Mal wieder ein Vollautomat, oder doch mal einen Siebträger?

Diskutiere Mal wieder ein Vollautomat, oder doch mal einen Siebträger? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ( Am Ende habe ich den Text in einer kurzen Frage nochmal zusammengefasst!;) ) Seit ca 14 Jahren trinke ich Kaffee aus einem...

  1. #1 Skjaldar, 29.11.2020
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    Hallo zusammen,

    ( Am Ende habe ich den Text in einer kurzen Frage nochmal zusammengefasst!;) )

    Seit ca 14 Jahren trinke ich Kaffee aus einem Vollautomaten.

    Begonnen habe ich damals mit einer Delonghi Ecam XY, die genaue Bezeichnung weiß ich nicht mehr. Super Dienste geleistet, ca 20.000 Bezüge. Vor ca einem Jahr habe ich mir dann die Philips 2200 gekauft, da meine Ex-Frau sowie Familie gerne Cappu/Latte tranken.

    Wie ihr nun lesen konntet, Ex-Frau! ;)

    Bedeutet ich bin ausgezogen, habe die alte Delonghi rausgekramt, welche inzwischen aber wieder Wasser verliert, und es Zeit für was Neues wird.

    Ich liebäugel immer wieder mal mit einem Siebträger, da die Qualität des Bezuges doch nochmal besser ist.

    Mir stellen sich da allerdings einige Fragen;

    Meine Trinkgewohnheit sieht so aus, das ich morgens vor der Arbeit gerne eine Tasse Kaffe trinke, gerne so um die 200 ml.

    Habe ich einen freien Tag, trinke ich von Morgens bis in den frühen Abend durchgehend Kaffee, oder auch gerne mal einen Espresso.

    Da bei mir im Dezember ein 13. Gehalt ansteht, habe ich rein preislich diesmal keine bestimmte Grenze, bzw würde ich diese bei ca 1000 Euro ansetzen.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, einen Vollautomaten mit viel "schnickschnack", oder dann doch lieber etwas händischer einen Siebträger+Mühle, oder eben auch mit integrierter Mühle.

    Ich genieße den Vorteil des Vollautomaten, sehr bequem "mal eben so" eine Tasse Kaffee beziehen zu können.

    Mit einem Siebträger habe ich noch nie gearbeitet, daher frage ich mich, wie praktisch, oder auch unpraktisch ist es, jedes Mal einen Espresso händisch zu beziehen, und diesen Dann zu Strecken, damit ich einen Kaffee bekomme. Soweit ich das gelesen habe, bezieht man einen Espresso, streckt diesen mit Wasser um einen Kaffee zu bekommen?

    Ein Vollautomat macht dies eben automatisch. Ich stelle gerne die geringste Menge Wasser ein bei mittlerer Stärke und recht feinem Mahlgrad, und beziehe 2 Tassen nacheinander, um einen "Pott" Kaffee zu bekommen.


    Die Frage nochmal am Ende.

    Kann man Spaß mit einem Siebträger haben, wenn man gerne "all day long" Kaffee trinkt, oder eignet sich dann der Vollautomat doch eher?
     
  2. cbr-ps

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    Das ist für mich Brühkaffee

    Genau dafür sind Siebträger gemacht

    Es gibt Leute die machen das, ich finde dafür einen Siebträger nicht die geignete Wahl. Dafür brühe ich Filterkaffee. Wenn es denn Schümli sein soll, fände ich einen KVA angemessener. Die Aufheizzeit von mehr als 10 Minuten und Mühe, die ein Siebträger macht, pass für mich nicht dazu.
     
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  3. #3 benötigt, 29.11.2020
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    Siebträger kann man ja einerseits tagsüber eingeschaltet (bezugsbereit) lassen. Oder mit einem Thermoblock recht zügige Aufheizzeiten haben.
    Das ist aber sicher nicht die Grundfrage bei Dir... Das Resüme aus deiner Beschreibung lautet: Du bist nicht bereit für die Zeremonie der Zubereitung mit einem ST. Komfort steht deutlich höher im Kurs, als Geschmack. Wenn Du das aussen vor lässt, manövrierst Du in eine falsche Richtung. Gönne Dir lieber einen JVA, mit dem Du Dich richtig belohnst und dauerhaft Freude hast.
     
