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Einfluss auf die Durchlaufgeschwindigkeit Quickmill

Dieses Thema im Forum "Espresso- und Kaffeemaschinen" wurde erstellt von Cave, 24. November 2007.

  1. Fraenky

    Fraenky Mitglied

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    dann vielleicht das hier ?

     
  2. NiTo

    NiTo Mitglied

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    Wenn Mahlgrad und Menge stimmen, wird der Druck eben nicht zu hoch.
    Das könnte mit zum Problem beitragen.
     
  3. quick-lu

    quick-lu Mitglied

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    Was heißt viel zu hoch, von welchem Druck sprechen wir?
     
  4. osugi

    osugi Mitglied

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    Dann reduzier doch einfach mal die Menge und mahle gröber, dann sinkt auch der Druck.
     
  5. infusione

    infusione Mitglied

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    Mahlgrad und Menge werden nur nach Geschmack verändert. Was das Menometer dabei anzeigt, ist völlig egal. Wenn da 14bar draufsteht ist das in Ordnung. So fein mahlen, dass es z.B. auf 15g Kaffee in 25s ca. 25g Espresso gibt. Alles wird gut, wenn man das Monometer nicht beachtet.
     
  6. braaamer

    braaamer Mitglied

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    Aha, dann ist also der komplette Thread hier obsolet...
     
  7. braaamer

    braaamer Mitglied

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    18
    Aha, dann ist also der komplette Thread hier obsolet. Kann der Admin dann ja komplett löschen.
     
  8. osugi

    osugi Mitglied

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    Da scheinst du ja deinen eigenen Link nicht sehr ausführlich zu kennen... Ich empfahl den Fluss zu erhöhen. Die Extraktion darf ja ruhig bleiben wo sie ist.

    Und ja, 14 bar ist ok, wenn es schmeckt, nur meistens schmeckt es bei 14 bar nicht!
     
  9. braaamer

    braaamer Mitglied

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    Die Ursprungsmotivation für diesen Thread findet sich im Übrigen auf Seite 1.

    Ich werde einfach mal weiter testen, inwiefern ich für mich brauchbare Extraktion und Flow hinbekomme, ohne den Siebträger zu vergewaltigen.
     
  10. infusione

    infusione Mitglied

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    @osugi: Ich bin bei dir, dass man so die Extraktion beibehalten kann. Aber wenn es nicht schmeckt, sollte man die Extraktion doch erhöhen.
    Woran ich mich gestört habe, dass Mahlgrad und Mengen nach Manometer eingestellt werden. Das kann man machen, man hat dann eine sehr schöne Manometeranzeige, aber der Espresso schmeckt wahrscheinlich immer noch nicht.

    Man kann natürlich ein Expansionsventil einbauen. Wurde ja auch schon häufig gemacht. Aber das Einstellen des Expansionsventils macht man gegen Bildsieb, z.B. ein Stück Gummi ins Sieb legen, z.B. von einem alten Fahrradschlauch, und auf 11bar einstellen.

    P.S.
    Im Anfangspost liegt ja schon der Hund begraben:
    Die Auslaufgeschwindigkeit wird nicht über den Druck (sprich Manometer) sondern über Menge und Mahlgrad geregelt. Der Druck stellt sich danach ein. Wem der Druck zu hoch ist, baut das genannte Expansionsventil ein.

    P.P.S:
    Viele Mühlen haben einen Anschlag. Wenn man den verändert, kann man feiner mahlen. Anschlag verstellen, andere Mühle oder ein Kaffe, der einen extrem groben Mahlgrad braucht, lösen dein Problem. Z.B. Baum Kaffee Capim Branco.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2017
    NiTo und quick-lu gefällt das.
  11. osugi

    osugi Mitglied

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    Ok, dann sind wir ja im Grunde einer Meinung. Aber ohne OPV ist halt der Druck immer umgekehrt proportional zum Fluss. Daher muss man ohne OPV immer einen Kompromiss zwischen Sämigkeit und Druck finden, wenn der Druck sich geschmacklich negativ auswirkt.

    @braaamer hat nun ein OPV drin, dann verstehe ich aber das Problem nicht. Einfach das OPV auf die Erfahrungswerte von ca 11-12bar einstellen und dann kann sowohl Fluss als auch Extraktion völlig unabhängig vom Druck beliebig eingestellt werden.
     
  12. infusione

    infusione Mitglied

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    Tut er das? Ich kenne da keine ernsthafte Untersuchung drüber und habe keine eigene Erfahrung dazu.

    Auch ist mir unklar, ob ein hoher Druck den Fluss erhöht. Es kann ja auch das Gegenteil der Fall sein, z.B. weil das Kaffeebett stärker kompirimiert wird.

    P.S. Zu Druck und Fluss
    An einer Strada habe ich gesehen, dass innerhalb eines gewissen Fensters der Fluss über den Druck gesteuert werden kann. Ich weiß aber nicht mehr genau, was der Maximaldruck der Strada war, ich meine es waren 12 bar. Also in dem Bereich konnte man den Fluss über den Druck erhöhen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2017
  13. BrikkaFreund

    BrikkaFreund Mitglied

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    Ich verstehe den Verlauf der letzten Stunde hier auch nicht. Habe ich die Theorie nicht verstanden? Bitte korrigiert mich.... Also, ohne OPV macht die Pumpe 15bar, die komplett am Puck anliegen. Will man in 25s aus 16gr einen Ristretto machen, liegen diese 15bar auch mehr oder weniger während des Bezugs am Puck an. Die Erfahrung hier zeigt, das 15bar zu hoch sein können, und deswegen wird das OPV verbaut, damit maximal der gewünschte Druck (11bar oder 12bar) am Puck anliegt.
     
