La San Marco 69 Leva (1967)

Diskutiere La San Marco 69 Leva (1967) im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Ich habe noch einen zweiten "Kronnenschlüssel" gemacht und hätte kein Problem, wenn der die Runde als Sharing-Werkzeug macht.

  1. #21 Highfly, 29.12.2018
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    Ich habe noch einen zweiten "Kronnenschlüssel" gemacht und hätte kein Problem, wenn der die Runde als Sharing-Werkzeug macht.
     
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  2. #22 Highfly, 05.01.2019
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    Der kurze Heizstab mit 550W ist noch intakt. Das Multimeter steht bei 81 Ohm.
    Der lange Stab mit 1100W ist anscheinend defekt. Multimeter wandert um 20M-Ohm rum.
    Bei TSE und den anderen Quellen gibt es einen
    langen Stab mit 1250W. Länge passt mit ca 380mm. Leider ist die Biegung nach unten mit 70mm recht groß. Aber mit vorsichtigem Biegen sollte das passen. Ich werde mindestens den einen Stab ersetzen oder gleich beide. (2x 1250W)

    [​IMG]


    Links die aktuellen Siebträgerhalter, rechts die alten (sind von meiner Olympic)
    Die "Flügel" sind bei den neuen etwas im Urzeigersinn verdreht. Lässt sich in der 69er und Olympic Brühgruppe
    auf 7Uhr Position einspannen und bis 6/5,5 Uhr Position festziehen. Ist jetzt nicht sonderlich viel aber sollte keine Probleme machen. Mich würde nur interessieren, ab welcher Brühgruppe (Jahr) es da einen Umstellung des Bajonettverschlusses gegeben hat.
    [​IMG]
     
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  3. #23 Highfly, 12.01.2019
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    Ich bin gester an ein recht hartes Gummimaterial gekommen, genau richtig für neue "Sohlen".
    Um welchen Gummi es sich genau handelt kann ich nicht sagen. Er ist recht hart und hat sich wunderbar an der Drehmaschine bearbeiten lassen.
    Für die Olympic passen sie auch.

    [​IMG]
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    [​IMG]

    Dichtungen für die Brühboiler/Kesselverbindung hab ich aus 3mm Dichtplatten hergestellt.
    [​IMG]

    Es wird langsam......
    [​IMG]
    (Werkstatt ist etwas unaufgeräumt....meint meine Frau:rolleyes:)
     
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  4. #24 wiegehtlasanmarco, 12.01.2019
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    Wow, dass läuft ja.
    Die Alufüße sehen ja noch super aus.

    Außerdem: Eine Werkstatt muss so!
     
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  5. #25 turriga, 12.01.2019
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    Stimmt beides, das weiße Drum da links hinten sollte nur schnellstmöglich in den Müll. Oder halt „Wertstoff“-Hof.:rolleyes::D
     
  6. #26 Highfly, 13.01.2019
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    Meine geliebte Werkstattespressoschlampe?
    Niemals......die ist gepimmt mit Bypass, Kessel und Brühdruckmanometer, ist recht schnell warm wenn es mir in der Werkstatt nach Espresso ist und macht richtig guten Espresso!
    Okay eine Schönheit ist sie nicht aber ein schwarzes Gehäuse steht schon bereit.;)
     
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  7. kafin

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    In der Tat. Meine sehen inklusive der Schrauben nach ein wenig Überarbeitung auch wieder vorzeigbar aus:

    [​IMG]

    Solch schicke neue Gummieinsätze werde ich mir mangels Drehbank nicht basteln können. Aber die originalen sind noch vertretbar, wenn auch relativ hart, aber immerhin nicht spröde.

    Ich erkenne auf den Bildern sowieso keine unaufgeräumte Werkstatt.
     
  8. #28 Highfly, 13.01.2019
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    Deine Füße sehen wirklich gut aus, besser als meine. Der Grundkörper ist ja aus Aluguss und dann wahrscheinlich verchromt. Diese Schicht ist bei meinen teilweise schon durch.
    Deine Gummieinsätze schauen auch noch recht gut aus.


