Frage an die Fahrradprofis: Empfehlung Fitnessbike

Diskutiere Frage an die Fahrradprofis: Empfehlung Fitnessbike im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Hallo, ich radle ab und zu mit einem Bekannten ein wenig zur Erhaltung der "Fitness" und überlege, ob ich mir nicht langsam mal ein neues Rad...

  1. #1 Barista, 17.01.2018
    Barista

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    Hallo,

    ich radle ab und zu mit einem Bekannten ein wenig zur Erhaltung der "Fitness" und überlege, ob ich mir nicht langsam mal ein neues Rad hole.
    Mein mittlerweile 15 Jahre altes Stadtrad (Stahl, bleischwer und die Deore LX verstellt sich immer öfter) macht nicht wirklich viel Spaß, wenn man es mal etwas laufen lassen will.
    Rennrad oder Mountainbike scheiden für mich aus. Ich quetsche mich nicht in eine magentafarbige Wurstpelle und versuche die Blamage zu vermeiden, dass der Hängebauch über das Oberrohr schabt, weil der Lenker zu tief unten ist.
    Es soll tauglich sein für Straßen und asphaltierte Weege, vielleicht mal ein kurzes Stück Waldweg oder Schotter, wenn man Straßen umgehen will.
    Vielleicht gibt es hier ja ein paar Kenner der Materie und können Tipps geben (Federung ja oder nein, welche Schaltung usw.).
    Da ich unmittelbar vor Ort keinenntauglichen Händler habe, würde ich ggf. auch auf einen Versender zurückgreifen.
    Image etc. sind mir völlig egal. Ich will nicht zuviel Geld dafür ausgeben, es sollte nach Möglichkeit dreistellig bleiben. Mein Ego steigt nicht mit einer Dura-Ace.
    Da ich recht groß (1,96) bin, muss es das Rad auch in entsprechenden Rahmengrößen geben. Mein aktuelles Rad hat einen 63er Diamant-Rahmen.
     
  2. haegar

    haegar Mitglied

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    Das Problem ist die meisten Räder werden mit den Größe immer höher, aber leider nicht länger, so Details wie Kettenstreben sind tlw. von XS - XL überall gleich lang (gruselig!), da ist noch die Unsitte die Größe eines Rades nach Sitzrohrlänge und die Zuordnung nach Köpergröße dann vorzunehmen.

    Beides sollte gerade in dem Extrembereich, in dem Du Dich befindest vermieden werden. Sprich die Beinlänge ist interessant wg. der Überstandshöhe und um ggf. mit einigen anderen Werten zusammen zu schauen, dass der Sattel nicht zu weit ausgezogen werden müsste (wohl eher Problem bei einem MTB, als bei einem Trekkingrad), entscheidend ist dann aber die LÄNGE, sprich Oberrohrlänge, des Rades, die muss zu Deiner Rückenlänge passen. So wie Du Deine Erfahrungen beschreibst kann ich nur raten, zumindest Fahrräder zu probieren und dann auf OR-Länge, Lenk- und Sitzwinkel zu achten.

    Nur mal als Anhaltspunkt, ich mit meinen 1,83 und im Durchschnitt eher kurzen Beinen, sprich langem Rücken, fahre ein 58er Rahmen mit einem 605mm langen OR und brauch denn immer noch einen 120er Vorbau.

    Es gibt div. Anbieter, die XXL-Räder von der Stange anbieten, vertretend sei hier nur das T-300 XXL von VSF genannt. Viele, die mir einfallen würden, würden das Budget noch sehr viel deutlich sprengen.

    Bei dreistelligem Betrag bist Du um bei Espreso-Maschinen zu bleiben, leider nur um DeLonghi Bereich, da würde ich mich auf die Kernfuktionen konzentrieren. So lange Du nicht irgendwelche gesundheitlichen Probleme hast, lieber auf dicke Reifen (55er Breite bzw. 2.2 aufwärts) achten, als auf Federung, das sieht auch nur so aus, wie eine Federgabel, was da tlw. verbaut wird. Auch Schaltung dürfte in dem Bereich fast egal sein, ob es nun eine Shimano Deore irgendwas oder SRam NX, GX oder so ist, ist eh Verschleissteil. Das genannte VSF hat sehr gute(!) Felgenbremsen, d. h. die Felgen verschleissen und die Bremsleistung mit guten(!) Scheibenbremsen wäre deutlich besser. Nur GUTE Scheibenbremsen kosten wieder viel Geld.
     
  3. #3 Barista, 17.01.2018
    Barista

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    Das T300 sieht exakt aus wie mein derzeitiges Radl von Hartje (mit der zusätzlichen Verstrebung) und hat auch das gleiche Konzept.
    Ich finde VSF klasse, das sind von meinem Empfinden her aber mehr Stadt- und Nutzräder.

