ECM Mechanika 3 Brühdruck verstellen

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  1. Voggi

    Voggi Mitglied

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    Hallo zusammen,

    als wir beim Forumstreff in Freiburg feststellten, daß der Kaffeemahlgrad
    der auf meine ecm eingestellt war, blu´s cimbali Junior total blockierte,
    massen wir mal den Brühdruck an der ECM.
    Ergebnis: Brühdruck 11,4bar (mit Blu´s Brühgruppenmanometer)
    (das Manometer der ECM zeigte übrigens 13 bar an)

    Einen ähnlichen Brühdruck wies übrigens auch Blati´s BFC auf.
    Blati`s Maschine konnte noch während des Treffs auf ca 9,5 bar
    justiert werden.
    Vieleicht sagt Balti ja noch was dazu :wink:

    Meine Mechanika 3 nahm ich mir dann Zuhause vor.
    Es ging eigentlich besser als ich erwartet habe.

    Ein genaues nachmessen mit Brühgruppenmanometer konnte ich
    leider noch nicht durchführen.
    Den Brühdruck stellte ich jedenfalls ca. 2bar tiefer ein.

    Das Ergebnis: der kaffee ist deutlich voluminöser und runder
    auch pfeift es nicht so oft durch (canneling)
    also eine definitive Qualitätsverbesserung des Espressos.

    Und sohab ich es gemacht:
    1. natürlich Gehäuseblech entfernen.
    2. Expansionsventil verstellen :lol:
    also so:
    benötigt werden nur 2 Gabelschlüssel weite 15mm und 16mm
    man löst erst die untere Kontermutter etwas, (untere Position des Gabelschüssels 15mm)
    dann die obere Schraube (obere Position des gabelschlüssels 16mm)
    ca 1/4 bis 1/2 Umdrehung herausdrehen.
    dann die untere Kontermutter wieder festziehen.
    um den Druck genau justieren zu können wäre natürlich ein
    Brühgruppenmanometer gut. (den gibt´s wohl bei espressoxxl)

    [​IMG]
    da Messingteil in der Mitte des Bildes ist das Expansionsventil.
    oben geht der Silikonschlauch ab der das Überdruckwasser in den
    Wassertank zurückführt.
    darunter die "hohe Mutter" ist die Schlauchverschraubung
    dann der niedrige 6-kant ist die Verstellschraube
    (arunter ist noch etwas Gewinde der Verstellschraube zu sehen)
    und dann die Kontermutter direkt auf dem Wulst des Messingstücks.

    [​IMG]
    hier sieht man wie ich die Gabelschlüssel angesetzt habe.
    zwecks besseren Überblicks kann man noch die Blechbrücke
    welche den Wassertank trägt lösen.
    Sind nur 2 Schrauben.
    Ist aber eigentlich nicht nötig.

    Viel Erfolgbeim basteln. :wink:

    Gruß, Voggi
     
  2. nemu

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    Hallo "voggi",

    vielen Dank für Deinen Beschreibung. Klasse der Artikel!

    Mal eine dumme Frage, wie genau hast Du das Gehäuse abbekommen. Mußtes Du hierfür nur die beiden Schrauben auf der Unterseite öffnen?

    Ich würde mich freuen wenn Du noch einen kurze Hilfestellung geben könntest.

    Gruß Nemu
     
  3. #3 gunnar0815, 07.01.2007
    gunnar0815

    gunnar0815 Mitglied

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    Voggi mach dir doch mal die Mühe es nach Geschmack einzustellen. Die Messwerte sind doch immer etwas Willkürlich. Und es heißt nicht das dein Kaffee jetzt den Richtigen Druck hat. Ist echt interessant wie sich der Kaffeegeschmack mit dem Druck ändert. Wenn du den Richtigen Druck für dein Kaffee hast würde ich noch mal messen. Dann kannst du den Druck falls er sich verstellen sollte schnell wieder justieren. Hab meine zur Zeit auf 8,7 Bar nach der Carimali Anzeige. +- 0,5 Bar merkt man schon im Geschmack.
    Gunnar
     
