Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

Diskutiere Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Erfahrungsbericht: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM Leilit PL41EM kleiner Einkreiser für Hausgebrauch "Blockdesign" Brühdruckmanometer Kessel...

  1. #1 esprecko, 31.03.2012
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    [FONT=Arial, sans-serif]Erfahrungsbericht: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Leilit PL41EM[/FONT]

    • [FONT=Arial, sans-serif]kleiner Einkreiser für Hausgebrauch[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]"Blockdesign"[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Brühdruckmanometer[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Kessel ca. 220 ml[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Messingsiebträger 57 mm, 463 g mit 2erSieb[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Quickmilll 3000 Orione[/FONT]

    • [FONT=Arial, sans-serif]kleine Thermoblockmaschine für Hausgebrauch[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]"Blockdesign"[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Brühdruckmanometer[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]1 Thermoblock für Kaffee und Dampf[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Messingsiebträger 58 mm, 592 g mit 2erSieb[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Eingesetzte Mühlen: [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Compak K3[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Graef CM80[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Kaffee: [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Fausto Malabar[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Hallo![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Nachdem ich nun ca. 1,5 Jahre mit einer Lelit PL41EM meine Freude hatte, konnte ich einem Angebot hier im KN für eine Quickmill 3000 nicht widerstehen.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Seit gestern ist die Quicki jetzt bei mir.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Ich möchte daher hier meine ersten Erfahrungen und vor allem auch die Unterschiede zwischen diesen beiden kleinen Modellen darstellen.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Vielleicht kann sich der ein oder andere Interssent daraus etwas ableiten.....[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Ich bin/war mit der Lelit sehr zufrieden. Insbesondere in Anbetracht ihres Preises.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Weiterhin eine kostengünstige Empfehlung für alle Neueinsteiger.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Warum also überhaupt ein Wechsel? Na ja, der Begriff Upgradities ist ja hier wohl fast allen bekannt.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Obwohl natürlich die Quickmill 3000 in ihrer Klasse kein wirkliches Upgrade zur Lelit darstellt. [/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Mmich reizte einfach, Erfahrung mit dem bewährtem Thermoblock und mit 58er-Sieben zu machen und die [/FONT]Quick schien auf Fotos etwas robuster.