    Das Rad sollte sich leichtfüßig anfühlen (keine Ahnung, wie ich das anders beschreiben soll). Ich hatte mal ein altes Giant als Bahnhofsrad. Das war ziemlich fertig und hatte einfache Komponenten, lief aber irgendwie richtig gut. WQenn man da getreten hat, gings vorwärts und bei meinem aktuellen Rad habe ich immer das Gefühl, dass das nicht richtig vorwärts geht. Das gefällt mir auich an Federungen nicht. Bremst irgendwie. Da kann ich verzichten.
    Bei der Schaltung habe ich rein aus Wartungsgründen mittlerweile auch viel Sympathien für eine Narbenschaltung. Es hieß immer, man verliert da viel Kraft im Vergleich zur Kettenschaltung. Ist das immer noch so? Die 11-Gang-Varianten von Shimano sollten für meine Zwecke völlig ausreichen.

    Beim Preis bin ich schon etwas flexibel, wollte halt nur ausdrücken, dass ich da keine "LaMarzocco" brauche.
     
  4. helges

    helges Mitglied

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    Wenn das Rad grundsaetzlich von den Verhaeltnissen her passt, wuerde ich das flott machen, wichtiger als neu ist die richtige Anpassung an Dich (Vorbau, Lenker mit Rise, Sattel, Pedale...) - auf die Pedale wird uebrigens aus meiner Sicht viel zu wenig Wert gelegt, jede Verbindung mit dem Rad ist wichtig (Lenker, Griffe, Brems-/Schalthebel, Sattel, Pedale)

    Der Begriff Fitnessbike suggeriert ja bloss, dass man's damit laufen lassen kann und viel flotter als mit dem "normalen" Rad - verrate aber kein Geheimnis, dass das nicht so ist, Marketingbullshit halt, oft mit dem geraden Lenker, der sowieso mal sowas von daneben ist.

    Ich fahre eigentlich nur auf alten Schinken und das viel, wurden aber ueber die Jahre an meinen Koerper angepasst bzw. der Koerper passt sich auch etwas an diese an.

    Ich war die letzten paar Jahre auf einigen hundert Raedern gesessen und hab z.B. dabei festgestellt, dass so ziemlich alle Rahmen/Raeder von KTM (das alte Eisengeraffel) saugut zu mir passen, draufsetzen und "Wow, wie geil ist das denn?" und zwar fast alle besser als die neuen Raeder auf denen ich gesessen bin.
    Das gilt halt jetzt nur mal fuer mich und soll aber verdeutlichen, dass der Neukauf oft nicht notwendig bzw. sinnvoll ist.

    Edith: Zur Nabenschaltung: Wirkungsgrad-Messungen an Nabenschaltungen | Fahrradzukunft - Ausgabe 16
    Ich brauche in der Ebene keine Schaltung, fahr immer mit einem (Dreigang also, "Sitzen, Stehen, Schieben") und auf dem MTB komm ich mit 1x9 klar.
     
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  5. #5 Kantenhocker, 17.01.2018
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    Immer dieses Gemetzel mit der Narbenschaltung :D. Aber ich bin auch der Meinung, dass eine Nabenschaltung weniger Spaß macht als eine Kettenschaltung, weil sie sich nicht so leicht tritt. Die Kettenschaltung macht dafür aber Mehrarbeit beim Reinigen.
    Fürs sportliche Fahren würde ich immer eine Kettenschaltung nehmen. Aber ich fahre auch Rennrad (allerdings niemals nie nicht in Magenta).
     
  6. haegar

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    Ich finde Nicolai ausgesprochen klasse … ist aber wohl eher Xenia der Fahrräder :cool: preislich dann eher noch wo anders :confused:

    Wenn Du SPORTräder suchst, dann musst Du nach SPORT-rädern schauen, da passt halt Deine putzige Beschreibung von Radkleidung usw. nicht dazu. Und so wie Du geschrieben hast, denke ich, dass Du mit Rennrädern nicht nur explizit Rennräder ausgeschlossen hast, sondern z. B. alle Radgattungen die einen entsprechenden gebogenen Lenker haben, z. B. auch Crossräder, Gravelbikes, Randonneure.

    "Fitnessräder" ist IMHO so eine üble Klassifizierung von Großanbietern, nix halbes und nix ganzes.


    Mein Stahlreiserad mit Auflastung auf 180kg Gesamtgewicht, Rohloff, SON, … liegt bei 22,3kg
    Mein MTB Hardtail in gehobener Trailausstattung bei 12,7kg (mit Pedalen)

    … ich weiss wovon Du redest. Dann hängt es mit Sitzgeometrie etc. zusammen, die macht ein Rad auch dynamischer etc. … ABER Du willst nicht, dass der Hängebauch über das Oberrohr schabt … auch das dürfte wieder einiges ausschliessen.


