Gastromaschine im Haushaltsbetrieb? Welche Erfahrungen?

Diskutiere Gastromaschine im Haushaltsbetrieb? Welche Erfahrungen? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo liebe Kaffetrinker, da vor kurzem unsere ECM Profissionale (E61 Siebträger, Vorgänger der Technika vom Ende der 90er Jahre) das Zeitliche...

  1. bica

    bica Mitglied

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    Hallo liebe Kaffetrinker,
    da vor kurzem unsere ECM Profissionale (E61 Siebträger, Vorgänger der Technika vom Ende der 90er Jahre) das Zeitliche gesegnet hat, bin ich auf der Suche nach einer neuen (alten) Maschine. Eine neue semiprof. Haushaltsmaschine passt nicht ins Budget, die Klasse bis um die 500,- Euro scheint mir nicht gut genug, darum nun die Überlegung eine gebrauchte eingruppige Gastromaschine zu erwerben (Cimbali Bistro o.ä.) Welche Erfahrungen haben die Gastromaschinen-Besitzer mit den Dingern im Haushalt gemacht?
    Welche Empfehlungen habt ihr? Brauchen wirklich alle Maschinen 30 min. zum aufheizen? Kann man das Problem der geringen Wasserentnahme aus dem Wärmetauscher und der steigenden Temperatur lösen, indem man nach längerer Ruhezeit 150ml Wasser pur abzapft. Oder geht das arg auf die Pumpe?
    Wie groß sind eigentlich die Kessel der 1-gruppigen (Cimbali, Brasilia, Simonelli etc.) im Durchschnitt (2,5 Liter?).
    Vielen Dank für die Auskünfte.
    Bica
     
  2. #2 FastFood, 30.01.2006
    FastFood

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    Hi,

    ich habe eine BZ35 mit Festwasser auf Ebay erstanden, die Kiste war allerdings von einem Board-Mitglied dort eingestellt worden und in sehr gutem Zustand und wohl auch nie wirklich im gewerblichen Einsatz. Baujahr ist 1994, Preis war ~420€, dürfte also z.B. in Deiner Preisklasse liegen. Ist zwar nicht superbillig, aber für den Zustand war das imho sehr in Ordnung.

    Kesselgröße ist 2l. Das ist aber glaub ich für eine durchschnittliche Gastro extrem klein. Nach meiner Erfahrung machte es wenig Sinn vor einer Aufheizzeit von 30 Minuten einen Espresso zu ziehen.
    Ich betreibe das Ding am Kanister, überlege aber gerade mir einen neuen zu bauen (mit unten liegendem Anschluß statt von oben), da die Pumpe sich ein manchmal wenig schwer tut Wasser anzusaugen.

    Viel Erfolg bei der Suche,

    Sascha
     
  3. #3 MartinJ, 30.01.2006
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    Meine Erfahrungen mit ausgewachsener Gastromaschine (eingruppige La San Marco 85/16 Practical mit 5l-Boiler und Rotationspumpe):

    Unproblematisch. Wenn man den Trallalla mit Zu- und Abwasser hinter sich hat und einen Entkalker/Wasserfilter drin hat (bei mir Brita Aquaquell 2, der auch den Kaltwasserhahn an der Spüle filtert), macht die Maschine keinerlei Probleme. Ich lasse sie mit Zeitschaltuhr 45min vor meinem Frühstückstermin einschalten, zum Frühstück wird ein Leerbezug gemacht (der gleich die Tassen vorheizt) und los gehts. Die ersten paar Sekunden spratzelt es beim Leerbezug merklich aus der Dusche, nach ca. 80ml kommt es gleichmässig. Da die Maschine vier programmierbare Tasten hat und die gelieferte Menge ja um die Feuchtigkeit im Puk größer ist, ist der Leerbezug eines doppelten Espresso (ca 55-60ml fertigen Espresso) als Kühlbezug genau richtig (ca. 100ml heisses Wasser). Die LSM hat ja keine E61-Gruppe, sondern eine Thermosyphon-beheizte Brühgruppe mit Prä-Infusion.

    Sie ist nicht wirklich zierlich (wenn auch nicht ganz so groß wie das Vorgängermodell, das z.B. Markus hat), aber ich konnte meiner SWMBO eine Ecke an der Arbeitsplatte abhandeln, die keinen Oberschrank hat. Das wird nämlich knapp mit Tassen, die oben drauf stehen.

