4:6 Brühmethode von Tetsu Kasuya

Diskutiere 4:6 Brühmethode von Tetsu Kasuya im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; säurebetonten Kaffees z. B. aus Burundi Burundis und Yirgas eignen und diese -klassischer Weise- weniger Säure mitbringen Interessant ;-)

  1. #21 DaBougi, 28.02.2018
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    Interessant ;-)
     
  2. #22 DaBougi, 28.02.2018
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    Übrigens habe ich was gelesen, das möglicherweise die Vorliebe mancher für gelegentliche "Unterextraktion" zu tun hat.
    Falls noch nicht bekannt:
    The double hump
     
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  3. #23 Mr. Crumble, 28.02.2018
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    Ja, der Burundi kann eine sehr schöne Säure haben..ist abhängig von der Röstung. In meinem letzten Test (Nomad Coffee) hatte dieser ja auch eine "gute Säure"..hingegen eignen sich die Burundis auch sehr gut für diese v.g. Brühmethode. Meine Aussage müsste demnach relativiert werden.

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  4. #24 DaBougi, 04.03.2018
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    Ich habe es jetzt auch mal versucht (mit dem letzten Rest Burundi)...
    War sicher die leckerste Variante bisher, auch wenn es nicht besonders "klar" im Sinne der Farbe war (3er Chemex...), geschmacklich schon.
    Ich habe mittlerweile wirklich Gefallen an den hellen Brews gefunden, leider ist es es oft ein schmaler Grat zu undifferenzierter "helleBohne-Geschmack".
    Was ich aber auch über mich erfahren habe:
    Es macht mir keinen Spass, was herausschmecken zu wollen bzw das auch noch zu benennen. Wenns von selber kommt, sehr schön, manches "drängt" sich fast auf, ansonsten bleib ich bei Tendenzen (süss, nusiig etc) und generellem Geschmack :)
     
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  5. #25 dergitarrist, 04.03.2018
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    Das ist auch nicht der Weg dahin, es zu tun. Greif und beschreib das, was du greifen und beschreiben kannst. Und mit der Zeit wird's schlicht mehr.
     
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  6. #26 DaBougi, 04.03.2018
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    Weise Worte :)

    Weil ich gerade drüber gestolpert bin:
    schon jemand Erfahrung mit dem Zero Pour von Nick Cho? Ist ja sehr eigenwillig...
     
  7. #27 dergitarrist, 05.03.2018
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    Fast unmöglich, das unkommentiert hier reinzuposten... aber ich halte mal an mich.
     
  8. #28 Mr. Crumble, 05.03.2018
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    Nick Cho kann ich bei seinen meisten Beiträgen nicht ernst nehmen. Spätestens als er in der Kalita mit SEINEM Rezept eine b-r von 1:11 verwendet hat.
    Da zählt m.E. nur sein eigener Spaß und Freude "anders" zu brühen.

    Aber ähnlich (gelagert) habe ich auch schon mal gegossen. Zu meinen Anfangszeiten während der Bloomphase ;) So konnte man schöne "Pilze" bauen. Mit einer anständigen Extraktion hat das dann aber nichts zu tun.

    Mr. Crumble
     
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  9. #29 DaBougi, 05.03.2018
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    Wieso...soll ja kommentiert werden :)

    Übrigens: dass die Blasen am Anfang des Pourens dem Ausgasen zugeschrieben werden, steht ja scheinbar nicht zur Diskussion (zumindest hatte ich es noch nirgends bemerktl

    Ich persönlich werde den Eindruck aber nicht los, dass da hauptsächlich Luft rausgluckert dort wo das Wasser durchchannelt.
    Ich sage NICHT dass das so ist...es erscheint mir aber so...
     
  10. #30 dergitarrist, 05.03.2018
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    Dagegen spräche, dass ältere Röstungen deutlich weniger blubbern. Also bleib ich vorerst bei der Hypothese, dass das CO2 von der Röstung ist.
     