    [FONT=Arial, sans-serif]Ganz ehrlich: Ich war mir bei der Bestellung nicht sicher, ob es eine gute Entscheidung war.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Auch einen Kumpel, mit ner Livia90 und ner Mazzer Mini ausgestattet, haben meine Lelit-Bezüge geschmeckt.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Die Verarbeitung der Gehäuse sind etwa gleichwertig, mit Vorteilen für Quickmill. [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Maschinen sind in den Abmessungen etwa gleich groß. Die Quickmill wirkt aber etwas kompakter/bulliger.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Die Quick punktet etwas bei der Verarbeitungsqualität. Sie ist mit 9,5 kg auch etwas schwerer, als die Lelit mit 8 kg.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Keinerlei Verziehen im Gehäuse beim Einspannen der ST. Da wird die Lelit schon etdwas gequält.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Lelit hat etliche"scharfe" Kanten (keine erotische Aussage!! ;-)), die beim Säubern ganz schön weh tun können. Das habe ich bei der Quick bislang nicht gefunden.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Vorteil Quickmill: der seitliche, gut zugängliche Tank. [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Hier hat die Lelit das Nachsehen. Die hinten im Gehäuse eingelassene "Plastikflasche" (kein Jux – dat is ne Kunststofflasche mit nem Gewindeausguss) ist billig, erfüllt aber ihren Zweck. Man sieht sie ja nicht. Nachfüllen nur mit einem Trichter möglich.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Flasche ist schlecht zu säubern, wenn sie nicht komplett oben aufgeschnitten wird.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Dafür ist bei der Quickmill die Decke mit deutlichen Spaltmaßen zu den Seitenwänden eingelassen und miserabel abgedichtet. Hier ist die Verarbeitung der Lelit besser.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Abflussschale der Quickmill empfand ich im ersten Moment als Witz – viel zu klein!!? Aber nix da - da die Quick hier nur abtropt, reicht sie aus.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Sie ist komplett mit einem hochklappbaren Blech verkleidet. [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Bei der Lelit ist die groß dimensionierte, schwarze Kunststoffschale nach vorne sichtbar. Neuerdings kann man auch eine Stahlblende nachbestellen.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Aufheizzeiten:[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Quickmill: ca. 1 Minute 10 Sec.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Lelit benötigt zum Aufheizen des Boilers ca. 30 - 40 Sek. länger.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Natürlich sind dann Brühgruppe und Siebträger noch nicht durchgeheizt.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Durch Leerbezüge aber durchaus schnell zu beheben. Eine länger Aufheizzeit bleibt empfehlenswert.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Mir ist eine kurze Aufheizzeit wichtig, da ich morgens und sonst zu unterschiedlichen Zeiten, schnell einen Shot haben möchte. Eine Maschine stundenlang im Betriebszustand zu halten, widerstrebt mir.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Schade, mir würde ja eine Bezzi99 sehr, sehr gut gefallen (ähnlich dem herrlichen, klaren 80er Design der Livia90 von meinem Kumpel) – aber ein 1 – 2 Liter-Kessel? Nee![/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Der Thermoblock der Quicki leitet nach Ende des Bezuges das noch im System befindliche Wasser zurück in den Wassertank. Das hat mich Anfangs sehr überrascht, da das heiße Wasser dann seitlich aus dem Tank deutlich rausdampft![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Nachteil: Wassertank wird zusätzl. warm.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Völlig differntes Verhalten zeigen beide beim Bezug.
    Ohne Kessel ist der Druckaufbau bei der Quickmill irgendwie "gemütlicher".
    Im ersten Moment dachte ich, das wird nix...[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ein Kessel hat vermutl deutlich mehr Anfangsdruck beim Start, man spürt einfach, dass was passiert. Ein Gefühl von "Power"?[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Aber die Quick erreicht ihr Ziel mit einer wunderbaren Trägheit![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]
    Ich hatte Sorge, dass mir das Magentventil fehlt. Klar, die Quick tropft kurz nach, aber der Puck ist wenige Sek. nach Bezug DEUTLICH trockener, als bei der Lelit.
    JETZT weiß ich, wofür man einen Abklopfbehälter braucht! [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ich hatte einen da, den aber mit der Lelit nie verwand und den "Schmodder" direkt in die Spüle gekippt. Der Abflus wird es jetzt danken.....[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]
    Auch der Siebträger wird bei der Quick anders und weiter eingedreht und erzeugt dabei nicht die Spannung, die von der Lelit gewöhnt war. [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Hier war ebenfalls meine Befürchtung: DAT IS NET DICHT![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Aber falsch – nichts tritt aus, der Druck wird aufgebaut.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Mich stört aber etwas an der Quick, dass der ST immer voll eingespannt werden muss. Also immer die Dichtung beansprucht wird, auch ohne Bezug.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Wenn ich nur leicht einspanne, fällt er wieder raus.
    Bei der Lelit kann ich den ST locker eindrehen und hält![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]
    Auffallend: Ich verbrauche in der Quick, trotz größerer Siebe, deutlich weniger Kaffee. Bei Lelit müssen die Siebe eigentlich immer voll gemahlen werden. Zwischen 8-10 Gramm sind beim 1er und ca. 16–18 Gramm beim 2er nötig für einen guten Shot.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ich habe bei der Quick nocht nicht gemessen, ist aber weniger.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Ach ja, Latte ist mir latte![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Daher interssiert mich keine Dampfpower.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Leider kann ich daher auch keine Auskunft zum Dampfbezug der beiden Maschinen machen.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Vermutlich ist der Dampf der Lelit trockener, aber auch schneller erschöpft, als bei kontinuierlicher Verfügbarkeit über den Thermoblock.
    [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Mein Fazit:[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ich habe mich mit der Quickmill nicht deutlich verbessert![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Aber das hatte ich auch nicht erwartet.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Mit beiden Maschinen lässt sich guter Espresso zubereiten. Punkt![/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Das Druckverhalten ist irgendwie unterschiedlich, obwohl beide gem. vorhandenen Manometern etwa 12 – 12,5 Bar beim Bezug anzeigen.[/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Mir gefällt die Quickmill trotzdem etwas besser mit kleinen Vorteilen:[/FONT]

    • [FONT=Arial, sans-serif]Zugang Wassertank[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Etwas wertiger und robuster in Verarbeitung und Optik[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]58er,etwas schwerer Siebträger[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]weniger Verbrauch von Kaffee[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Nachteil:[/FONT]

    • [FONT=Arial, sans-serif]Wassertank wird durch Rückfluss-Wasser aufgeheizt[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Kein Magnetventil[/FONT]
    • [FONT=Arial, sans-serif]Bauartbedingt kein Rückspülen (hatte ich zumindest hier im KN gelesen)[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Mir gefällt die puristische, beinahe binäre Technik der Quickmill mit dem Thermoblock: AN / AUS – basta![/FONT]

    [FONT=Arial, sans-serif]Schönen Gruß[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]K[/FONT]
     
  2. #2 flazsen, 31.03.2012
    flazsen

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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Hi,
    Deinen ersten Eindruck von der QM kann ich auch langfristig genau so bestätigen. Habe die Orione jetzt seit knapp 2 Jahren und bin ziemlich zufrieden:
    Insgesamt sehr unkomplizierte Handhabung was Vorheizen, Reproduzierbarkeit, Pflege/Wartung etc. angeht. Sie tut "einfach" sehr unspektakulär ihren Job.
    Schön ist auf jeden Fall der supertrockene Puck, das ist wirklich angenehm.

