La San Marco Olympic 1963

Diskutiere La San Marco Olympic 1963 im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; [ATTACH]

  1. #41 Meistersuppe, 18.11.2017
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  2. #42 Meistersuppe, 18.11.2017
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  3. #43 Meistersuppe, 18.11.2017
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    Jetzt müsste es gut erkennbar sein. Als Zweikreiser braucht die sicher deutlich länger um auf Temperatur zu kommen...
     
  4. #44 Highfly, 18.11.2017
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    Sehr interessant.
    Mir stellt sich die Frage, ob die Hebelgruppe bei "Nichtbenutzung" überhaupt ausreichend warm wird.
    Vielleicht ist diese Konstruktion damals für Dauereinsatz gedach gewesen.
    Was sagen die HH-Spezialisten hier?
     
  5. #45 turriga, 18.11.2017
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    Ja selbstverständlich, für was denn sonst. Das war eine Gastromaschine, in privaten Haushalten hat man (besser vielleicht unsere Eltern) die wohl kaum angetroffen.
    Diese Maschinen hatten ja meist nichtmal einen Schalter, wurden Morgens an- und am Abend wieder ausgesteckt. Daher das heute gewünschte schnelle Aufheizen gar nicht relevant, einfach erste Aktion bei Vorbereitung vor Öffnung. Das viele Metall der BG trug dann sicher auch zur Temperaturstabilität bei, die deutlich wichtiger für den Betrieb war und nach wie vor ist, als vieles andere.
     
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  6. #46 Highfly, 18.11.2017
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    Sorry wenn ich mich da ein wenig doof ausgedrückt habe. Das meinte ich aber nicht damit. Eher den Unterschied zum System wie es bei meiner Olympic verbaut ist.
     
  7. #47 turriga, 19.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.2017
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    War doch auch gar nicht böse gemeint. Was mich schon überrascht, warum es damals überhaupt Varianten gegeben hat, diese Lösung ja auch bestimmt auch teuer (weil aufwändiger) in der Produktion war? Bis auf eine Pumpenmaschine habe alle meine La San Marcos die Dipper-Ausführung, ganz egal, von Olympic bis zu 64-69-Modellen, lediglich eine 69er Pumpenmaschine hat die gleiche Ausführung, wie hier gezeigt.
    Den Unterschied ausprobieren kann ich leider auch nicht mehr, da mir der Kessel mal geklaut und höchstwahrscheinlich beim Altmetallhändler "versilbert" wurde.
     
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  8. #48 wiegehtlasanmarco, 19.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.2017
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    Meine 67er LSM Leva ist auch ein Dipper,
    @Dirk7110 hat aber eine Tipo 64 mit HX.
    siehe: La San Marco 69 / Tipo 64 Modell 1
    Es gab anscheinend vereinzelt Modelle mit HX.
     
  9. #49 turriga, 19.11.2017
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    Klar, die Frage ist nur warum, mit welcher Motivation mal so und mal anders? Vielleicht ja erste ershe einer evolutionären Weiterentwiklung?
    Die Kombination aus immer frischem Wasser für den Espresso und dennoch ordentich Dampf aus dem Kesselvolumen ist ja nachvollziehbar, wenn es gelingt, ausreichend die Temperatur an der BG bereit zu stellen, der Wäremtauscher funktioniert.
    Bei der 75 Export ist es dann ja auch so, also HX, wenngleich etwas anders umgesetzt.
     
  10. #50 ezlbaak, 19.11.2017
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    Moin. Wieso es bei LSM so gehandhabt wurde, kann ich nicht sagen, da kenn ich mich zuwenig aus. Was ich aber schon erzählt bekommen hab, ist, dass auch damals die Crema schon ein Thema war. Es gab verschiedene Ansätze: Einerseits Lösungen mit Ventilsiebträgern (da gabs auch schon Freds zu), andererseits wurden schon Ende Fünfzigerjahre z.B. Pavonis hier in der Schweiz vom Importeur auf HX umgerüstet, da die Kunden halt eben eine schönere/mehr Crema wollten. Gerade bei kleineren Kaffees mit nicht allzuviel Umsatz konnte der HX da anscheinend einen Unterschied machen, da das Wasser immer frisch war – und Pavoni damals von Haus aus keine HX-Versionen angeboten hat. Ich könnt mir vorstellen, dass aus solchen oder ähnlichen Gründen auch bei anderen Herstellern versch. Versionen verfügbar waren. Ist allerdings nur eine These, die es zu überprüfen gälte.
     