    Am Anfang ist das Milchschäumen mit so einem großen Kessel (und der serienmässigen 6-Loch Düse) nicht so ganz einfach, inzwischen klappt das ohne irgendwelche Probleme. Ich hab neulich mal den Vergleich mit einer Silvia und einer Gaggia CC, das ist natürlich ein laues Lüftchen gegen die Urgewalt, die der LSM entweicht. Mein Sohnemann steht inzwischen auch auf geschäumten Kakao, ist fast wie Mousse au Chocolat ;-)

    Ich benutze das Kesselwasser ohne Hemmungen zum Nudel- und Suppenkochen und auch für (schwarzen) Tee. Der Wasserinhalt ist ca. 2-3l, die werden bei uns ratzfatz umgeschlagen, ich heize damit Cappu-Tassen vor, spüle den Siebträger ab usw. Das Kesselwasser hat also gar keine Chance, salzig zu werden, Doppelblindtests mit versierten Teetrinkern ergaben keine erkennbaren Geschmackunterschiede zum gleichen Wasser (also aus dem Filter) und einem Wasserkocher, auch nicht mit feinsten Darjeelings.

    Fazit: ich hatte Glück, die LSM in relativ unvergammelten Zustand für echt kleines Geld kaufen zu können und mit ein paar Euro (für Dichtungen und ein Gigleurventil) und ein paar Abenden Arbeit wieder auf Vordermann bringen zu können. Ich würde auf jeden Fall wieder eine Profi-Maschine kaufen und empfehle das jedem, der sich zutraut, selber Hand anzulegen (die gebrauchten Maschinen sind meist reichlich vergammelt) und den Platz hat. Für Dauerbetrieb ist mir der Strom etwas zu teuer, da gehen im Leerlauf schonmal 3-4 kWh/Tag drauf, mit Zeitschaltuhr geht es aber problemlos.

    Martin
     
  4. #4 Technum77, 30.01.2006
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    :roll:

    SWMBO ?????????????????
     
  5. #5 Nikopol, 30.01.2006
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    Google sagt: She who must be obeyed

    ROFL
     
  6. #6 ergojuer, 30.01.2006
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    Die Erfahrungen von MartinJ entsprechen so ziemlich in allen Punkten dein meinigen mit einer Carimali Uno, Baujahr 1997.
    Die Maschine steht angeschlossen an Festwasser und Abwasser an einer Stelle ohne Oberschränke. Morgens sorgt die zeitschaltuhr für zeitgenaues Vorheizen. Um dem Kalk ein Schnippchen zu schlagen steckt ind er wasserleitung eine Enthärtungspatrone der Fa. Cuno.

    Ich habe schon vorher ne Reihe Siebträger-Einkreiser aus dem Haushaltsbereich (Jura, Saeco, Gaggia) daheim gehabt. Was mir an der jetzigen Lösung besonders gefällt ist das Festwasser. Nie, nie wieder will ich darauf verzichten!!! Kein Entleeren der Tropfschale, kein Auffüllen des Tanks und Dank fest installiertem Filter auch gleich weiches Wasser dazu. Und das Vorheizen der tassen ist mit nem Schwall heissem Wasser, das man dan über die Tropfschale direkt in die Abwasserleitung entsorgt schnell passiert.

    Entgegen allen Schmähungen zum Kesselwasser hier im Forum trinkt meine Frau ihren Tee gerne mit dem aus der Maschine gezapftem Wasser. Da ist nix schmoddriges, salziges, trübes dabei. Wennman regelmäßig zapft ist der Umsatz wie Martin schon schreibt dazu groß genug. Allerdings dürfte der Kessel durch das Wasser zapfen schneller verkalken....

    Vor dem Kauf einer gebrauchten Gastrokiste sollte man aber das eigene Schraubertalent realistisch einschätzen. Denn erstens macht so eine Maschine ohne Festwasser m.E. nur noch halb so viel Spass und zweitens sind gebrauchte Maschinen eben doch häufig mit Macken behaftet oder müssen z.B. entkalkt werden.

