Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

Diskutiere Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Vielleicht ist es mal angeraten nicht nur Deine persönliche Einstellung als richtig gelten zu lassen. Deshalb habe ich sie auch als Meinung...

  1. #1421 cbr-ps, 14.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2020
    cbr-ps

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    Deshalb habe ich sie auch als Meinung formuliert und begründet. Selbstverständlich steht jedem frei begründet oder unbegründet anderer Meinung zu sein und genauso selbstverständlich respektiere ich begründete Ansichten. Das hält mich aber nicht davon ab, meine zu äussern.
     
  2. #1422 cbr-ps, 14.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2020
    cbr-ps

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    Wie gesagt, nicht wenn man Espresso will.
    Zu Espresso gibt es sicher unterschiedliche Wege mit Siebträgern. Mancher will halt irgendein „Erlebnis“ abseits vom Ergebnis in der Tasse und andere den optimalen Weg zum Espresso oder Cappuccino. Das sind unterschiedliche Anforderungen und wenn die klar kommuniziert sind, kann man das auch entsprechend einordnen.

    Hilfreich für die Einordnung der konkreten Anfrage wäre, wenn @Badori etwas dazu sagen würde was ihm wichtig ist und was genau sein Anwendungsszenario ist. Dann könnte man darauf eingehen, statt irgendwelche Positionen auszutauschen ohne zu wissen, ob die zu den Anforderungen passen.
     
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  3. Badori

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    Vielen Dank erstmal für Eure aktive Diskussion meiner Frage zu den verschiedenen DB-Modellen, die wir anvisieren.

    Ich probiere mal, die verschiedenen Aspekte aufzugreifen, die Ihr angesprochen habt und zur Klärung des Bedarfs beitragen.

    1. Aufheizzeit:
    Das Zwischenschalten einer entsprechenden Zeitschaltuhr wäre eine Möglichkeit. Ja. Definitiv.
    De facto ist das Einschalten meiner Kaffeemaschine morgens das erste, was ich tue. Dann gibt's Dusche, Kleiderauswahl, Kinder wecken, etc. --- Kurze Zeit später einen Cappu. Also zeitlich kriege ich das schon gebacken.
    Was uns im Zusammenhang mit der Aufheizzeit - abgesehen von der Zeitdimension - schon auch beschäftigt, ist die Tatsache des Energieverbrauchs. Je mehr Material lange erhitzt werden muss, desto stromintensiver wird die Aktion. Ein Gerät, welches sich in nur 10 Min. auf Betriebseinsatz aufheizen muss, verschleudert meines Erachtens automatisch auch weniger Energie.
    ... Wobei mir auch klar ist, dass eine ST-Maschine und Kaffeetrinken allgemein nicht gerade eine umweltschützende Glanzleistung ist.

    2. E61-Brühgruppe:
    Habe dazu schon einiges quergelesen. Sieht natürlich megaschick aus.
    Unser Wasser ist sehr kalkig. Wir wurden natürlich längstens in der Richtung beraten, nur kalkfreies Wasser aus dem Supermarkt oder eben einen Wasserfilter zu verwenden.
    Das wird einem ja immer geraten. Ganz ehrlich: ich habe keine Lust, PET-Flaschen zu kaufen, um Kaffee kochen zu können. Wenn man die Wasserfilter einsetzt, stellt sich die Frage nach der Hygiene. Wir hatten immer mal wieder verschiedene Filterpatente im Einsatz. Nix davon hat sich etabliert (vielleicht auch deshalb: Keime: Wasserfilter sind oft keine gute Idee).
    So läuft die Gaggia seit nunmehr 10 Jahren auf normalem Leitungswasser, momentan dH23. Also recht "hart". Dank Entkalkung mit Weinsteinsäure läuft das Gerät bestens. ... Eben, eigentlich. ;-)
    Dass der Aluboiler entkalkungstechnisch nicht gerade ein Highlight ist, wissen wir auch. Aber hey - das Leben steckt voller Risiken. Sterben muss man eh, usw. Geht vielleicht 4 Wochen früher mit entkalktem Aluboiler, d.h. es ist uns egal.
    Meine eigenen Gedanken zu dieser E61-Brühgruppe: Sieht schick aus. Scheint auch gut zu funktionieren.
    Wenn die E61-Brühgruppe jedoch eher ein Verkalkungsopfer ist, könnte ich gut darauf verzichten.
    Die Ringgruppen scheinen ja einen ähnlich guten Dienst zu tun (ohne jedoch den optischen Eindruck) und sind anscheinend leichter in der Wartung. Ist das so?

