Selber rösten-schlau oder schwachsinn?

Diskutiere Selber rösten-schlau oder schwachsinn? im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo, ich habe hier im Forum die Qualität der Beiträge sehr zu schätzen gelernt. Es gibt aber nur sehr wenig Beiträge zum Thema selber rösten....

  1. #1 wurstbrot, 09.05.2005
    wurstbrot

    wurstbrot Gast

    Hallo, ich habe hier im Forum die Qualität der Beiträge sehr zu schätzen gelernt. Es gibt aber nur sehr wenig Beiträge zum Thema selber rösten.
    Ich habe einige Maschinen gefunden, u.a. "Alpenrösti" (ein herrlich vielversprechender Name)

    Macht es Sinn, selbst zu rösten? Oder ist es Quatsch, weil ein guter Caffee (z.B. New York) immer besser schmeckt (Mischung etc...)

    Bin neugierig auf Eure Meinung
     
  2. afx

    afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]Ich kann Dir sagen was mich bisher vom selber rösten abhält:

    1. Hohe Einstigskosten für 'nen Röster der genügend auf einmal langsam rösten kann (Alpenröst aufwärts).
    2. Keine Ahnung ob ich die konistenz erreiche um immer was leckeres zu produzieren.
    3. Ich hab ausser Kaffee noch andere Suchten, die auch Zeit brauchen ;-)

    Interessieren würde es mich schon brennend...

    cheers
    afx
     
  3. #3 wilfried, 09.05.2005
    wilfried

    wilfried Mitglied

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    Hallo und guten Abend,
    Thema würde mich auch interessieren.
    Vor allem ob man Rohkaffee von gleich bleibend guter Qualität bekommt und ob das rösten, eine gewisse Übung vorausgesetzt, immer gut gelingt.
     
  4. Goglo

    Goglo Mitglied

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    Hallo,

    dank des Röstpfannenthreads weiter unten habe ich mich man auf die Suche im Netz gemacht. Die Links führen fast alle geradewegs in die englischsprachige Kaffeewelt. Die Quintessenz, die ich daraus gezogen habe ist, dass es wohl gar nicht so einfach ist, den richtigen Röstgrad wiederholt zu treffen. Das geht wohl nur mit richtig teurem Equipment, wie afx schon anmerkte. Ich glaube, dass ich das Röstexperiment erst dann in Angriff nehmen werde, wenn ich a) keinen kleinen Frischröster mehr um die Ecke habe und b) ein Balkon / Garage / Garten das wohl vorhandene Abluftproblem effektiv löst.

    Das Geschmackserlebnis wirklich frisch gerösteten Kaffees ist schon erstaunlich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die diversen Kaffeeboutiquen , die ihren Kaffee in schönen, offenen Schütten repräsentativ lagern, meist auch nur "ältere" Qualitäten anbieten. Glücklicherweise habe ich aber dann doch noch einen kleinen Röster gefunden, der ein paar mal die Woche wirklich frisch röstet. Der kann mir auch immer sagen, von welchen Tag die aktuelle Röstung ist. Die anderen weichen der Frage einfach aus. Die haben auch keine Röstmaschine im Laden stehen und beziehen den Kaffee von "ausserhalb". Witzig finde ich dann auch, wenn der ausgedünstete Kaffee dann in Beutel abgefüllt wird, die dann für die paar Meter bis nach Hause luftdicht verschweisst werden.

    Zur Unterscheidung: Frisch gerösteter Kaffee riecht ungemahlen wie älterer, wenn er gemahlen ist. Wenn man den frischen dann mahlt, kannst Du dir vielleicht schon vorstellen, wie der dann riecht - und natürlich auch schmeckt.

    Von daher: Ganz so dumm ist das selbströsten wohl nicht.

