Hilfe: Rocket R58 verliert Wasser über Sicherheitsventil

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  1. fox9

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    Hallo,

    nach vielen Jahren treuer Dienste hat meine Rocket R58 (Dual-Boiler PID) heute angefangen zu zicken.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Auslöser war, dass mir heute Mittag beim Wasser-Nachfüllen etwas daneben gegangen ist. Es war nicht viel, hat aber gezischt, als es innen auf heiße Teile gekommen ist. Kurz darauf hat sie nicht mehr auf das Ziehen des Bezugshebels reagiert (Stille). Da sie das vor einigen Monaten schon mal hatte und sich der Fehler über Nacht von selbst erledigt hatte, dachte ich, dass es vielleicht nur trocknen muss und ich das beschleunigen könnte, wenn ich die Verkleidung abnehme und alles trocken mach. Nach der Prozedur wieder zurück gestellt, hat es leider nicht geholfen. Als ich dann Heißwasser bezogen habe, hat sie angefangen in den Kessel nachzupumpen, hörte nicht mehr auf und Wasser lief unter der Maschine raus.

    Also noch mal auf den Küchentisch, die Verkleidung wieder ab, alles auf ein Tablett und ohne Verkleidung geguckt, wo das Wasser her kommt. Es spritzt aus dem Sicherheitsventil, hier ein (unscharfes) Foto, wie es läuft:
    [​IMG]
    Hier noch mal ein scharfes Foto, man sieht das Sicherheitsventil genauer (das große, links der Mitte. Es hat aus den Löchern des sechseckigen Teils weiter unten gespritzt):
    [​IMG]
    Meine Vermutung ist, dass Elektronik die Pumpe nicht mehr abschaltet, wenn der Füllstand erreicht ist und einfach weiter pumpt. Jetzt frage ich mich aber trotzdem, ob das Sicherheitsventil vielleicht kaputt ist, weil ich annehme, dass der Druck beim Nachfüllen nicht den Auslösedruck des Sicherheitsventils erreicht. Oder schließt das Ventil nicht mehr, wenn es statt Dampf Wasser abbekommt?

    Ich hab dann noch mal den Wasserkessel abgelassen um sicher zu sein, dass der Pegel unterhalb der Füllstandssonde liegt und das ganze Wiederholt (in der Annahme, dass die Elektronik vielleicht nur auf eine relativ schnelle Widerstandsänderung reagiert statt auf fixe Werte). Wieder das gleiche, es läuft raus, wie auf den Bildern zu sehen.

    Den Spuren auf dem Tisch wo sie normalerweise steht nach zu urteilen, war sie auch schon öfters inkontinent. Allerdings dachte ich bisher, dass das Wasser aus dem Abtropfbehälter entwichen ist und nicht aus dem "Maschinenraum". Jetzt will ich nicht ausschließen, dass das Ventil schon öfters etwas Wasser verloren hat ohne die normale Maschinenfunktion zu beeinträchtigen.

    Jedenfalls sieht sie jetzt erst mal aufgeschraubt auf dem Küchentisch und ich weiß im Moment nicht mehr weiter. Deshalb wollte mal fragen, ob jemand auch so ein Problem hatte und mir weiter helfen kann...

    Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!

    Viele Grüße
    Felix
     
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  2. fox9

    fox9 Mitglied

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    In der Hoffnung, dass ein Wunder passiert ist und sie nach zwei Tagen Trockenzeit von selbst wieder funktioniert, habe ich heute morgen die Maschine noch mal eingeschaltet, leider mit dem selben Ergebnis:
    • Pumpe fängt an Wasser in den Dampfkessel zu pumpen
    • sie hört nicht auf zu pumpen, wenn der Pegel erreicht ist
    • es läuft dann aus dem Sicherheitsventil (und auch ein bisschen aus dem Expansionsventil)
    Das Kabel und die Kontakte vom Pegelsensor hatte ich überprüft, sieht gut aus.

    Es scheint also doch die Elektronik kaputt zu sein...

    Kann mir jemand sagen, ob das Sicherheitsventil kaputt ist, wenn es Wasser durchlässt?
    Oder hat andere Ideen?

    Normalerweise wird es ja nur mit Dampf belastet, da die Pumpe jetzt nicht abschaltet, wird es natürlich mit Wasser geflutet.

