Karlsbader Kanne / French Press

Diskutiere Karlsbader Kanne / French Press im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, das ist jetzt mein erstes Posting, hab schon ne gute Weile das Forum als Leser studiert und schon einiges über Kaffee und dessen...

  1. #1 stombart, 26.07.2016
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    Hallo zusammen,
    das ist jetzt mein erstes Posting, hab schon ne gute Weile das Forum als Leser studiert
    und schon einiges über Kaffee und dessen Zubereitung erfahren.
    Hab das Glück, dass ich gleich um die Ecke beim Kleinröster einkaufen kann, und so erlebe ich gerade
    den zweiten Frühling meines Kaffeekonsums. Entdecke das Kaffeetrinken nach 20 Jahren auf eine ganz neue Art und Weise.

    Auslöser war ein Zeitungsartikel über "cold Brew", das hat mich so neugierig gemacht, dass ich das gleich mal ausprobieren wollte. Meine ersten Versuche haben mich vollends überzeugt.
    Cold Brew Tonic, herrlich ich liebe dieses Getränk.

    So nun zum eigentlichen Thema:
    Nach Cold Brew reizt mich nun auch die heisse Zubereitung von tendenziell hellen Röstungen in Kombination mit groben Mahlgrad.
    Ich frage mich und somit Euch, inwiefern sich die Karlsbader Kanne von der French Press unterscheidet,
    also ich meine das Ergebnis in der Tasse.

    Bin noch auf der Suche nach eben einer heissen Zubereitung für 1-2 Tassen guten schwarzen Kaffee.

    Hab mir Heute mal ne kleine Bodum FP für 350ml gekauft, hatte bisher nur ne große für 1L.
    Der Kaffee aus der FP schmeckt mir sehr gut.
    Beim lokalen Barista hab ich jetzt schon einige Male Kaffee mit der Aeropress zubereitet bestellt, für meinen Geschmack filtert die Aeropress allerdings zu viel aus dem Kaffee heraus, ich mags gern naturtrüb ;)

    Deswegen kam ich zuletzt eben auf die Karlsbader Kanne.
    Was mich bei der KK etwas zurückschreckt ist deren Alltagstauglichkeit.
    Macht die KK wirklich mehr Arbeit/Zeit, als eine Tasse per French Press zubereitet?
    Guter Kaffee braucht doch immer ein paar Minuten meine Aufmerksamkeit,
    damit es ein guter Kaffee wird, oder?
     
  2. #2 Aeropress, 26.07.2016
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    Die Karlsbader Kann ist ein Filter, einer der extrem grobes Mahlgut erfordert und schon deshalb (um ne ausreichende Extraktion zu erreichen) eher für größere Mengen taugt. French Press ist eine Methode wo der Kaffee direkt und im Vollkontakt im Wasser zieht. Beiden gemeinsam, man hat fines Rückstände in der Tasse und damit nur zum sofort trinken zu gebrauchen.

    Persönlich finde ich so ne Karlsbader Kanne ja schick aber Kaffee würde ich jederzeit aus der French Press bevorzugen, bei der ist jede Menge möglich, da durch den Direktkontakt nicht die Wassermenge sondern nur die Dosis passend zur Menge den Unterschied macht, ergo viel mehr Flexibilität. Hat man dazu ne fortschrittliche French press wie die Espro Press sinkt der fines Anteil soweit, daß man den Kaffee auch noch später trinken kann und hat obendrein noch ne Thermoskanne incl. und umschütten muss man da auch nichts. Im Vergleich zu einer Espro Press hätte die Karlsbader Kanne damit außer uriger auszusehen null Vorteil aber diverse Nachteile wie mehr fines und nicht für kleinere Mengen geeignet zu sein.

    Karlsbader Kanne ist also für 1-2 Tassen so ziemlich das schlechtest Mögliche ;), willst Du das Beste dafür kann ich Dir neben FP nur wärmstens die Aeropress ans Herz legen. V60 wäre insbesondere für 2 Tassen auch noch ne Alternative. Wobei man sich ja nicht auf 1 Methode festlegen muss. ;)
     
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  3. #3 Piri.junior, 26.07.2016
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    Hi,

    für mich ist die KK die beste Zubereitung die es auf dem Markt gibt. Sie vereint aus meiner Sicht die Vorteile der FP und des Handfilter.
    Der Kaffee aus der KK hat einen sehr runden, vollen und extrem weichen Geschmack. Durch die Keramikfilter gelangen die notwendigen Öle in den Kaffee die den weichen Geschmack verleihen, zusätzlich bedingt durch den gröberen Mahlgrad sind weniger Fines und ein kürzere Extraktion als gegenüber der FP, was den Kaffee ein unwahrscheinlich ausbalanciertes Verhältnis zwischen, Säure, Süße und Röstaromen verleiht.
     
