Gute kaffeemaschine mit edelstahlthermoskanne?

Diskutiere Gute kaffeemaschine mit edelstahlthermoskanne? im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Ich suche eine gute Kaffeemaschine mit Edelstahlthermoskanne. Ist die Krups Pro Aroma Therm Chrom Steel eine gute Wahl? Grüsse ronker

  1. ronker

    ronker Gast

    Ich suche eine gute Kaffeemaschine mit Edelstahlthermoskanne. Ist die Krups Pro Aroma Therm Chrom Steel eine gute Wahl?

    Grüsse ronker
     
  2. #2 langbein, 08.04.2005
    langbein

    langbein Mitglied

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    Ich war mit den Krups-Maschinen bisher immer sehr zufrieden und hatte einige davon, da es in Solingen einen Lagerverkauf und die dort deshalb auch sehr günstig gibt.

    Als mir meine letztens kaputt ging, habe ich mir anfang des Jahres eine Essence HD 7632 von Philips gekauft. Die hat auch noch so eine Kaffee-Dosieranzeige, etwas mehr Leistung, dafür nicht so schönes Design. Der Kaffee war für Filterkaffee wirklich sehr gut, fast wie per Handfilter-Brühung. Außerdem ist die Maschine wirklich schnell.

    Nachteil und / oder gleichzeitiger Vorteil ist, dass sich die Maschnine nicht automatisch abschaltet, die Stahlkanne wird also noch weiter erhitzt. Nur doof, wenn man das Abschalten vergisst.

    Aber seit ich eine richtige Espressomaschine habe, habe ich die Philips nicht mehr ein einziges mal genutzt, habe sie jetzt nur noch, falls mal bein einer Party eine größere Menge Kaffee verlangt wird.

    P.S. Ich finde es echt gut, dass hier auch mal Kaffeemaschinen, abseits von all den High-End-Geräten diskutiert werden...
     
  3. #3 Grüne Bohne, 08.04.2005
    Grüne Bohne

    Grüne Bohne Gast

    Ich hatte mir mal „aus Versehen“ eine Kaffeemaschine mit Thermos-Stahlkanne von Tchibo gekauft. Ich wundere mich heute noch, wie viele Details man an so einer Maschine vermurksen kann. Eigentlich sollte man meinen, so eine Kaffeemaschine muß heutzutage nicht mehr neu erfunden werden und die Praxis einiger Jahrzehnte sollte ausreichen um ein funktionierendes Gerät zu produzieren.
    Man hat hier versucht ein Konzept von Siemens (glaube ich) in Plastik nachzubauen. Das ist aber gründlich schiefgegangen.
    Das fängt damit an, daß der abnehmbare Wasserbehälter viel mehr Flüssigkeit aufnimmt, als die Thermoskanne an Kapazität hat. Das Wasser das zuviel ist läuft aber munter durch. Ich wollte gleich zu Anfang testen, ob die Anzeige für die Tassen stimmt und hatte exakt bis zum Eichstrich aufgefüllt. Als ich dann die Thermoskanne unter dem Filter wegnahm, habe ich mich erst mal ordentlich verbrüht, weil etwas überschüssiger Kaffee in dem Kannenkragen sich gesammelt hatte und ich mir das beim Herausziehen natürlich voll über meine Hand geschüttet habe. Nach 3 Tagen ca. hatte ich wieder ein halbwegs normales Gefühl in der Hand.
    Na-ja üblich ist ja auch, daß man das Auffang-Gefäß als „Meßgefäß“ zum Einfüllen nimmt. Dann braucht es aber auch keinen abnehmbaren Wasserbehälter --> 1.) ergo =prinzipielle Fehlkonstruktion hier gepaart mit absoluter Ignoranz, indem ca. 2 Tassen mehr in den Behälter reingehen, als die Thermoskanne aufnimmt.
    2.) Die Stahl-Thermoskanne von Tchibo hält die Temperatur nur schlecht im Vergleich zu einer normalen Glaskolben-Thermoskanne (nennt man das so ? ) – vielleicht wird’s besser, wenn man sie vorheizt ? Dann geht aber auch ein Teil der Bequemlichkeit verloren.
    Der fatalste Fehler bei dieser Kanne ist aber der Ausguß.
    Die Plastik-Schnauze führt durch eine unsinnige Kanalisierung der beiden Ränder dazu, daß der Kaffee beim Ausgießen des letzten Volumen-Drittels über diese beiden Wulste hinweg über den Edelstahl-Body der Kanne zum Fuße derselben rinnt und sich dort in die Prärie ( falls im Gartenbereich) oder auf Tischdecken oder Teppiche usw. verteilt.
    Als ich dieses Monstrum noch verwendete, habe ich daher den restlichen Kaffee immer nur in der Spüle gezapft.
    In der Kanne hatte sich nach einiger Benutzung ein brauner Kaffee-Belag gebildet, den ich mit einfachen Mitteln – heiß ausspülen nicht mehr herausbekommen habe. (evtl. ein Problem aller Ganz-Edelstahl-Kannen ?)
    Der Kannenverschluß läßt zwar den Kaffee aus dem Filter gut in die Kanne passieren. Das Auf- und Zudrehen ist aber ähnlich funktional wie das übrige.
    3.) Durch den Schwenkfilter hatte man keine direkte Sichtkontrolle, on der Mahlgrad im Verhältnis zum Wasserdurchlauf korrekt war. War zwar möglich, wenn man den Filter etwas zur Seite zog, war aber fummelig.
    4.) Keine automatische Abschaltung – dazu noch eine winzige Kontroll-Leuchte, die ich regelmäßig übersehen habe, d,h, am nächsten Morgen wurde ich nach dem Wassereinfüllen erst mal durch das Aufkochen im Gerät daran erinnert, das das Ding wieder über Nacht anwar.

