Der mäandernde Kaffeenetz-Roman

Diskutiere Der mäandernde Kaffeenetz-Roman im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Vielleicht könnten wir die das Zentrum der Geschichte von meinem Fahrrad weg in Richtung z.B. alter Siebträger verlagern, dann hätten wir einen...

  1. #1 andruscha, 25.08.2019
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    Vielleicht könnten wir die das Zentrum der Geschichte von meinem Fahrrad weg in Richtung z.B. alter Siebträger verlagern, dann hätten wir einen Kaffeenetz-Roman. :cool:
     
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  2. #2 Sansibar99, 25.08.2019
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    "Er nahm ihr Rad - wollte aber eigentlich nur an ihre Siebträgermaschine..."
     
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  3. #3 turriga, 25.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2019
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    Dabei ist die doch latent inkontinent!:rolleyes:
     
  4. #4 andruscha, 25.08.2019
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    :eek: Aber doch nur manchmal!

    Die Idee war eigentlich, dass Fahrrad ganz durch eine Kaffeemaschine zu ersetzen :D.
     
  5. #5 espressionistin, 25.08.2019
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    So?

    Es ist ein mörderisches Bügelschloß um eine anscheinend nagelneue sehr schicke Espressomaschine. Einfach zwicken ist da nicht und bei bestimmt an die 100 Wohneinheiten, die zu dem Espressomaschinenstellplatz gehören, schellt sich da auch nicht so einfach.
    Und ich habe die Espressomaschine aus Krankheitsgründen wirklich eine Weile nicht benutzt. Gestern wollte ich die Pumpe reparieren und mal wieder ein wenig trinken, da habe ich dann umgeplant. Da ich nun auch noch die passende Lampe / das passende Strebenrücklicht suchen darf, würde ich es zumindest gern in meinem Keller sichern, bevor sie noch etwas abmontieren, um es bei Ebay zu verticken.
    Ich habe die teure Espressomaschine nun auch mit meinemSchloß gesichert + einen Zettel mit meiner Telefonnummer dran gemacht. Es wird nichts bringen, aber ich würde mit dem Menschen schon gern ein paar Sätze reden. Eigentlich ging ich davon aus, dass der sich spätestens heute früh meldet. Hat er nicht. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Irgendwie war mir das zusammen anschließen in der hintersten Ecke des Espressomaschinenraumes auch ein wenig unheimlich.
     
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  6. #6 andruscha, 25.08.2019
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    Nee, das reicht nicht.
    Vielleicht so: Nachdem ich seit Tagen auf das Paket mit der frisch bei Ebay ersteigerten Espressomaschine gewartet habe, klingelte heute endlich der Postbote bei mir. Aber es ist nur ein Paket von Quijote für meinen Nachbarn. Seltsam, bisher kannte ich diesen Nachbarn nur als ambitionierten Trinker von Grünem Tee? Ich nutzte die Gelegenheit und fragte den Paketboten, ob er die Tage ein großes, schweres Paket für mich gehabt hätte? Nein, aber er arbeitet heute auch den den erste Tag wieder. Er verspricht mir, in der Filiale nachzufragen. Natürlich nicht, ohne mir zu sagen, dass das eigentlich nicht seine Aufgabe wäre, und läßt mich dann mit mindestens einem Kilo Kaffee für den Nachbarn allein. Ich rufe noch einmal die Sendungsverfolgung auf: Angeblich befindet sich die Maschine seit drei Tagen in unserem Haus. ....
     
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  7. #7 Augschburger, 25.08.2019
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    *)
    Enthält Produktplazierungen. :D
     
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  8. #8 turriga, 25.08.2019
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    Magst du bitte dann vielleicht noch Hipster, Nordic Approach, Vegan, Yoga, Flugverzicht und Läuterung ..... einbauen, i-Tüpferl vielleicht noch CO2? Solltest du da etwas vorbelastet sein, dann eben auch nicht, oder halt später.....!:)
     
