Brühkopf jenseits der legendären e61 von faema ... - Was machen die anderen mit dem Überdruck

Diskutiere Brühkopf jenseits der legendären e61 von faema ... - Was machen die anderen mit dem Überdruck im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo zusammen! Heute hab' ich mal eine Frage: Wohin geht der Druck oberhalb des Siebträgers bei den diversen Siebträgermaschienen, die ohne...

  1. #1 K.R.ausDO, 21.05.2002
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    Hallo zusammen!

    Heute hab' ich mal eine Frage:

    Wohin geht der Druck oberhalb des Siebträgers bei den diversen Siebträgermaschienen, die ohne die legendäre Brühgruppe E61 von Faema daher kommen?

    Wie sieht das z.B. bei einer Bezzera/LIVIA, GAGGIA, RANCILIO oder Oscar dann konkret aus, wenn man nur per Schalter die Pumpe betätigt?
    Gehen dann zusätzlich ein bis zwei Elektroventile auf bzw. zu?
    Ist danach in der Tropfschale auch was drin (Wasser/Kaffeereste)?

    Oder fliegt einem auch bei diesen "besseren" Maschinen noch "das Zeug" um die Ohren, wenn mal schnell einen zweiten machen will? :0

    Bzw. entweicht der Druck langsam zurück bis in den Vorratsbehälter wenn man den Siebträger drauf läst - mit der Folge von "braunem Wasser"?

    Und ist der Trester im Siebträger dann naß oder trocken?

    Danke in Voraus - vielleicht gibt's ja doch eine Welt nach der Saeco
    ;)

    Gruß
    Klaus
     
  2. Stefan

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    Bei der Oscar landet alles überschüssige über Magnetventile und zwei Silikonschläuche in der Tropfschale, der Trester ist direkt nach Bezug noch leicht feucht, lässt sich aber problemlos ausklopfen. 30 Sekunden später hat man dann allerdings wirklich einen festen Kuchen im Siebhalter...
    Es gelangt garantiert kein Wasser zurück in den Vorratsbehälter.
    Bei Gaggia wiederum ist diese Geschichte etwas einfacher konstruiert - dort gelangt nur das Restwasser vom Brühkopf in die Tropfschale ->Magnetventil, das Wasser was die Pumpe nicht durchbekommt, landet wieder im Vorratsbehälter.
    Gruss
    Stefan
     
  3. #3 K.R.ausDO, 23.05.2002
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    Danke Stefan, und Gruß nach MK!

    Kann ich denn nun bei einer LIVIA 90 gute Qualität bzgl. der unten genannten Punkte erwarten.

    Es ja vielleicht auch eine Nach-Saeco-Zeit :D
     
  4. #4 deepblue**, 23.05.2002
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    [quote:post_uid0="K.R.ausDO"]Kann ich denn nun bei einer LIVIA 90 gute Qualität bzgl. der unten genannten Punkte erwarten.[/quote:post_uid0]
    yes you can.....


    Gruss----Helmut
    :)
     
  5. #5 K.R.ausDO, 02.06.2002
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    Hallo Zusammen,

    nach dem ich am Wochenende mal wieder durch die Läden gestreift bin habe ich noch ein paar detailiertere Antworten zu diesem Thema gefunden. Als Vergleichsobjekt zur legendären Brühgruppe E61 von Faema diente mir eine LIVIA 90, bei der ja der Brühkopf in einem vorstehenden Gehäuseüberhang (in der Größe der Tropfschale) montiert ist.

    Die LIVIA 90 hat für die "Entsorgung" des Überdrucks einen kleine Auslass direkt über der Tropfschale. Der Auslauf ist an der Frontseite unten rechts sichtbar montiert und erinnert von der Größe her an einen Spielewürfel, hat aber keine Punkte von 1 bis 6 drauf ;) Der Auslauf ist so klein, daß er hinter dem Siebträgergriff auf dem obigen Bild verschwindet.

    Bei der Bezzera ist dieser Auslauf wohl an der gleichen Stelle vorhanden, aber durch ein Winkelblech verdeckt.

    Als weitere Unterschiede zu Maschinen mit E 61 Nachbauten habe ich folgensdes festgestellt:

    1. Die Größe der Maschine.
    Eine LIVIA 90 ist deutlich kompakter als eine E61ziger. Hier mach es sich bemerkbar, das halt die Ventile der E61 sich in der Nähe des Hebels am Brühkopf befinden. Dadurch baut dieser Brükopf zusammen mit dem Überdruckablassrohr bald so hoch, wie eine LIVIA 90 insgesammt ist. Bei der LIVIA 90 sind diese Ventile im inneren an passender Stelle verbaut, ohne dabei entsprechend aufzutragen.