    Viele Grüße
    Felix
     
  3. cbr-ps

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    Nein, das ist kein Problem für das Ventil.
    Wenn die Kesselbefüllung rechtzeitig abschaltet, wird das wieder tun was es soll.

    Neben einem Elektronikproblem könnte es auch an einem hängenden Magnetventil zur Kesselbefüllung liegen, hatten wir die Tage irgendwo schon mal.
     
  4. fox9

    fox9 Mitglied

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    Ok, Danke! Dann werd ich das Magnetventil auch mal prüfen. Hab die Maschine auch lange nicht mehr entkalkt...

    Ein hängendes Magnetventil kann aber nicht die Ursache dafür sein, dass die Pumpe nicht abschaltet wenn der Pegel erreicht ist, oder?

    Noch was: Beim Rumprobieren hab ich den Stab vom Pegel-Sensor ein Stück herausgezogen (um den Widerstand zu messen). Wenn ich ihn jetzt wieder ganz nach unten drücke, sitzt er nicht mehr fest und ist vermutlich undicht. Ich hab ihn nun 1/2cm weit rausstehen, da könnte es dicht sein. Hab ich die Dichtung nun kaputt gemacht und brauch eine neue oder kann ich die Schraube einfach fest ziehen und dann wird´s wieder dicht?
     
  5. cbr-ps

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    Stimmt, das wäre dann eher was für Befüllung mit Leitungsdruck am Festwasser...
     
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  6. #6 ergojuer, 27.10.2020
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    Schau doch mal in die "Elektronikbox" hinein. Deinen Fotos nach ist das Wasser ja weit in der Maschine herumgespritzt. Die Box ist ja in direkter Nachbarschaft zum Sicherheitsventil . Und dann gehen da auch noch von oben die Kabel in die Box hinein..
    Vielleicht findest du in der Box weitere Nässespuren oder andere Hinweise.
     
  7. #7 Uno22517, 27.10.2020
    Zuletzt bearbeitet: 27.10.2020
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    Die Pumpe würde z.B. dann nicht abschalten, wenn die elektrische Verbindung zwischen Wasser im Kessel und Sensoreingang an der Elektronikbox unterbrochen ist. Könnte sein, dass die Sensorspitze so mit Kalk überzogen ist, dass diese quasi isoliert ist. Du kannst folgendes probieren: zieh den Stecker vom Sensor ab und halte den Stecker direkt an den Kessel. Läuft die Kesselfüllung immer noch an? Wenn nein, liegts am Sensor.
     
  8. #8 Uno22517, 27.10.2020
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    Halt vorsichtig sein wegen Strom. Am besten den Stecker irgendwo am Kessel festklemmen und dann einschalten (ohne eine Hand in der Maschine zu haben).
     
  9. fox9

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    Ich hatte die Elektronik-Box schon offen und konnte kein Wasser entdecken. Allerdings war das bei der ersten Trockenaktion, inzwischen hat es ja noch ein paar mal gespritzt, werd sie noch mal inspizieren.

    Das ist eine gute Idee, das mache ich!

    Ja, keine Angst, mit Elektrizität und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen kenne ich mich aus und habe gesunden Respekt...

    Danke schon mal für die Tipps, ich melde mich bestimmt bald wieder mit weiteren Erkenntnissen und Fragen!
     
  10. fox9

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    So, also ich habe gerade mal den Pegelstands-Sensor mit einer Kupferleitung vom Kessel verbunden und eingeschaltet, die Kesselfüllung läuft trotzdem an und es spritzt wieder aus dem Ventil. Einen verkalkten Pegelsensor kann man daher ausschließen (wenn ich jetzt so drüber nachdenke, würde der Kalk am Sensor auch nichts ausmachen, der wäre dann ja nur unten, wo er das Wasser berührt, weiter oben wär er doch noch blank. So gesehen würde der Kalk ja nur dafür sorgen, dass er erst auslöst, wenn er der Wasserstand einen Millimeter weiter oben ist. Oder macht Wasserdampf auch Kalkablagerungen? Würde jetzt vermuten, dass dieser wie destilliertes Wasser kalkfrei ist...?

    Die Elektronikbox hab ich heute nicht mehr aufgeschraubt, dazu muss ich die Maschine wieder auf den Tisch stellen und der ist heute belegt. Sie ist aber eigentlich recht gut geschützt und von dort wo es spritzt sind die wenigen Öffnungen, durch die es spritzen kann nicht zugänglich. Naja, mach ich demnächst noch mal auf.