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  11. #51 Meistersuppe, 19.11.2017
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    Was mich zu der Frage führt, zu welchem Bj. LSM erstmals (soweit eruierbar) Wärmetauscher verbaut hat? Eventuell wurde damals eine Weiterentwicklung angedacht, und auch kurzfristig umgesetzt, allerdings aus Kosten/Nutzen Gründen für dieses BG Design - da schlicht zu mächtig - wieder verworfen und erst für spätere Modelle wieder ausgegraben, als die Gruppen deutlich schlanker wurden. Und selbst hier entschied man sich wohl gerade bei den großen, gastronomischen Modellen eher wieder für die EInkreiser Variante, da von Materialseite günstiger und schneller einsetzbar. Wie die Marktsituation in den 60er 70er Jahren war, kann ich nicht beurteilen, aber ich kann mir vorstellen, dass man wohl auch preislich gegen einen stärker werdenden Mitbewerb bestehen musste. Nochmal zurück zur Aufheizdauer, wie ist denn hier die Erfahrung bei der Volante/Olympic-BG, 1-2h?
     
  12. #52 Highfly, 19.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.2017
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    Ich könnte mir vorstellen, dass LSM in der Zeit je nach Einsatzvorgabe entweder Dipper oder HX in den Hebelmaschinen angeboten hat.
    -Dipper bei geringerer Bezugsleistung/h,
    also der Dipper wärmt die Brüh und Hebelgrupper in Leerlauf vor, da diese durch die wenigeren Bezüge nicht ausreichen aufgeheitzt werden würde.

    -HX (ohne Thermosyphon) bei hoher Bezugsleistung/h, da die Gruppe durch den "Dauereinsatz" eher auf Temperatur gehalten wird und nicht so leicht wie der Dipper überhitzen würde. Umgekehrt wird wahrscheinlich die Gruppe beim HX bei wenig Bezügen aber auch nicht richtig warm werden.
    Das mit dem "nicht frischen" Wasser aus den Dippermaschinen hat glaub ich damals keinen interessiert.
    Das ist aber alles auch nur eine Vermutung von mir.

    @Meistersuppe, wieviel Watt haben deine beiden Heizstäbe? Meine beiden haben 1100 und 500W. Kessel hat ca. 9,5l (D170/L440mm)
    Könnte mir vorstellen das deine mehr Heizleistung und/oder größeren Kessel hat. Einen zweiten Dampfhahn hat deine ja auch. Würde alles für höhere Durchsatzleistung sprechen.
    Ein paar Bilder deiner Maschine wären klasse.
     
  13. #53 Meistersuppe, 19.11.2017
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    Da ich mich z.Zt. im Ausland aufhalte, kann ich Kesseldimension u Daten zur Heizung nicht prüfen. Was ich weiß, ist, dass die Maschine auf Drehstrom läuft und ich bilde mir ein, dass die Heizelemente tatsächlich etwas größer ausgeführt sind als bei dir. Mal sehen, ob ich am Mobiltelefon noch ein paar Bilder zur Maschine habe, ich muss jedoch gleich vorwarnen, da sind wenn nur ein paar dokumentative Schnappschüsse drauf (wie auch die Bilder des Kessels), ohne jeglichen Anspruch auf Ästhetik...
     
  14. #54 Meistersuppe, 20.11.2017
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    So, hier zwei Schnappschüsse meiner Olympic. Leider hat die Verchromung - speziell der Hinteransicht und auch der linken Pausbacke - über die Jahre massiv gelitten. Der Vorbesitzer (ein freundlicher, älterer Herr aus Kärnten/Österreich) hatte sie über 30 Jahre eingelagert, die Maschine wohl aber auch als Ablage im Zuge diverser Sanierungsarbeiten im Keller genutzt. Ich bin mir nicht sicher ob ich um eine Neuverchromung herumkommen werde, da es sich nicht um übliche, alterbedingte Abnutzungserscheinungen handelt, sondern um tiefe, spiralförmige Schrammen, so als ob jemand versucht hätte trockene Verputzmasse mit einem Tuch abzutragen... Ansonsten ist die Substanz aber soweit in Ordnung. Die Maschine ist übrigens in schlichtem beige lackiert, wie man auf den schönen Bildern nur erahnen kann. ;-)
    IMG_20170304_162016[1].jpg IMG_20170326_175239.jpg
     
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    Immer wieder eine schöne Maschine... die Schäden sind leider schwer beurteilbar.


    Mobil gesendet mit Commodore 64
     
  16. #56 turriga, 20.11.2017
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    In der Farbe hab ich sie allerdings noch nie gesehen! Ob original oder in Österreich lackiert?
    Die Kratzer sehen zumindest auf den Bildern schon recht tief aus, kann aber auch täuschen.
    Aufpolieren und du wirst sehen, was sich beseitigen oder ob man doch besser neu verchromen lässt.
     
  17. Maxbau

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    naja, das wird das dreckige Weiß sein wie von der, die früher im "Von&Zu" stand, oder? upload_2017-11-20_22-16-36.png
     
  18. #58 turriga, 20.11.2017
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    Das man immer meint, diese so trügerischen S/W-Bilder einstellen zu müssen, verstehe ich gar nicht!:D:cool:
     
  19. Maxbau

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    Da bin ich froh, dass mein Handy schon Farbe kann.... :cool:
     
  20. #60 Meistersuppe, 20.11.2017
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