    Bei mir hat sich die Kaffeemenge auf etwa 15-15,5g eingependelt und die meisten Sorten brauchen ihre 12-12,5 bar um gut zu werden.
    Neben dem Malabar, der mir ebenfalls gut mit der Maschine gelingt, haben sich bei mir noch Lucaffe Classic und Martella Maximum Class langfristig bewährt, wobei letzterer manchmal etwas zickig ist und leicht altert.

    Grüsse,
    flazsen
     
  3. #3 Ken Stedenschon, 31.03.2012
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    Ken Stedenschon Gast

    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Hallo esprecko,

    vielen Dank für Deinen Bericht; er hat mir sehr weiter geholfen.

    Auch ich bin mit der Upgraditis infiziert (jahrzehntelang Bodum-Quetschkanne) und schaue mich seit einiger Zeit nach einem ST um; dabei hatte ich bereits ein Auge auf die Lelit geworfen. Nur mit diesen verchromten Plastikknöpfen kann ich mich einfach nicht anfreunden, und Dein Bericht hinsichtlich der Verarbeitung scheint ein weiteres Argument für einen Nicht-Kauf zu sein.

    Würdest Du die Lelit noch einmal kaufen?

    Viel Spaß noch mit Deiner neuen Quicki ;)

    Grüße
     
  4. #4 esprecko, 31.03.2012
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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Hallo!

    Vielen Dank für das Feedback und für die weitere Sorten-Empfehlungen!

    Der Lucaffe würde mich auch mal interssieren. An "Zicken" bin ich nicht wirklich interessiert. Habe gerade nen Diemme hier, an dem mein Kumpel verzweifelt war. Das ist wirklich ne Zicke! Kaum glaubt man, die Abstimmung gefunden zu haben, ist am nächsten Tag alles anders.....:evil:
    Wobei der Kaffee sehr lecker ist, wenn mal was gelingt. Habe den aber bislang pur nur mit der Lelit probiert.

    Habe gerade nen Mix aus Diemme und Fausto in der Mühle, das funktioniert. Gerade auch ganz toll mit der Quicki!
    Habe gerade ein paar Bezüge geschossen, die meine positive Stimmung zur Quickmill weiter steigert!

    Zur anderen Frage: Ob ich die Lelit nochmals kaufen würde....JA! Wenn es mir um das Budget geht, finde ich sie immer noch toll.
    Auch hatte ich als Anfänger gaaanz schnell in Kombi mit der Graef CM80 und dem Fausto-Kaffee schöne Ergebnisse in der Tasse. Sie verzeiht wohl sehr viel. Ich habe jetzt bei der Quicki mit den 58er-Sieben deutlich mehr das Problem, die richtige Füllmenge zu finden.
    Allmählich verstehe ich erst, warum einige so auf Dosier-Technik bei den Mühlen achten und wünschen. Bislang habe ich "nach Auge" gemahlen.
    Das ist bei der Lelit auch deutlich einfacher; Kernaussage: Mach voll dat Teil! Also einfach bis kurz unter Rand gemahlen und pressen....

    Übrigens: ich preise die Lelit nicht weiter, weil ich meine hier verkaufen will. Ich habe bereits im Freundeskreist Interssenten. Und denen würde ich keinen Mist andrehen!!! :)
    Se is ne einfache aber gute und zuverlässige Maschine.

    Die Quick gefällt mir etwas besser - aber sie kosten neu auch 250 €, oder 75 % mehr!!

    Cheers
    K
     
  5. #5 wizard1980, 01.04.2012
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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Danke für den Bericht.
    Zwei Sachen zur Lelit kann ich aber absolut nicht nachvollziehen:

    Bitte was!? Wo hat deine Lelit scharfe Kanten? Mein Maschine hat nicht eine Kante die wehtun könnte... Nicht einmal die Laschen wo die Tankabdeckung draufliegt sind irgendwie scharf... :confused:

    Meine Pucks sind mit der Lelit immer trocken und lassen sich am Stück ohne Sauerei ausklopfen. Und das bei jeder bisher verwendeten Kaffeesorte.

