Küchenmesser

Diskutiere Küchenmesser im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; So jetzt mal noch eine objektive Bewertung von „The Knive“ nach dem ersten (größeren) Kücheneinsatz. Ich hab dann heut mal für einen Eintopf...

  1. #3441 TTaurus, 16.10.2020
    Zuletzt bearbeitet: 16.10.2020
    TTaurus

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    So jetzt mal noch eine objektive Bewertung von „The Knive“ nach dem ersten (größeren) Kücheneinsatz.
    Ich hab dann heut mal für einen Eintopf eingekauft, um mal ordentlich schnippeln zu können ;-)

    Getestet wurde an Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurz, Staudensellerie und noch ein paar Kräutern.

    [​IMG]

    Messen musste sich The Knive dann an meinem Windmühlenmesser K5 in Carbon.

    Wie heißt es so schön, das Bessere ist des Guten Feind.

    Bereits beim Einschneiden der Zwiebeln, das ja nur mit der wirklich dünnen Messerspitze geschieht, tauschte ich dann gegen mein K5. Dieses ging natürlich wesentlich leichter durch die Zwiebeln. Allerdings hatte mich erstaunt wie gut sich das immerhin 26cm lange Messer, bei der Arbeit mit dessen Spitze, handhaben und kontrollieren lässt.
    Danach Kartoffeln schneiden, selbiges!
    Auch hier musste ich wirklich Kraft aufwenden um das doch, auf halber Höhe des Klingenblatts bereits, recht dicke Knive durch die Kartoffel zu drücken. Erinnerte mich im Vergleich dann doch etwas an Holz spalten! Das K5 fällt hingegen fast von selbst durch die hartkochende Kartoffel.

    Karotten, reden wir besser nicht von….welch Überraschung.

    Beim Staudensellerie schneiden machte The Knive dann aber richtig Spaß, insbesondere beim zweihändigen Wiegen der Sellerieblätter. Dafür ist der Schwung entlang der Schneide wirklich ideal.
    Hierfür wäre mir dann die K5 Klinge doch wieder etwas zu flach und empfindlich, wenn man diese beim Wiegen auf dem Schneidebrett leicht verdreht.

    So wie es aussieht, werde ich dann wohl doch sehr viel häufiger zum K5 greifen.

    Ist echt die Frage, ob es das Güde dann überhaupt braucht.
    Es liegt aber so schön in der Hand... und sieht halt echt gut aus… darf vermutlich bleiben. Für Fleisch und Wiegearbeiten ist es ja wirklich top.

    Messerinteressenten würde ich aber definitiv, zuerst zu einem dünn geschliffenen Carbonstahlmesser raten.
     
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  2. nenni

    nenni Mitglied

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    Ich war bei dem ja auch mal in Versuchung, es mir anzuschaffen.
    Bin dann aber doch aus anderen Gründen wieder von abgekommen.
     
  3. Gandalph

    Gandalph Mitglied

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    Ich habe einen ganzen Satz Messer, und verwende sie alle - manche kaum, oder dann mal wieder häufiger, manche ständig. Dass ich beim Arbeiten in der Küche oft mehrere Messer verwende ist bei mir auch normal - immer das für mich am besten Geeignete...
    - ein kleines Petty ( 9 u. 10 cm ) immer, dazu das Santoku (16,5cm ) oder Kochmesser ( 21cm ),
    - Nakiri bei vielem Gemüse, und zum Hacken ein massives Deba ( die Klinge hat aber bald einen Wellenschliff :) )
    - langes Yanagiba für Feines und Fisch
    - 24er Brotmesser
    - ein 14cm Fleischmesser für Brotzeiten und als Allzweckmesser.
    - die beiden kleinen von Windmühle dienen als Brieföffner, und Allzweckmesser im Haushalt
    - ein Satz Billigmesser für`s Grobe.

    noch drei Taschenmesser :)

    ... - das Güde wird dich noch überleben, und bei geeigneten Arbeiten wirst du immer Freude damit haben :)

    lg ...
     