    Die Kesselgröße der Uno weiss ich jetzt nicht aus dem Kopf. Du findest die Angaben jedoch wie die zu vielen anderen Maschinen auf kaffeewiki.de

    ergojuer
     
  7. #7 muenchenlaim, 30.01.2006
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    Ich steh auch auf Gastromaschinen. Dazu / zu deinen Fragen einige Anmerkungen:

    > Festwasser ist cool (haben die anderen schon genug gelobt).

    > Rotationspumpe ist cool. Weil leise. Keine Überlastungsgefahr wie bei Vibrationspumpen. Ganz im Gegenteil – will bewegt werden. Also gerne kräftige Leerbezüge. Ich lasse am Abend immer ca. 0,7 Liter ab. So wird das Kesselwasser ausgetauscht und die Pumpe hat was zu tun.

    > Dosiertasten: Nicht wirklich notwendig, aber für Leerbezüge sehr praktisch.

    > Gastro: Sind meist aus dem Vollen geschnitzt. Oscar, Bezzera und Co. sehen dagegen – auch von den Bauteilen her – nach Spielzeug aus. Damit wir uns recht verstehen: Auch mit denen bekommt man erstklassigen Espresso hin.

    > ebay: Ist mir bei den Vorrednern etwas zu positiv weggekommen. Wenn Sie Glück gehabt haben – schön. Du kannst hier im Board aber auch reichlich Geschichten von ziemlich verdreckten (kein Problem) bis hin zu Maschinen mit fundamentalen Macken (kann teuer werden) lesen. Entweder Lotto spielen oder vorher anschauen.

    > Kessel: 2-2,5 Liter (z.B. Cimbali) sind für den Hausgebrauch mehr als genug, 3,9 Liter (Carimali Uno und viele andere mehr) kommt sehr häufig vor ist für zu Hause noch akzeptabel (nicht auf die Ökobilanz schauen). Und dann gibt es auch noch eingruppige Duckschiffe mit 6 Litern und mehr (da freuen sich die Stadtwerke).

    > Preise: Ich steh auf Cimbali (s.u.), aber die Gebrauchtpreise sind deftig. kompakte (z.B. Carimali Uno oder andere) sind gebraucht eher teurer als Zweigruppige. Was Preis/Leistung angeht finde ich ASTORIA ganz gut.


    Ich habe mal ein Jahr das ebay-Gebrauchtangebot archiviert. Wenn die eine spezielle Marke ins Auge gefasst hast, dann kann ich dir Vergleichspreise mailen.

    Christoph
     
  8. afx

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    @bic: machen! Das Leben wird damit deutlich einfacher als mit dem ganzen Tank gefummel der Heimkisten.

    Nicht bei dem Mixer der Cimbali. Da musst Du schon mehr durchlassen.

    Wie Christoph schon sagte, zu ebay gehört etwas Glück. Meine Kiste wurde mir als voll funktionierend verkauft, aber die Pumpe war flöten. (Aufgrund des Schnäppchenpreises war mir das aber völlig wurscht).

    Wenn ebay, dann mit viel Geduld und mal über mehrere Monate hinweg das ganze beobachten. Dann kann man sogar Cimbalis für nen Schnäppchenpreis kriegen.

    cheers
    afx
     
  9. #9 DaleBCooper, 31.01.2006
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    Auf gaaar keinen Fall Gastrozeug riskieren!

    Mal sehen...[Hosenträgerschnalz-Modus On]Bei meiner Personal V brauchte ich eine neue Siebträgerdichtung!Horror! Teuer! Schwer zu kriegen! Und bei der Cimbali war ein O-Ring kaputt. Wenn ich den nicht zufällig noch in meinem Werkzeugkasten gehabt hätte...nichtauszudenken. Und beim Anschluss ans Wasser hab ich nasse Birkenstocks bekommen. Igitt! :shock: [Hosenträgerschnalz-Modus Off]

    Du siehst...glaubwürdig abraten kann ih Dir nicht (obwohl ichs sollte, damit der Markt nicht noch enger wird 8) 8) )

    Schließe mich also meinen Vorrednern an. Gastro is super. Gut recherchieren, Geduld haben, dem Verkäufer Fragen stellen. Ganz wichtig aktuell: frostfreie Lagerung vor dem Kauf zusichern lassen. Und noch wichtiger: verzichten, wenn theactionisgo mitbietet :twisted: :mrgreen:

    Zu den Fragen:
    Nein, die meisten brauchen 60. Oder Timer. Oder anlassen :wink:
    Ja.
    Im Gegenteil. Die Rotationspumpen sind sogar ganz froh drum. Die sterben bei Unterforderung wohl gern an Herzverfettung
    Simonelli Personal V: 4,8 Liter. Cimbali M28 Select: 5 Liter (für eine Zweigruppige recht klein, dafür wuchtige Heizung, geht aber noch problemlos mit 230V).