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  4. #4 Skjaldar, 29.11.2020
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    Was ist denn Brühkaffee? Ich beziehe 2x ca 80 ml Kaffee und gebe gerne einen großzügigen Schuss Milch dazu;)

    Es macht mir Spaß, wenn Dinge handwerkliche Arbeit benötigen, von daher würde mich das nicht stören. Da ich pro Tag aber sicher meine geschätzt 10 Tassen Kaffe, oder 5 "Pötte" trinke, mal mehr, ab und an weniger, habe ich Angst das ich zwar mit einem Siebträger ein wirklich fantastisches Ergebniss bekomme, aufgrund der "Arbeit" aber etwas den Spaß verliere.

    Danke für eure Antworten, euer Ratschlag ist auch das, was meine Tendenz wäre. Ein KVA.

    Mein Traum-Setup wäre dann sicher, mir in Zukunft einen Siebträger Separat zuzulegen.
     
  5. cbr-ps

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    Andere Bohnen und Filter (Handfilter oder zur Not auch Kaffeemaschine wie Moccamaster), Aeropress, Frenchpress - ganz klassisch „wie früher“ ohne viel Maschinengedöns.
     
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  6. #6 Skjaldar, 29.11.2020
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    Eine French Press habe ich sogar noch, da ich aktuell aber keine brauchbare Mühle habe, habe ich diese nur im Schrank stehen.

    Danke für eure Antworten nochmals, ich denke dann werde ich mich nochmal nach den aktuellen Vollautomaten bis 1000 Euro umschauen, da sollte für meine Bedürfnisse was brauchbares dabei sein, und vllt kommt dann in einigen Jahren ein Siebträger dazu.

    Angeschaut habe ich mir auch die Sage Barista Express, bin mir aber nicht sicher was ich von der halten soll.
     
  7. cbr-ps

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    Dann kauf dir doch eine Comandante oder Tchibo Mühle dazu und investier das gesparte Geld in gute Bohnen.
    Immer gut für einen Shitstorm:eek:
     
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  8. #8 Skjaldar, 29.11.2020
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    Die Kombi aus Mahlwerk + Maschine an sich finde ich ja recht praktisch, die Testvideos und Urteile waren allerdings..durchwachsen.

    Dann nochmal eine Frage zum Ende, bevor ich mich dann in Tagelanges grübeln begebe. Ist der Kaffee um so viel Besser/intensiver, mit einer Comandante + French Press im Gegensatz zu einem guten VA?

    Und wird der Kaffee nicht bitter wenn er zu lange steht? Natürlich aus der Press in eine Kanne umgefüllt. Ich trinke an einer Tasse (200ml) gemütlich ca eine Stunde;) Danach kommt die nächste Tasse, und das geht fast den ganzen Tag so:)
     
  9. Silas

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    In dem Fall würde ich einfach in eine Mühle investieren (Wasserkocher hast du ja bestimmt). Damit werden die Ergebnisse (mit guten Bohnen) sicher leckerer als im KVA und es wäre kaum unkomfortabler. Dann wäre sogar noch Geld übrig eine Flair, Robot oder kleine Lelit für den gelegentlichen Espresso daneben zu stellen.

    Edit:
    Ja :)

    Aus der FP solltest du nach dem Brühen umfüllen (oder immer eine kleine für nur eine Tasse nutzen), dann wird auch nichts bitter.
     
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  10. #10 Abbuzze, 29.11.2020
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    Ein anderer Ansatz.
    Einen billigen DeLonghi VA wenn es Mal schnell gehen soll, man keine Lust auf "Arbeit" hat.
    Dazu eine Eureka Specialita (o.ä) und noch eine Rancilio Silvia oder Lelit PL41TEM.
    Mit der Lelit landet man bei ca. 1.100 Euro.

    Ich würde Siebträger und Mühle kaufen. Wenn man merkt, dass der VA überflüssig ist. Perfekt!
    Wenn man doch einen braucht, einfach dazu kaufen.
     
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  11. #11 benötigt, 29.11.2020
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    ... und was Du da gefunden hast, waren noch die bezahlten Tests und Meinungen, die nicht als aufrichtige Aussage durchgehen sollten.
    Dein Ansatz klingt so, als würdest Du Dir gerne etwas Gutes tun. Dann fällt sowas besser komplett raus. Oder Du hast demnächst auch noch eine Ex-Maschine, die Dir nur Ärger bereitet hat....