    Die Schauglasverkleidung aus Plexiglas ist auch nicht mehr fit. Gibt's natürlich nicht mehr zu kaufen. Werde ich aber neu machen. Plexiplatte gravieren und dann über einer Hilfsvorrichtung biegen.
    [​IMG]
     
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  9. kafin

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    Bist du sicher, dass die Füße verchromt waren? Meiner Einschätzung nach ist das einfach gebürstetes Alu. Ein paar Fotos vom Urzustand:

    [​IMG]

    Es gab an ein oder zwei Füßen leichte Ausblühungen. Mangels Drehbank habe ich die Füße mit einer Schraube kurzerhand in die Bohrmaschine gespannt und mit feinem Schleifpapier (die Körnung weiß ich nicht mehr, ist schon ein paar Monate her) die gebürstete Optik mehr oder weniger wiederhergestellt. Ein paar Unebenheiten sind an einem Fuß geblieben, der besonders korrodiert war. Aber das stört den guten Gesamteindruck nicht. Wird hinten montiert und nach innen gedreht und dann sieht man es kaum.
     
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  10. #30 Highfly, 13.01.2019
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    Also bei meinen Füßen (69er und Olympic) war eine Schicht drauf.
    Ich habe sie an der Drehe poliert und da bin ich teilweise durchgekommen.
    Hier die Füße der Olympic, da sieht man den Unterschied deutlich.

    [​IMG]
     
  11. #31 wiegehtlasanmarco, 13.01.2019
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    Bei meiner Tipo 67 waren/sind die Füße stark oxidiert, ich habe keine Spuren von Beschichtung (mehr) gefunden.
    Es sieht bei @Highfly wirklich nach Chrom aus, eine Eloxalschicht wäre matter.
    Gut poliertes Alu sieht fast aus wie Chrom - siehe die hochdruckverdichteten Alufelgen bei der länger/breiter/tiefer-Fraktion.
     
  12. kafin

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    Solch schönen Füße hat meine Olympic nicht. Bei mir sind das flache Teller mit eingelegten Gummis. Beim Material bin ich mir noch nicht sicher. Es könnte Messingguss sein. Ob die Teile irgendein Oberflächenfinish haben, kann ich aufgrund der Schmutzpatina nicht erkennen. An manchen Stellen schimmert Silber durch. Aber das ist wohl eher der allgegenwärtige Silberlack und kein Chrom.
     
  13. Highfly

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    Die neuen Heizstäbe sind eingetoffen. Leider sind die Flanschbereiche glatt ausgeführt und nicht so wie bei den Originalen. Darum hab ich neue Dichtungen drehen müssen.
    (original links, neue Ausführung rechts)
    [​IMG]
    [​IMG]
     
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  14. Highfly

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    Die neue Schauglasabdeckung ist fertig.
    Material hat für vier Stück gereicht.
    Das letzte mal hab ich vor 30 Jahren in meiner Lehre Plexiglas verformt.
    Aber das verlernt man ja nicht. ;)


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  15. Taktgeber

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    Die neuen Schaugläser sehen echt super aus ;)

    Wie hast du denn die Schrift auf das Plexiglas aufgetragen?
     
  16. Highfly

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    das ist graviert, so wie original.
    Arbeitsschritte:
    Plexiplatten weden mit Übermaß zugeschnitten, dann auf der Rückseite graviert.
    Platten auf 150-160°C im Ofen erwärmt (~15min, je nach Dicke der Platte) bis sie sich schön über die "U"-Vorrichtung biegen lassen.
    Das gebogene "U" wird nur im Bereich der Abkantung über einer Heizschiene erwärmt und dann mit Hilfe der weißen Vorrichtung) auf 90° gekantet. Danach an der Säge auf Größe zugeschnitten, Kanten geschliffen und die Gravur mit roter Farbe hinterlegt.
     
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  17. Taktgeber

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    Super Danke für die schnelle Antwort.
    Sieht sehr gut aus :)
     
  18. kafin

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    Ich bin beeindruckt.

    Gerade wollte ich nachsehen, in welchem Zustand meine Schauglasabdeckung ist, auf die Schnelle habe ich aber die richtige Kiste nicht gefunden. Aber das interessiert mich jetzt. Da muss ich morgen mal auf die Suche gehen. Fotos zeigen aber, dass sie wohl nicht spröde wie deine ist, allerdings matt und verkratzt vom Putzen.

    Was muss ich mir unter einer Heizschiene vorstellen?
     
  19. Highfly

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    Mein Schauglas ist deshalb so spröde und verranzt, weil die obere Schauglasdichtung wahrscheinlich über länger Zeit hinweg da schön rausgesäuselt hat.

    Heizschiene
    Hier ein Video aus aus dem Netz:

     
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