    Habe meinen Kampf mit diesem Gerät mal etwas ausführlicher geschildert, um zu zeigen wie komplett man mit so einem Gerät reinfallen kann. – Die Kanne nervt am meisten !

    Das beanwortet aber nicht Deine Frage nach dem Krups-Gerät. Zumindest das Problem des Kannen-Ausgusses hat Krups nicht, weil die Kannen keine Schnaupe haben, sondern einen breiten Schütt-Kragen, durch den das Aus- bzw. Eingießen ganz gut zu bewerkstelliges ist – meine Verwandtschaft hat ein Krups-Gerät, zwar aus Plastik, aber der Kannenrand ist glaube ich gleich.

    Auf die automatische Endabschaltung nach 20-Min würde ich achten. Die Warmhalte-Platte ist für Thermoskannen völlig übeflüssig. Ein Goldfilter hat nicht nur den Vorteil, daß keine Filtertüten erforderlich sind, sondern es bleiben auch mehr Bestandteile aus dem Kaffee im Aufguss, d.h. der Geschmack ist „voller“. Dann gibt es beim Brüh-Verfahren unterschiede, z.B. Vorbrühung und Schwallbrühung, die ich aber selbst noch nicht in Praxis erfahren habe.

    Von Kaffe-Experten wird statt Filterkaffee aus Geschmacksgründen zu den „alternativen Verfahren“ geraten : Karlsbader Kanne, French-Press-Kanne oder auch die Bodum Santos (letztere mit dem Druck-Brühverfahren), die es inzwischen auch als Elektro-Version gibt.
    Bei den Filtersystemen könnte man die Philips Cafe Gourmet HD 5405 nennen mit einem Direkt-Brüh-System, der bedingt durch die hohe Brühtemperatur eine bessere Kaffee-Ausnutzung und ein kräftigerer Geschmack nachgesagt wird.

    Bei all diesen Systemen mußt Du aber den fertigen Kaffee dann in eine Thermos-Kannee umgießen.
     
  4. Stefan

    Stefan Mitglied

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    [quote:post_uid0]oder auch die Bodum Santos (letztere mit dem Druck-Brühverfahren)[/quote:post_uid0]


    Die Santos ist kein Druckbrüher, sondern ein Doppelkolben-Perkolator. :;):


    Gruß
    Stefan
     
  5. #5 koffeinschock, 09.04.2005
    koffeinschock

    koffeinschock Mitglied

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    meine eltern haben die 'berühmte' siemens aus alu (ich weiß...is halt kein stahl) im porsche-design, also die maschine hat und kann alles, was man von ner filterkaffeemaschine erwarten kann, ist mittlerweile verhältnismässig im preis gesunken (habe aber keine ahnung, wie sie im vergleich zur krups liegt) und brüht mehr oder weniger narrensicher guten kaffee
     
  6. ronker

    ronker Gast

    Ich habe mir nun die Krups PROAROMA THERM CHROM STEEL Kaffeemaschine gekauft und bin sehr zufrieden. Die Edelstahl Thermoskanne hält sehr gut heiss (Krups gibt bis max. 6h an) und auch das Ausgiessen klappt gut. Bei dieser neuen Reihe gibt es aber wieder eine normale Schnaupe und nicht mehr diesen Kragen wie bei den Vorgängern. Die automatische Abschaltung nach dem Brühen funktioniert sehr gut (nicht erst nach 20min sondern direkt nachdem das Brühen fertig ist). Das Einfüllen von Wasser geht auch problemlos. Der Kaffee schmeckt durch das Aromabrühverfahren sehr gut und die Thermoskanne hält auch das Aroma lange. Zu guter letzt sieht die Maschine noch sehr gut aus ist allerdings mit ca. 99 Euro auch nicht ganz billig.