  9. #9 Augschburger, 25.08.2019
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  10. #10 andruscha, 25.08.2019
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    Oh, eine Geschichte mit Bildern. Auch eine Idee.
    Und klar, kann man da alle möglichen Worte einbauen. Ich glaube allerdings, dass man dann darauf achten muß, nicht eine dieser Reizwort-Geschichten zu schreiben, wie sie manchmal die Grundlage für die Tatort-Drehbücher zu sein scheinen. :)
     
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  11. #11 Defender, 25.08.2019
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    Das ganze Kaffeenetz spricht von ihm – dem legendären Godshot, den Andruscha mit ihrer neuen Espressomaschine produziert.
    Ein Traum tröpfelt in die dickwandige KN-Tasse und hüllt die kleine Küche in eine Aromawolke, nach 25 Sekunden steht ein wahres Meisterwerk vor ihr...

    Wieder einer dieser Tagträume, die Andruscha seit drei Tage befielen, seit sie durch die Paketverfolgung wusste, dass sich ihre neue Maschine bereits in Berlin befand.
    Wo blieb sie nur oder besser wo blieb er nur?
    Er, der neue Postbote, Modell „jugendlicher Liebhaber“ – der Traum aller weiblichen und einiger männlichen Bewohner des Hauses in Berlin, wo unsere Geschichte ihren Anfang nimmt.


    Ein Kaffeenetz Roman - eine gute Idee.
    Andruscha, unsere Protagonistin, eröffnet einen neuen Thread, schreibt den Anfang und gibt uns die Richtung vor... romantischer Krimi, knallharter Thriller oder was auch immer.
    Jeder, der sich berufen fühlt, hängt ein Kapitel dran, das wird bestimmt supertoll, wendungsreich und immer unerwartet - zum Schluss, wenn es jemals ein Ende gibt, haben wir den KN-Roman.
    Der Literatur-Nobelpreis an eine Netz-Community, das gab es noch nie
     
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  12. #12 Sansibar99, 25.08.2019
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    Wahrscheinlich war das unbekannte, mutmasslich gestohlene, Fahrrad nur abschlossen, bis die neue Espressomaschine vor der Tür abgestellt wurde. Um Deine Aufmerksamkeit abzulenken.Dann hat der Berufskriminelle drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und mit dem unbekannten, mutmasslich gestohlenen, Fahrrad, der unter der Treppe versteckten antiken und wertvollen Rückleuchte sowie einer neuen und verpackten Espressomaschine das Weite gesucht...
    Börlin Crime Story...
     
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  13. #13 turriga, 25.08.2019
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    Und über die vintage Leuchte lässt sich ganz sicher auch eine Verbindung zu Kutschers „Babylon Berlin“ herstellen,
    garantiert und dann zu Moka Efti natürlich auch.:cool:
     
  14. #14 Tschörgen, 25.08.2019
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    Titel Teil 1: Ich bin dann mal weg - Ein Siebträger auf dem Jakobs(Kaffee)weg.
    Titel Teil 2: Er ist wieder da! :cool::D

    :p
     
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  15. #15 andruscha, 25.08.2019
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    Macht mal, es sieht so aus, als würde Euch etwas einfallen :cool:
     
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  16. #16 flatulenzio, 25.08.2019
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    :D:D:D
    Ja, bitte ausgliedern.
    Ich würde auch ein Kapitel beitragen...
    :D:D:D
     
  17. #17 andruscha, 25.08.2019
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    Mache ich, wenn ich später wieder zu Hause / in der Nähe eines Computers bin. Hier im Frust-Ablass-Thread ist die Geschichte ja inzwischen eh OT.:D
     
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  18. #18 andruscha, 25.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2019
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    Keine Ahnung, ob das wirklich funktioniert: Ausgelagert habe ich die Beiträge erst einmal.
    Wenn Ihr gut Vorschläge für einen Thread-Titel habt, sagt bescheid.

    Ach, soweit ich das sehe, gibt es hier sehr verschiedene Schwerpunkte. Vom Polithriller über den altmodischen Krimi bis hin zur Liebesgeschichte oder dem Schlüsselroman ... Vorgeben muß da glaube ich keiner etwas, oder?
     