  4. #4 Aeropress, 26.07.2016
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    Oder die Nachteile. ;)

    kann die FP genauso und da ist die Extraktion durch den Vollkontakt noch besser

    weniger Extraktion durch die Filtermethode in Kombination mit grobem Mahlgrad, was für den einen unextrahiert ist ist für den Anderen weich (genauer gesagt milder). ;) Das mit weniger fines wird dann vor allem von der Mühle abhängen, bei vielen wirst Du da mehr fines als im feineren Filter einer FP oder gar Espro Press haben oder man siebt aus (was hier auch zu empfehlen ist aber wieder Aufwand und nicht unbedingt Morgenmuffelkompatibel :) )

    Am Ende ist das wie immer halt Geschmackssache und auch ne Frage der Bohnen was einem womit am Besten schmeckt, man kann da auch immer nur schwer seinen eigenen Geschmack auf Andere übertragen.

    Was aber mal sicher ist Karlsbader Kanne ist nichts für 1-2 Tassen und das ist oben der Ausgangspunkt und damit nicht zu empfehlen. French Press kann das und eine Aeropress noch besser, die ist genau dafür erfunden. Am Besten selber probieren auch 2-3 Methoden machen einen ja nicht arm, wer richtig Lunte gerochen hat, hat am Ende eh alles da rumstehen und es stellt sich dann mehr die Frage welches Schweinerl nehm ich denn heute. :)
     
  5. #5 Piri.junior, 26.07.2016
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    ich merke gerade das ich nicht wirklich deine Fragen beantwortet habe...:)

    ich persönlich finde nicht dass KK viel mehr Arbeit macht. Na klar muss man bei der FP nur den Kaffee rein-Wasser drauf-warten-fertig, allerdings ist der Aufwand bei einer KK nicht deutlich höher. Zeitlich ähnlich dem Hario Filter und trinkbereit sogar vor Ablauf der Ziehzeit der FP. Nicht zu vergessen der Reinigungsaufwand ist bei der FP auch nicht unbedingt schneller.
    Und zu guter letzt, trinkt das Auge ja auch immer mit und da ist KK im Vorteil...:)

    Aber alles im allen ist dies alles reine Geschmackssache...

    LG
     
  6. #6 Anneke G., 26.07.2016
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    Ich habe schon öfters gehört, dass Kaffee aus der Karlsbader Kanne sehr gut schmecken soll. Aber da hier kein Café "Karlsbader" anbietet und die Kanne mir zu teuer für ein Experiment ist, habe ich noch nie welchen probiert. Etwas Kaffee grob mahlen geht auch mit der Hand ganz fix. Aber die Reinigung des Filteraufsatzes der Karlsbader Kanne stelle ich mir ziemlich aufwändig vor. Irgendwie sieht das Ding für mich mehr nach etwas für eine geordnete Kaffeetafel aus.
     
  7. #7 Piri.junior, 26.07.2016
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    im Grunde genommen, pflichte ich dir in allen Punkten bei. Allerdings warum soll die KK keine Zubereitung für 1-2 Tassen sein, ich finde sie gerade für die Anzahl optimal.
     
  8. #8 stombart, 26.07.2016
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    Danke schon mal für Eure Antworten.
    Konträrer könnten die beiden Antworten nicht sein....
    > für mich ist die KK die beste Zubereitung die es auf dem Markt gibt
    > Karlsbader Kanne ist also für 1-2 Tassen so ziemlich das schlechtest Mögliche

    Ich als Neuling in der Materie frage ich mich, ob ich mit der FP nicht auch einen sehr ähnlichen Kaffee wie mit der KK hinbekomme,
    ob die Unterschiede mehr in Äusserlichkeit der Gerätschaft zu suchen sind als in der Tasse.
    Bisher empfinde ich etwas fines in der Tasse nicht weiter störend, den Kaffee den ich mir zu Hause brühe wird in der Regel auch immer gleich getrunken

    @Aeropress
    Hast Du Erfahrung mit der Aeorpress + Metalfilter was die die Filterung von zb. Ölen angeht, ob das Geschmacklich einen Unterschied macht.