    Noch mal die Frage mit der Füllstands-Sensor-Dichtung: durch das Herausziehen des Sensors hab ich vermutlich die Teflon(?)-Dichtung etwas verformt, die um den Stab ist (siehe Bild), so dass sie nun undicht ist, wenn ich den Fühlstab ganz nach unten schiebe. Ist das normal und der Stab muss ein Stück heraus stehen? Oder kann ich mit der kleinen (oberen) Sechskant-Schraube die Dichtung wieder fester ziehen, so dass es auch dicht ist wenn der Stab ganz drinnen ist?

    [​IMG]
     
  11. #11 Uno22517, 28.10.2020
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    Ich glaub nicht, dass die Box das Problem ist, sonder eins der Peripheriegeräte. Das kannst Du so prüfen, in dem Du alle Stecker bis auf die Stromversorgung abziehst (vorher die Zugehörigkeit markieren) und dann erstmal nur den Sensor, die Pumpe und das Kesselventil ansteckst. Dann wirds spannend.
    Wegen der Sonde : einfach etwas festziehen, dann ist wieder dicht. Ich würde die dennoch mal rausschrauben und einen Blick draufwerfen. Ist der Kessel eigentlich nun randvoll?
     
  12. fox9

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    Danke für die Hinweise, das mach ich demnächst! Wollte die Elektronik ohnehin mal genauer inspizieren (ab und zu spukt mir der Gedanke im Kopf herum einen eigenen Controller zu basteln, aber das ist dann wohl doch eher ein Langzeit-Projekt und so langsam will ich wieder Cappuchino zum Früstück statt Tee ;-))

    Im Moment ist der Kessel wohl randvoll, weil sie wieder an ihrem Platz in der Küche steht. Als ich sie auf dem Küchentisch hatte, konnte ich ihn aber halbwegs leeren mit Schrägstellen und über den Heißwasser-Hahn.

    Die Sonde werd ich auch mal inspizieren, ich hatte ja versucht den Widerstand zu prüfen, das Ohmmeter hat aber keine reproduzierbaren Werte angezeigt - entweder im Megaohm-Bereich oder im huntert Kiloohm-Bereich. Die Vergleichsmessung im Glas mit gefiltertem und Leitungswasser war aber auch nicht so leicht, das muss ich mal mit einem besseren Multimeter checken, hatte jetzt nur das kleine billige zur Hand...
     
  13. #13 Uno22517, 28.10.2020
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    Durch das Loch des Sensors kannst Du einen Schlauch in den Kessel schieben. Kurz ansaugen, dann läufts raus. Mach zur Sicherheit den Sensortest bei teilenleertem Kessel noch einmal. Kann sein, dass die Pumpe trotz Sensorkontakt kurz anstartet. Evtl vorher die Heizung vom Strom trennen.
     
  14. #14 Uno22517, 28.10.2020
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    in IP 67 Ausführung?
     
  15. fox9

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  16. #16 Uno22517, 29.10.2020
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  17. fox9

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    Nachdem ich vor einem guten Jahr mal genau das gleiche Problem hatte (und zwar nachdem ich frisch entkalktes Wasser nachgefüllt habe, das bekanntlich Strom schlechter leitet als Leitungswasser) und sich das Problem dann über Nacht in Luft aufgelöst hat, vermute ich inzwischen, dass einfach die Kontakte von Tank- und Kessel-Sensor korridiert und verkalkt sind.

    Den Level-Sensor vom Kessel habe ich gerade mal ausgebaut. Der durchsichtige Kunststoff-Schlauch war wohl durch das Herausziehen des Stabes schon über das Ende gerutscht, so dass dieser gar nicht mehr funktionieren konnte (kann aber auch sein, dass das erst beim Herausziehen passiert ist):
    [​IMG]

    Der Stab selbst war ganz schön verkalkt: ich konnte mit dem Ohmmeter keinen Widerstand zwischen Kabelschuh und Stabende messen (wobei Wasser natürlich eine größere Kontaktfläche hat als meine Multimeter-Messspitzen):
    [​IMG]

    Ich hab ihn in Weinsteinsäure entkalkt, jetzt blitzt er wieder wie neu und das Ohmmeter sagt auch fast 0 Ohm.

