La San Marco 75 Leva Export, Inbetriebnahme

Diskutiere La San Marco 75 Leva Export, Inbetriebnahme im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Moin, bei mir ist jetzt die Leva von Andreas aus Weinheim eingezogen. Vom Vorbesitzer sehr schön optisch aufbereitet fehlen noch ein paar Details...

  1. #1 caffeefrank, 16.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2015
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    Moin,
    bei mir ist jetzt die Leva von Andreas aus Weinheim eingezogen.
    Vom Vorbesitzer sehr schön optisch aufbereitet fehlen noch ein paar Details zum Glück.
    Sehr schön kompakte Maschine mit klarer Linienführung, die auch einem Norddeutschen gefallen kann.
    Jetzt möchte ich seinen Restaurations Thread doch nicht unnötig mit meinen eher praktischen Fragen verlängern.
    Bis jetzt habe ich keine Erfahrung mit HH und so brauche ich noch etwas Unterstützung.

    1. Diese Leva ist ja ein 2 Kreiser.
    Die Füllung des HX geschieht über ein Ventil. Die Ventil wurde schon einmal als Rückschlagventil bezeichnet aber ich glaube das ist nicht alles. Seht mal auf das Bildchen.

    [​IMG]

    Die 3. Leitung führt in sie Abwasserschale.
    Könnte es nicht auch ein Bypass oder ein OPV sein? Mit einem Bypass könnte man ja noch zusätzlich mit dem PI Druck variiren.

    2. Das Ventil hinter der BG. z.Z. ist die Schraube lose und nicht gekontert.

    [​IMG]

    Da läßt sich der Moment der PI einstellen. D.H. ab welcher Hebelstellung das Wasser in die BG fließt.
    Wie soll ich es einstellen. Gibt es da Theorien ab welcher Stellung es sinnvoll ist.

    Ich bedanke mich schon einmal vorher und wünsche einen schönen Abend.
    Frank
     
  2. #2 Sansibar99, 16.02.2015
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    Hi,
    Glückwunsch zur tollen Maschine!
    ad 1: nK hat heute erst erklärt, dass ein Zweikreiser ein Expansionsventil braucht, damit der Druck des sich erwärmenden = expandierenden Wassers abgebaut werden kann, sonst gibt das Material an seiner schwächsten Stelle nach.
    Aber diese Ventilkonstruktion ist mir auch unbekannt.
    Bei Gelegenheit schau ich mal in die Aurora...
    ad 2: hier gilt es für die LSM-HH-Spezialisten ;-)
     
  3. #3 zuerisee, 16.02.2015
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  4. #4 norschtein, 16.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2015
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  5. #5 caffeefrank, 16.02.2015
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    Cool, oder besser Hot!
    Dann gilt es ja nur noch den richtigen Druck einzustellen. Kriege ich hin.
    ad 2 warte ich noch einmal.
    Danke.
     
  6. #6 turriga, 17.02.2015
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    Also, ich versuch mich mal in der Beschreibung zu ad2:
    • zunächst die Schraube deutlich weiter einschrauben (d.h. nach oben), um Beschädigungen auszuschließen, dein Ventil in der BG hat ja nur einen bestimmten Weg zur Verfügung, bevor es auf Block geht (wäre ungut, bei dem großen Hebel)
    • dann sukzessive Schraube raus (nach unten) drehen, bis der Kopf bei Betätigung die Ventil-Kolbenstange erreicht
    • von da an nur noch vorsichtig Steigung für Steigungen weiter rausdrehen und beim Bezug wirst du durch ein gurgelndes Geräusch (Kugel) hören, da das Ventil auf macht,
    • du must dich nun bis kurz vor dem Blockpunkt heran arbeiten, dessen Position du zuvor durch vorsichtiges Herunterdrücken (vor Montage Stößelstange) mit zum Beispiel einem Hammerstil auch ermittel kannst!
    Die Stößelstange beschreibt ja durch den Handhebel eine gewisse Kurvenbahn, im Eingriff sollte diese Bahn weitgehend verikal von oben auf das Ventil drücken und nicht schräg ein seitliches Moment erzeugen!
    Hoffe, konnte dies anschaulich genug beschreiben, mit einem Video würde dies sicher klarer!
    Viel Spaß mit der schönen Maschine
    Andreas
     
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  7. #7 caffeefrank, 17.02.2015
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    Danke,
    z.Z. leckt das ganze Ventil noch und läßt auch Wasser unaufgefordert in die Gruppe.
    Das werde ich mal beheben.
     
  8. #8 turriga, 17.02.2015
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    Hallo, bau das mal komplett aus und prüfe, ob das Dichtgummi oder die Telfon-Halbschalen noch OK sind!
     
