Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

Diskutiere Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB) im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo zusammen, da es mich heute aus familiären Gründen in meine alte Heimatstadt Düsseldorf verschlagen hat, lag es nahe, der Kaffeeschmiede in...

  1. #1 Sanug, 11.01.2009
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2009
    Sanug

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    Hallo zusammen,

    da es mich heute aus familiären Gründen in meine alte Heimatstadt Düsseldorf verschlagen hat, lag es nahe, der Kaffeeschmiede in Oberkassel einen Besuch abzustatten und dort nicht nur Kaffee zu trinken, sondern auch welchen zu kaufen. In einem spontanen Anfall von Wahnsinn habe ich auch nach Rohkaffee zum Selberrösten gefragt und bekam nach einigem hin und her (eigentlich verkaufen die keinen Rohkaffee) ein Kilo Brasilien Yellow Burbon. Zusätzlich habe ich noch 250g dieser Sorte als Röstkaffee zu Referenzzwecken mitgenommen.

    Nach Studium des Threads "Kakaobär´s Bohnenröster" habe ich mich mal eben auf die Schnelle drangemacht, 50g in den gusseisernen Topf geworfen und meine billige Heißluftpistole (Lidl, nur 3 Stufen ohne Display) reingehalten. Zusätzlich habe ich noch mit einer Induktionsplatte von unten geheizt und mit einem Holzlöffel gerührt.

    [​IMG]

    Es dauerte nicht lange, die Bohnen gewannen Farbe, und die ersten Häutchen flogen durch die Luft. Der erste Crack war nach wenigen Minuten laut und deutlich vernehmbar, aber ich habe leider keine Stoppuhr mitlaufen lassen. Gegen Röstende reichte dann der Luftstrom der Heißluftpistole aus, um die Bohnen zu verwirbeln. Nach Farbe und Gefühl habe ich dann nach einiger Zeit die Röstung abgebrochen, einen zweiten Crack habe ich nicht deutlich vernehmen können. Das Ergebnis ist ein wenig ungleichmäßig, sieht für den ersten Versuch aber überraschend gut aus, oder? Rechts daneben in der kleinen Schale sind die von der Kaffeeschmiede gerösteten Referenzbohnen als Vergleich.

    [​IMG]

    Die zweite Runde habe ich, um die Gleichmäßigkeit zu erhöhen, etwas anders gefahren: ohne Induktionsheizung und mit größerem Abstand der Pistole zu den Bohnen, dafür mit umso stärkerem Rühren. Das Ergebnis war leider noch ungleichmäßiger und auch ein wenig zu hell:

    [​IMG]

    Die dritte Runde dann wieder mit Induktionsheizung, weniger Rühren und stärkerer Verwirbelung durch die Heißluftpistole. Insgesamt ist diese Röstung am dunkelsten, aber auch ziemlich ungleichmäßig geworden.

    [​IMG]

    Geröstet habe ich übrigens in Ermangelung eines Balkons in meiner innenliegenden Küche. Die Rauchentwicklung finde ich aber bei den Kleinmengen halb so wild, auch die umherfliegenden Häutchen sind schnell wieder eingesaugt. Zum Abkühlen kommen die Bohnen in einem Nudelsieb aus Metall für ein paar Minuten auf die außenliegende Fensterbank.

    Wohl wissend, dass die Bohnen noch ein paar Tage ruhen müssen, um ihr volles Aroma zu entfalten, habe ich Nr. 1 und Nr. 3 mal probiert. Nicht ungenießbar, aber ziemlich sauer und wenig Körper. Die von der Kaffeeschmiede gerösteten Referenzbohnen empfand ich im Vergleich zwar als wesentlich besser, aber auch leicht sauer und keine geschmackliche Offenbarung.

    Ich bin auf jeden Fall angefixt. Mir ist klar, dass ich viel zu verbessern und zu lernen habe, aber der Anfang hat schon mal Spaß gemacht, selbst wenn sich diese Erstversuche letztlich als doch nicht wirklich genießbar herausstellen sollten. Bin schon gespannt auf den Geschmack in ein paar Tagen, werde die zu hellen Bohnen aber noch aussortieren.

    Ich freue mich sehr über eure Anregungen und Tipps, aber bedenkt bitte, dass ich derzeit keine größeren Summen investieren kann und will.
     
