Erfahrungsbericht Quickmill Apollo 060

Diskutiere Erfahrungsbericht Quickmill Apollo 060 im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Seit einigen Wochen habe ich nun die Quickmill Apollo 060 im Betrieb. Ich nutze sie im Zusammenspiel mit der Europiccola Prof. Ich habe sie mit...

  1. #1 MarkusD, 24.08.2010
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    Seit einigen Wochen habe ich nun die Quickmill Apollo 060 im Betrieb. Ich nutze sie im Zusammenspiel mit der Europiccola Prof. Ich habe sie mit verschiedenen Bohnen von "ölig" bis "trocken", von "sehr frisch geröstet", bis "schon etwas gelagert", von "reinen Arabicas" bis zu "Arabica-Robusta-Mischungen" probiert.

    - Der Mahlgrad stabilisiert sich bei mir bei allen Bohnen um "1". Mal ein Strich (Zwischengrad) drüber, mal ein Strich drunter. ("1" ist bei dieser Mühle schon sehr fein - es geht bis "0" runter, dazwischen sind noch ein paar Zwischengrade.

    - Das Pulver kommt sehr homogen und "fluffig" aus der Mühle - wenn es kommt...
    - Bei allen Bohnensorten - die einen mehr, die anderen weniger - neigt die Mühle jedoch bei diesem Mahlgrad dazu das Pulver nicht richtig raus zu transportieren. Das führt dazu, dass ich die Mühle eigentlich immer kippen muss und etwas auf die Arbeitsplatte aufschlagen muss, damit alles Pulver herauskommt. Sonst würde die Mühle sehr schnell verstopfen.
    - bei allen Bohnensorten - bei den einen mehr, bei den anderen weniger - lädt sich das Pulver statisch recht stark auf - wodurch die Mühle dann auch recht stark herumsauen würde, wenn ich direkt in den Siebträger mahlen würde. Das tue ich aber nicht, sondern ich mahle - mit einer Stoppuhr in ein Marmeladenglas, dass genau den Durchmesser des Siebträgers hat - und kippe dann das Kaffeepulver um. Saubere Sache.

    Vorläufiges Fazit: Die Mühle mahlt sehr gut - sprich das Pulver ist sehr ordentlich und damit ein wesentlicher, positiver Faktor für einen leckeren Espresso. Dass ich jedesmal die Mühle kippen und aufdozzen muss, damit das Pulver rauskommt, ist ärgerlich.

    Was habt Ihr für Erfahrungen?

    Markus
     
  2. #2 renemuenster, 24.08.2010
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    AW: Erfahrungsbericht Quickmill Apollo 060

    Hallo Markus,

    ich habe diese Mühle schon etwas länger, und ich kann dazu (leider) nur sagen: Deine Schilderungen bringen es auf den Punkt! Alle Deine Beobachtungen, und auch Dein Umgang mit der Mühle treffen bei mir ebenfalls zu - mit dem Unterschied, dass ich einen alten Cilio-Edelstahlbecher nehme, von dem der Griff abgebrochen ist. (Hat aber ebenfalls Brühsiebdurchmesser.) Ich bin mir noch nicht sicher, ob die Kaffeemehlbeförderung besser durch kippen und "aufdozzen" zu unterstützen geht oder durch klopfen an den Auswurf-Rüssel. Meist mache ich beides.

    Das mit dem tatsächlichen Direktmahlen in den Siebträger habe ich für mich völlig verworfen. Die Lösung mit dem Becher hat auch den Vorteil, dass man das Kaffeemehl nochmal kurz "durchschuckern" kann, damit es gleichmäßiger in den Siebträger fällt. Sogar bei der Rocky D benutze ich den Becher zusätzlich. Sauberer lässt sich die Kaffeemehlportion nicht in das Brühsieb füllen.

    Grüße

    René
     
  3. #3 MarkusD, 24.08.2010
    MarkusD

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    AW: Erfahrungsbericht Quickmill Apollo 060

    Stimmt, das hatte ich vergessen zu schreiben...:)
    - Kippen
    - "aufdozzen"
    - an den Rüssel "kloppen"
    - und wenn gar nichts mehr hilft: "anschreien" :evil:
     
  4. #4 renemuenster, 24.08.2010
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    Immer locker bleiben. Aufregen hat keinen Sinn. ;o)

    Also... ich habe zwar die Apollo 060 noch im Betrieb, aber ich würde sie beim Mühlenkauf schon eher unter Lehrgeld verbuchen. Nicht dass sie ein schlechtes Ergebnis bringen würde - das hattest Du ja bereits treffend beschrieben. Sie ist aber halt nicht so richtig bequem. Es gab bei mir allerdings auch schon eine viel Schlimmere (im Bereich <50 EUR *g*) , die ich hier nicht explizit nennen möchte. Damals wusste ich im Grunde noch gar nix - das war für mich noch im der Prä-Kaffee-Netz-Zeitalter. Die habe ich damals einfach wieder zum Händler zurück geschickt und lieber noch ne Weile mit meiner alten Klingenthal gekurbelt.

    Etwas zufriedener bin ich momentan schon mit der Rocky. Sie ist auch nur unwesentlich teurer als die Apollo.

    Ich vermute, man kann für beide Modelle (mit oder ohne Dosierer) sagen, dass dort das Kaffeemehl gleichmäßiger transportiert wird und geordneter vorn rauspurzelt. Allerdings besteht bei der Rocky das Problem, dass sich gelegentlich die Bohnen auf dem Weg zum Mahlwerk verkanten und die Mühle dann "leer" läuft, wenn nix nachrutscht. Da geht es dann auch nur mit ruckeln weiter.

    Naja... kurzum: Es sind halt beides keine High-End-Mühlen. Aber in ihrem Preisniveau sind glaube ich beide ganz okay.

    René
     
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