    Link zu Krups
     
  7. #7 Grüne Bohne, 11.04.2005
    Grüne Bohne

    Grüne Bohne Gast

    @ ronker : Würde mich mal interessieren, wie das Aroma-Brühverfahren Deiner Krups-Maschine genau funktioniert. Jede Firma hat da ja irgendwie ein eigenes Konzept.
    Es gibt da ja Kaffeemaschinen, die eine „Vorbrühung“ integrieren und andere, die eine Einstellung verschiedener „Aromastufen“ vorsehen.

    @ Stefan : Danke für den Hinweis zum Bodum-Santos. Doppelkolben-Perkolator klingt noch besser.
    „Druckbrüher“ hatte ich aus einer Anzeige im Internet. Hat mir auch nicht gefallen, habe das aber nicht weiter verfolgt. Es wird ja nicht mit Druck gebrüht. Ich wollte damit eigentlich nur darauf hinweisen, das das etwas ganz Spezielles ist.

    Von der Funktion könnte man auch den Begriff Druck-Saug-Perkolator kreiren. Dabei wird der Druck verwendet, um das Wasser genau mit dem Erreichen der Siedetemperatur in den Kolben mit dem Kaffee-Mehl zu befördern und dann mit der Abkühlung im „Druckbehälter“ den entstehenden Unterdruck auszunutzen, um die Brühphase zu unterbrechen durch das automatische Absaugen des Kaffee-Suds in die Servierkanne.

    Vielleicht könnte man hier, weil es irgenwie auch ausgesprochen witzig ist, dann von einem „Düsentriebartigen Druck-Saug-Perkolator“ sprechen.
     
  8. afx

    afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]Hmmm, ich kenn das Bodum Santus Teil nur unter dem Namen Vacpot oder Vacumbrüher.
    Is in meinen Augen die optisch schönste Methode der Kaffeezubereitung (trotzdem verstaubt meiner ;-{).

    cheers
    afx
     
  9. Stefan

    Stefan Mitglied

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  10. #10 deepblue**, 11.04.2005
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

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    Perkolator..watt is dat denn...?
    klick
    nö..ich bleib lieber beim Espresso... :)
    Salü---Helmut
    :)
     
  11. #11 Grüne Bohne, 11.04.2005
    Grüne Bohne

    Grüne Bohne Gast

    Der Artikel über die Perkolatoren aus der SWR-Reihe Kaffee-oder-Tee ist wirklich klasse.
    Den Bodum-Santos erklärt das aber nicht richtig, weil da nix abwechselnd hoch-und runterkocht.

    Zitat: << Im oberen Behälter findet dann der Kontakt mit dem Mahlgut statt, danach fließt der Kaffee nach unten ab. Von dort steigt die Flüssigkeit wieder nach oben. Diesen zirkulierenden Prozess bricht man erst ab, wenn der Kaffee die gewünschte Stärke hat.>>

    Weil beim Santos das aufsteigende Röhrchen mit dem absteigenden identisch ist, kommt der Kaffee erst runter, wenn die Wärmezufuhr abgebrochen wird, also der Apparat vom Herd genommen wird.
    Im unteren Gefäß verbleibt immer notwendigerweise ein Wasserrest.
    Wenn dann der Kaffee von oben einschießt, ist das ein besonderes Schauspiel --- ist irgendwie wie son kleiner Film --- und erfolgt mit einer erstaunlichen Dynamik.
     
  12. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Der Doppelkolbenperkolator funzt im Prinzip auch nicht anders - vom Brühverfahren her ist es dasselbe. Nur der Weg dahin ist etwas anders - beim Doppelkolbenperkolator sammelt sich der fertige Kaffee nach Entfernen der Wärmequelle automatisch dank der Physik im unteren Kolben, sprich der Kanne. Beim abgebildeten Perkolator von Schott hört die Wasserzirkulation zwischen Sieb und Kanne auf, sobald der Herd abgestellt wird. Hier befindet sich anstatt des zweiten Kolbens oben nur das Sieb mit dem Kaffee. Hier steigt das Wasser über das Rohr in der Mitte nach oben und läuft durch das Sieb wieder ab. Da ist der erste Moment der Durchmischung ebenso spektakulär wie beim Doppelkolbenperkolator. :;):


    Gruß
    Stefan
     
  13. ronker

    ronker Gast

    Hm auf der Homepage steht nur "Heißbrühsystem: Optimale Abstimmung von Brühtemperatur und Durchlaufgeschwindigkeit für volle Aromaentfaltung" und bei dem Vorgängermodell der AromaControl steht "Aroma Perfection System für volles Aroma: Kaffee läuft erst dann in die Isolierkanne, nachdem das Kaffeemehl angefeuchtet wurde, und eine bestimmte Temperatur erreicht ist".

    Vielleicht weiss jemand noch mehr zu dem Verfahren!?
     
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