  2. #2 dbertolo, 12.01.2009
    dbertolo

    dbertolo Mitglied

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Hallo Sanug

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Röstung. Sieht doch schon mal gut aus. Die zweite Röstung ist wirklich etwas hell geworden. Aber die beiden anderen sehen ordentlich aus. Die Säure klingt in zwei Tagen noch ein klein wenig ab.

    Wegen der Ungleichmässigkeit würde ich mir keinen Kopf zerbrechen. Die etwas helleren geben dann etwas mehr Säure in die Tasse, die dunklen etwas mehr Fülle. Unter dem Strich eine Mischung aus einer Sorte :).

    Für den Körper im Aroma hat es bei der Referenzröstung rechts aber noch ein paar Robusta-Bohnen dabei, oder? Diese kleinen runderen Bohnen sehen stark danach aus.

    Gruss
    Dani
     
  3. galgo

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    respekt, meine zwei ersten röstungen hatten den farbton deiner induktionsplatte :)

    richtig schmecken tun die frischen bohnen frühestens nach zehn tagen imho

    n8, galgo
     
  4. Sanug

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Erst mal vielen Dank für das Feedback! Wenn man mit so einer Aufgabe beginnt, tut Zuspruch immer gut ;-)
    Hm, eigentlich sollte das nicht so sein. Da in dem Laden aber der Chef nicht da war, ist es möglich, dass der Rohkaffee sortenrein ist und der Röstkaffee ein Blend. Na, da kann ich ja lange versuchen, das Ergebnis von deren Röstkaffee hinzubekommen :-?

    Das hatte ich bei mir auch erwartet, und ich bin entsprechend positiv überrascht, zumal bei dem simplen Aufbau.

    10 Tage? Ich dachte, drei würden reichen. Danke für den Hinweis!

    @bohnenschorsch: vielen Dank auch für deine wertvollen Hinweise! Ich bleibe dran :-D
     
  5. galgo

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    probiers aus, das ist halt meine subjektive meinung bzw. geschmacksempfindung...

    eine gute röstung schmeckt natürlich nach drei tagen auch nicht "schlecht",
    für mich aber noch unrund wegen zuviel kohlensäure

    das ist vlt. vergleichbar mit rotwein, wobei da natürlich ganz andere zeitkriterien gelten

    gruß, galgo
     
  6. Ernie

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Der Windhund hat Recht, es kann bis zu zehn Tagen dauern, dass der Kaffee sein volles Potenzial entfaltet. Nach vier Tagen probier ich immer schon mal - vorher nur im Notfall (oder wenn ich arg ungeduldig bin, wie heut auf den El Salvador La Fany ;-)).
     
  7. #7 Buamandi, 12.01.2009
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    Hi Sanug. Ich habe auch erst vor vier Tagen meine erste Eigenröstung mit einem Indian Monsooned Malabar versucht und bin seitdem total angefixt vom Röstfieber...

    Meine Ausstattung ist eine Heißluftpistole mit Anzeige (bis 600 Grad - also ähnliches Equipment wie du) und ein "Brotbackautomat" von Muttern ;-). Der stand eh nur vor sich rum und bekommt nun seine zweite Chance in seinem neuen Leben.
    [​IMG]

    Dazu gibt es auch einige lustige Videos bei U-Tube (sind nicht von mir). Einfach mal reinschauen. Ich denke so ein Teil kostet gebraucht auch nicht viel...hilft allerdings beim Mischen der Bohnen!

    Hier ist mein Ergebnis.
    [​IMG]

    Das Aroma und der Geschmack sind der Hammer. Ich hätte nie gedacht, dass man mit so bescheidenen Mitteln so gute Ergebnisse erzielen kann. Ich kann also wirklich nur zustimmen: "Einfach mal probieren"! Ich denke jeder wird vom eigenen Resultat überrascht sein...
    Da das meine erste Röstung war und ich noch mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen hatte (Brotbackautomat hat die Teig-Knet-Funktion beendet...und ließ sich nicht sofort wieder starten :evil: ) erhoffe ich mir noch die ein oder andere Verbesserung. Ich denke n Tacken länger hätten sie noch gekonnt. Allerdings habe ich den zweiten Crack nicht mehr hören können, da die Heißluftpistole und der Staubsauger (um die Häutchen abzufangen...) ne Menge Lärm gemacht haben! :cool: Morgen geht es in die nächste Runde!!!
     
