OT / Größere Festplatte für Backup?

Diskutiere OT / Größere Festplatte für Backup? im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Zu meinem Notebook Lenovo T430s mit einer Samsung 1TB SSD habe ich noch eine alte 750GB WD Black Festplatte in einem Gehäuse, die ich bis jetzt...

  1. Caruso

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    Zu meinem Notebook Lenovo T430s mit einer Samsung 1TB SSD habe ich noch eine alte 750GB WD Black Festplatte in einem Gehäuse, die ich bis jetzt für Backups verwendet habe.
    Zusätzlich habe ich noch eine baugleiche Samsung 1TB SSD, ebenfalls in einem Gehäuse, auf die ich von Zeit zu Zeit die SSD klone.
    Die Backups sind jetzt aber ca. 450 GB groß, da ich in letzter Zeit über 10.000 Dias eingescannt habe, so dass ich immer nur ein Backup auf die HDD schreiben kann, was mich nicht beruhigt.
    Wenn ich mir bei Ama... die Bewertungen für die meistverkauften 2TB HDDs ansehe, dann lese ich von erschreckend vielen Ausfällen nach kurzer Zeit, egal von welchem Hersteller.
    Jetzt meine Frage an die hier versammelten Experten:
    Welche 2,5" 2TB HDD ist empfehlenswert? Oder soll ich lieber eine SSD nehmen? Und wenn ja, welche?
     
  2. #2 rebecmeer, 23.09.2020
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    Kein Experte.
    Dauerhafte Backups sind besser auf einer HD aufgehoben. Vielleicht externes Gehäuse mit 3,5‘ HD.
    Es gibt Servermodelle mit 5 Jahren Garantie.
    WD Green eventuell.

    SSD geht auch. Da dann auch die Pro Modelle.
    Da sind höhere Schreibraten möglich.
    Die sind aber kostspieliger.
    Samsung (nicht die Evo Modelle).
    Etwas preiswerter Crucical MX500.

    Für längere Lagerung der Daten aber besser einen magnetischen Datenträger nutzen.
    Bei der SSD sind die Daten irgendwann weg ohne Stromversorgung. Im Vergessbuch eingetragen.:p

    Aber wie gesagt kein Experte.
     
  3. #3 S.Bresseau, 23.09.2020
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    SSD ist für den Betrieb sinnvoll, weil schnell und unempfindlich gegen Stürze, aber teurer. HD ist fürs Backup besser, weil billig und dauerhaft(er). Wenn du ganz sicher sein willst, dann kauf zwei externe 2.5"er (*) USB HD Platten, die redundand dasselbe speichern. Und lagere eine außer Haus.

    (*)
    3.5"er sind umständlicher wegen dem notwendigen Netzteil. Eignen sich eher z.B. für den Betrieb als Medienspeicher im Heimnetzwerk an der Fritzbox, wenn man kein eigenes NAS betreiben will.
     
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  4. #4 Iskanda, 23.09.2020
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    Ich würde vll. ein paar Euro mehr ausgeben und die jeweiligen NAS-Versionen kaufen (Seagate, WD).
     
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  5. Caruso

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    Vielen Dank für die bisherigen Antworten!
    Ich möchte gerne eine 2,5" Platte mit SATA-Anschluss kaufen, die ich in das vorhandene Gehäuse mit Controller und USB-Anschluss stecken kann.
    Welcher Hersteller ist empfehlenswert?
    Oder ist es besser, gleich eine "komplette" externe 2,5" HDD mit USB 3.0 Anschluss zu kaufen? Und wenn ja, welche?
    Dann könnte ich die bisherige 750GB WD Black HDD mit USB-Gehäuse abwechselnd mit der zweiten HDD verwenden.

    Eine Lösung mit einem zusätzlichen externen Netzteil würde ich gerne vermeiden, das hatte ich früher schon, als es noch nichts anderes gab.
     
  6. #6 Augschburger, 23.09.2020
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    Ich verwende, wo es geht, Hitachi Ultrastar. Das sind Enterprise-HDs, die halten wirklich etwas aus. Ich weiß aber nicht, wie das mit den diffusen Übernahmen im Seagate-WD-Umfeld inzwischen aussieht.
    Ich unterstütze die Idee eines Vor-Ort-NAS mit RAID1 und einer Kopie woanders (Cloud, Verwandschaft, Hetzner, ...)
    RAID1 wegen Paranoia (Platte putt, alles weg) und woanders wegen Ransomware, Feuer, Diebstahl, Vandalismus, ...

    Man kommt nicht umhin, das unter allen Aspekten zu betrachten. Was nützt ein regelmäßiges Backup, wenn man nur verschlüsselte Daten sichert? Deshalb macht man das mehrstufig (sog. Generationen), dabei gehen zwar im Wiederherstellungsfall Daten verloren, aber nicht komplett alles.
    Ist eine Frage des Aufwands und des Geldes.
     
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  7. #7 S.Bresseau, 23.09.2020
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    So ist es :) NAS kostet halt a bissi mehr als zwei USB Festplatten.

    USB 3 ist für das Rumgeschubse von mehreren hundert GB sicher besser.
    Konkrete Empfehlungen habe ich nicht, mir sind bisher nur 3.5er abgeraucht. Die aber im Dauerbetrieb waren.
     
  8. #8 Tokajilover, 24.09.2020
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    ich nutze eine time capsule mit 8 TB

    Das Hintergrundbackupen find ich toll. und sie hat die x4 meiner Laptop-SSD
     
  9. #9 Me gusta, 24.09.2020
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    Ein richtiges Backup ist immer ortsfern, also nicht im selben Gebäude wie die originalen Daten. Bei einem Brand oder ähnlich drastischen Ereignissen sind die Daten auf der externen Platte auch weg. Deswegen am einfachsten eine cloudbasierte Sicherung verwenden.
     
  10. #10 Tokajilover, 24.09.2020
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    Bei mir sind die originaldaten, ohne mich nicht zuhause.
    cloudbasiert sind bei mir nur teildaten backuped - aber da ist es entweder mir unsympatisch oder unsympatisch teuer. - muss aber jeder selber recherchieren.
     
  11. #11 TTaurus, 27.09.2020
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    Ich habe vor einigen Jahren auch bemerkt, dass ich was in Richtung Datensicherheit unternehmen muss.
    Da für mich Cloudlösungen nicht in Frage kommen, ich aber den Komfort trotzdem haben möchte, wurde es meine eigene (Home-) Cloud.
    Entstanden sind zwei FreeNas Server, einer steht bei mir, einer außer Haus, die wichtigen Daten werden Nachts repliziert.
    Wenn man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt und wichtige / unwiederbringliche Daten (Familienfotos, etc) über Gerätegenerationen hinweg sichern möchte, kommt man um etwas Aufwand nicht herum.
    Nur ein mehrstufiges Backupsystem kann das mit erträglicher Sicherheit und Integrität leisten.
    Wen das Interessiert sollte sich mal unbedingt mit dem Dateisystem ZFS beschäftigen.
    Nur hier können beschädigte Daten erkannt und repariert werden. (Datenrost)
    Wer hier tiefergehendes Interesse hat, darf mir gerne per PN anquatschen.
     
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