Ascaso Steel Duo PID (2017) vs Quickmill Evolution 70 (3140/45)

Diskutiere Ascaso Steel Duo PID (2017) vs Quickmill Evolution 70 (3140/45) im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo Zusammen, ich bin auch gerade am überlegen, ob die Steel DUO PID was für mich wäre. Was verwendet ihr denn für bodenlose Siebträger für die...

  1. #621 Glasboot, 18.04.2019
    Glasboot

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    Hallo Zusammen,
    ich bin auch gerade am überlegen, ob die Steel DUO PID was für mich wäre.
    Was verwendet ihr denn für bodenlose Siebträger für die Maschine? Muss es einer von Ascaso sein oder passen hier auch andere?
     
  2. #622 espressomo, 18.04.2019
    espressomo

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    Was spricht gegen einen von Ascaso?
     
  3. Zuvca

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    preis ; )
    standard e61 und kompatible. um 30€
     
  4. Chill

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    ich habe den standard st im einsatz mit 2er auslauf und nen standard e61 bodenlos, darf ruhig ein günstiger sein. siebe verwende ich ims nano-quartz beschichtet, aktuell das 15er sieb, habe 18 und 20 nachgeordert
     
  5. Chill

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  6. Zuvca

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    der flow thread ist ja eine etwas andere baustelle, deswegen möchte ich meinen hack hier auch nochmal reinstellen, das ist ja der haupt thread zu den neuen ascasos, sei es nun UNO oder DUO. und evtl ist es ja für den ein oder anderen interessant: (ich zitier mich dann mal selbst : )
    es geht um einen "hack" für die ascaso steel uno PID: dabei wird über die dampflanze mit dem drehventil je nach wunsch der flow reguliert/beeinflusst. das "überwasser" geht dann in einen extra behälter. wie cafillo mir erklärt hat ist das dann technisch wohl sowas wie eine GS3 MP simulation ;), funktional läuft es eher auf eine poor-man's-slayer hinaus, da die beeinflussung eben nicht so schön linear ist wie bei einem poti enes proportionalventils, sondern einen gewissen schwarz/weiss charakter aufweist. dennoch kann man mit etwas fingerspitzengefühl auch hier gut mitreden. der niedrigste flow ist 45g/30s. wenn man wollte könnte man noch die von cafillo verwendete pumpe einbauen. man kann während des bezugs den flow beeinflussen. es ist wie gesagt kein mod sondern ein hack:). nicht so elegant, aber dafür kostenlos, ohne basteln, man muss nur üben. hier mal ein beispiel für eine etwa 20s PI bei sehr niedrigem flow, der dann ab erscheinen der ersten tropfen auf normalen flow hochgeregelt wurde. man muss etwas üben, um die bereiche gut zu finden.

     
  7. Chill

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    @Zuvca
    ich empfehle dir bei deinem ,hack‘ unbedingt mal die temperatur zu messen. kann mir kaum vorstellen dass da was konstant brauchbares rauskommt.
     
  8. #628 espressomo, 20.04.2019
    espressomo

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    Gerade bei Instagram gesehen, schaut auch gut aus mit dunklem Holz:
     

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  9. Chill

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    eine grundsätzliche frage zum opv...
    soll das opv bei den bezügen immer ansprechen, sprich immer wasser in den auffangbehälter laufen, oder gilt es dies zu vermeiden?
     
  10. furkist

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    täte mal sagen: eher ersteres

    Wenn du zu fein mahlst oder dein Sieb vollstopfst - oder das Blindsieb reinmachst, dann will der Druck irgendwo hin - nämlich raus, beim OVP.

    Wenn du nach deinem Gusto gemahlen und befüllt hast, sollte normaler weise mit ca 9 bar bezogen werden (da zeigt die Uhr meist etwas mehr an ...) . Und dabei hilft das OPV mit.

    Ich vermute, die meisten tun soviel feines Pulver rein, daß der Druck über 9 bar steigen würde, also läuft etwas beim OPV raus, und manchmal - eher selten - nichts.

    Wenn man weniger oder gröberes Pulver reintut, steigt der Druck nie oder selten bis auf 9. Dann würde nie oder seltenwas rauslaufen. Wenns schmeckt ...
     