  8. vamp

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Ich finde das die Röstung in der Mikrowelle die bessere Lösung ist. Bei etwa 600W und nur ca. alle 30sek umrühren sind die Bohnen gleichmässig geröstet. Das die Bohnen zum Schluss etwa doppelt so gross im Volumen werden, sollte die Schale nicht zu voll gemacht werden. Je nach Röstgrad reichen 11-13min.

    Wenn man in der Pfane röstet, muss man die Bohnen permanent umrühren damit die nicht anbrennen. Und ob da jetzt Induktion, Gas oder Herkömliche Herdplatte ist spielt doch echt keine Rolle.
    Der einzigste Vorteil eines Pfanenröstung ist dass man die Bohnen die ganze Zeit über vor den Augen hat, bessere Kontrolle. Aber Mikrowelle ist einfacher und die hat bestimmt jeder zu Hause schon stehen.
     
  9. Ernie

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Mikrowelle? Meinst du das ernst?

    Falls ja: ME geht es beim Heimrösten GERADE darum, die Bohne im Blick zu haben und das ganze Geschehen beobachten zu können. Außerdem geht es auchnicht darum, die Bohne möglichst schnell zu rösten, eher im Gegenteil.
     
  10. Sanug

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  11. vamp

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Muss dies noch korrigieren :lol:

    Die Bohnen hast du ja im Blick, durch das Türglas und eine Beleuchtung hat wohl jede Mikrowelle. Die erste Halbzeit siehst du die Bohnen jede Minute und in der 2 Halbzeit alle 40 bis zuletzt 20-25sek. 11-13min für eine Röstung ist doch alles andere als sehr schnell.
    Zuletzt hat auch super geklapt, waren alle gleichmässig geröstet und es hat super geschmeckt. Vor allem kostet es einem nichts, denn eine Mikrowelle hat doch jeder ;-)
     
  12. Sanug

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    Stimmt nicht unbedingt, ich habe keine :roll:
     
  13. Sanug

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    So, weiter geht es mit meinen Röstversuchen. 50g pro Durchgang haben sich als zu wenig erwiesen, zumal es ja Gewichtsverlust beim Rösten gibt. Und ich bin zu neugierig und möchte auch vorher mal verkosten können, ohne gleich fast alles aufzubrauchen. Also wird die Küche ab sofort eben stärker eingeräuchert und mit fliegenden Häutchen versaut, denn ich nehme jetzt 100g pro Durchgang.

    Die zweite Änderung betrifft den Topf. Ich verwende jetzt einen gusseisernen Wok, da die runde Form mir praktikabler erscheint, und heize zusätzlich mit der Induktionsplatte auf höchster Temperaturstufe.

    Hier das Ergebnis mit dem Brasilien Yellow Burbon. Er scheint mir wieder etwas zu hell geworden zu sein, oder?.

    [​IMG]

    Mittlerweile bekomme ich Lust, auch andere Sorten zu probieren. In einem indischen Lebensmittelgeschäft in der Fleischmengergasse bin ich tatsächlich fündig geworden:

    [​IMG]

    [​IMG]

    "Äthiopischer Mokka", was immer das heißen mag. Der kommt mir gerade recht, zumal bei dem Preis: 1kg für € 5,99. Der Ladenbesitzer meinte auf meine Frage, warum er denn keinen indischen Kaffee verkaufe, der sei zu teuer (!). Nach dieser Aussage sollte ich besser keine Spitzenqualität erwarten, aber ich übe ja noch.

    Komischerweise stammt dieser Rohkaffee laut Etikett von einem Vertrieb für Afro-Kosmetikprodukte:
    GT WORLD OF BEAUTY Kosmetikgroßhandel mit Afro-Amerikanischen Haarpflegemitteln, Relaxern, Perücken und Haaren
    Auf deren Homepage findet sich leider kein Hinweis auf den Kaffee, schade.

    Hier der Vergleich der Rohbohnen. Links Brasilien, rechts Äthiopien.

    [​IMG]

    Und rein in den Wok damit. Die erste Röstung ging gehörig in die Hose:

    [​IMG]

    Ich habe so gut wie kein Knacken vernommen. Irgendwie sind auch die Häutchen kleben geblieben? Wahrscheinlich war ich mit der Temperatur zu zaghaft. Der zweite Versuch, bei dem ich schärfer ran gegangen bin, sieht etwas besser aus. Hier war auch der 1. Crack mehr als deutlich zu hören.

    [​IMG]

    Kommentare? Ideen? Verbesserungsvorschläge? Bitte gerne!
     
