Frage zur Bezzera Matrix/Duo DE- Bezugstasten

Diskutiere Frage zur Bezzera Matrix/Duo DE- Bezugstasten im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Frage an die Matrix/ Duo DE Besitzer. Nutzt Ihr eigentlich oft und vor allem erfolgreich die Bezugstasten an den Maschinen? Ich selber stelle...

  1. Rotsch

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    Frage an die Matrix/ Duo DE Besitzer. Nutzt Ihr eigentlich oft und vor allem erfolgreich die Bezugstasten an den Maschinen? Ich selber stelle immer wieder fest, obwohl ich mir einbilde gleichmäßig zu tampern, dass der Bezug bei gleicher Art/ Menge/ Mahlgrad vom Kaffee, extrem unterschiedliche Ergebnisse in die Tasse bringt. Einmal Füllhöhe des Espresso sehr unterschiedlich, genau wie die Zeiten- da variiert es manchmal zwischen 20sec und locker auch mal 40/45sec. Ich komme einfach nicht damit klar, etwas frustrierend und beim Neukauf würde ich wahrscheinlich mittlerweile die manuelle Art nehmen. Wobei ich mich ja bewusst gegen die E61 Gruppe entschieden habe.
     
  2. #2 helalwi, 05.06.2019
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    Wie genau arbeitet denn die Mühle und wir gut oder wie frisch ist denn dein Kaffee? Ich muss dir sagen, dass ich mit dem neuen Equipment, das ich nun seit 3 Wochen habe, meine alten Probleme nicht mehr habe. Wie bei dir konnte ich nie etwas reproduzieren. Natürlich weiss ich auch nicht, warum sich das bei mir geändert hat. Ich vermute mal, dass die neue Mühle den höheren Anteil an der Qualitätssteigerung hat.
     
  3. Rotsch

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    Na ja,habe eine ECM S64. So ganz glücklich bin ich damit tatsächlich auch nicht, so 0,5-0,8g Unterschied bei gleichem Kaffee ist eigentlich fast normal, Präzision ist anders.Was hast Du neues geändert bei Dir?
     
  4. #4 Phoenixxx3, 05.06.2019
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    Ich nutze die Duo DE und eine Sette 270Wi. Dadurch, dass die Sette das Kaffeemehl wiegt bemerke ich keine Schwankungen.
    Um konstante Ergebnisse zu bekommen würde ich eine gravimetrische Dosierung der Mühle und eine volumetrische Dosierung der Maschine als optimale Kombination ansehen.

    Edit: Aufwendiger, aber genauso effektiv wäre Single Dosing.
     
  5. #5 helalwi, 05.06.2019
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    Du sagst also, dass die Mühle den grössten Unterschied macht. Das denke ich auch. Mir gefällt, dass ich gemäss deiner Terminologie eine gravimologiesche Mühle habe. Nun muss ich dir sagen, dass ich dazu eine grafologischa Kaffeemaschine habe: Sie hat ja die „eingebaute“ ACAIA. Damit schafft man tatsächlich die komplette Reproduzierbarkeit. Ich denke aber, dass es einen Umrechnungsfaktor von der Grafologie zur volumetrischen Dosierung der Espressomaschine gibt. Unter dem Aspekt, dass in der Maschine gar nichts zurück bleibt, wären die ml auch Gramms. Da nun aber der Puck etwas Wasser zurückbehält, sind 30ml nicht 30g in der Tasse, was die Berechnung der Ratio etwas erschwert. Ich behaupte aber, dass man damit im Bereich der Peanuts ist. Espressomaschinen mit Wägefunktion, kosten doch eine Stange mehr. Man muss sich aber im Klaren sein, dass eigentlich Gramm im Siebträger mit Gramm in der Tasse gemessen werden sollten. Und deshalb habe ich die eingebaute Acaia. Ist aber Luxus und die Duo tut es auch.
     
  6. #6 Phoenixxx3, 05.06.2019
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    Die Wassermengen, die im Puck zurück bleiben sind keine Peanuts. Deswegen muss man bei jeder Änderung (Dosierung von Kaffeemehl, andere Kaffeebohnen usw) die volumetrische Dosierung der Kaffeemaschine neu programmieren.
    Im Prinzip sind das alles Komfortfunktionen. Man könnte auch jedes mal die Bohnen abwiegen (Single Dosing) und beim Bezug den Espresso abwiegen.
     
  7. #7 helalwi, 05.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.06.2019
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    Genau das müsste man tun und darauf basierend die Maschine, resp die ml programmieren.