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  11. #31 DaBougi, 05.03.2018
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    Ist eigentlich ohnehin einfach: Mahlgut in einer Schale bloomen lassen..wenn's dann blubbert ist es wohl sicher keine "Channelluft" :)
     
  12. #32 dergitarrist, 05.03.2018
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    Tut's... machen wir beim Cupping dauernd. ;)
     
  13. #33 DaBougi, 05.03.2018
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    Haha...ja, daran hab ich gar nicht gedacht.
     
  14. #34 cosmosoda, 06.03.2018
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    Vielen Dank für den interessanten und differenzierten Input!

    Kannst Du näher erläutern, was Du mit guter/angepasster Gießtechnik meinst?

    Das gebe ich Dir Recht. Ich hatte letztens Bohnen, die haben mit dieser Methode überhaupt nicht funktioniert haben (waren dunkle, eher schokoladige Bohnen). Ich habe das Gefühl, dass diese Methode vor allem bei komplexeren und nicht so harmonischen (im Sinne von rund) Bohnen besser funktioniert.

    Wie meinst Du das genau?

    Säure habe ich auch bei meinen Versuchen herausgeschmeckt. Ich habe das aber vor allem darauf geschoben, dass durch diese Methode die einzelnen Geschmäcker viel differenzierter (im Sinne von "stärker von einander getrennt") erscheinen. Dementsprechend die Säure auch viel deutlicher heraussticht. Bei säurearmen Kaffees dürfte das nicht mehr so zu schmecken sein.

    Bei Unterextraktion würde ich auch eher von einem sauren/säuerlichen (dünnen) Geschmack ausgehen. Säure dagegen ist ja auch etwas, was den Geschmack unterstützen kann.

    Das kann gut sein ;)

    Wäre interessant, was der Refraktometer dazu sagt. :) Wie oben geschrieben, verbinde ich Unterextraktion immer mit einem dünnen, säuerlichen/sauren Geschmack. Das ist mit dieser Methode bei mir aber nie der Fall gewesen. Die Ergebnisse waren meisten clean und ausdifferenziert mit gutem Körper (je nach Aufteilung). Eventuell wird die Unterextraktion durch die höhere Brühratio ausgeglichen?
     
  15. #35 DaBougi, 06.03.2018
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    Die Extraktionsrate kann man (wenn ich da nicht was durcheinanderbringe) nicht mit höher dosieren ausgleichen, nur die Tds.
     
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  16. #36 DaBougi, 06.03.2018
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    Also bei mir würde die Antwort lauten:
    Auf ein "trocken gelaufenes" Kaffeebett giessen, ist (finde ich) etwas heikel, also sehr sanft angiessen. mache ich das nicht, wird das Bett ein "Sauhaufen" :)
     
  17. #37 cosmosoda, 06.03.2018
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    Bitte definiere "Sauhaufen" :)
     
  18. #38 Mr. Crumble, 07.03.2018
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    Vielen Dank für den interessanten und differenzierten Input!
    <--so differenziert fand ich die Beiträge eigentlich gar nicht..gehen schon alle in die gleiche Richtung

    Kannst Du näher erläutern, was Du mit guter/angepasster Gießtechnik meinst?
    <--naja, Unterextraktion ist nicht Unterextraktion ^^ klingt doof, aber wenn man eine bewusste Unterextraktion eingeht, dann sollte man auch die entsprechende Gießtechnik ansetzen, so dass das Ergebnis stimmt. Im Gegensatz zu den klassischen Methoden ist es hier eher der innere Donutkreis interessant und es wird nicht sehr weit am Rand gegossen. Dadurch, dass man mit mehreren Pours arbeitet, muss also auch die Gießtechnik angepasst werden.

    Das gebe ich Dir Recht. Ich hatte letztens Bohnen, die haben mit dieser Methode überhaupt nicht funktioniert haben (waren dunkle, eher schokoladige Bohnen). Ich habe das Gefühl, dass diese Methode vor allem bei komplexeren und nicht so harmonischen (im Sinne von rund) Bohnen besser funktioniert.
    <--viele florale Kaffees offerieren hier ihre (mehr) Früchte. Man muss sich da durchtesten. Wie gesagt, für mich sind in erster Linie hierbei vor allem Yirgas und Burundis interessant. Aber auch die Vertreter aus Kenia geben hier sehr schöne Noten ab.