    3. Was soll gebraut werden?
    Cappu morgens, nachmittags eher Espresso.
    Verwendete Bohne: Meistens hellere Röstungen von Robusta/Arabica-Mischungen.

    4. Nespresso:
    Keinesfalls.

    5. Mühle:
    Haben wir neu Eureka Mignon Specialita. Geht super, zumal die Nachbarin sich nun nicht mehr wegen des Lärms beschwert. :)

    6. Handhebler:
    Geht leider nicht. Wir müssen die Maschine auf der Arbeitsplatte so aufstellen, dass darüber der Kniestutz mit der Dachschräge beginnt. Mit einem Handhebel müsste man sich in dem Eck stark verrenken, damit das klappt. Ausserdem - zugegeben: der Knopfdruck wäre mir lieber.

    Also:
    Wenn man nun eher ein Gerät mit Ringbrühgruppe möchte, wäre die Profitec 300 eigentlich eine ganz gute Lösung, oder?

    Sie ist optisch aber wirklich etwas spartanisch.
    Auf lange Sicht finde ich die Lelit Bianca aber tatsächlich fast etwas "too much". Diese ganze Hebelzeugs, die Symmetrie, etc. - Ein leichter Designoverkill.
    ... Naja. Ist natürlich Geschmacksache.
    Eigentlich sind ja alle Maschinen toll. DAS ist das Problem. ;-)
     
  4. #1424 cbr-ps, 14.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2020
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    Ja

    Zum Wasser: Das harte Wasser ist ein No Go für eine Siebträgermaschine, da ist filtern oder Flaschenwasser angesagt. Permanenter Säureeinsatz ist aus Umweltgesichtspunkten auch nicht der Hit, nervt auf Dauer und tut keiner Maschine gut.
    Angeblich sollen Thermoblöcke weniger anfällig gegen Entkalkung sein, aber wenn die zugesetzt sind, wird es auch häßlich. Hier wäre eine Ascaso Steel Duo eine Option.
     
  5. duc-mo

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    Vor allem schmeckt ein Espresso aus Wasser mit 23°dh einfach schlechter. Da kann man tricksen so viel man will, an Mühle und Maschine upgraden, die teuersten Bohnen kaufen... Am Ende versaut es das Wasser, so zumindest meine Erfahrung...
     
  6. #1426 Nightstar, 14.07.2020
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    Bei dieser Kalkproblematik sehe ich nur zwei Wege. Entweder geeignetes Flaschenwasser oder Festwasseranschluß mit Filterpatrone. Alles andere machte zumindest für mich keinen Sinn.
     
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  7. Badori

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    Jo. Das meint meine bessere Hälfte tatsächlich auch.

    Ich selbst habe wenig Motivation, wassertechnisch solche Sperenzien zu praktizieren, aber offenbar ist das wohl sinnvoll.

    Wenn man nun eh auf kalkarmes Wasser via PET-Flasche ausweicht, wäre ja die Wartungsintensität seitens Maschine/Brühgruppe wiederum zweitrangig.

    Es gibt hier eine Stimme, die plädiert für die Lelit Bianca.
    Ich tendiere eher zum einfachen Design, Profitec Pro 300.
    Wenn's nach mir ginge, wären wir wohl bei der Dalla Corte Mini.
    Aber der Preis ist hier nicht mehrheitsfähig. ;-)
     
  8. cbr-ps

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    Dann schau dir mal die La Spaziale Vivaldi an, die ist deutlich günstiger
     
  9. andre8

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    Hier mal eine Übersicht der aktuellen Dualboiler Modelle verschiedener Hersteller. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderem damit weiterhelfen.
    Wenn jemandem noch Fehler oder Ergänzungen auffallen, gebt mir bitte Bescheid.
    Übersicht Dualboiler.jpg
     

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  10. #1430 Karl Raab, 09.08.2020
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    Sehr schöne Tabelle! Hast dir ja richtig Mühe gemacht...Verstehe nur nicht was bei der R60V beim Pressure Profiling „indirekt“ bedeutet....
     