  14. Ernie

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Das mit den Häutchen ist mE typisch für afrikanische Kaffees (zumindest hatte ich das bei meinen auch).
    Deine Röstungen sehen mir rlativ unregelmäßig aus, einige Bohnen fast verbrannt, andere sehr hell. Kannst dud adran was machen? Vielleicht mehr rühren?
     
  15. vamp

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    AW: Meine erste "Quick and dirty" Röstung (HG/DB)

    Ungleichmässig sehen die Bohnen auf allen Bildern aus.
    Was hat dich zu dieser Methode bewegt ? Ich mein zusätzlich zum permanenten viertelstundigen Umrühren kommen jetzt noch zur gleichen Zeit 15min permanentes rumfuchteln mit der Heissluftpistole.
    Dazu noch werden durch die Heissluftpistole die Häutchen über die ganze Küche verstreut.
    Die Idee ist es ja, aber eine ziemlich unpraktische. Nicht bös gemeint, aber wenn das Ergebnis auch noch nicht so tolle aussschaut, dann ist die ja nur für die Akten der Versuche gut :lol:

    Vielleicht sind die Bilder schlecht ausgeleuchtet und das Ergebnis auf den Bildern sieht schlimmer aus als es in Wirklichkeit der Fall ist ?
     
  16. #16 happyseppi, 13.01.2009
    happyseppi

    happyseppi Mitglied

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    Die schwarzen Bohnen die man sehen kann sind sicher nur auf der flachen Seite schwarz. Ich meine das sollte man nicht überbewerten.
    Ich röste mit einem Herdröster mit Kurbel. Je schneller ich umrühre desto weniger passiert das.
    Ich denke auch die Röstung ist zu hell. evtl. noch nicht im 2ten Crack oder 2ter Crack gerade mal begonnen und noch nicht alle Bohnen erreicht.

    Dominikus
     
  17. Sanug

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    Ganz einfach: das erforderliche Material war vorhanden. Und gerade eine simple Methode, bei der man aber alles sehen, hören und riechen kann, reizt mich. Das ungleichmäßige Bohnenbild sehe ich auch als unbedingt verbesserungswürdig an. Ich denke, das Gefäß ist zu groß und die Temperaturverteilung deshalb zu ungleichmäßig.

    Die herumfliegenden Häutchen finde ich halb so wild, die sind schnell wieder eingesaugt.

    Wie würdest du es an meiner Stelle angehen?

    Stimmt, nur eine Seite ist schwarz. Vielleicht sollte ich besser nicht noch zusätzlich mit der Induktionsplatte heizen? So einen Herdröster mit Kurbel suche ich auch noch. Ich habe vielleicht zu früh abgebrochen, weil ich dachte, die Bohnen dunkeln noch nach, aber bei den Außentemperaturen kühlt die Röstung ja sehr schnell auf der Fensterbank ab.
     
  18. #18 Kakaobär, 21.01.2009
    Kakaobär

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    Hallo Sanug,

    habe den Fred erst jetzt gefunden. Du must unbedingt an der gleichmäßigeren Wärmeverteilung arbeiten. Versuch doch mal einen Deckel zu finden, der die Wärme etwas reflektiert. Die linke Hand hält den Deckel, die Rechte die Heißluftpistole oder so...mit der Pistole verrührst Du zeitgleich die Bohnen.

    Das Thema Microwelle ist sicherlich auch ganz spannend. Werde ich unbedingt mal ausprobieren.
     
  19. Sanug

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    Danke für den Tipp! Da scheinen aber noch einige weitere Parameter bei der Röstung schwer daneben gelegen zu sein, denn eine erneute Verkostung brachte einen sehr flachen Geschmack. Immerhin hatte die Säure sich ganz gut abgebaut.
    Ja, interessante Idee, aber wenn ich sehe, wie ungleichmäßig selbst eine Suppe in der Mikrowelle heiß wird trotz Drehteller, bin ich auch da ein wenig skeptisch.
     
  20. #20 climbhigh99, 31.01.2009
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    So nun hats mich auch erwischt. Hab heute einen Columbia vom Fausto mitgenommen und gleich mal in die Pfanne geschmissen.

    Für meinen ersten Versuch bin ich ganz zufrieden, auch wenn die Röstung noch etwas ungleichmässig ist. Bin mal gespannt wie der morgen schmeckt :-D

    [​IMG]
     
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