    Eine z. B. Rockshox SID dürfte vermutlich KEIN bremsendes Element sein :D


    Da gibt es in den div Radforen (z. B. Radreise-Forum, MTB-News / IBC ) vermutlich genau so hitzige Diskussionen, wie hier bei dem Thema E61 oder Ringbrühgruppe oder so, in den Rennrad-News dürftest Du damit Reflexe auslösen, wie hier mit der Erwähnung eines VA.

    Also was soll ich dazu sagen? Wie schwer bist Du - 1,96 und Hängebauch indiziert nicht unbedingt 81kg? Und WO wohnst Du? Gerade die "billigen" Nabenschaltungen sind sehr, sehr deutlich vom Eingangsdrehmoment begrenzt, sprich man kann nicht beliebig umritzeln etc. … die 11 Gang ist nur feiner übersetzt, als die 8-Gang, das hilft Dir z. B. im Pfälzer Wald genau nix! Dann würde ich HEUTE lieber zu einer SRam 1x12 Schaltung gleichen und die Verschleisskosten (btw. deutlich weniger Verschleiss als bei den alten 3x9 Schaltungen) unter HOBBY verbuchen.

    Wenn man auch nur ansatzweise Nabenschaltungen bzw. NICHT-Kettenschaltung und sportliches Radfahren zusammen bringen will, dann mit Rohloff (ca. 1.200 Euro) oder Pinion (ca. 1.200 - 1.800 alleine die Schaltungen wohlgemerkt!)


    Drei Wochen später und Du klickst bei Nicolai auf bestellen oder stehst bei Pallesen vor der Tür :D
     
  7. #7 Barista, 17.01.2018
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    Mein bisherigen Rad wollte ich im Prinzip mit Schutzblechen,Licht, Gepäckträger usw. beibehalten.
    Zum sportlichen Radeln sollte es einfach von allem etwas weniger sein. So eine Auf- oder Umrüstung kann auch richtig teuer werden und am Schluss hätte man einfacher was neues gekauft.

    Ich bin ja ein Fan von gebrauchten Sachen, in meiner Radgröße wirds aber echt schwierig. Ich habe ewig gebraucht, ein billiges Radl fürs Büro zu finden. Über 60 cm Rahmenhöhe wirds da gebraucht extrem dünn.
    Zudem bin ich jetzt auch nicht der Super-Schrauber. Ich reparier in der Familei zwar die Platten, baue Lampen an und neue Gummis in die Bremsen, viel mehr aber auch nicht.
    Wüde ich mir ein Rad zusammenstellen, würde ich auf Federung verzichten, eine wartungsfreudnliche 11-Gang Nabenschaltung ohne Rücktritt rein und ansonsten schauen, dass alles gut läuft (d.h. ordentliche Lager etc.) das würde reichen.
     
  8. #8 Barista, 17.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 17.01.2018
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    Hier ist eher Fahren in der Ebene oder in Hügeln angesagt (maximal Kraichgau).
    Bei der Schaltung bin ich flexibel. Ich hatte mein ganzes Leben Kettenschaltungen und war im Prinzip immer zufrieden damit. Bei meinem aktuellen Rad (Deore LX) merk ich halt, dass nach 15 Jahren doch wohl einiges ausgeleiert ist. So richtig toll kann man die nicht mehr einstelllen und es dauert nicht lange und sie ist wieder verstellt.

    Selbst ein Rad zusammenbauen wäre natürlich auch ein nettes Projekt. Würde Spaß machen. Müsste ich vielleicht mal drüber nachdenken.
     
  9. haegar

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    So noch einen ganz konkreten Tipp … :cool:

    Es überzieht Dein erstes Budget, es ist ein wirklich tolles Rad, Du kannst es mit 63er Rahmen bekommen, Du könntest irgendwann fast alles ändern, wenn 1-2 Kleinigkeiten beachtet würden … mein Reiserad ist von Patria und seit 8 Jahren im Dauerbetrieb

    Patria Falcon mit etwas Glück hat irgendein Händler noch eines angestaubt in der Ecke und will es gerade loswerden, dann sollte es aber so passen.


    Alles nach Standard mit 11-Gang Alfine … 1.690,-

    ggf. alternativ noch Scheibenbremsen auswählen, dann ca. 6 Wochen warten und die nächsten 10 Jahre Spass haben … und wenn nicht, an die Ösen Gepäckträger und Schutzbleche schrauben und auf die Fahrt zum Büro nutzen usw.
     
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  10. #10 Kantenhocker, 17.01.2018
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  11. #11 Barista, 17.01.2018
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    Das Patria ist extrem schön, wird mir aber wohl doch zu teuer. Ein Nachbar hat sich gerade eines zusammengestellt (mit so einem eigentümlichen Rahmen). Am Ende (mit Rohloff) lag er glaub ich bei 3.800 €. Schon eine Stange Geld.
     