    @Piri.junior
    benutzt du Deine KK auch für kleine Mengen also 1-2 Tassen?
     
  9. #9 Anneke G., 26.07.2016
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    Was mir gerade eingefallen ist: Pirl, für die Aeropress gibt es auch Siebeinsätze aus Metall, die je nach Modell mehr oder weniger zurückhalten. Da gibt es zum Beispiel die Filter von Able (Able Disk und Able fine) und den Kaffeologie S — letzterer ist ein Siebgeflecht, die anderen sind durchlöcherte Scheiben.
     
  10. #10 Aeropress, 26.07.2016
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    Klaromente ich hab 4 verschiedene da (nehm aber fast nur noch den Kohi, der able fine ist aber auch gut). Das mit den Ölen ist ein beliebtes Marketinginstrument von Anbietern filterloser Geräte. In der Praxis ist DAS nicht so entscheidend für den Geschmack. Im Vergleich zu Dosierung, Temperatur und Zeit eher ein untergeordneter Punkt. Durchgehen tun die natürlich bei der AP vollständig mit Permanentfilter aber zu einem Teil auch mit Papierfilter und auch bei der V60. Gieß doch mal Dein Fritieröl durch einen dünnen Kaffeefilter, es geht was durch wenn auch langsam. ;)
     
  11. #11 Anneke G., 26.07.2016
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    Umgekehrt wird von Anbietern von Filtern behauptet, dass sie Öle zurückhalten. Besonders bei Chemex wird gerne darauf gepocht, weil die ja besonders dicke Filter verwenden. Allerdings sickert dort das Kaffee-Wasser-Gemisch auch langsamer durch, also bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Chemex wirklich besser filtert. Bei der Aeropress könnte ich mir vorstellen, dass wegen des Luftdrucks sogar noch ein paar mehr Öle durchgehen als bei anderen Filtern. Außerdem ist manchmal auch bei der AP etwas Sud im Kaffee -- der kommt von Kaffee, der beim Drücken am Filter vorbeispritzt. Minimal, aber es gibt ihn.
     
  12. #12 Aeropress, 26.07.2016
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    Yep aber da man die eine Tasse eh gleich trinkt spielt das hier keine Rolle zumals wirklich minimal und erst beim allesletzten Tropfen sichtbar wird. Das schöne an der AP ist mal abgesehen, daß es gut schmeckt auch einfach der Kaffee ist ratzfatz gemacht (wenns sein muss in einer Minute) und geanuso wichtig das Ding ist auch genauso ratz fatz wieder sauber. (Einfach nur kurz abspülen)
     
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  13. #13 Piri.junior, 26.07.2016
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    meine KK zu Hause ist auf 1-2 Tassen (kleine Tassen max.150ml) ausgelegt.
    Aber wie Aeropress schon sagte, ab einem gewissen Zeitpunkt hat man alle möglichen Zubereitungsarten zu Hause und entscheidet dann nach Tagesform welche Zubereitungsart man wählt.
     
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  14. #14 stombart, 26.07.2016
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    @Anneke G.
    Mir gehen ähnliche Gedanken durch den Kopf
    - Siebreinigung
    - zu teuer für ein Experiment

    Bin gerne bereit, das Geld auszugeben, wenn das Gerät zu mir und meinen Kaffeegewohnheiten passt und mir auch einen Mehrwert gegenüber der FP bietet, ausser dass das Gerät eben aus gutem Porzellan ist.
    Ich habe auch ganz klar den Eindruck, das vieles einfach nur eine Geschmacksfrage ist.

    Bisher besteht mein Fuhrpark aus Graef 800, (seit vorgestern ;) kleine + große French Press, sowie 6T Mokkaherdkänchen, wobei die Größe des Mokkakochers eher meiner damaligen Unwissenheit geschuldet war.
    Möchte noch eine 2t Birkka dazukaufen um auch mal nen kleinen schwarzen zu brauen.

    Vielleicht sollte ich mich erstmal zurücklehnen und schauen wie sich das Ganze bei mir so entwickelt, wie gesagt, entdecke das Kaffeetrinken gerade wieder ganz neu.
     