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  4. TTaurus

    TTaurus Mitglied

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    :rolleyes: sehe ich genauso.
    Windmühle als Brieföffner ??
    Klar verwende auch ich immer wieder verschiedene Messer... keine Sorge, sind genügend da:D
     
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  5. 2und4zig

    2und4zig Mitglied

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    Schon einen Schleifstein gefunden? Vielelicht ist ja der Spyderco Sharpmarker was für Dich? Ich hab das Miyabi 5000MCD Gyutoh mit 63er Härte und kann es ordentlich und schnell mit dem Spyderco Sharpmarker schärfen. Nur der erste neue Grundschliff hat etwas länger gedauert. Der Sharpmarker ist wirklich einfach zu bedienen und die Rasurschärfe ist kein Problem. Den Wetzstahl würdest Du nie wieder benutzen wollen - ist halt damit auch schwierig immer akkurat den passenden Winkel zu treffen. Auf Steinen schärfen sah mir immer zu kompliziert aus, aber wenn man es drauf hat das Mittel der Wahl.

    Ich habe hier mittlerweile einige Gyutohs/Santokus und finde das alle ihre Berechtigung haben (man kann es sich schön reden).

    Wer es noch nicht kennt: Guide zum Messerkauf (runterscrollen zum PDF)
     
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  6. Pabelito

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    Nun um ehrlich zu sein hab ich mich doch wieder vom Miyabi getrennt. Es lag nicht unbedingt an der Schärfe aber zum Teil.
    Ich habe mich bei Messerkontor beraten lassen und nun ein Schanz Lucidus und ein Herder K-Chef bestellt zum Testen. Müsste die Tage ankommen. Total Overkill für meine Verhältnisse aber egal, Geburtstag ist nur einmal im Jahr :)

    den Sharpmaker hab ich mir auch angeschaut und ich muss sagen bis dato wäre das auch mein Favorit. Möglicherweise noch in Verbindung mit nem Leder zum abziehen.
    Ich werde auf jeden Fall berichten
     
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  7. Pabelito

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    So gestern stand ich dann vor der Qual der Wahl zwischen dem Schanz Lucidus II Gyuto schmal und dem K-Chef von Herder.
    Um es kurz zu machen. Ich hab mich für das Lucidus entschieden. Es liegt super in der Hand, das Gewicht ist klasse und schneiden tut es nebenbei wie der Teufel. Zumindest ne halbe Möhre und ein Blatt Papier :)
    So ausgiebig wollte ich nicht testen da ich ja nicht wusste welches ich behalte.
    Und die 35€ mehr gegenüber dem K-Chef machen den Kuchen auch nicht fetter.
    Freu mich schon auf das geschnibbele!!!

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  8. towkok

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    Das habe ich auch in Verwendung und kann die angenehme Handhabung bestätigen. Nehme ich immer wieder gerne.
     
  9. #3449 flatulenzio, 23.10.2020
    flatulenzio

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    Sandvik 12C27, von Schanz ausgedünnt, billigster Asiamessergriff (wird noch getauscht, wenn ich mal zu viel Zeit habe, liegt aber gut in der Hand und ist recht ausgewogen).
    Die Schneide ist durchgehend nagelgängig, hauchdünn. Die Schneidfreude ist abartig. Ging durch den Superschmelz-Kohlrabi wie durch Butter. Mal schauen, wie lang es die Schärfe hält.

    [​IMG]
     
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  10. NiTo

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    Was kostet sowas?
     
  11. #3451 flatulenzio, 23.10.2020
    flatulenzio

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    Abhängig vom Aufwand.
    Ich hatte mehrere Messer ausdünnen lassen, deshalb weiß ich es nicht genau, außerdem ist es schon ein Weilchen her.
    Am besten anrufen.
     