    Viel Glück,

    Bernhard
     
  10. #10 Röstaroma, 31.01.2006
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    Gastro hat schon was. Ich arbeite noch daran meine La San Marco E95 Practical E, deren Restauration ich hier vor Kurzem beschrieben hatte, in unsere Küche zu bekommen. Die Vorteile wurden eigentlich schon alle erwähnt.
    Festwasser wäre einfach unschlagbar soweit zu realisieren. Einen externen Tank muß man auch erst wo unterbringen, ganz zu schweigen von dem unbedingt notwendigen Abwassertank der irgendwo unter der Maschine Platz finden muß.
    Ich träume von dem Tag, an dem mir keine Vibrationspumpe mir die Ohren vollrattert.
    Die Dampfpower des 2,5 l Kessels ist mehr als ausreichend und bringt auch größere Mengen Milch in Wallung. 2000 Watt sorgen dafür, dass da auch nichts schlapp macht.
    Im Vergleich zu meiner Isomac Millennium finde ich den Espresso besser. Das mag vielleicht subjektiv sein und im konkreten Fall auch mit den 56 mm Sieben von LSM zu tun haben.
    Wie bei allen Thermosiphonbrühköpfen hilft ein Leerbezug von ~ 100 ml die Temperatur nach langer Standzeit in den Griff zu bekommen.

    Nachteile: Definitv die Größe. Völlig ungeeignet für Schuhschachtelküchen

    E-bay: Angeblich war meine funktionsbereit. Heute würde ich gründlicher hinsehen. Ich schätze aus 151 € Kaufpreis + 60 € für Transport sind bei der Restauration fast 400 € geworden. Kosten demnächst im meinem Restaurationsthread.

    Würde ich es wieder tun? Ja Ja Ja Ja...

    Grüße

    Röstaroma
     
  11. bica

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    Erst mal vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. Scheint ja ein lebendiges Forum zu sein.
    Stehe zur Zeit in Verhandlungen über eine Cimbali M20, 1-gruppig. Das Teil hat noch eine Hydraulikpumpe, also praktisch so'nen kleinen Hut auf dem Kopf. War mir bislang unbekannt. Sie ist über 15 Jahre alt, aber optisch gut in Schuss. Eine Möglichkeit zum Ausprobieren gab es leider noch nicht. Kann auch über die Forumsuche bislang keine brauchbaren Infos finden, und wenn eine Maschine dieses Typs mal genannt wird, so scheint es da doch verschiedene Ausführungen der M20er gegeben zu haben...oder?
    Preislich habe ich natürlich auch gar keine Vorstellung, aber unter 600 Euros scheint der Besitzer sich nicht trennen zu wollen. Ist das noch o.k.?
    Die Vorstellung statt eines Espresso einen Cimbalino zu trinken, reizt ja schon...;)
    In diesem Sinne:
    À saude, Bica.
     
  12. bica

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  13. #13 nobbi-4711, 01.02.2006
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    Merkwürdiges Teil...sicher, dass die wirklich Bj.90 ist? Mit dem Filzstift da was draufschmieren kann schließlich jeder....normalerweise wird sowas eingeschlagen. Was mich wundert, ist, dass der Plastiktank so hoch aus der Maschine steht.

    Das Ganze sieht mir wie irgendein Jubiläumsmodell aus. Oder war das Gold mal Serie? Weiss da wer was?

    Die Mühle könnte ne Alinox sein, was ne feine Sache wäre. Kann aber auch ein normales Scheibenmahlwerk drin stecken.