    2. Der Schwenkbereich der Wasser- und Dampfrohre.
    Der E61ziger (als Beispiel hier das Bild einer Bazzar A3 ) ist an der senkrechten Frontfläche montiert. Eine "Übderdachung" durch ein weiters Gehäuseteil ist nicht vohanden. Daher sind Wasser und Dampfrohr ebenfalls an dieser Gehäusefront montiert. Die Verschraubung der Rohre läßt typischerweise nur ein Drehen um diese Schraubachse zu, d.h. der Schwenkkreis ist senkrecht zur Tropfschale. Direkt nach der Verschraubung sind sie Rohre um 90° nach unten gebogen. Die Rohrenden/Düsen befinden sich aber mittels eine Etagenbogen außerhalb der eigentlichen Gehäuseabmessungen und nicht über der Tropfschale. Durch das oben beschrieben Drehen um die Schraubachse können die Rohrende zwar über die Tropfschale gebracht werden, die Rohre stehen dann aber schräg zur Tropfschale. In dieser Stellung sind sie dann eher eine Behinderung für ein Gefäß, was auf der Tropfschale stehen soll und in der das Rohr enden soll. D.h. die Gefäße stehen typischerweise neben der Tropfschale auf der gleichen Arbeitsplatte wie die Maschine selbst. Überschäumende / -laufende Flüssigkeiten laufen so auch unter die Maschine.
    Bei einer LIVIA 90 und entsprechende Maschinen, bei denen der Brühkopf in einem Gehäuseüberhang eingebaut ist, sind die Schraubachse für die Rohre senkrecht auf die Tropfschale gerichtet und daher parallel zur Richtung der Austrittsöffnung. Durch den ebenfalls vorhandenen Etagenbogen können die Rohre durch den wagerecht liegenden Schwenkkreis sowohl außerhalb, als auch innerhalb der Maschinenabmessungen zum Einsatz kommen, ohne das da "was schief steht".
    Auf Deutsch: Mal eben in der Weihnachtsmarkttasse (0,2L) die Milch aufschäumen und dann den Espresso rein, ist mir bei der
    LIVIA &Co symatischer.

    3. Vorsicht Heiß!
    Ja, auf jeder E61 - Maschine im Laden steht der Aufkleber auf der Brühgruppe. Das ist bei dieser offenen Bauform auch wichtig. So verpackt wie bei der LIVIA ist aber die Gefahr des Fingerverbrennens aber schon deutlich geringer. Das geht hier natürlich auf die Optik, da das zentrale Schaustück ja eben verpackt ist ...



    Edited By K.R.ausDO on Juni. 02 2002 at 14:56
     
  6. #6 deepblue**, 02.06.2002
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    [quote:post_uid0="K.R.ausDO"].

    Bei der Bezzera ist dieser Auslauf wohl an der gleichen Stelle vorhanden, aber durch ein Winkelblech verdeckt.[/quote:post_uid0]
    Hallo Klaus,

    ganz sicher bin ich mir nicht, aber bei der Bezzera wird das Restwasser nicht über den fest installierten Restwasserhahn in die Auffangschale geleitet. Sondern über einen Silikonschlauch, den man beim Entleeren der Abtropfschale beiseite legen muß.
    Und bei der Livia ist er extern fest installiert und steht somit nicht im Weg beim Entleeren der Tropfschale-kleines Detail...

    Gruss----Helmut
    :)
     
  7. Stefan

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    Bei der Bezzera ist es so, wie Helmut beschrieben hat. Das Heisswasserrohr ist ausschliesslich dafür gedacht und nicht noch zusätzlich fürs Restwasser.
    Wie das konstruktiv bei der Oscar gelöst ist, kann man übrigens wunderbar mithilfe meiner Fotos erkennen. Links und rechts von der Brühgruppe wird das Restwasser über Silikonschläuche in die Tropfschale geleitet. Diese enden genau über dem hinteren Überhang der Tropfschale, so dass man sich keine Sorgen machen muss ob der Schlauch auch wirklich drinhängt. Die Dampfdüse hat übrigens ein Kugelgelenk ;)
     
