstehen.

    Hat da jemand ne einfache Erklärung?


    Danke.
  2. S.Bresseau Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Ich kenne weder handbrake noch iTunes/AppleTV, ich kann nur allgemeine Begriffserklärgen liefern

    Dein Ausgangsmaterial liegt in PAL vor, der Konverter will offensichtlich Bildinformationen in der Höhe reduzieren. "Anamorph" heißt, dass das Seitenverhältnis beim Konvertieren verändert wird, es muss bei der Wiedergabe wieder entzerrt werden, um richtig dargestellt zu werden. Für gängige Verhältnisse siehe hier:

    Aspect ratio (image) - Wikipedia, the free encyclopedia

    720/436 kenn ich nicht, 1024/436 ist 2.35:1, das Cinemascope-Verhältnis.

    Versuche die Auflösung beizubehalten, sonst hast Du Qualitätsverluste. Hat der Konverter keine "User" oder "custom"-Einstellungen?
  3. gunnar0815 Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Der Xilisoft Video Converter hat schon Vorgaben für ITunes usw.
    Da brauchst du nur den Film rein ziehen und das Endformat eingeben. (kostet aber was)
    Der VLC Payer kann das auch da muss du aber ganz genau wissen was du machst.
    Am besten eine Beschreibung zu diesen Format herunterladen.

    Gunnar
  4. plempel Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Ich würde einfach je eine Minute in die verschiedenen Formate umwandeln und dann schauen. Diesen ganzen Codec-Scheixx kann man eh nicht verstehen. :-?

    Gruß
    Plempel
  5. gunnar0815 Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Gibt doch nur gefühlter 9.734.922 offene Codecarten und 1.324.352 nicht offene. :lol:
    Gib aber Programme die dir den Codec anzeigen z.B. GSpot GSpot - Download
    Ja das hört sich nach was anderem an.
    Das zeigt welchen Codec der Film verwendet und welchen du installiert hast.

    Gunnar
  6. plempel Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Muchas gracias! :)
  7. Mark_Twain Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Noch kurz der Vollständigkeit halber. MP4 ist kein Codec, sondern ein Containerformat. Evtl willst du deinen Film gar nicht umwandeln, sondern nur in den MP4-Container packen? Das Stichwort heißt "Muxen". Das geht ohne Qualitätsverlust, geht schneller als neu berechnen, kann aber manchmal zu Problemen mit anamorphem Material führen, wenn der Player das Seitenverhältnis ignoriert.
  8. mcrob Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Die Quelle sind in dem Fall Kauf-DVD.

    Die Idee war diese mittels Itunes und Apple TV streamfähig zu bekommen, aus Gründen des Komforts.
  9. Mark_Twain Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    720x436 = schwarze Balken abgeschnitten, anamorph
    1024x436 = dito, nicht anamorph.

    Im ersten Fall übernimmt der Player die Skalierung (wenn er es kapiert), im zweiten Fall ist das bereits erledigt mit dem Nachteil größerer Dateien und (theoretisch) etwas schlechterer Qualität.
  10. S.Bresseau Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Hmmm ... wieso sollte im zweiten Fall die Qualität schlechter sein? Und wieso nur im zweiten nicht anamorph? (nach der Beschreibung wäre es nur im ersten Fall nicht anamorph)
    In beiden Fällen hat das Zielformat genügend Breite, die Höhe wird in beiden Fällen reduziert. Nach meinem Verständnis wäre es nur dann nicht anamorph, wenn die reine Bildinformation auf eine Breite von 720*(436/576) = 545 Pixel runterskaliert würde und der Rest mit einem schwarzen Rand aufgefüllt würde.
  11. Mark_Twain Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Zwei mal skalieren sorgt für schlechtere Qualität als ein Mal. Beim Reencode wird im ersten Fall gar nicht skaliert, sondern nur beschnitten. Im Prinzip müsste gar keine Bildinformation neu berechnet werden (v.A. falls er beim Ausgangsformat MPEG2 bleibt). Der Player muss dann nur noch einmal auf die Ziel-Auflösung skalieren. Im zweiten Fall wird beim Neuberechnen zunächst auf 1024 Pixel Breite skaliert und beim Abspielen dann noch einmal auf Bildschirmauflösung (z.B. 1920 x 818 px). Wie geschrieben: theoretisch. Ob das wirklich sichtbar ist: ?
    1024/436 = 2,35 = cinemascope-Format, bei quadratischem Pixel-Seitenverhältnis, also nicht anamorph
    720/436 = 1,65; bei einem Pixel-Seitenverhältnis von 1,42 (anamorph) wird das Bild in die Breite gestreckt -> 2,35
    Beim Abspielen wird das Bild in der Regel in die Breite gestreckt. Die Höhe wurde reduziert, weil das Programm offenbar die schwarzen Balken oben und unten bereits abgeschnitten hat. Die Ursprüngliche Höhe war 576 (mit schwarzen Balken). Natürlich könnte man die schwarzen Balken beibehalten. Dann käme man auf das übliche 16:9 Seitenverhältnis 1024/576.
    Es bleibt die Entscheidung zu treffen, ob man die Auswahl des Seitenverhältnisses dem Player überlässt (anamorph) oder durch skalieren festlegt.
  12. S.Bresseau Mitglied

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    Woran erkennst Du, dass es im Ausgangsmaterial schwarze Balken gibt?
  13. Mark_Twain Mitglied

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    Das ist bei DVD-Video im Cinemascope-Format immer so ;-)
  14. S.Bresseau Mitglied

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    AW: Videokonvertierung / Formatfrage

    Danke! ich habe mich zwischenzeitlich ein wenig eingelesen (DVD Infos, technische Informationen zur DVD), ich wusste nicht, dass sich auf DVDs auch anamorphe Videos befinden können.

    Viele Grüße
    Stefan

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