  4. #4 Neil Pryde, 08.01.2007
    Neil Pryde

    Neil Pryde Gast

    Hallo zusammen,

    nach nun mehrjähriger heimlicher Mitleserschaft muss ich nun auch mal ein bisschen Senf dazugeben.
    Nachdem ich nach 5-jähriger Gaggia CC/2x MDF Karriere mir nun vor kurzer Zeit eine 3er Mechanika/Mini Mazzer E/A Kombi zulegte hab ich gespannt die Brühdruckthreads um diese Maschine verfolgt.
    Bei meinem Modell lag die Pumpenanzeige beim Bezug/Rückspülvorgang ca.bei 13.5 bar an.
    Kaffee schmeckte eigentlich prima,verwendet wurden diverse Produkte des Herrn Faust welche ich beim Kauf auch gleich direkt bei ihm probierte um einen Vergleich zu Hause zu haben.
    Angespornt durch die narrensichere Anleitung von Thomas hab ich mich so gleich ans Werk gemacht,hab die Schraube des Ventils nach öffnen der Kontermutter eine halbe Umdrehung rausgedreht.
    In momentaner Ermangelung eines ST-Manometers ein Blick auf die Pumpendruckanzeige beim Rückspülen,11.4 bar.
    Dachte mir dann ich müsste den Mahlgrad Richtung gröber verändern aber bin dann nach mehreren Versuchen wieder auf den mm genau beim vorherigen Mahlgrad geendet.
    Visueller Unterschied des Bezugs:Vorher Bezugshebel nach oben,nach ca.5-6 Sekunden Austritt von dunkler oder schwarzer öliger Flüssigkeit so wie es sein soll welche aber nur etwa 7-8 Sekunden so lief,dann Übergang in die Blondierungsphase und nach ca insgesamt 20-22 Sek. oft nur noch Kaffee/Wassergemisch.Die Flussgeschwindigkeit während des Bezugs nahm stetig ab und oft tröpfelte es am Ende nur noch raus.
    Puck war aber immer staubtrocken bei abgewogenen 7gr.
    Getampert wurde während den Versuchsreihen immer auf der Waage mit genau 15kg.
    Jetzt sieht´s so aus:Hebel nach oben,auch jetzt nach ca. 6-7 Sekunden Beginn des Austritts und dann läuft es halt so dahin,dünnes schwarzes öliges Mäuseschwänzchen solange bis die 30Sek/25ml erreicht sind.
    Fast null Blondierung,kein Abfall der Auslaufgeschwindigkeit und kein wässriges Gemisch mehr zum Schluss.
    Geschmacklich hat der Monaco von der Intensität zugelegt ohne aber irgendwie bitterer zu werden,einfach nur intensiver,weitere werd ich morgen testen sonst wird´s nix mit Schlaf.
    Alles in allem jetzt erstmal happy,super Forum,vielen Dank.

    Viele Grüsse,alles Gute~~~Thomas
     
  5. Voggi

    Voggi Mitglied

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    @gunnar
    danke für den Tip, werd ich mal versuchen mit dem Druck etwas
    herumzuspielen.
    Jedenfalls ist der Kaffee jetz schon wesentlich besser als mit dem hohen Druck.

    @nemu
    Das Gehäuse entfernen ist eigentlich nicht schwer
    nur schwer zu beschreiben :lol:
    also ich versuche es mal.
    1. die obere blechplatte unter der Tassenablage von den 4 Schrauben
    befreien und abnehmen.
    2.(das schwierigste an der Aktion)die beiden Schrauben vorne oben...
    ich mach mal ein Foto
    [​IMG]
    ...zu lösen. Am besten schraubst du sie gar nicht ganz raus. Nur gut lösen.
    3.Die Maschine (nachdem die halbvolle Tropfschale :lol: entfernt wurde)
    rücklinks auf einweiches Tuch legen.
    4. Die 4 Bodenschrauben lösen (von denen nur die beiden vorderen ganz weg müssen).
    [​IMG]
    5. Die Maschine wieder auf die Füße stellen.
    6. Verkleidung erst vorne runter und dann in der Stellung nach hinten schieben.
    Das ist alles.
    Natürlich kannst du auch alle Schrauben komplett rausdrehen
    das verlangsamt aber den Wiederaufbau enorm :wink:

    Viel Erfolg beim basteln
    Gruß, Thomas
     
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  6. nemu

    nemu Mitglied

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    Hallo Thomas,

    danke für Deine Anleitung zum Zerlegen der Maschine und das Du sogar noch extra Fotos gemacht hast. Einfach Prima!

    Ich werde es heute Abend gleich mal ausprobieren - ntürlich auch den Pressostaten entsprechend etwas herrausdrehen und dann berichten wie es funktioniert hat und was sich an der Qulaität des Kaffees geändert hat.

    Gruß Stephan
     
  7. nemu

    nemu Mitglied

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    Nach der Anleitung von Thomas ("voggi") habe ich jetzt auch den Brühdruck geändert von vorher 13,5 Bar auf nun knapp 12 Bar nach Anzeige des Manometers. Grundsätzlich scheinen die Manometer, die in den ECMs verbaut sind, ja etwas zu hoch anzuzeigen (ca. 2 Bar). Leider kann ich diese Vermutung derzeit nicht überprüfen, da ich keinen Brühdruckmaometer besitze. Der Abbau des Gehäuses war problemlos und die Korrektur des Brühdrucks mit Thomas Anleitung auch kein Problem. Für die Anleitung mit den erstklassigen Bildern möchte ich mich bei Thomas nochmals bedanken.

    Auch ich kann bestätigen, das durch das Absenken des Brühdrucks die Qualität des Espressos merklich zugenommen hat. Er schmeckt jetzt voller, d.h. die Aromastoffe kommen besser zur Geltung. Bisher musste ich das Sieb immer recht voll machen, habe also deutlich mehr als 7 g Kaffee eingefüllt, so ca. 10 -11 g. Jetzt komme ich mit 8 g gut aus. Bei dieser doch jetzt normalen Menge hatte ich bei dem werkseitig eingestellten Brühdruck von 13,5 Bar (laut Ablesung Manometer) immer Channeling-Tendenzen und nach dem Bezug ziemliche Matsche im Sieb. Mit den neunen Durck von knapp 12 Bar habe ich diese Probleme nicht mehr, der Puck ist jetzt schön fest und Channeling ist auch nicht mehr feststellbar.

    Kann man jetzt als Fazit aus diesem Thread die Tatsache ableiten, dass der Brühdruck bei den neunen ECMs, also Mechanika und Technika III, grundsätzlich zu hoch eingestellt ist? Nach den Berichten in diesem Thread könnte man dies annehmen, jedoch ist die Anzahl der Personen, die einen erhöhten Brühdruck festgestellt haben, der von den generell empfohlenen 9 - 9,5 Bar abweicht und nach den hier berichteten Erfahrungen mit den neunen ECMs der Serie III bei ca. 13 - 13,5 Bar zu liegen scheint, noch zu gering.

    Vielleicht können ja noch weitere Besitzer von Mechanika III und Technika III ihren herstellerseitig eingestellten Brühdruck mitteilen. Mit diesen zusätzlichen Daten sollte sich ein besseres Bild von der Situation ergeben. Vielleicht könnte man das Ergebnis diesen Treads auch mal ECM zukommen lassen und Sie um eine Meinung bitten. Was haltet Ihr davon?