    Die Elektronik hab ich mir auch mal zu Gemüte geführt, sie sieht nicht so aus, als ob da Wasserdampf schon Schaden angerichtet hat:
    [​IMG]

    Interessant ist, dass es für den den Tank- und Kessel-Level-Sensor zwei Jumper gibt, mit denen sich die Empfindlichkeit auf "High Sensibility" einstellen lässt, wenn man sie entfernt (momentan sind sie "closed", also "Low Sensibility"). Ich nehme an, dass ist genau für den Fall wenn Kalk und Oxidation die elektrische Leitfähigkeit der Kontakte herabgesetzt haben:
    [​IMG]

    Ansonsten hab ich einen Blick auf die Platine geworfen (ist viel mehr meine Welt als spritzende Sicherheitsventile und Teflondichtungen):
    [​IMG]

    Ist eigentlich recht simpel: Ein MC9S08AW32CFUE Mikrocontroller (8 Bit, 40 MHz, 32kB Flash, 2 kB RAM, 10 bit AD-Wandler) ist das Gehirn des ganzen. Der Rest ist eigentlich nur Stromversorgung und ein paar Schutzelemente und Relais für Pumpe und die Magnetventile. Das ist etwa das Niveau von einem Arduino, allerdings sind die AD-Wandler genauer und von der Versorgungsspannung ist er flexibler (2,7V - 5,5V). Wäre also durchaus denkbar das durch einen STM32 zu ersetzen, dann könnte man auch statt der old-fashioned Display-Einheit, die über den V24-Stecker angeschlossen ist eine Verbindung mit einem USB-Kabel machen oder gleich einen ESP32 mit WLAN dran basteln... ok, mach ich mir dann mal Gedanken, wenn die Maschine wieder läuft, wär ein interessantes Projekt.

    Hmm, ich denke ich werde bei der Gelegenheit noch mal den Tank-Sensor reinigen und wenn sie dann läuft gleich mal die ganze Maschine entkalken. Wenigstens haben wir jetzt wieder Filterkaffee im Haus (zwar keinen frisch gemahlenen aber immerhin kann ich damit meine Grüntee-Krise beenden ;-). Ein Problem ist, dass die Werkstatt im Keller gerade mit anderen Projekten belegt ist, so dass akuter Platzmangel herrscht... aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;)

    Wenn Ihr noch Hinweise oder Tipps für mich habt, immer her damit, vielen Dank schon mal dafür! Ansonsten berichte ich natürlich, wie es weiter geht.

    Viele Grüße
    Felix
     
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  18. cbr-ps

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    Ich denke eher, das ist für unterschiedlich leitfähige Wasser. Gute Sache diese Anpassungsmöglichkeit.

    Das sieht so aus als sei das geboten, wenn der Sensor schon verkalkt war. Um Folgeschäden vorzubeugen, würde ich nicht zu lange warten.
     
  19. fox9

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    Gerade habe ich die Kontakte vom Tank-Sensor noch mal mit Zitronensäure entkalkt und ein bisschen sauber gemacht:
    [​IMG]

    Es scheint mir als ob das die Ursache für den ursprünglichen Fehler war (Maschine verhält sich so, als ob sie kein Wasser hat und schaltet die Pumpe nicht ein, wenn der Bezugshebel gedrückt wird).

    Die fehlgeschlagene Kessel-Befüllung ist dann wohl erst während meiner Reparatur-Versuche aufgetreten, geht aber jetzt auch wieder (sie heizt gerade auf, aber Kesselbefüllung und Motor haben funktioniert wie sie sollen).

    Freue mich schon auf einen Espresso und das Ende meiner Grüntee-Krise ;)

    Das Gute an der Sache: bei der Gelegenheit hab ich gleich das Entlüftungsventil getauscht, dass ab und zu nicht mehr richtig geschlossen hat und zischelt... lag schon ein paar Jahre hier rum.

    Danke nochmal für die Hinweise und schönes Restwochenende noch!

    Gruß
    Felix
     
  20. fox9

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    Zum Entkalken gibt es ja mehrere Phillosophien, entweder prophylaktisch alle zwei Jahre mal oder gründlich (alles Zerlegen) wenn schon Schäden da sind. Ich habe alle paar Jahre mal mit Zitronensäure entkalkt. Das Problem bei der Sache ist ja, dass man die aus dem Dampfkessel nicht mehr raus bekommt sondern sie sich nur verdünnen lässt, bis man sie nicht mehr schmeckt.
     
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