    Allerdings: Wenn ich gesagt habe dass der Wasser-Rückbehalt im Puck Peanut sei, dann meinte ich das so, dass man doch auf jeden Fall nicht davon ausgehen kann, dass 30ml auch 30g in der Tasse sind. Und das spielt ja auch gar nicht die grosse Rolle. Ist es nicht viel wichtiger, dass man gewisse Eckpunkte kennt und sich darauf verlassen kann. Bei aller Präzision wird es immer so sein, dass jeder Shot halt etwas anders verläuft. So oder so. Und damit sind die ml oder die g auch nur Eckpunkte. Dumm ist es halt etwas, dass man bei der Duo die ml fest programmiert hat. In meiner Konfiguration mit der „eingebauten“ ACAIA-Waage kann ich immer manuell stoppen oder weiter extrahieren lassen (ja, könnte man bei der Duo auch). Je nachdem wie der Kaffee in der Tasse aussieht, gehe ich eher auf die 25 Sekunden oder aber auf 30g in der Tasse bei 15g Pulver im Siebträger. Meine Erfahrung ist die, dass Flexibilität notwendig ist. Maschinen mit den fest programmierten ml (oder auch den Durchlaufzeiten) sind für mich nicht die Lösung. Aus diesem Grund habe ich die Duo für mich verworfen, als ich in den letzten paar Monaten in der Evaluation stand. Es ist dann eben die Linea Mini geworden. Ich will jetzt nicht vom Thema abweichen. Es geht um die Duo und um die Bezugstasten. Aber es gehört auch dazu zu sagen, dass diese halt Mängel haben, weil es diese Präzision und Reproduzierbarkeit so nicht gibt. Der Flow (ml pro s) ist halt nicht immer gleich. 30ml in der Tasse sind nun mal entweder in 20s oder ein nächstes Mal erst in 25s erreicht. Jetzt müsste man wissen, ob die Zeit oder allenfalls die ml wichtiger sind.
     
  8. #8 Phoenixxx3, 06.06.2019
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    Naja, genauso programmiere ich die Duo. Aber bei einer Maschine ohne Dosierung müsste man das bei jedem Bezug machen.
    Ich wechsle meine Kaffeebohnen (bisher) relativ häufig. Selten, dass ich mehr als 500g von einer Röstung habe. Einmal richtig eingestellt, justiere ich nur bisschen mit dem Mahlgrad nach. Aber Kaffeemehl- und Espressomenge bleiben gleich und das Ergebnis ist jedes mal sehr ähnlich. Bei mir schwanken die Bezüge auch nie um 5 Sekunden. Vielleicht mal 2 Sekunden. (Ok, es kann mal passieren, wenn der Kaffee schon lange offen/alt ist. Aber dieses Problem löst auch ein 'flexibler' Bezug nicht.)
    Irgendwie macht das für mich auch keinen Sinn: Auf der einen Seite Ergebnisse konsistent reproduzieren wollen (mittels Bezugsdauer und Menge) und auf der anderen Seite flexibel 'nach Gefühl' steuern. Das passt in meiner Welt nicht wirklich zusammen.
    Naja vermutlich hängt das viel vom persönlichen Geschmack ab (Ristretto/Lungo, Sauer/Bitter).
    Ich wage es trotzdem zu behaupten, dass die Bezugsmenge den größeren Einfluss hat. Mit ihr verändert man im Gegensatz zur Bezugsdauer nicht nur die Extraktion sondern auch die Stärke des Espressos (bei gleich bleibender Kaffeemehlmenge).

    Aber nun wieder zurück zum Thema:
    Füllhöhe des Espressos? Also du misst das Volumen mit einem Shotglas? Generell würde ich immer (vor allem fürs Programmieren der Bezugstasten) eine Waage empfehlen. Das Volumen ist sehr stark von der Crema und damit dem Alter der Bohnen abhängig. Da kann einen Tag Ausgasen gleich mal 20ml Unterschied ausmachen.
    Es schwankt zwischen 20 und 45 Sekunden? Bei den gleichen Bohnen? Bist du dir sicher, dass die Mühle nur um die 0,8g schwankt?
     
  9. #9 helalwi, 06.06.2019
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    Ein letztes Mal etwas OT: Im Moment verwende ich Cerutti Extra Milano, der sicher mindestens ½ Jahr alt ist, auf dessen Packung man nicht siehr, wann er geröstet worden ist und als Ablaufdatum steht ein Datum von Ende 2020. Das sind wahrscheinlich die Bohnen, die eine Reproduzierbarkeit verhindern. Ich habe jetzt noch 2kg davon und werde dann mein Bohnen-Niveau ändern müssen. Noch soviel zur unterschiedlichen Bezugszeit. Der Espresso schmeckt aber trotzdem sehr gut. Immerhin das.
     
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