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  15. #15 Aeropress, 26.07.2016
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    Das sieht zweifelsohne gut aus, aber das Porzellan brüht nicht den Kaffee. :)
    P.s. zur Graef passt dei Aeropress besser als die french Press, da der fines Anteil bei der Graef nicht auch hökschtem Niveau ist (was bei AP weniger stört). Hab die CM800 selber lange benutzt die harmoniert mit der AP signifikant besser als mit einer French Press.
     
  16. #16 Piri.junior, 26.07.2016
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  17. #17 DeltaLima, 26.07.2016
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    kann ich nur bestätigen.
    Und die gleiche Bohnensorte schmeckt jeweils anders... den Unterschied macht die Bequemlichkeit...also die Zeit, die man aufwendet.
    @Anneke G. ; der Porzellanfilter der KK, die ich in "groß" und in "klein" habe, kann natürlich wie jede Kaffeetasse auch in den Spüler.
    Die einzige Maschine, die ich noch nicht ausprobiert habe, ist der Hario Syphon. Der kommt erst zum Einsatz, wenn mal kein Strom zur Verfügung steht...Kaffee, Wasser und Teelicht...:).
    Aber man muss nicht gleich alles haben...wenn man in eine Zubereitungsart "eingefuchst" ist, ist man dann auch neugierig, wie es weitergeht...
    und der alte Kämpfer @Aeropress hat vielleicht auch schon mal einen Siebträger bedient???;):)
     
  18. Litzi

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    Bin ein Fan des Clever Dripper; der Kaffee kommt dem French-Press-Geschmack sehr nahe. Da haste ja auch das Full Immersion-Prinzip, nur mit anschließender Filterung, sprich keinerlei Fines, die mit in der Tasse landen. Ist zudem schnell und easy zu reinigen. Nutze ihn meistens für eine 300ml-Portion (geht aber auch mehr); es ist kinderleicht, einen leckeren kräftigen Becher Kaffee zu produzieren. Brauchst auch keinen Schwanenhals-Aufgießer wie bei anderen Handaufgussmethoden und kannst handelsübliche Papierfilter benutzen; somit sind die Kosten für Hardware ziemlich gering. Ne vernünftige Mühle kann natürlich auch hier nicht schaden, ich benutze den CD bei meiner Freundin mit einer Porlex; selbst die reicht aber aus finde ich.
     
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  19. #19 Anneke G., 26.07.2016
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    Kleine Anmerkung, Litzi: Den Kessel mit Schwanenhals-Tülle braucht man auch für die "uncleveren" Methoden des Handaufgusses. Sicherlich macht er es einfacher, aber ich kann sowohl einen Melitta 101 als einen V60 02 mit einem gewöhnlichen elektrischen Wasserkocher aufgießen, solange die Wassermenge im Kessel weniger als 500 ml beträgt. Ehrlich gesagt, ich halte diese Kessel für einen cleveren Marketingtrick. -- Ansonsten kann ich, aus der Teebranche kommend, noch auf einen Schwachpunkt des CD hinweisen. In der Teezubereitung sind ähnliche Geräte schon länger üblich, allerdings ohne Papierfilter, sondern mit einem Dauerfilter aus Nylon oder Edelstahl im Boden. Nun zum Schwachpunkt: Das Bodenventil des CD wird irgendwann nachgeben. Deshalb ist es ratsam, das Ding immer auf eine Unterlage zu stellen (natürlich nur eine, die nicht das Bodenventil öffnet) und im Auge zu behalten. Wenn so ein Ding durchsuppt, gibt es eine Riesenschweinerei.
     
  20. #20 Aeropress, 26.07.2016
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    Den hab ich auch :), mag ihn auch ganz gerne aber so toll wie in der Werbung arbeitet er imho nicht. Gerade da hier eine CM800 mit vom Spiel ist. Was fines angeht landen die zwar nicht in der Tasse aber negativ durch schnelle Überextraktion und dadurch bittern machen sie sich trotzdem bemerkbar. Und was dazu kommt diese fines setzen sich ohne Druck während dem ziehen an den Seitenwänden des Filters ab und machen den dicht, da klappts dann nicht mehr der einen Minute Ablaufzeit, es dauert länger oder man läßt noch Flüssigkeit im Filter zurück. Von daher ist der Cleverle nicht ganz so schlau wie er vorgibt und eine gute Mühle da ganz genauso wichtig wie bei der traditionellen FP. Der Kaffee schmeckt aber ähnlich und das eben ohne fines, das ist ne gute Sache genauso wie die günstigen Standardfilter.
     
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