  9. #9 caffeefrank, 17.02.2015
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    Überdruckventil / OPV zischt

    [​IMG]

    Die Dichtung erfolgt eigentlich durch zwei aufeinander liegende Metallflächen aus Messing. Zu sehen ist jetzt nur das Bleigewicht. Leider aber leider nicht mehr.
    Andreas vermutete das es sich um ein extrafeines US Gewinde handelt ( 3/4'' 20 UNEF ) das passt vom Nachmessen auch nur leider finde ich nix aber auch garnix mit diesen Abmessungen.
    Selbst ein Reduziernippel auf 3/8" würde mein Herz erfreuen.
    Letztlich kann ich mir aber kaum vorstellen, dass solche exclusiven Gewinde verbaut wurden.
    What to do?
    - Reduziernippel selbst drehen oder
    - Gewinde auslöten oder
    - zulöten oder
    - neues 1/2" Gewinde schneiden.
    Eigentlich bin ich immer ein Freund von ind den Ursprungszustand rückbaufähigen Lösungen.
    Die Dichtungsflächen erneut planen...
    Hat jemand einen Tip oder was ist praktikabel.
     
  10. mcrob

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    Du könntest auch versuchen einen auf der Ausgangsseite passenden Reduziernippel (welcher vom Gewinde auf der Eingangsseite nicht passt) ein- oder aufzulöten.

    Wäre zumindest mein erster Ansatz :)
     
  11. #11 turriga, 17.02.2015
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    Hallo, bei meinen allerdings etwas Älteren liegt das Gewicht auch nur flächig auf dem Zapfenkonus auf (Flächenpressung,definitiv kein Gewinde)! Bisher konnte ich, wenn es zu nervigen Dauerzischen kam, durch Reinigen der Fläche des Dorns und duch leichte Klopfen mit Kochlöffel auf das Gewicht im Betrieb das Geräusch so gut wie komplett eliminieren!
     
  12. #12 caffeefrank, 17.02.2015
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    Do meinst die Flächen zwischen Eingeschraubteil und Pfeilspitze?

    [​IMG]

    [​IMG]

    Vielleicht ließen sich die Flächen ja auch planen aber ich weiß nicht ob 1000er nass reicht. Mit Poliermaschine hätte ich Bedenken es wieder plan zu bekommen.
    Die Pfeilspitze dient doch der Zentrierung des Bleiklotzes.
     
  13. mcrob

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    Um das plan zu bekommen würde ich wenn nur maschinell arbeiten. Da braucht es aber auch schon eine sehr gute Drehmaschine.

    Per Hand polieren / schleifen wird den Ist-Stand eher verschlechtern. Du hast ja garkeine Kontrolle über die Gesamtauflagefläche.
     
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  14. #14 Sansibar99, 17.02.2015
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    Blöde Frage zur eventuell einfachen Lösung :
    Kann man da nen O-Ring drüber stecken?
     
  15. #15 caffeefrank, 17.02.2015
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    @ mcrob: dachte ich mir auch so. Hab keine Drehmaschine
    @ sansibar99: Hab ich probiert, hielt aber nicht dicht. Die brauchen wohl einen höheren Gegendruck.
     
  16. #16 DucAnsen, 17.02.2015
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    Was ich mir damals auch überlegt habe, war du könntest eine Messingstange 20 Durchmesser nehmen, reicht ca. 10cm, kannst noch kürzen. Mit einem "Gewindeschneideisen" ein 3/4 20 UNEF Außengewinde schneiden. Dann oder am besten davor ein G1/4 Innengewinde reinschneiden. Gewindeschneider G1/4 hätte ich da, kannst Du haben. Dann hättest Du einen passenden kleinen Adapter u. könntest dann mit einem T-Stück weiterfahren.

    Kuck mal bei http://www.isaho.de, die haben auch Gewindeschneideisen.
     
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  17. #17 turriga, 17.02.2015
    turriga

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    Hab meinen "Dorn" gerade rausgeschraubt und der sieht sogar etwas mitgenommener aus als deiner, dichtet aber einwandfrei ab!
    Die horizontaler Dichtfläche (Ringfläche) ist nur etwa 1mm breit, reicht aber aufgrund des austarieten Bleigewichts den Normaldruck im Kessel zu halten und bei Überdruck angehoben zu werden und diesen Druck abzulassen!
     
  18. mcrob

    mcrob Mitglied

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    Ist aber auch ne geile Konstruktion :D

    Kupfer ist ja einigermaßen weich - vielleicht hilft im ersten Schritt mal echt beherzt drücken oder klopfen :)
     
  19. #19 Espresso doppio, 17.02.2015
    Espresso doppio

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    Wenn sich diese Undichtigkeit nicht durch drücken oder klopfen beheben lässt könnte es meiner Meinung nach Sinn machen, die beiden Teile aufeinander einzuschleifen. So, wie man es auch mit den Ventilen im Zylinderkopf macht.
     
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  20. achmed

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    Es gibt für eine kleine Mark Gewindelehren, damit kann man die Steigung genau ermitteln. Im Zusammenhang mit einer Schieblehre ist man auf der sicheren Seite. Ab und zu stößt man auf metr. Feingewinde, z.B. bei Gaggia und ich meine auch bei LSM. Ich nehme an, sowas liegt hier vor. M19x1,5 oder so. Eher als ein amerik. Gewinde, mir ist sowas noch nicht untergekommen.
    Um das alte Teil zu retten und wenn keine Drehbank verfügbar ist, würde ich auch die Methode mit der Ventilschleifpaste wie oben beschrieben ausprobieren.
    Gruß
    Achmed
     
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