  12. #12 tschaka, 17.01.2018
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    Für den genannten Einsatz würde ich auf jeden Fall auf eine Federung verzichten, da sie nur Mehrgewicht sowie -preis bringt und gewartet werden muss.
    Wie sieht's mit einem Cyclocrosser oder Gravelbike aus?
    Bei deutlichem Asphalt-Schwerpunkt könnten auch die Strada-Modelle von Stevens in Frage kommen.
     
  13. haegar

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    Habe ich dann mal oben vorgelassen, sonst hätte ich schon extrem netten englischen Stahl empfohlen oder sogar was budgefreundliches … ich mein ja nur ;)
     
  14. #14 tschaka, 17.01.2018
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    Ja, hast wohl Recht. Wobei die Gravelbikes ja teilweise eine schon recht komfortable Geometrie haben.
    Deine Links führen zu interessanten Bikes, kannte ich noch gar nicht.

    Ansonsten gibt's ja auch jede Menge nackte Trekkingräder mit/ohne Federgabel.
     
  15. #15 Barista, 17.01.2018
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    Gravelbike ist mir zuviel Rennrad (und ein wenig zu hip).
    Das verlinkte Stevens ist nicht schlecht, bei diesen abfallenden Rahmen hab ich aber null Plan, nach welcher Rahmengröße ich schauen muss.
    Wie gesagt, es geht nur um die Nutzung. Es muss nichts sein, was gerade irgendeie angesagt ist. Singlespeeder scheidet daher aus.
    Vielleicht wirklich keine schlechte Idee, sich an einen guten Rahmen ein paar sinnvolle Teile dran zu bauen.
     
  16. haegar

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    Eigentlich wollte ich heute hier nix mehr schreiben …

    Das wir ehrlicherweise NIEMAND haben :confused: Wie oben schon ausgeführt spielt da insbesondere die Rückenlänge rein, dann kommen da noch weitere Faktoren mit dazu, z. B. Armlänge, ggf. Schulterbreite usw. … im gewissen Rahmen kann man Länge durch Sattelposition - die aber eigentlich durch das Knielot festgelegt werden muss - und Länge des Vorbaus - das aber dann massiv auf Lenkverhalten etc. geht - beeinflussen.

    Wenn ICH die Winkel auf dem Papier sehe und die OR-Länge, dann weiss ICH welches Rad MIR passen würde, dass kann aber bei jemandem anders mit gleicher Körpergröße ggf. schon wieder anders aussehen. Selbst der Unterschied zwischem einem 6° und 12° Lenker können da schon sehr deutlich spürbar sein.

    Wo wohnst Du denn? Es gibt immer irgendwo große "seriöse" Anbieter, z. B. Rose in Bocholt, Maxx in Rosenheim, ... wo man probieren kann, zur Not halt mal einen Urlaubstag nehmen oder am Wochenende hin, oder auf möglichst viele Räder im Umfeld hocken, was bei Deiner Größe schwierig wird.

    Alle andere wird rumraten im luftleeren Raum!


    Da wirst Du u. U. noch mehr das Problem haben, einen passenden Rahmen zu finden bzw. zu wissen, ob Dir nachher das Rad passen wird.

    "Sinnvolle" Teile ist auch einfacher geschrieben, als realisiert. Habe ich letztes Jahr lange durchgespielt und gerechnet. Komplettrad vom Custom-Hersteller, contra Customaufbau von einem Rahmen durch "Lieferanten" contra Individualaufbau.

    Klar, gibt es jede Menge Aufbauthreads z. B. in dem MTB-News, wo sich die "Spezialisten" die Komponenten gebraucht zusammen kaufen oder bei Super-Sale zu schlagen, aber traust Du Dir das wirklich zu? Wenn nicht, z. B. bei bike-components mal alles in den Wagenkorb werfen, was Du brauchst / willst und schauen, was da an Summe rauskommt.

    Bei mir wäre ein Custom-Aufbau durch den Lieferanten immer noch ca. 300 - 500 Euro, also so ca. 15% günstiger geworden, als wenn ich mir das Rad selbst zusammen geschraubt hätte, wohlgemerkt dann inkl. aller Gewährleistungen usw. Das gleiche Rad durch den Hersteller fertig geliefert, dann halt deutlich weniger Auswahl hätte vergleichbar nochmal ca. 15-20% weniger gekostet.

    Wenn Du Rahmen suchen willst, dann z. B. mal nach Surly schauen, oder Intec als grundsolide, preiswerte Rahmen. Ansonsten fällt mir noch Maxx ein, die auch speziell große Räder / Rahmen bieten, vermutlich preislich dann aber noch über Patria landen dürften.
     
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