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  19. #19 Defender, 27.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 27.08.2019
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    Da wohl niemand den Anfang macht und es draußen viel zu heiß ist, habe ich ein wenig probiert, die Vorgaben unserer Protagonistin in Form zu giessen.
    Ich habe nicht groß Korrektur gelesen, deshalb bitte Augen zudrücken, jetzt muss ich schon wieder die schwangeren Kühe tränken - die trinken bei dem Wetter wie die Irren.

    Also, hier ist der Anfang - Titel gibt es noch keinen, da wir ja nicht wissen in welche Richtung wir gehen werden.
    Ich habe alles offen gelassen, wir können unsere Protagonistin auf lustige oder romantische Art verkuppeln (gibt ja genug beteiligte Männer) oder einen kleinen Krimi draus machen oder Thriller.
    Wir können Cyber-Gangster, die sich bei Ebay eingehackt haben und mit Postlern zusammenarbeiten dingfest machen oder unsere Protagonistin bei ihren Ermittlungen quer durch Deutschland schicken.... dann könnte jeder, der mitmacht, etwas über seine Gegend schreiben



    Das ganze Kaffeenetz spricht von ihm – dem legendären Godshot, den @Katjuscha mit ihrer neuen Espressomaschine produziert.
    Ein schokoladiger Traum tröpfelt in die dickwandige KN-Tasse, bildet ein Mäuseschwänzchen und hüllt die kleine Küche in eine
    Aromawolke. Nach 25 Sekunden steht ein wahres Meisterwerk vor ihr...

    Wieder einer dieser Tagträume, die Beate seit drei Tagen heimsuchten, angefangen hatte es, als sie durch die Paketverfolgung erfuhr,
    dass sich ihre neue Maschine bereits in Berlin befand.
    Wo blieb sie nur oder besser wo blieb er nur?
    Er, der neue Postbote, Modell „jugendlicher Liebhaber“ – der Traum aller weiblichen und einiger männlichen Bewohner des Hauses in Berlin,
    wo unsere Geschichte ihren Anfang nimmt.

    ***************

    Beate hatte vor Tagen bei Ebay eine Espressomaschine entdeckt – eine eingruppige Linea von La Marzocco - eine richtige, keine Mini.
    Das Prachtstück war in fast neuwertigem Zustand und es hatte noch niemand darauf geboten.
    Sie wollte die Maschine im Auge behalten, aber im Grunde hatte sie bereits beschlossen mitzubieten. Wann wird schon mal eine eingruppige
    Linea versteigert, noch dazu zum Startpreis von 1.- Euro.
    Ihr Budget belief sich auf die Dividendenausschüttung, evtl. zuzüglich des bislang erreichten Kursgewinns ihres überschaubaren aber gutgewählten
    Aktiendepots. Dieser Betrag musste für den Ersteigerungsversuch genügen, auf keinen Fall wollte sie eine höhere Summe aufwenden.
    Allianz, Daimler und einige andere Dividendenperlen sollten ihr die neue Maschine finanzieren.
    Die Auktion hatte Bea bereits in ihr Bietprogramm eingegeben, samt Obergrenze, die sie nicht mehr verändern würde.

    Obwohl das Bietprogramm aktiviert war, wollte Beate am Auktionsabend wissen, ob ihr Gebot ausreichte.
    Die Auktion fand zwar kurz nach halb zwei in der Nacht statt, der Vorbesitzer war wohl ein Nachtmensch, aber so gab es weniger Mitbieter.
    Mit dem dritten Glas Rotwein hatte sie vor ihrem Rechner gesessen, der anfänglich entspannten Haltung folgte eine zunehmende Nervosität.
    Die Uhrzeit und der Wein waren egal, da gerade ein paar Urlaubstage anstanden.
    3, 2, 1 meins, tatsächlich konnte Bea die Maschine ergattern, sogar ohne ihr gesamtes Budget ausreizen zu müssen – es kamen lediglich
    noch zwei (eher zweieinhalb) Fingernägel hinzu, die während der Aktion dran glauben mussten.
    Die Maschine wurde noch in der Nacht bezahlt und der Verkäufer hatte sie am nächsten Tag auf den Weg gebracht.
    Einige Tage später hatte die neue Linea-Besitzerin an der Paketverfolgung gesehen, dass sich ihre Maschine seit drei Tagen in Berlin befand,
    seitdem wartete sie auf den Sunnyboy von der Post.