    Gruß Nemu
     
  8. #8 gunnar0815, 09.01.2007
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    Ist nicht nur so bei ECM. Meine Isomac war auch viel zu hoch eingestellt.
    Denke ist oft so.
    Gunnar
     
  9. #9 Morello, 23.01.2007
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    Besten Dank für den guten Beitrag

    hallo allerseits

    habe vor 2 wo. eine ecm technika III u. eine macap m5 mühle erstanden. nach genauestem studium aller ratschläge und einigem rumprobieren, war ich dann der meinung, daß der druck viel zu hoch eingestellt sein muss.
    die 25 sec. bei 9,5 bar waren undurchführbar. wenn dann bei maximaldruck von ca. 13 bar.
    hab nach oben beschriebener anleitung die maschine zerlegt, dazu war u.a ein 2,5 mm imbusschlüssel erforderlich, der rest geht mit "fahhradwerkzeugimbus"
    die kontermutter am ventil ist meiner meinung nach fest mit dem messingkörper verbunden und diente bei mir nur als gegelnlager.
    konnte dann das ventil ohne probleme verstellen, musste aber schon einige male drehen, bis der druck dann statt 13 auf 11,5 gesunken war.
    jetzt quieckt ab und zu das ventil, was es vorher nicht getan hat, deshalb gehe ich davon aus, daß es vorher niemals aufgegangen ist, sonder eher die pumpe schlapp gemacht hat.
    der espresso ist jetzt um klassen besser, das wasser zischt nicht mehr einfach so durch.
    kann ich nur jedem empfehlen das zu machen.
    was eine schande ist, ist daß es in der gebrauchsanweisung mit keinem wort erwähnt wird, wie man so was macht. mit dem eingestellten (bzw. nicht eingestellten) druck an den maschinen ist kein optimaler espresso zu erzeugen.

    grüße morello
     
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  10. Balzac

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    Hallo,

    Ich möchte hier nur kurz von meinen Erfahrungen mit Brühdrückveränderungen erzählen.

    Und zwar habe ich gleich wie Voggi den Brühdruck meiner ECM (Casa Speciale II, ist ein Einkreiser, dass sollte beim Brühdruck aber irrelevant sein) verstellt. Und zwar von 11,5 Bar laut eingebauten Manometer auf ungefähr 9,8 Bar. Ungefähr schreib ich deshalb weil während des Bezuges der Brühdruck gut 0,5 Bar vom maximal Wert runtergefallen ist.

    Aber leider das Ergebnis war miserabel. Das Aussehen und die Crema waren zwar in Ordung, aber der Espresso hat wie aus meinem Saeco Vollautomaten geschmeckt, und das obwohl ich auch verschieden Sorten Kaffee ausprobiert hab.

    Natürlich hab ich die Durchlaufzeit angepaßt und auch auf Channeling geachtet, dass hat alles gepaßt, also daran hats nicht gelegen.

    So das wollt ich schon längst mal posten, danke an Voggi für die Motivation :D

    Gibts noch andere Boardmitglieder denen es ebenfalls so ergangen ist, vielleicht ist es auch nur ein ECM Problem.

    mfg
    Balzac
     
  11. #11 zweitkaffee, 01.02.2007
    zweitkaffee

    zweitkaffee Gast

    Besten Dank für den guten Beitrag

    Ich schließe mich dem Lob- und Dankgehudel an Voggi an! :D

    Angespornt von den positiven Berichten habe ich meinen Mut zusammengenommen und an meiner 2 Monate alten Technika III herumgeschraubt. Dank der guten Anleitung war das Unternehmen auch erfolgreich: der angezeigte (!) maximale Druck ging runter von 13-14 Bar auf ca. 12,5. Bisher habe ich immer mühevoll versucht, nur über nanometerweises Mahlgradverstellen und Extremtamping einen akzeptablen Espresso zu erreichen - was natürlich aussichtslos und einigermaßen frustrierend war. Jetzt sieht die Sache wirklich besser aus - man nähert sich langsam dem Ziel.

    Mein Händler hat mir übrigens ebenfalls eingestanden, dass fast alle Hersteller die Expansionsventile nicht sorgfältig einstellen würden. (...nicht, dass er mich vorher darüber informiert hätte).