  14. NiTo

    NiTo Mitglied

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    Nein, der Maximaldruck kann nur dann am Puck anliegen, wenn Mahlgrad und Pulvermenge das vorgeben. Ohne Kaffeemehl erzeugt die Pumpe beileibe keine 15 bar.
     
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  15. infusione

    infusione Mitglied

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    Ja genau. Es gibt viele Foristen, die das OPV verbaut haben und damit zufrieden sind. Es gibt aber auch viele Foristen, die das nicht gemacht haben und auch zufrieden sind.

    P.S.
    Der beste Druck für den Kaffee hängt auch mit dem Röstgrad zusammen. Dunkle Sorten extrahieren schon bei z.B. 6 bar recht gut (ich hatte drei Jahre eine Ponte Vecchio Lusso, die sicher keine 9 bar schaffte), hellere Espressi kommen auch mit 12 bar gut zurecht. Von daher kann die die Wahrnehmung, dass der Kaffee der QM ohne OPV nicht schmeckt auch mit dem Röstgrad der verwendeten Bohnen zusammenhängen.

    Hier noch eine Quelle für meine Wahrnehmung und diese These, die meine Frage aus Post 272 verneint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2017
  16. osugi

    osugi Mitglied

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    Ich kann nur aus eigener Erfahrung mit meiner QM3000 und dem eingebauten Manometer sprechen. Bezüge bis ca 13 bar waren wohlschmeckend, mir aber teilweise noch zu wässrig. Dann habe ich den Fluss gesenkt, was ohne OPV den Druck erhöht hat. Dadurch hatte ich oft vor allem bittere Fehlnoten drin. Seit ich mein OPV drin habe, gibt es damit keine Probleme mehr. Insbesondere klappen auch extreme Ristrettobezüge von 40-70s Länge. Das ging vorher aufgrund der dauerhaften 16 bar nicht.

    Das ist klarer Unfug. Genau das Gegenteil ist der Fall, wie du richtig bemerkst. Der hohe Druck entsteht erst durch den geringen Fluss (eigentlich durch den Widerstand des Pucks).
     
    Zuvca gefällt das.
  17. braaamer

    braaamer Mitglied

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    Ausm KaffeeWiki

    Das Nationale Institut für italienischen Espresso (inei) hat die folgenden Kriterien festgelegt:


    • notwendige Menge an gemahlenem Kaffee = 7 g ± 0,5
    • Wassertemperatur beim Ausgang des Aggregats = 88°C ± 2°C
    • Getränktemperatur in der Tasse = 67°C ± 3°C
    • Druck Wassereingabe = 9 bar ± 1
    • Durchlaufzeit = 25 Sekunden ± 2,5 Sekunden
    • Viskosität bei = 45°C > 1,5 mPa s
    • Gesamtfette = > 2 mg/ml
    • Koffein = 100 mg/Tasse
    • Milliliter in der Tasse (einschließlich Crema) = 25 ml ± 2,5
    Wenn ich also bei einer adäquaten Menge Kaffeemehl zu kurze Durchlaufzeiten erreiche, dann muss ich Mahlgrad und/oder Druck anpassen. Wenn Mahlgrad schon sehr fein (nun gut, ich werde ihn nochmals feiner einstellen), dann Druck reduzieren.
     
  18. NiTo

    NiTo Mitglied

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    Die "adäquate" Kaffeemehl-Menge mit einem Standard 1er Sieb liegt allerdings nicht bei 6,5 g bis 7,5 g, sondern bei 9 g und mehr. Was dann auch zu mehr Volumen in der Tasse führt.
     
  19. infusione

    infusione Mitglied

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    Du misst mit deinem Mod direkt hinter der Pumpe. Da kommen noch einige Stellen, an denen Druck abfällt.

    So würde ich versuchen, zielgerichtet zum leckeren Espresso zu kommen:
    Stelle den Druck gegen Blindsieb (hier ein ins Sieb gelegtes Stück Gummi) auf die hier bewährten 11 oder 12bar. Dann kannst du den Espresso geschmacklich nach Shulman einstellen.

    INEI ist eine Regel, die keinem weh tut, der dunkle Sorten verwendet. Aber geschmacklich kommst du mit Shulman weiter.
     
  20. infusione

    infusione Mitglied

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    Ich denke, wir meinen was verschiedenes.

    Bei den Pumpenkennlinien der Vibrapumpen nimmt mit zunehmender Förderleistung der Druck ab.
    [​IMG]

    Ich meinte, welchen Einfluss der anliegende Druck auf den Fluss hat. Mit flussregulierten Maschinen wie der LM Strada EP kann man das ausprobieren. Und im Bereich bis 12 bar kann man durch die Erhöhung des Drucks am Paddle einen höheren Fluss erreichen.

    P. S. Mir ging es dabei um die Argumentation ich kann nicht fein genug mahlen, weil der Druck so hoch ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2017

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