  8. #8 deepblue**, 02.06.2002
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    [img:post_uid0]http://www.espressoladen.de/storeimages/elektra_deliziosa.jpg[/img:post_uid0]

    Das wäre auch noch eine edle Maschine für Dich-aber mit ca. 3100.- € inzwischen sehr teuer. Aber was Qualität anbegeht 1 Sahne. Vor ein paar Jahren war sie noch für 2000.- € zu haben..hätte sie gern gehabt-aber das liebe Geld....
    La Deliziosa/ Elektra

    Gruss--Helmut
    :)
     
  9. #9 K.R.ausDO, 02.06.2002
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    [quote:post_uid0].... Sondern über einen Silikonschlauch, den man beim Entleeren der Abtropfschale beiseite legen muß. [/quote:post_uid0]

    Danke für die Korrektur,

    die Bezzera habe ich noch nicht Life im Laden gesehen. Allerdings scheit mir ja die Preisdifferenz zwischen Bezzera 99 und LIVIA 90 doch gerechtfertigt.
     
  10. #10 deepblue**, 02.06.2002
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    Wenn ich mit der Korrektur richtig liege...

    Ausser dem Restwasserhahn ist da noch die bessere Wassertankkupplung.Das heist, der Wassertank kann ohne Fummelei (Silikonschlauch) einfach zum Reinigen entfernt und wieder eingesetzt werden. Es muss lediglich das Kabel des Wassermelders (zu wenig Wasser) entfernt werden.
    Der Preis der Livia zur Bezzera inox ist ca. 100.-€ höher, wenn ich richtig informiert bin.
    Die Livia hat halt noch die Option der Dosierautomatik im Programm-die Bezzera nicht.
    Sie ist auch weit kompakter gebaut.
    Was sonst noch die Unterschiede sind-weiss ich aber auch nicht.

    Gruss----Helmut
    :)



    Edited By hdelijanis on Juni. 02 2002 at 16:06
     
  11. #11 K.R.ausDO, 02.06.2002
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    Zum Kugelgelenkanschluß der Rohre:

    Sehr gut ist sicherlich, daß dieses angenehm Detail bereits bei der Oscar verwirklicht worden ist (Danke Stefan).

    Das diese Gelenkvariante erst ab 3000? die E61 Fraktion (La Deliziosa/ Elektra) hinzukommt ist allerdings schade :0

    Oder ist es bei weiteren Maschinen bekannt?
     
  12. #12 deepblue**, 02.06.2002
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    Das Kugelgelenk der La Deliziosa/Elektra ist oder war ein eigenes Patent.
    Dampf+Wasser lässt sich in jeder Stellung entnehmen. Das heisst man tippt den Dampfhahn ( Sticks) nach links/rechts usw. und der Dampf kommt raus.
    In der Mittelstellung ist das Ventil automatisch geschlossen.
    Somit gibt es eigentlich keinen Dampfhahn, der erst aufgedreht werden muss.
    Ich denke bei der Oskar ist dass dann doch eine andere Geschichte sie hat bewegliche Gelenke eben. Man muss aber den Dampfhahn erst aufdrehen...

    Gruss--Helmut
    :)



    Edited By hdelijanis on Juni. 02 2002 at 16:50
     
  13. Stefan

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    Nenee...die Sache mit den Kipphebeln am Dampfhahn war damit durchaus nicht gemeint. Die Elektra hat ebenfalls Kugelgelenke an der Dampfdüse bzw. am Wasserrohr.
    Diese Hebelventile sind übrigens nix neues, dieselbe Version findet man bei Maschinen von LaSanMarco und eine in der Bewegung auf eine Ebene reduzierte Version (herauf und herunter) bei Faema - von außen siehts wie ein Schieberegler aus. ;)
     
  14. #14 deepblue**, 02.06.2002
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    [quote:post_uid0]Nenee...die Sache mit den Kipphebeln am Dampfhahn war damit durchaus nicht gemeint. Die Elektra hat ebenfalls Kugelgelenke an der Dampfdüse bzw. am Wasserrohr.[/quote:post_uid0]
    Doch, doch....

    Klar, (siehe Zitat) Kugelgelenke hat sie auch-schon richtig.
    Nur hat Klaus gemeint, dass man in diesen Genuss eben erst ab 3000.- € kommt....