    Ein markerschütterndes Klingeln, schreckte Beate aus ihren Tagträumen – das musste der langersehnte Postmann sein,
    bevor sie die Tür erreichte, klingelte es erneut...
    „Wenn der Postmann zweimal klingelt, bringt er eine Espressomaschine“ summte sie vor sich hin, wobei Beate keine begnadete Sängerin ist,
    nicht mal eine leidliche Summerin.
    Sie riss die Tür auf, der Post-Schnuckel strahlte sie an - das Päckchen, welches er in einer Hand hielt, war alles... bloß keine Kaffeemaschine.
    Sofort sank Beates Laune unter Null.
    „Könnten Sie bitte für Ihren Nachbarn dieses Päckchen annehmen? Es ist niemand zuhause“ fragte Schnuckel.
    „Mhmm“ knurrte sie
    „Mhmm, ja oder Mhmm, nein“
    „Gib halt her, ist für mich nichts dabei? Ich erwarte selbst ein Paket - seit drei Tagen liegt es schon bei Euch“
    „Ich weiß von Nichts, bin ganz neu, erst seit zwei Tagen hier im Revier“
    („Ein Witzbold hat mir gerade noch gefehlt“ dachte Bea) sagte aber:
    „Selbstverständlich nehme ich das Päckchen für den Nachbarn entgegen, der ist übrigens auch neu hier im Revier.“
    Der Postbote gab ihr das Päckchen, versprach sich nach ihrem überfälligen Paket zu erkundigen, er nannte es nachforschen und bedankte
    sich überschwänglichst bei ihr.
    Als sie die Tür schloß, murmelte Beate: „Schleimer“

    Ein Blick auf das Päckchen des Nachbarn genügte der enttäuschten Kaffeeliebhaberin, zu wissen, dass es sich um eine Kaffee-Lieferung handelte.
    Das Päckchen kam von Good Karma Coffee aus Karlsruhe „Klar, weil es in Berlin keine Röstereien gibt“
    Irgendwie entwickelte sich Beates Tag nicht in die gewünschte Richtung. Aber zwei Kaffee-Freaks auf einer Etage war schon ein kurioserer Zufall.

    Ein paar Minuten später hörte sie den neuen Nachbarn im Flur poltern.
    Sie öffnete die Tür, drückte ihm mit einem kurzen „Hallo, habe ich entgegengenommen“ sein Päckchen in die Hand und schloss die Tür wieder.

    Einige Minuten darauf klingelte es erneut, erwartungsvoll öffnete Bea die Tür, sogar mit einem, wenn auch gequälten, Lächeln – es war aber
    nur der neue Nachbar.
    „Entschuldige bitte, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt, musste die ganze Zeit arbeiten. Ich bin dein neuer Nachbar, der Wolfgang,
    kannst Wolf zu mir sagen. Hast Du Lust auf einen Kaffee, habe gerade welchen bekommen und möchte ihn mit dir probieren“
    Tja, damit hatte die Schlechtgelaunte nicht gerechnet, Wolfi (Wolf fand sie blöd) war gar nicht so übel und Lust auf einen Kaffee hatte sie auch.

    „Ja, gern“
    „Dann komm mit rüber, die Maschine ist schon warm – ich schalte sie über eine App ein, wenn ich losfahre“
    Das machte Bea doch neugierig, sie ging also mit.
    Der Neue sah nicht übel aus – groß, schlank und sportlich. Er war lässig aber geschmackvoll gekleidet und hatte eine lockere, recht sympathische Art
    und zum Glück keinen Zopf oder Dutt, mit dem sich viele von den superhippen Y-Chromosom-Trägern heutzutage „schmücken“.
    Seine Leidenschaft für guten Kaffee tat ein Übriges, um Beates Laune etwas zu heben.