    Das hängt nicht nur von der Gerätschaft ab, sondern auch den richtigen Bohnen. Alles hat seine Fans und die Bewertung ist immer vom eigenen Geschmack abhängig. Bei der FP ist die Anfangsinvestition signifikant kleiner, die Sache ist mobil, hat keinen Programmieraufwand, oder Ausfälle von Elektronik und der Wartungsaufwand ist unterm Strich auch kleiner (kein Entkalken, etc.). Aber man muss halt was machen und nicht nur Knöppe drücken.
     
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  12. #12 Skjaldar, 29.11.2020
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    Ich habe die FP damals gerne benutzt, bis ich dann auf einen VA umgestiegen bin. Ich hatte eine FP von WMF, aber wie gesagt, Jahre nicht benutzt, und bis ich raus hatte, wie ich mit der richtig umgehe, da waren viele Pressversuche im Abfluss oder knurrend in meinem Hals gelandet. Zudem, schande über mein Haupt, hatte ich nur eine schlechte Mühle, eher einen "Häcksler";) Diese kleinen Dinger wo man oben auf das Plastikgehäuse drückt und die Klingen rotieren und dir die Bohnen mit schön viel Reibungshitze in warmen Staub zerschneiden der mit viel Glück Homogen ist;)

    Wenn ich Nachmittags Kaffee/Espresso trinken möchte, habe ich kein Problem damit, auch mal 5 Minuten an der Maschine zu stehen, morgens um 4:30 Uhr vor der Arbeit bin ich hingegen sehr froh wenn ich einfach nur einen Knopf drücken muss und während dessen im Bad verschwinden kann. Die LatteGo hatte zum Beispiel 2 Bezüge hintereinander gehabt, das war praktisch.

    Auf der anderen Seite würde ich gerne auch mal in den Genuss eines richtig leckeren Espresso oder Kaffee kommen, mit einem Siebträger. Ich habe hier in Recklinghausen eine Rösterei, die viele verschiedene Kaffee anbietet, von ca 20/25 Euro pro Kilo bis zu 50. Sprich ich kann Fußläufig gute Bohnen bekommen.

    Kann man mit einem Siebträger denn auch einen guten Kaffee machen, bzw besser als aus einem VA? Espresso ist klar, das sind die normalen Bezuggrößen, aber ich trinke eben zu 80% Kaffee. Ich bin mir da nicht sicher, ob das eben praktikabel ist. Ich finde einige Videos in denen Einfach ein doppelter Espresso bezogen wird, und im Anschluss wird er noch mit Wasser gestreckt. Ist das eine valide Technik, oder eher eine Notlösung? Und natürlich bin ich mir dessen bewusst das man durch das Sieb keine 200ml Wasser presst um einen Kaffee zu bekommen.

    Dann würde wirklich eher ein KVA für mich in Frage kommen.

    Über all die Jahre habe ich mich hier und da immer wieder gerne belesen, aber natürlich vergisst man wieder fast alles. Der Kauf eines neuen Gerätes kommt eben nur alle paar Jahre, oder mit Glück einmal im Jahrzent.

    Ich tendiere aktuell entweder zu einem Siebträger+Mühle (Da müsste ich mich dann noch genauer informieren, danke schonmal für eure Markenvorschläge), oder einen KVA wie z.B. Delonghi Dinamica Plus, oder Siemens EQ6.

    Edit: 16 Gramm gemahlene Bohnen, gröberer Mahlgrad, und es kommt bei ca 25 Sekunden Bezug ca 100ml Cafe Crema heraus? Ganz ganz grob gesagt?;) Würde mir dann vollkommen reichen. ;)

    Danke für eure Antworten und eure Geduld mit mir;)
     
  13. Silas

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    Wie die meisten anderen hier auch halte ich einen Caffe Creme oder Americano (Espresso mit Wasser) eher für eine Notlösung und würde da French Press oder Filterkaffee jederzeit vorziehen, wenn mehr in der Tasse sein soll — zumal die Zubereitung weniger aufwändig ist und meist auch schneller geht. Aber ist wie immer im Leben natürlich alles Geschmacksache.
     
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  14. #14 Skjaldar, 29.11.2020
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    Klar, das muss jeder für sich entscheiden. :)

    Es muss nicht "mehr" in der Tasse sein, ich begnüge mit auch mit 100 bis 120 ml in der Tasse, wenn das Ergebnis dafür überzeugt. Ein VA bietet sich eben dafür an, 2 Bezüge direkt hinterheinander zu tätigen, und damit eben einen "Pott" zu bekommen. Den trinkt man dann aber auch "mal eben schnell weg", sprich der Genuss ist nicht vorhanden, ein gewohntes Ritual ist es eher.