  11. navier

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    Und... hier sind sie live zu sehen (erste 10s)
     
  12. Chill

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    @furkist
    da hast du die funktionsweise des opv schön erklärt. sehe es ähnlich, ist aber mein erster st und deshalb bin ich verunsichert.
    mich würde trotzdem weiterhin interessieren wie das die anderen kaffeeprofis machen....oder besser wie es sich bei euch verhält....

    bei mir verhält es sich folgendermaßen....preinfusion aus.
    bezug startet, es baut sich druck auf. bis ca. 3 bar langsamer dann schnellt die nadel bis zum eingestellten maximum, aktuell mit blindsieb auf ca. 10,5 bar eingestellt. nach insgesamt ca. 10 sekunden fängt es an zu tröpfeln und es bildet sich dann ein mäuseschwänzchen, das wasserplätschern in der auffangschale ist sofort beim erreichen der nadel am eingestellten maximum zu hören und bleibt so fast durchgängig den ganzen bezug über.
     
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  13. #633 furkist, 23.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.04.2019
    furkist

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    ...das hört / liest sich gut (an). Wenns nun auch noch schmeckt: perfekt ! Und das Wasserplätschern ist in dem Fall normal.

    Du kannst nun "Feintuning" machen: kleine Änderungen vornehmen. Z.b. etwas weniger Pulver rein (mehr eher nicht, du scheinst schon sehr nahe an der oberen Grenze zu sein - ab der kommt dann gar nix mehr raus - dann plätschert es nur noch. Oder feiner / gröber mahlen, - aber nur einen wänzigen Schlock - UND: nur jeweils einen Parameter verändern ...

    Aber wenn dir der Cafe so schmeckt, brauchst du auch kein Feintuning zu machen - aber jeder, oder die meisten hier, sind auf der Suche, ob es vielleicht doch noch ...

    Will sagen: Wegen des Plätscherns brauchst du kein Feintuning zu machen...und wenn es dir schmeckt: dann lass es so !

    PS: das Feintuning kommt eh von selbst - spätestens bei der nächsten Bohne ...
     
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  14. Chill

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    @furkist
    genau so isses die nächste bohne ist schon da, vorher hat es eben kaum geplätschert und jetzt extrem und ist auch nicht in den griff zu bekommen. naja wie du schon schreibst....bei der nächsten bohne wird es wohl wieder anders sein.
    hatte aber eigentlich nicht vor bei jedem bohnenwechsel auch am opv zu drehen...
     
  15. furkist

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    ..nein, am OPV dreh ich nie ! Das bleibt auf der 10 - bzw 10.5 !

    Ich verändere Mahlgrad und Menge des Kaffees ...das ist mein Feintuning. Halt: vielleicht auch mal die Temperatur um 1,2 grad rauf/runter, um zu sehen was passiert ...aber nix am OPV.
     
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  16. Zuvca

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    @Chill
    *arroganzmode ein* ich weis nicht, ich hab irgendwie das gefühl es wäre gut du würdest erst mal noch ein paar basic threads lesen...aus eigentlich einfachen dingen werden große hürden....erst die unendliche geschichte mit der temperatur, jetzt die geschichte mit dem OPV...bin mal gespannt was dann als nächstes kommt....ich tippe auf: wie lang soll die preinfusion sein...das ist ja keine mondrakete da vor dir....*arroganzmode aus*

    ich erspar mir jetzt mal den ewigen was-ist-druck/flow-technik-exaktheits-sermon...OPV begrenzt den druck, den dein puck "sieht". jetzt probier doch mal extreme oder mach ein gedankenexperiment: wenn du das OPV auf 15 bar schraubst, "springt" es offensichtlich sehr spät "an". dann wirst du erst mal den druck bei gleicher mehlmenge rein durch den mahlgrad "steuern", je gröber desto weniger (rauscht durch, kein widerstand), je feiner, desto mehr (puck als blindsieb). das wird nun auch deine bezugszeit beeinflussen (bei gleicher bezugsmenge). und so ist es prinzipiell bei jeder beliebigen einstellung des OPV: es stellt quasi eine (druck)stufe dar, auf der du per mahlgrad (zeit)varianz erzeugst. so wirst du also je nach druckstufe für die selbe zeit verschieden fein mahlen müssen. und deswegen versteh ich deine frage auch nicht: wenn viel plätschert, geht eben viel wasser über das OPV weg, weil du zb sehr fein gemahlen hast, eine bohne benutzt, die ein anderes verhalten zeigt etcpp....und natürlich verändert sich dann eben deine bezugszeit. du musst also nicht jedesmal das OPV einstellen, sondern deinen mahlgrad...eben nach geschmack!