    Wolfgang plauderte wild drauf los, erzählte, dass er gern bei Torsten (ohne „H“) bestellt, da ihm der Kaffee der Karlsruher Rösterei zusagt.
    „Ich mag gern die hellen Röstungen von Good Karma, sie besitzen ein, für mich, unvergleichliches Aroma.
    Entschuldige, interessiert dich das überhaupt? Über Kaffee könnte ich stundenlang quatschen.“

    Die Beiden unterhielten sich recht gut, die Zeit verflog nur so. Beate erzählte von ihrer neuen Maschine, die sie seit Tagen erwartete –
    was Wolfgang natürlich spannend fand. Er selbst war von der Handhebel-Fraktion und meinte:
    „Wenn Du magst, können wir ja mal eine Verkostung inkl. Maschinen- und Mühlenvergleich machen, das wird bestimmt super."
    Der Idee war Bea nicht abgeneigt, im Gegenteil, es klang recht vielversprechend.
    „Deine neue Maschine wird doch nicht geklaut worden sein“ sagte Wolfgang
    „Wir sollten ein paar Nachforschungen anstellen, wir geben bestimmt ein tolles Ermittlerduo ab. B&W... Ihre Spürhunde für kritische Fälle“,
    der Gedanke schien Wolfi zu amüsieren, er lächelte voller Begeisterung.
    „Oh schon so spät? Sorry, aber ich muss gleich los, arbeiten. Heute Abend ist ein Event, da habe ich Großeinsatz“
    sagte er mit einem erschrockenen Blick auf die Uhr.

    Auf Beates eher höfliche Frage, was er denn arbeite, entgegnete er:
    „Ich bin Küchenchef“ und mit sichtlichem Stolz, als ob er Chef de la Cuisine in Hugos Restaurant sei, schob er nach
    „... in Berlins größtem Swingerclub“
    Klar, die müssen auch essen aber so genau hätte es Beate gar nicht wissen wollen, Koch hätte ihr gereicht...
    und am abendlichen Event zeigte sie erstaunlich wenig Interesse.


     
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  20. #20 Defender, 27.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 27.08.2019
    Defender

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    Zurück in ihrer Wohnung ging Beate das Gespräch nicht aus dem Kopf. Ob ihre Linea tatsächlich geklaut wurde?
    Angefangen hatte es mit ihrem Fahrrad, das irgendein Blödmann mit einem sauteuren High-Tech-Radl zusammengeschlossen hatte,
    mit einem supermassiven Schloss. Ihr fiel auf, dass dies nach der gewonnenen Auktion war, eigenartig.
    Durch die Fahrräder war sie dermaßen abgelenkt, dass sie für andere Dinge keinen Blick hatte.
    War das ein geplantes Ablenkungsmanöver gewesen, zumal das Fahrrad jetzt wieder vom Schloss befreit war.
    Wolfgang hatte sie so verunsichert, dass sie schon nicht mehr an einen Zufall glaubte.
    Sobald ihr der Postmann hinsichtlich des Pakets Bescheid gab, würde sie die Sache noch einmal mit ihrem neuen Nachbarn besprechen –
    auch wenn es außer einem trinkbaren Kaffee nichts bringen sollte.

    Beate wollte nun als Erstes abklären, wie sie das Geld für die bereits bezahlte Maschine zurückbekam, falls das Paket verschwunden blieb.
    Trotzdem würde sie gern wissen, wo sich das Paket befand, da sie La Macchina unbedingt wollte – ein solches Superschnäppchen würde
    ihr nie mehr über den Weg laufen.

    Um auf andere Gedanken zu kommen, beschloss die Linea-Besitzerin in spe, ihre Freundin zu besuchen,
    die mysteriöse Geschichte ging ihr sonst den restlichen Tag durch den Kopf.


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    Leider war nicht mehr Zeit, die Kühe haben Durst.
    Jetzt kann die Geschichte in alle Richtungen laufen, so wie ihr mögt. Hoffentlich schreiben viele mit.
    Ich dachte, derjenige, der das nächste Kapitel schreibt vermerkt das, nicht das Zwei daran schreiben.

    Wir können natürlich auch erst beratschlagen, wohin sich die Geschichte entwickeln soll.
    Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie ein Irrer.... jetzt aber die Kühe
     
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Der mäandernde Kaffeenetz-Roman

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