    Greetings \\//

    Marcus
     
  14. Hermo

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    Ich würd auch nicht drauf wetten, daß die Maschine Baujahr 1990 ist. Vermutlich ist sie älter. Diese Hydrauliktechnik ist schon was sehr exotisches.
    Im anderen Beitrag hat ja schon jemand geschrieben, daß der Wasserverbrauch enorm hoch wäre, weil eben keine Pumpe benutzt wird, sondern der Wasserleitungsdruck den nötigen Druck erzeugt. Und das verwendete Wasser wird dann wohl einfach in die Kanalisation gelassen.

    Das Teil auf der Tassenablage der Maschine ist vermutlich nur eine Plastikkiste. Die Maschine braucht ja Festwasseranschluß. Einen Tank hat sie sicher nicht.

    Ich würd die Finger davon lassen.

    Gruß, Hermann
     
  15. Host

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    Muß mal diesen alten Thread nochmal wiederbeleben.
    Ich hab vor kurzem eine La Cimbali M20 mit Handhebel ersteigert. Im Vergleich zu dem Bild hier hat meine Maschine genau da, wo der komische Hut rauskommt die Handhebelgruppe montiert.
    Was der Hut aber genau bewirkt - keine Ahnung.
    LUCIANOOOOO!!

    Grüße
    Horst
     
  16. Hermo

    Hermo Mitglied

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    Hallo Horst,
    war das die mit der roten Abdeckung an der Hebelgruppe?

    Unter der "Haube" befindet (im Prinzip) ein großer Kolben, auf den der Wasser(leitungs)druck wirkt. Der große Kolben drückt dann einen kleinen Kolben nach unten wobei der kleinere Kolben für den Espressobezug zuständig ist...

    Explosionszeichung der Hydraulikgruppe: http://www.espressoxxl.de/xxl-shop/bilder/KAS123-alt.jpg

    Ich hab auch grad eine M20 Leva in Bearbeitung. Der Kessel ist schon mal entkalkt...

    Gruß, Hermann
     
  17. Host

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    Jo Herrmann,
    genau die wars.
    Nach einer Bezzera, einer PID Silvia, einer La Scala Butterfly und einer La Peppina nun der letzte Versuch einen Espresso, der mich zufriedenstellt, zu Hause herzustellen...
    Die Eckdaten sind nicht schlecht: Gastrohandhebel, 5L Kessel, 45kg schwer.
    Ich werde berichten :)

    Grüße
    Horst
     
  18. #18 unclewoo, 29.03.2006
    unclewoo

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    ???? Gut, es mag ja sein, dass man immer noch besser werden kann, aber sollte man nicht auf dem Boden bleiben? Du sprichst hier von "zufriedenstellen"! :roll:
     
  19. Host

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    Mit "zufriedenstellen" meint natürlich jeder was anderes.
    Ich meine halt, daß es möglich sein sollte bei mir einen Espresso herzustellen, der genauso genial schmeckt wie der aus einer guten Bar in Italien (Urlaubsgefühlbereinigte Geschmacksmuster hab ich bei gespeichert :) )

    Grüße
    Horst

    Die Bezzera konnte bestenfalls Standardespresso bei mir machen.
    Der PID bei der Silvia war wahrscheinlich nicht optimiert, obwohl der Readout beim Brühen +/- 0,5°C war. Die Butterfly hatte immer eine üble Bitterkomponente, egal wie oft ich den Kaffee gewechselt, die Mühle gereinigt, die Brühgruppe rückgespült hatte. Die Peppina kam einem guten und sanften Espresso schon relativ nahe, obwohl ich das Gefühl hatte, daß die Feder nicht den nötigen Druck erzeugen konnte. Dummerweise ist die Peppina teilweise aus verchromten Aluminium und es war schon relativ viel Chromschicht abgeplatzt, sodaß immer sehr leckere Aluminiumsalzausflockungen (siehe Bialettikanne) rumschwammen.
    Aber ohne neue Spielzeuge wärs ja auch langweilig :)
     
  20. #20 FastFood, 29.03.2006
    FastFood

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    Find ich jetzt auch erstaunlich. Als "Experte" solltest Du es mit dem Maschinenpark schon hinbekommen haben was zu brauen, was 99% aller Bars (auch in Italien) schlägt.
    Ich will Dir jetzt nicht zu nahe treten. Aber entweder war die Bar in Italien die absolute Ausnahme, oder Du solltest doch noch mal an Deiner Technik arbeiten :?:
     
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Gastromaschine im Haushaltsbetrieb? Welche Erfahrungen?

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