    Ich werde mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen. French Press wäre eben in Verbindung mit einer guten Mühle eine Sache. Sprich wenn ich mir eine Mühle wie die o.g. Eureka kaufe, kann ich mir eben auch gleich eine Siebträger Maschine im unteren Preissegment dazu kaufen, und falls ich mal etwas mehr Kaffee haben möchte, kann ich die FP eben aus dem Schrank holen.

    Ich trinke ab und an bei einem Italiener einen Espresso, und was der an Aroma hat, das ist der Wahnsinn. Absolut lecker ohne dabei bitter zu sein. Mit meinem VA bekomme ich da leider nur einen sehr kräftigen Espresso der im "Abgang" immer bitter ist. ;)

    Daher reizt mich ein Siebträger schon sehr. Danke für all eure Tipps und Hinweise. :)
     
  15. #15 JaSoWas, 29.11.2020
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    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet ins Ruhrgebiet.

    Die Zubereitungsart hängt bei mir von der Bohne ab. Was sind denn deine Vorstellungen von einem guten Kaffee? Wie muss der für dich schmecken? Was hast du schon alles ausprobiert und was schmeckt dir gar nicht?

    Edit: Die Eureka ist eine reine Espressomühle. Aufgrund der Partikelverteilung (mehr Fines), ist die für Filterkaffee bspw. nicht zu gebrauchen. Eine Handmühle (bspw. Comandante), oder eine Tchibomühle (ca. 65€) würde da im Ergebnis besser abschneiden.

    Ich vermute, dass du bspw. mit einer Comandante (220€), einem Einsteigersiebträger (450€) sowie einem Hario Setup (ca. 60€) am sinnvollsten fahren würdest. Für die Menge an Espresso würde ich mir keine elektrische zulegen.
     
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  16. #16 Skjaldar, 29.11.2020
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    Ich mag es wenn ich aus dem Kaffee die Aromen heraus schmecken kann, er nicht wässrig schmeckt, wenig bitter ist. Gerne nussige, Schokoladige, fruchtige Noten. Ich trinke Kaffee gerne etwas kräftiger, mag eine Crema, die etwas konsistenter ist, länger auf dem Kaffee/Espresso bleibt, und nicht durch einmal wackeln verschwindet.

    Nehmen wir an ich möchte mir einen Schümli machen. 100ml. Da wäre die Eureka also die falsche Mühle? In Sachen Mühlen muss ich mich auch erst einlesen.
    Schön wäre es eine Mühle zu haben die fein genug für einen Espresso mahlen kann, aber auch grob genug für einen Cafe Crema.

    Und ich denke mal das nach umstellen des Mahlwerks ebenso erst nach einigen Bezügen der neu eingestellte Mahlgrad erreicht wird?

    Wenn ich mit einer "Tchibomühle" besser weg komme, für einen Kaffee aus dem Siebträger, ist es mir um das weniger ausgegebene Geld natürlich nicht schade. Da freut sich das Portemonaie;)

    Die Siliva hatte ich früher schon mal ins Auge gefasst, bin aber aufgrund dessen das meine Ex-Frau es unkompliziert wollte immer beim KVA geblieben. Daher auch zuletzt der Philips LatteGo.

    Nehmen wir an, ich würde mich für die Silvia entscheiden, die liegt aktuell bei ca 579Euro, als V6. Shop: Kaffee24, Vertrauenswürdig?

    Dazu dann keine Eureka? Sorry für die vielen fragen, Siebträger ist für mich relatives Neuland. Bis auf viele Reviews vor einigen Jahren auf YT (Coffeeness und ein andere YT Kanal aus dem Englischsprachigen raum) bin ich da recht unbewandert was die Geräte an sich angeht.
     
  17. #17 Kaspar Hauser, 29.11.2020
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    Was soll das, wenn du gar keinen Espresso machen möchtest?

    Da liegt das Problem. Für gute Ergebnisse mit einer Siebrägermaschine musst du praktisch zum Experten werden.
    Nur damit Geld auf den Tisch zu legen erreichst du gar nichts.
    Besonders: Je weniger Geld du hinlegen willst, desto mehr Unzulänglichkeiten des Werkzeugs musst du mit deinem Knowhow und deiner Erfahrung kompensieren.

    Wenn es dir schon nicht gefallen hat, wieviele vergebliche Versuche du bei der French Press gebraucht hast, um ein passables Ergebnis zu bekommen, wirst du mit einem Siebräger erstrecht nicht froh werden.
     