  11. duc-mo

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    Die Rancilio Silvia Pro ist inzwischen wohl verfügbar und bewegt sich mit Profitec und Lelit am unteren Preisende...
     
  12. SirSiggi

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    Ich suche eher lang als kurzfristig einen Ersatz für meine Graef ES95, da ich mir jetzt ne Sette 270 gegönnt habe und das Gefühl habe, dass nun die Graef zum Flaschenhals wird.

    An der Graef mag ich:
    • Dual Thermoblock: schnelles Aufheizen, Temperaturstabilität, geringer Energieverbrauch, kaum entkalken nötig
    An der Graef nervt mich:
    • die Siebträgeraufnahme (ich muss schon O-Ringe unterlegen, damit ich das Ding Dicht bekomme)
    • der Dampfdruck
    • keinerlei sinnvolle Möglichkeit zur Druck- oder Temperaturregelung
    Trinkprofil:
    • In der Regel 3-4 Espressi am Tag über den Tag verteilt
    • Hin und wieder Milchgetränke, dann aber oft gleich 5-6 hintereinander
    Was ich gerne hätte:
    • weiterhin Thermoblock (zumindest für den Siebträger)
    • ordentlich Dampf
    • Preislich ca. 1000 Euro denkbar (+- also ruhig mal Optionen disktieren, wenn vorhanden)
    Wenn ich mich scheiden lassen würde, dann würde es sicher eine Decent werden... aber will ich nicht.
     
  13. cbr-ps

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    Deine Anforderung Thermoblock und Dampfpower (ist die wirklich so wichtig bei dem überschaubaren Milchschaum Anteil?) ist schwer zusammen zu bringen.
    Nahe am Budget wenn auch etwas drüber mit Einschränkungen bei Dampf sähe ich die Ascaso Steel Duo PID.
    Entsprechend mit Dampfboiler, aber soweit ausser Budget, dass Du dann auch bald die Decent nehmen könntest, wäre es die Ascaso Baby T.
     
  14. Brewbie

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    Ich denke auch, das mit der Ascaso Steel DUO PID sollte passen.

    Alternativ gibt es sicher auch eine vergleichbare Maschine von Quickmill, aber da kenne ich die Typen nicht.
     
  15. SirSiggi

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    Ja, das geht in die richtige Richtung. Danke!
     
  16. #1436 Christiantar, 20.08.2020
    Christiantar

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    Hallo zusammen

    Nachdem mich diverse spannende Kaffeesorten und die Begeisterung für guten Espresso zu den Videos der Kaffeemacher geführt haben, suche ich ein Upgrade zu meiner Rotel E228. Sie war lange toll und schnell heiss (auch kein Umschalten zum Schäumen), aber seit der Umstellung auf die Commandante Mühle und nun mit den Tunings der Kaffeemacher zur Aldi Maschine (E228 hatte auch Doppelwandsiebe) weiss ich, was möglich wäre... Home Barista Kurs steht noch aus.

    Ich bin experimentierfreudig, trinke 2-3 Espressi pro Tag, am morgen einen Americano oder Lungo und am Wochenende den einen oder anderen Cappuccino oder Latte (bis zwei parallel) und habe für jeden dieser Typen andere Bohnen, PID wäre also wohl toll.

    Wenn Gäste kommen würde ich gerne Qualität bieten können, das könnten dann schon bis zu 8 Espressi oder z.B. Cappuccini am Stück werden.

    Lange Aufheizzeiten könnte ich mit Schaltsteckdose angehen, finde aber den Energieverbrauch für 30min heizen nicht nur toll und auch die "unsichtbare" Verbrennungsgefahr in der Küche an der vorstehenden E61 auch nach Abschalten unangenehm.