    Wie meinst Du das genau?
    <--naja, die Methode nutze ich nicht so wie besschrieben. Mir gehen da einfach zu viele Aromen verloren. Daher brühe ich aktuell lieber heißer und gehe keine bewusste Unterextraktion ein. Sofern ich aber die Hario V60 (01) bei 16g nutze, verwende ich meist mehrere Pours ;) Also eine angepasste Option, ohne zwingend eine bewusste Unterextraktion einzugehen..aber das meinte ich mit "eigenen Stil finden". Jeder Brewer sollte gem. dem gewünschten Ergebnis in der Tasse seinen eigenen Stil entwickeln und danach brühen. Ich würde niemanden etwas vorschreiben wollen.

    Säure habe ich auch bei meinen Versuchen herausgeschmeckt. Ich habe das aber vor allem darauf geschoben, dass durch diese Methode die einzelnen Geschmäcker viel differenzierter (im Sinne von "stärker von einander getrennt") erscheinen. Dementsprechend die Säure auch viel deutlicher heraussticht. Bei säurearmen Kaffees dürfte das nicht mehr so zu schmecken sein.
    <--das ist richtig, dürfte aber größtenteils auch am eingesetzten Brewer liegen. Der V60 (01) würde deinem Bild entsprechen..

    Bei Unterextraktion würde ich auch eher von einem sauren/säuerlichen (dünnen) Geschmack ausgehen. Säure dagegen ist ja auch etwas, was den Geschmack unterstützen kann.
    <--jip

    Das kann gut sein ;)
    <--und ist auch so ;)


    Wäre interessant, was der Refraktometer dazu sagt. :) Wie oben geschrieben, verbinde ich Unterextraktion immer mit einem dünnen, säuerlichen/sauren Geschmack. Das ist mit dieser Methode bei mir aber nie der Fall gewesen. Die Ergebnisse waren meisten clean und ausdifferenziert mit gutem Körper (je nach Aufteilung). Eventuell wird die Unterextraktion durch die höhere Brühratio ausgeglichen?
    <--die Auswertungen gem. Refraktometer gibt es bereits in anderen Threads. Aber gem. der Bezeichnung Unterextraktion wird der TDS wert niedrig sein. Das hat dann auch nichts mit der Verwendeten Menge an Kaffeemehl etwas zu tun, Hiermit könntest du lediglich die Werte zur Stärke, aber nicht zur Extraktion auswerten. Stärke und Extraktion laufen aber parallel und sind nicht identisch.

    Mr. Crumble
     
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  19. #39 cosmosoda, 07.03.2018
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    Ich meinte auch eher, differenzierter als meine unreflektierte Lobhudelei ;)

    Bewusste Unterextraktion - interessant, wieder was gelernt :)
    Sorry, wenn ich nochmal nachhake, aber warum ist bei einer bewussten Unterextraktion eher der innere Donutkreis beim Gießen interessant?
     
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  20. #40 DaBougi, 07.03.2018
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    Einmal noch OT:
    Ich zitiere mich selbst, weil ich endlich draufgekommen bin, warum das so ist, und dass ich auch recht habe obwohl ich unrecht habe :)
    Die meisten Blasen kommen von dort, wo das Wasser ein wenig channellt...und zwar, weil dort schneller/mehr co2 gelöst wird (deshalb hat das Rühren auch Sinn).
    Eigentlich logisch.

    OT: Gerade wieder 4:6 gebrüht,v1
    15/250
    3,30 min
    Drei clicks gröber als sonst (jz 24)
    Start 94 Grad
    Coffeecircle Limu, 2 Wochen alt

    Seeehr lecker und transparent.
    Allerdings habe ich noch keine "Gegenproben"
     
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