    Mein Dank geht nicht nur an den Voggi, sondern auch an die, die berichtet haben!

    Gruß
    zweitkaffee

    -----------------------------------------
    ECM Technika III - Mazzer Mini
     
  12. #12 Morello, 01.02.2007
    Morello

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    hi

    jetzt muss ich noch was zur technika III los werden.
    leider ,bzw. eigentlich ist das ja ok so , stimmt das manometer bei mir ziemlich genau.
    ich habe nämlich zur kontrolle ein siebträgermanometer bestellt und siehe da, es zeigt exakt den gleichen druck an wie das fest eingebaute. leider habe ich beim herunterdrehen des brühdrucks gedacht, daß das manometer ca. 2 bar zu viel anzeigt, aber dem ist nicht so, wie sich gerade eben herausgestellt hat.
    also haben wir statt 15 bar espresso 12,5 bar espresso getrunken aber noch lange keinen 9,5er.
    jetzt schraube ich das ding eben nochmals auf. vermute daß ich das ventil wirklich noch weit rausdrehen muss.
    grüße joe
     
  13. #13 Neil Pryde, 01.02.2007
    Neil Pryde

    Neil Pryde Gast

    Hallo zusammen,

    @ Zweitkaffe,
    habe nun insgesamt mal 3 verschiedene Manometer am Siebträger getestet um eine Toleranz so gut wie möglich auszuschliessen und bin zu der Erkenntnis gekommen dass zumindest an meiner Kiste das eingebaute Manometer auch dem tatsächlichen Brühdruck entspricht.
    Bin jetzt bei 9.5 bar,damit bekomme ich bei allen verwendeten Bohnen neben optimalem Geschack und Durchlaufzeit auch einen super schönen Puck hin,war mit 12bar nicht immer der Fall.Hin und wieder etwas aufgeschwemmt oder gechannelt.

    @Morello

    Wundert mich dass die Kontermutter am Ventil bei dir fest ist,hab ich weder bei meiner noch an einer T3 nicht so vorgefunden.
    Kontermutter war immer zu lösen vor der Verstellung.

    Gruss,Thomas
     
  14. #14 Morello, 01.02.2007
    Morello

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    hmmm komisch mit der kontermutter.
    habe versucht das ding zu lösen. habe echt gewalt angewandt, aber es tat sich nichts, es sah auch so aus als wäre es fest mit dem ventil verbunden bzw. aus einem stück.
    außerdem konnte ich das ventil nicht festhalten (mit einem schlüssel oder zange um gegendruck zu erzeugen), so daß sich das ganze ding ziemlich bewegt hat inkl. der rohrleitungen. das war mir dann suspekt.
    dann habe ich die kontermutter einfach als gegenlager benutzt, damit sich das ventil nicht wegbewegt, beim aufdrehen. dann ging die einstellmutter auf ....
    joe
     
  15. #15 Morello, 01.02.2007
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    muss alles zurücknehmen, habe nämlich gerade wieder die maschine zerlegt um den druck erneut einzustellen und siehe da mit grober gewalt und einer rohrzange als gegenlager hab ich die kontermutter gelöst und das ventil verstellt, jetzt ist alles ok genau 9,3 bar.
    eigentlich ein unding von ecm die maschinen so auszuliefern und zudem noch ohne anleitung wie man den druck verstellt.
    finde ich ne frechheit und ein absoluter minuspunkt für die maschine.
    was nützt die beste verarbeitung und das aussehen, wenn der druck grottenfalsch ist.
    und so ein rumgefummel kann man eigentlich nur einem kaffeefanatiker zumuten.

    joe
     
  16. #16 Neil Pryde, 01.02.2007
    Neil Pryde

    Neil Pryde Gast

    Dadurch wirst Du zu einem :D

    Gruss,Thomas
     
  17. #17 Morello, 01.02.2007
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    allerdings :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    kiste wieder zusammengeschraubt, 1 schwarzer ring ist rausgefallen und eine unterlagscheibe...... :lol: :lol:
    keine ahnung wo das zeug herkommt.
    funktioniert auch ohne die teile. :lol:
    joe
     