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  18. #18 JaSoWas, 29.11.2020
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    Also einen schümli aus dem siebträger kannst du zweifelsfrei zuzüglich zum normalen Espresso mit der eureka machen. Meine Aussage bezog sich auf Filterkaffee (bspw. mit der Karlsberger Kanne, oder dem Hario V60 etc). Wobei mir ein Kaffee aus dem KVA meistens besser schmeckt als ein Schümli aus dem Siebträger. Den siebträger benutze ich ausschließlich für Getränke; dessen Basis ein Espresso ist.

    Mit der Comandante könntest du für Espresso und auch für Filterkaffee/Frenchpress mahlen. Der „Nachteil“ dabei: Du müsstest kurbeln und Klicks zählen ;)

    Crema hast du weder bei FP, noch bei Filter. Wieso ist dir die Crema denn so wichtig? Was verbindest du mit der Crema?

    Für mich betrachtet ist die Entscheidung nicht „für, oder gegen den siebträger“, sondern die Frage: möchte ich richtigen Espresso zubereiten und wenn ja; wie viele würde ich über den Tag verteilt trinken? Für einen leckeren starken Kaffee würde ich zur Aeropress, oder der Frenchpress tendieren. Der V60 macht sich bei hellgerösteten Kaffees; die auch gerne mal fruchtiger/säurelastiger sind gut.
     
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  19. #19 Skjaldar, 29.11.2020
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    ich sage nicht das ich keinen Espresso machen möchte. Ich sage nur, das ich hauptsächlich einen Kaffee trinke. Und ich denke, das Ergebnis wird mit einem Siebträger besser, als mit einem KVA?

    Wie soll man "Experte" werden wenn man sich denn erst gar nicht heran wagt?

    Soll ich nun erst mehrere Jahre mit einer Mühle und einer FP üben, bis ich dazu auserkoren bin einen Siebträger benutzen zu dürfen?

    Ich verstehe den Kern deiner Aussage, dennoch würde ich mich gerne mit einem Siebträger verbessern.

    Ich spiele E-Gitarre, würde dennoch keinem Anfänger eine Gitarren+Amp Combo für 200 Euro empfehlen, oder gar eine Akkustikgitarre. Das Grundsetup sollte solide sein.

    Mit der FP war ich dahingehend unzufrieden da ich keine vernünftige Mühle hatte, ich teilweise 60 Sekunden Stoßweise mahlen musste damit ich einigermaßen homogen zerhäckselte Bohnen bekomme, und mir die guten Bohnen dafür einfach zu schaden waren. Daher war ich dann auf die Comfort-Lösung KVA umgestiegen.

    Jetzt würde ich mich eben gerne wieder an die Materie heranwagen und reinwachsen. Ich trinke selten einen Espresso, weil er aus meinem KVA einfach nicht schmeckt. Es ist einfach wie 25 ml viel zu starker Kaffee, der am Ende noch bitter ist. Wie erwähnt, bei meinem Stamm-Italiener, welche den Espresso mit einem Siebträger bezieht, absoluter Wahnsinn, dahin würde ich gerne kommen, dann ändert sich mein Trinkverhalten sicherlich;)

    Edit:

    @JaSoWas :

    Ich mag es, wenn ich den Kaffee trinke, und ein vollmundiges Gefühl im Mund habe, nicht nur das Gefühl aromatisiertes Wasser zu trinken. (Was es natürlich zu einem gewissen Grad ist;) ) Daher eine schöne Crema, die im Geschmack leicht anders ist als der Kaffee darunter, gefällt mir.

    Einige Beiträge hier haben mir jetzt gezeigt, das es scheinbar doch praktikabel ist, zum einen , natürlich, leckeren Espresso ( Können vorausgesetzt), als aber auch einen kleinen Kaffee mit dem Siebträger zuzubereiten, daher war ich nochmal umgeschwenkt.

    Was ich an einem KVA etwas schade finde; Egal ob 300 Euro, oder 1000 Euro KVA, der Kaffee schmeckt "gleich". Gleiche Bohnen und Einstellungen sowie Hersteller vorausgesetzt.
     
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  20. #20 Kaspar Hauser, 29.11.2020
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    Nein, wird es nicht.

    Ein KVA kann keinen Espresso.
    Eine Siebträgermaschine ist ein Werkzeug für Espresso.
     
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