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  12. #3452 flatulenzio, 23.10.2020
    flatulenzio

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    Hier ein kleiner Eindruck der "Dicke":
    [​IMG]
     
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  13. #3453 nenni, 28.10.2020
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2020
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    Ich wollte euch mal wieder mit meinen Küchenmesser-Projekten traktieren :):
    So langsam gehts wieder los - bislang ohne Blessuren.
    Einige nötige Vorbereitungen sind auch geschafft.
    Bei den Ulus hab ich mich nicht getraut, die am Bandschleifer zu belästigen, deshalb lieber händisch.
    So versaut man nicht so schnell was.
    Die neue Schleiflade für den Bandschleifer funzt auch - muß nur noch etwas feinjustiert werden.
    Messerstahl kommt samt netter Tipps vom Schanz und Gobec.

    Bilder gibts auch :):

    Anfang 2.jpg

    anfang 3.jpg

    Falls für den einen oder anderen interessant:
    Hölzer sind von links nach rechts Chakte Kok, Steineiche, Riegelahorn, Vogelaugenahorn, Gombera, Makassar und 2x unterschiedliches Perlholz.
    Gombera ist blöd zu verarbeiten - sollte man schon beim Sägen nicht ohne Maske beigehen wegen Feinstaubbildung.

    anfang 4.jpg
     
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  14. turriga

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    Die Maschinerie da im Hintergrund ist aber amtlich.........!:)
     
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  15. #3455 Cappu_Tom, 29.10.2020
    Cappu_Tom

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    Schön, dass du dich wieder an dein Ulu gemacht hast :)
    Ich bin schon neugierig auf das Ergebnis und auch darauf, welchen Platz es in der Küche finden wird.
     
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  16. #3456 Jupe3.0, 04.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 04.11.2020
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    Ich habe mir dieses 26cm Gülde Kochmesser „the knife“ gekauft, weil ich die Idee ganz witzig fand. Das Messer ist sehr schwer, 377 Gramm, und hat einen nur kurzen Griff für zwei bis drei Finger, damit ein oder zwei Finger die Klinge von rechts führen können. Es soll ein Allrounder sein, also zum Schneiden, Filetieren und Hacken zu verwenden sein. Ich habe es in Östereich für €269,- incl Versand bezahlt, was natürlich nicht billig ist (war ein Vorführer). Sonst soll es etwas über € 300,- kosten. Ich weiß auch noch gar nicht, ob ich es überhaupt benutzen soll, oder es verschenken werde. Das gleiche Messer gibt es in einer Damast-Ausführung für ca. € 2300,-, schon krass. Vielleicht hat ja jemand damit schon Erfahrungen gesammelt.
    Zur Zeit benutze ich dieses Carl Schmidt Sohn Kochmesser. Es kostet 1/10tel vom Gülde-Messer, also ca. € 30 und ist auch sehr scharf, wiegt 209 Gramm und lässt sich gut scheifen.
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    Ich schleife es mit einem klassischen Schleifstein, habe mehrere von diesen Messern und wechsel, wenn es stumpf wird. Beim Schleifen führe ich das Messer aber nicht über den Schleifstein, sondern schleife mit dem nassen Schleifstein über die Klinge, im ca. 15° Winkel. Es ist m.E sinnvoll, dass von Hand Schleifen mit preiswerten Messern langsam zu erlernen.
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  17. #3457 Augschburger, 04.11.2020
    Augschburger

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    Schau doch mal im Küchenmesser-Thread, da hatte imho neulich auch jemand eins gezeigt. :)
     
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  18. Skami

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    Die Schleifmethode erscheint mir suboptimal. Erstens muss man so sowohl Messer als auch Stein unter einem festen Winkel halten.
    Auch kann sich mit dem Stein über dem Messer kein Schleifschlamm ansammeln der eigentlich sehr wichtig zum richtigen Schleifen ist.
     
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  19. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Der Schlaufschaum sammelt sich schon an. Ich kann nur sagen, dass das Ergebnis sehr gut ist, sonst wäre ich nicht auf diese Methode umgestiegen.
     
  20. langbein

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    Ich habe das gleiche. Guck mal im Küchenmesser-Thread vorbei. Ich finde es sehr gut ausbalanciert und toll zu führen. Aber die Klinge ist zum Griff hin extrem dick... für feines Schneiden von festen Sachen nicht optimal. Dafür schneidet es sich mit der Spitze sehr feinfühlig. Ich bin jedes Mal hin und her gerissen...
     
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