  18. #18 zweitkaffee, 04.02.2007
    zweitkaffee

    zweitkaffee Gast

    Oh Mann, Ihr macht mich noch kirre... 8)

    @Münchner Kaffeefreunde mit eigenem Manometer-Siebträger: Dürfte ich mir wohl mal einen solchen ausleihen, damit ich das bei mir gegenprüfen kann, ohne gleich sowas kaufen zu müssen? - Das wäre echt super!

    Mein Problem (=das Problem aller Neulinge?!) ist, dass ich immer noch nicht vom Ergebnis (=Espresso) her sagen kann, dass der Druck und alles übrige wohl ungefähr ok sind und das Problem nur noch mehr vor (!) der Maschine steht. Aber wir arbeiten ja daran...
     
  19. #19 toposophic, 12.02.2007
    toposophic

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    Habe heute auch meine TIII zerlegt...

    Dann am Expansioonsventil die Kontermutter gelöst (war am Anfang etwas schwerfällig aber mit etwas mehr Kraft ging es dann)
    und dann die ganze Geschichte mal herausgedreht. (Musste 3-4x nachdrehen, da der Druck immer noch zu hoch war). Insgesamt schätze ich waren es schon so 2 Umdrehungen. Jetzt zeigt mein Manometer exakt 9,3 - 9,5 Bar an :D ... so soll es sein!!!

    (Vorher waren es ca 12,5... viel zu viel... deswegen war die Durchlaufgeschwindigkeit zu hoch und die
    Crema viiiieeel zu dünn und der Espresso sehr flach und bitter.
    War auch durch feinste Mazzer Einstellung und Power-Tampen nicht in den Griff zu bekommen.)

    Jetzt ist der Espresso minimal säuerlicher aber dafür deutlich milder viel runder und viiieeel voluminöser im Geschmack :) Die Crema ist ein Traum und die Durchlaufgeschwindigkeit perfekt. Was so ein paar BAr ausmachen können...

    Dann habe ich die TIII wieder zusammengeschraubt, poliert und neu befüllt. Merkwürdig war, dass das Manometer immer so bei 0,2 - 0,4 Bar war vorher war es nämlich immer exakt bei 0,0. Hat sich aber mittlerweile wieder von alleine gelegt und die Bella Macchina kuscht wieder wie ich es will... WEIBER :roll:

    Also kann jedem nur nahelegen das auch zu machen. Es liegen Welten zwischen Gestern und Heute :)

    Das einzige was die Gute jetzt macht was sie vorher nicht getan hat ist ab und an ein wenig pfeifen... Ist aber recht selten und immer nur von kurzer Dauer... damit kann ich sehr sehr gut leben.

    Beste Grüße
    Markus
    Jetzt wärmt sie gerade auf und gleich gibts erstmal einen feinen Espresso.
     
  20. Reggae

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    So, bei mir ist es jetzt auch erledigt. Es waren 2 1/4 (zweieinviertel) Umdrehungen nötig, um von 12,4 bar auf 9,4 bar zu kommen. Ich habe mir die Ausgangsposition einfach mit einem wasserfesten Schreiber markiert.

    Das Gehäuse abzuschrauben war bei den beiden inneren Schrauben ein bisschen fummelig. Man hat gesehen, dass der Werksmechaniker das bei der Herstellung anscheinend auch fand und ein bisschen ungeduldig mit den Schrauben umgegangen ist...

    Das Pfeifen habe ich auch - wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum die Maschinen nicht schon ab Werk auf den niedrigeren Druck eingestellt werden...

    Der Espresso ist mir allerdings immer noch zu bitter und die Crema nicht gerade üppig, aber ich bin ja auch noch ganz neu bei der Sache. Jedenfalls ist ein Faktor jetzt schon mal optimiert.
     
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