Fazit nach Forumstreff: Gene Roaster oder I-Roast?

Diskutiere Fazit nach Forumstreff: Gene Roaster oder I-Roast? im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hi! So wie ich hoerte, habt ihr auf dem Forumstreffen u.A. das Thema Roesten gehabt. Ich ueberlege gerade ob ich mir den I-Roast kaufe und...

  1. Dannny

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    Hi!

    So wie ich hoerte, habt ihr auf dem Forumstreffen u.A. das Thema Roesten gehabt.
    Ich ueberlege gerade ob ich mir den I-Roast kaufe und dann den Widerstand austausche oder doch lieber gleich den Gene Roester. Der ist ja schon um einiges teurer und das manuelle Kuehlen der Bohnen hoert sich schon relativ umstaendlich an(dafuer dass man soviel zahlt)...

    Was meint ihr so rueckblickend...
    Lieber den Aufpreis fuer den Gene zahlen oder lohnt sich das nicht - vor allem wenn man den I-Roast modifiziert...

    Gruss,
    Dannny

    P.S. Wie lange braucht eigentlich der I-Rost um die Bohnen runterzukuehlen?
     
  2. #2 Axel2803, 14.08.2006
    Axel2803

    Axel2803 Mitglied

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    Hi Danny,
    der I-Roast kühlt die Bohnen 5 Minuten runter (Gebläse voll, Heizung aus). Diese Zeit lässt sich nicht einstellen. Ich lasse den Kaffee aber anschließend noch etwa 10 Minuten and der Luft auskühlen.
    Gruß, Axel
     
  3. Goglo

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    Hallo Danny,

    ja, ich war da und habe sie alle so rösten sehen und auch rösten hören können. Das Endergebis zu beurteilen war mir aus Zeitmangel leider nicht gegeben, aber ich würde stante pede zum Gene tendieren. Der macht einfach weniger Krach als die Heissluftföns. Für mich ist das das ausschlaggebende Kriterium. Und bezüglich des Abkühlens haben alle Schüsselchen und ähnliches dabei gehabt, in denen der Kaffee dann zum letztendlichen Abkühlen gelandet ist. Aber erst einmal wurde schon in der Maschine gekühlt. Der Gene ist zwar preislich schon recht angestrengt, aber vielleicht schicktst Du Wilfried mal eine PN, der wollte sich von seinem I-Roast trennen. Zwei Röster braucht halt keiner - zwei Maschinen oder Mühlen scheinen da schon eher verbreitet zu sein :D

    Gruss,

    Goglo
     
  4. #4 Walter_, 15.08.2006
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    Hallo Dannny,

    für mich war das schlagende Argument die maximal mögliche Bohnenmenge pro Röstung und wenn du deutlich mehr als 100g in einem Arbeitsgang rösten möchtest, bleiben nur mehr Alpenröst, Hottop oder Gene als Heimröstgeräte übrig. Neben anderen Kriterien - wie z.B. der Lärmentwicklung (das Staubsaugergeräusch des i-Roast fand ich ziemlich nervig, da machte auf mich Stefans alter HPR insgesamt einen besseren Eindruck) spielt natürlich die Gesamtmenge, die du pro Woche rösten möchtest eine wichtige Rolle.

    Und wenn man die eigene Zeit nicht mit ins Kalkül nimmt, hat sich ein Heimröster recht schnell amortisiert, gute Rohkaffees bekommt man schon ab etwa 7-8 €. Wenn man keine zuverlässige Quelle für gute, frische und günstige geröstete Bohnen hat, sondern zwischen 20 und 30€ pro kg für Espressobohnen bezahlt, die dann nicht einmal wirklich frisch sind, spielt die Preisdifferenz zwischen den Röstern meines Erachtens keine so große Rolle mehr.

    Ich habe überlegt mir eventuell einen reinen Heißluftröster - wie den i-Roast2 - als Zweitröster anzuschaffen, aber nach dem Treff ist das Thema für mich vorerst einmal wieder vom Tisch...
     
  5. Dannny

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    ok - dann macht das wohl sowieso wohl keinen so grossen Unterschied diesbezueglich welchen ich nehme.
    Und die von Axel2803 angesprochene Zeit fand ich eigentlich auch gar nicht soo kurz...

    Hehe - dann sollten wir uns wohl sowieso alle Nespresso-Maschinen kaufen... :wink:

    Dann werd ich wohl eurem Rat folgen und mir den Gene Roester bestellen. Ich hatte sowieso schon zu diesem tendiert.

    Bin ja mal gespannt, ob es wirklich so einen grossen Vorteil bringt wenn man selber roestet. Das berichten ja immerhin so ziemlich alle Heimroester. Es bleibt spannend...

    Gruss
    Dannny
     
  6. #6 Axel2803, 17.08.2006
    Axel2803

    Axel2803 Mitglied

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    Das Rösten kann manchmal auch frustrierend sein. Habe am Sonntag 6 Ladungen Malabar mit meinem I-Roast geröstet. Ein Durchgang war etwas dunkel geworden, jedoch augenscheinlich noch ok, weshalb ich diesen dann zu zu den restlichen Bohnen gemischt habe. Das Ergebnis Gestern war eine verbrannt schmeckende, furchtbar bittere Plörre die ich auch trotz Temp. Regelung nicht in den Griff bekommen habe. Das sind dann die Momente, in denen wirklich Frust aufkommt. Alle Parameter wie Mahlgrad, Menge, Timer sind verstellt, der Kaffee schmeckt nicht, meine Frau kommentiert mit "heute ist der Kaffee aber nicht so lecker..." :evil:

    Da habe ich dann wieder eine Tüte Langen Classico aufgemacht.

    Gruß, Axel
     
  7. #7 wilfried, 17.08.2006
    wilfried

    wilfried Mitglied

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    Hallo und guten Tag,
    bei dem Beitrag habe ich doch lächeln müssen. So geht es mir manchmal auch. Neuer Kaffee, Mahlgrad der Mühle stimmt nicht, es kommt garnichts raus bei Bezug oder es läuft .., man ahnt schon wie er schmeckt, am Boden zerstört und dann kommt halt noch der Kommentar.
    Habe es beim Forumstreffen mehrmals gesagt. Frust ist selten das Positive überwiegt. Und wenn wie beim Treffen eine Mischung aus Malabar und PNG gelungen ist und so gut schmeckt, gleicht das 3 Enttäuschungen aus.
     
  8. Renzo

    Renzo Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ja, das mit dem Frust kenn' ich auch. Beim Treffen war es ja eher umgekehrt: meine Kaffees der vorangegangenen Woche waren nach einer verbrannten Charge alle vorsichtig und daher dann zu kurz geröstet. Ergebnis: sauer (@Goglo 2nd crack wäre schon gut gewesen :wink: ). Hab dann nach dem Treffen im Prinzip die ganze letzte Woche wieder herumprobiert und neu kalibriert, bis ich gestern wieder den ersten wirklich guten Kaffee hinbekommen habe. Der ist dann aber dafür heute auch wirklich frisch und lecker. -
    Noch eine kurze Bemerkung zum Abkühlen: das in den Schüsseln ist eher das "ausgasen". Die Abkühlphase direkt nach dem eigentlichen Röstvorgang ist schon relativ wichtig und durchaus gerätabhängig, da die Bohnen sich nach Ende des Röstens sehr unterschiedlich verhalten, je nachdem wie sie gekühlt werden (Kaltluftföhn, Wasserzerstäuber, ... ) oder nicht. Auch der Geschmack wird (angeblich) stark durch unterschiedliche Kühlparameter beeinflusst.

    Viele Grüße,
    Klaus
     
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