    Schön, dass du mit der Quick eine Maschine gefunden hast, die Dir noch besser gefällt. Mir wäre der Schritt dann doch zu klein...
     
  6. #6 esprecko, 01.04.2012
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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Also ich finde bei meiner Maschine die linken/rechten Bleche, welche die Sudlade aufnehmen schlecht entgratet.
    Ferner der Innenbereich, wo die Tankflasche drinnen steht.
    Einige Schrammen habe ich mir da schon öfters geholt.
    Vielleicht bin ich auch zu hektisch gewesen.

    Das mit dem trockenen Puck wundert mich aber völlig!
    Das Erlebnis hatte ich nur einmal, als ich zu faul war, den Siebträger direkt zu leeren, dann noch vergessen hatte, die Maschine über Nacht abzustellen.
    Ja, da hatte ich am nächsten morgen einen trockenen und brettharten Puck.
    Aber sonst, egal ob 1er oder 2er, bleibt bei mir der Puck ziemlich feucht.
    Also ausschlagen kann man vergessen, der fließt mehr aus dem Siebträger.
    Und wie ich schon schrieb, habe ich die Siebe immer ziemlich voll gemahlen.

    Ich konnte aber damit leben. Wie gesagt, ich mag die Lelit und habe sie eben mit ziemlicher Wehmut nach einer Grundreinigung in ihren Karton gesteckt.

    Vielleicht noch 2 Ergäzungen: Das Stahlblech/Oberfläche der Lelit ist glänzender poliert als bei der Quick. Das sieht wertiger aus.
    Ach so: die Plastikknöpfe haben mich optisch und funktional nie gestört.
    Sieht in Wirklichkeit besser aus, als auf Fotos.
    Und nach 1,5 Jahren täglichen Einsatz gab es keine Schäden an der Verchromung. Aber ich trage auch keine langen Fingernägel.... :-D
     
  7. xenos

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    Also, bei meiner LELIT sind die Pucks trocken. Auch beim alten Lavazza.
    Nur wenn ich deutlich zu wenig Kaffeemehl verwende, kanns nass werden...
     
  8. #8 esprecko, 06.04.2012
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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Richtig trockene Puks aus der Lelit, also da bin ich echt überrascht.

    Ich habe die Siebe auch immer ziemlich voll gemahlen (also beim Mahlen einen Kegel produziert, der über den Siebträgerrand schaute und dann getampert).

    Aber meine Puks, egal ob 1er oder 2er-Sieb waren doch immer ziemlich feucht.

    Gleiches berichtet mir ein Kumpel, der seit einigen Tagen eine Lelit PL41TEM (da 41EM derzeit nicht lieferbar) sein Eigen nennt. Ok, er fängt gerade an, Erfahrungen zu sammeln.

    Aus der Quickmill kommen die Puks jetzt bretthart. Ohne richtig ausklopfen würde ich die gar nicht rauskriegen.
    Hat aber auch einen Nachteil. Die Sieblöcher verstopfen genau so hart/fest, wenn ich nicht kurz nach dem Bezug ausschlage und mit Wasser die Siebe durchspüle.
    Außerdem tropft eine Quickmill ohne MV natürlich ein wenig nach.
    Und von meiner kurzen Erfahrung mit der Dampflanze möchte ich gar nicht berichten - ich konnte zumindest Ecken meiner Küche putzen, die ich lange nicht mehr gesehen hatte....:oops:

    Nochmal zur Klarstellung: Ich finde die Lelit klasse und würde sie jederzeit wieder empfehlen. Mein Wechsel zur Quickmill war ganz klar eher die Neugierde auf was Neues.
    Meine Lelit findet jetzt vermutlich im Freundeskreis einen neuen Nutzer.
     
  9. xenos

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    AW: Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

    Die letzten 3 Pucks aus der Lelit, 10-15min alt.
    Einser-Sieb, vollgemahlen mit Langen Espresso Classico, halbwegs fest getampert. Brühtemp 93°, ca. 18sec.


    [​IMG]

    (sorry für die hässliche alte Abklopfbox :oops: )
     
  10. #10 esprecko, 09.04.2012
    esprecko

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    Wow!

    Solche Puks kenne ich aus meiner Lelit nicht.

    Lässt Du die Puks nach Bezug also 10 - 15 Min. im eingespannten Siebträger?

    Ich hatte immer direkt ausgeschlagen (halt bei mir nasser Schmodder in die Spüle)....
     
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Quickmill 3000 vs. Lelit PL41EM - Erfahrungsbericht

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