    Gerade wegen der Gäste und Wunschtemperatur bin ich bei Dualboiler (profitec pro 300 / Silvia pro) gelandet, frage mich aber, ob das Overkill für die Gelegenheiten ist und was die Qualität des Dampfwassers bei so seltenem Gebrauch macht. Daher hatte ich auch die ECM Classika PID und die Lelit Mara X angeschaut, aber wegen Dampfbrühzeit und - Entleerung (ECM) bei vielen Gästen sowie fehlendem Shottimer (Lelit) und heisser E61 in Frage gestellt.

    Budget ist 1800.- € allerhöchstes Limit für die Maschine. Natürlich gerne auch weniger, aber dort ist die Schmerzgrenze. Bei der Commandante möchte ich bleiben.

    An die Dampflanze rechts habe ich mich gewöhnt, ist aber kein muss. Beim Design bin ich offen, finde aber z.B. die Schlichtheit (grosse leere Seitenwände) und den Balkon der profitec pro 300 und die (vermeintlichen?) Plastikschalter der Silvia pro nicht umwerfend. Ach ja, sie wird unter Hängeschränken stehen, wie oft leert ihr den Wassertank zum Neufüllen?

    Bin gespannt auf eure Vorschläge und offen für fast alles ausser Handhebler, denn zwischendurch verwenden auch mal unerfahrene Personen die Maschine...
     
  17. codenuts

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    Ich hab die Silvia Pro und bin damit sehr zufrieden. Hab ein kurzes Review gemacht und ein kleines Video:

     
  18. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Ich habe bei einem ähnlichen Profil die Profitec Pro 300 und bin zufrieden. Für 1.800 € bekommt man noch ne Eureka Mignon Specialità und etwas Kleinkram obendrauf.

    Fang damit an, dann weist du genauer, was du möchtest.

    Es gehen immer nur 2 Kaffees am Stück, es sei denn, du nimmst eine mehrgruppige Maschine. Nach 2 Kaffees heißt es Siebträger säubern, Bohnen mahlen, tampern, Milchkännchen auffüllen. Bis dahin sind die kleinen Kessel der Pro 300 längst wieder auf Temperatur.

    Dualboiler waren mal große, mächtige Maschinen eher für den Gastro Betrieb.

    Die Pro 300 hat zwar zwei Boiler, aber die sind beide klein und für den Hausgebrauch gerade richtig.

    Ich fülle damit die Tassen zum aufwärmen. Nach drei bis vier Cappuccino Tassen ist das Wasser im Kessel einmal komplett getauscht. Bei Zweikreisern mit ihren größeren Kesseln ist das Problem jedoch noch relevanter als bei der Pro 300.

    Ich prüfe alle paar Wochen mal ob sich ein Biofilm bildet (Schmier am den Wänden) oder Dreck rein gekommen ist. Ansonsten kipp ich frisches Wasser rein ohne den Tank raus zu nehmen. Es kommt ja nur klares Wasser in den Tank - da müssten das Spülwasser und alle verwendeten Lappen extrem sauber sein, damit man beim Säubern nichts verschlimmbessert.

    Dank PID und Shottimer machbar. Aber - das ist kein Vollautomat, da würde ich niemanden ran lassen ohne eine ordentliche Einweisung. Das man die Dampflanze sofort nach Gebrauch abwischen und auspusten muss, die Dusche kurz gespült wird und wie man den Siebträger ausklopft sollte jeder drauf haben.

    Übrigens: Ich kenne die Sylvia Pro nicht. Von dem, was ich darüber lese, sollte alles, was ich zur Pro 300 geschrieben habe auch für die Sylvia Pro passen.
     
  19. #1439 Christiantar, 21.08.2020
    Christiantar

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    Danke euch zwei für die raschen Antworten! Nun muss ich noch Händler finden, bei denen ich die zwei anschauen und testen kann, bzw. v.a. die Silvia pro (Dampflanze rechts und nicht so leerer Balkon).

    Das mit den 8 war schon als Gesamtmenge und nicht parallel gemeint, passt also schon mit einer Gruppe in dem Fall.

    Und ja, Einführung für die Nutzer wird es schon geben, ich spielte mehr auf ihre Ansprüche an.

    Nochmals vielen Dank!
     