    eine andere sache ist die grundsätzliche entscheidung, mit welchem druck man "arbeiten" will. ich zB arbeite aus verschiedenen gründen mit 7.5. du wirst feststellen, dass sich das geschmacklich (da ja die variablen alle zusammenhängen) auswirkt. das sind aber alles grundsatzfragen, die nix mit der ascaso zu tun haben. für mich wurde es geschmacklich nochmal besser, als ich das hier gemacht habe:

    This Low Pressure Rehash

    dabei hab ich dann aber alle bezüge, die unter 40s waren quasi gleich weggeschüttet.....
    es bietet sich also an, wenn man das möchte, mit dem druck einfach mal zu experimentieren auf überschaubaren und kontraststarken druckstufen: zB 11 vs 7 oder sowas. dann wirst du merken, wie sich die dinge geschmacklich bewegen. und das ist das, was man am ende eben üben muss: schmecken.

    hier finden sich wahnsinnig viel impulse, insbesondere die espresso recipes artikel sind gut.

    Blog - Barista Hustle
     
  17. Chill

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    @Zuvca
    nett dass du uns nochmals ausführlicher die funktionsweise des opv erklärt hast und auch auf den von dir niedrig verwendeten druck.
    mit meiner eigentlichen frage ...s.o. hat das aber wenig zu tun, bzw. gibt nicht viel aufschluss darüber.
    ich zitier mich mal selbst....
     
  18. Zuvca

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    doch, hat es: das OPV "soll" weder anspringen noch "soll" es nicht anspringen. du musst deine parameter (ich sag mal der einfachheit halber jetzt mahlgrad) so wählen, dass es dir schmeckt. ob das OPV anspringt oder nicht ist bumsegal im normativen sinn. das hat auch furkist schon gesagt, du willst es allerdings nicht hören, vielleicht weil es keine technische variable ist. wenn dein OPV auf 10 steht, gut. und jetzt musst du so mahlen, dass es dir schmeckt, sprich bezug g in zeit t müssen dir schmecken auf der druckstufe b. mir würde mit aller wahrscheinlichkeit ein kaffee nicht schmecken der so wenig widerstand bietet, dass mein opv nicht "anspringt" (-> extraktion kacke). der rauscht dann nämlich durch. wenn du es jetzt in extremwerten denkst (zb 4bar vs 15 bar), sollte es eigentlich klar sein.
    sind aber basics und haben nix mit der spezifischen maschine zu tun.
     
  19. Chill

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    mir geht es eher darum ob das anspringen des opv zu vermeiden ist.
    aber wir drehen uns im kreis.
    einfacher wäre es gewesen du schreibst einfach exakt wie deine werte bzw. deine vorgehensweise ist.
    siehe meine schritt für schritt erläuterung zu meiner vorgehensweise ..und ich zitiere mich schon wieder...
    aufgrund deiner ausführung gehe ich davon aus dass bei dir eben auch immer wasser übers opv wegläuft.

    mein verständnis von dem opv ist eine justage des maximal drucks, den es gilt in einem realen bezug möglichst nicht zu überschreiten, sprich durch anpassungen am mahlgrad und der menge so zu tunen das es eben gerade nicht anspringt.
     
  20. furkist

    furkist Mitglied

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    ..das wäre - und ist - mir zu mühsam. Steht so auch nicht in der "Espressobibel".

    Ursprünglich wollte ich auf deine Frage antworten:
    weder - noch.
    Meine Meinung: lass das OVP erst mal in ruhe - auf gut 10 bar.

    Ich hatte heute folgendes Kaffee-Erlebnis: Ich wollte mal wieder einen "Normal" Bezug machen: 16 gramm ins Sieb, Pumpe einschalten. Und was passierte ? Nix. Alles lief beim OVP raus.

    Dann hab ich nochmal 16 gramm genommen, und hab einen "langsamen" Bezug gemacht: ca 8 sec PI , dann Druck rauf auf voll. Und was passiert ? Mäuseschwanz, ein schöner Bezug, innerhalb des Zeitfensters ein schöner Doppio. Gut geschmeckt. Und das OVP hab ich schön in Ruhe gelassen ...
     
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