    Die NEUE Sache war/ist, dass man die Kipphebel in sämtliche Richtungen antippen/bewegen kann, um so den Dampf/Wasserbezug zu starten.
    Lässt man sie wieder los, gehen sie automatisch in die Mittelstellung zurück und per Ventil wird der Dampf/Wasserbezug augenblicklich geschlossen.
    Der Vorteil ist, dass man nicht erst lang den Dampf/Wasserhahn auf/abdrehen muss.
    Ob diese " Innovation -genannt Hebelsteuerung" jetzt selbst Elektra eingeführt oder per Patent übernommen hat, oder das Patent zwischenzeitlich ausgelaufen ist, weiss ich nicht.
    Zumindest behaupten sie immer noch, dass es eine eigene Entwicklung wäre.

    Gruss---Helmut
    :)

    p.s. siehe La Deliziosa/Elektra



    Edited By hdelijanis on Juni. 02 2002 at 20:00
     
  15. Stefan

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    Die Italiener und ihre Definition von NEU...scheint wohl ein Thema für sich zu sein. Bzw. die einen machen nen Riesenwind um alte Hüte und die anderen wiederum nicht..
    Das Prinzip der Kipphebel gibts bei SanMarco wiegesagt schon einige Jährchen, etwa seit 1995...das is nix Neues und sicherlich nicht ein Patent von Elektra. Ich hab selbst schon an den schwarzen Knubbels einer SanMarco rumgebogen als es die Deliziosa noch garnicht gab. ;)
     
  16. #16 deepblue**, 02.06.2002
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    Bist Du Dir da so sicher..? Ich meine (weiss es aber auch nicht genau), dass die La Deliziosa schon länger als 1995 auf dem Markt ist....
    Aber um letzte Gewissheit zu haben, bräuchten wir jetzt einen " Insider " . Vielleicht meldet sich auch mal jemand dazu...

    Gruss----Helmut
    :)
     
  17. #17 K.R.ausDO, 02.06.2002
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    Sind diese Knubbel denn auch dicht?

    Irgendwie ist hab' ich ja derzeit etwas Manschetten vor so ganz tollen Patenten :0

    Bei einem ganz normalem Hahn weiß man doch, wie man den im Falle eines Falles wieder dicht kriegt, oder?

    Na, ja gibt ja auch noch die nomalen Maschinen :p
     
  18. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Die halten dicht - und vor allem kann man sie nicht wie die normalen Dampfhähne kaputtdrehen indem sie zu fest zugedreht werden. Letzteres ist nämlich der Hauptgrund von undichten Dampfhähnen. ;)
     
  19. #19 Luciano, 02.06.2002
    Luciano

    Luciano Gast

    [quote:post_uid0]Das Prinzip der Kipphebel gibts bei SanMarco wiegesagt schon einige Jährchen, etwa seit 1995...das is nix Neues und sicherlich nicht ein Patent von Elektra. Ich hab selbst schon an den schwarzen Knubbels einer SanMarco rumgebogen als es die Deliziosa noch garnicht gab. ;)[/quote:post_uid0]
    Die San Marco war schon Ende der 60er mit diesen Ventilen ausgestatte. Das Modell heisst FCS und war mit einer Gruppenmechanik ausgestattet.
    Das Ventil öffnet und schliesst genauso wie eins zum Zudrehen, aber durch einen Steuerexenter, der sich durch Federkraft immer wieder in seine Mittelstellung zurückstellt und das Ventil automatisch abriegelt. Eine Ursprung auf Elektra ist es sicher nicht.
     
  20. #20 Luciano, 02.06.2002
    Luciano

    Luciano Gast

    [quote:post_uid0]Die halten dicht - und vor allem kann man sie nicht wie die normalen Dampfhähne kaputtdrehen indem sie zu fest zugedreht werden. Letzteres ist nämlich der Hauptgrund von undichten Dampfhähnen. ;)[/quote:post_uid0]
    Ist richtig ! Das Ventil ist geschlossen, wenn kein Dampf mehr aus der Düse kommt. Das Ventil hat immer ein Sicherheitsspiel von etwa 0,5 bis 1 Umdrehung. Dieses ist auch notwendig, da beim Abkühlungsprozess das Metall zusammengezogen wird. Stark zugedrehte Ventile werden nun unter Spannung gestellt, was auf jeden Fall die Dichtung unnötig beansprucht und im schlimmeren Fall auch die Ventilspindel verbiegt (starkes Spiel der Achse) oder den Hahnknebel des Dampfventil reissen lässt, wenn er im Laufe der Jahre durch die Hitze der Ventilachse schon ein wenig spröde geworden ist.
    L.
     
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