  20. #1440 koffiedrinker, 02.09.2020
    koffiedrinker

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    Liebes Forum,
    erstmal danke für alle Beiträge und Informationen, die ich hier schon lesen durfte.
    Ich habe seit ca. 14 Jahren einen E61-Zweikreiser (LaScale Butterfly mit Mazzer MIni) im Einsatz (95% Cappuccino)
    Diese Maschine funktioniert sehr gut und hat vor allem wenig, womit auch wenig kaputtgehen kann.
    Nun benötige ich demnächst eine zweite Maschine an einem anderen Standort.
    Bei der ganzen Suche sind mir folgende Aspekte wichtig geworden:
    - Gute Dampf-Leistung (wegen 95% Cappuccino)
    - Schnelle Aufheiz-Zeit
    - Geringer Stromverbrauch (relativ)
    --> Interessanterweise haben viele Dual-Boiler hier geringere kWh, als die 2-Kreiser des gleichen Herstellers, basierend auf den Schweizer Energie-Labeln
    - Shot-Timer
    - Wartungs-arm

    Ich habe im Moment den Focus auf 4 Maschinen.
    Zwei Maschinen (keine Dualboilder), die eher eine rationale und mehr Umweltbewusste Entscheidung wären, die aber nicht so ganz das sind, was ich will:
    - Ascaso Steel Duo Pid (Dual Thermoblock)
    - Lelit Mara X (2-Kreiser)
    Die Ascaso benötigt halt immer noch ein paar Warte-Sekunden bis zum Dampf und ich tendiere doch mehr zum E61-Design
    Die Mara X hat leider keinen Shot-Timer, längere Aufheiz-Zeit und ich bin mir etwas unsicher, ob ich mich mit der intelligenten Steuerung nicht verhake
    Beide Maschinen liegen dafür laut der schweizer Energie-Plakette um die 300 kWh/Jahr, was in Relation sehr wenig ist.

    Die Maschinen, die mir sehr gefallen sind die dual-Boiler-Maschinen:
    - Profitec Pro 600 (ca. 730 kWh/Jahr)
    - Lelit Bianca (ca. 575 kWh/Jahr)
    Die Bezzera Duo hat noch weniger kWh/Jahr aber gefällt mir nicht so (rein persönlicher Geschmack)
    Persönlich gefällt mir die Lelit aktuell am besten weil:
    - kürzere Aufheiz-Zeit
    - geringerer Stromverbrauch
    - Tank zur Seite verschiebbar
    - leisere Pumpe
    - Auch bei "Niedrigwasser" kann der laufende Espresso-Vorgang noch beendet werden
    (geraude heute Morgen bei meiner LaScala hatte ich gerade heute Morgen wieder mitten im Brühvorgang einen Stopp, wegen "leerem Wassertank")
    - Rein optisch mag ich die Gitter mehr als die gelochten Bleche

    Was hindert mich aktuell:
    Beide Maschinen können viel, damit kann aber auch viel kaputtgehen --> Folgekosten?
    Ich kann weder bei Lelit noch bei Profitec die Qualität oder Haltbarkeit einschätzen.
    Lelit kannte ich noch gar nicht, Profitec ist mir noch eher in Zusammenhang mit ECM ein Begriff und sieht innerlich sehr durchdacht aus. Die Lelit sieht allerdings auch sehr aufgeräumt aus (aber das ist alles sehr subjektiv)
    - Bei der Profitec hätte ich einen guten Vertrags-Händler in der Nähe
    - Bei Lelit habe ich noch keinen wirklich nahen Vertrags-Händler gefunden (Raum Darmstadt)
    ich konnte die Lelit daher auch noch nicht live erleben.

    Für ich stellt sich hier immer wieder innerlich die Frage:
    soll ich so eine doch komplexere Maschine kaufen, die wirklich schöne Eigenschaften hat und wo das Gefühl aufkommt: "will haben...",
    oder hole ich mir wieder so ein "einfach Modell" (Futura Kikka = Nachfolger von der LaScala), wo ich weiß, dass sie hält oder aber einfach einen wunderbaren Händler mit super-Wartung seit den 14 Jahren, gleich um die Ecke habe.

    Wäre Dankbar für Eure Erfahrungen mit Profitec/Lelit und Eure Einschätzungen dazu.
    Vielen Dank
     
Thema:

Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

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