    Gruss,

    Goglo
     
  5. #5 koffeinschock, 09.05.2005
    koffeinschock

    koffeinschock Mitglied

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    ich habe letztens einen versuch gestartet, dessen ergebnis mich total überrascht hat. vor allem deswegen, weil ich nicht gedacht hätte, wie alt der kaffee ist, den ich da bisher immer gekauft habe (gab ja nen post von mir mit der kaffeezentrale-geschichte :p )
    hier in der gegend gibts ne tolle kaffeerösterei und die rösten täglich frisch (clevere aussage, steht natürlich nicht drin, daß die alle sorten täglich rösten) aber so kommt es wohl doch vor, daß recht oft geröstet wird.
    die haben nur eine espressomischung (leider...) aber die hat mich dafür total umgehauen! das war ausschlaggebend, daß ich beschlossen habe, nicht mehr zu bestellen, sondern nur noch da hinzugehen und regelmässig nachzufassen, vorallem, weil die einen recht humanen preis haben (4,2€/250g).
    ich werde demnächst mal mehr dazu schreiben, wen ich jetzt schon neugierig gemacht habe, der kann hier selber nachsehen.
    solange solche möglichkeiten bestehen, werde ich mir nicht den aufwand machen, irgendwoher bohnen zu besorgen, vielleicht auch noch selber mischen und dann das rösten...

    ps: in dem laden duftet es herrlich nach kaffee..*seufz* werd wohl die tage mal wieder ne mittagspause opfern müssen :D



    Edited By koffeinschock on 1115670279
     
  6. Herb

    Herb Mitglied

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    Ich röste immer Sonntags, und mahle selbst im Büro immer frisch. Selbst nur Tee trinkende Ökotussies sabbern an meiner Bürotür nur um zu schnuppern.

    Es gibt nix geileres :p :D
     
  7. Murdoc

    Murdoc Mitglied

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    Wie wäre es mit einer Webcam für uns? :p

    Gruß,
    Der Matthias der ins Bett muß
     
  8. Renzo

    Renzo Mitglied

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    Hallo,
    hatte bis vor 20 min. dieselbe Meinung wie afx! -
    Aufgrund eines Schnäppchenpreises konnte ich aber letzte Woche nicht widerstehen und hab' trotz aller Vernunft und diverser Forumsbeiträge, die das Gerät abtun, einen Röstmeister erstanden (nach dem Motto: im Zweifelsfall landet es halt im Keller oder bei ebay).
    Heute kam ich endlich dazu, das Maschinchen einzuweihen und was soll ich sagen: das, was am meisten störte, war der Lärm des Gebläses (wie Fön Stufe 3).
    Ich hab die 300gr. Espressomischung reingehauen, Programm 6 (Espresso mild) und dann gings 15 min. lang rund (laut!). Obwohl ich keine Dunstabzugshaube habe, hielt sich der Geruch in Grenzen. Das riecht nicht mehr, als wenn ich Getreide in der Pfanne anröste.
    Ergebnis: nach einer 1/2 Stunde, die ich dem Kaff zum abkühlen gegönnt habe, siegte die Neugierde und ich hab einen Siebträger voll gemahlen (demoka) und dann dasselbe Erlebnis gehabt, wie damals, als ich dem Azzarello beim ersten richtigen Zubereiten zugeschaut habe: satte Honigmasse zog aus meiner domobar in die Tasse. Die crema ist etwas heller, aber durchaus dick wie beim martella. Die Standfestigkeit allerdings nicht so gut und die Durchlaufzeit war etwas zu schnell. Hab gleich mit etwas feinerem Mahlgrad einen zweiten gezogen, der noch runder lief und etwas mehr "körper" hatte. Der Geschmack: süsslich (aber weniger als die Grenzgängersorten (kenne 4)), leicht schokoladig aber etwas leichter, nicht so tief wie der martella, aber sehr, sehr lecker. also: ich kann nach den ersten tests nur positiv berichten: viel besser, als martella wenn der nicht mehr wirklich ganz, ganz frisch ist.
    wer lust hat, kann gern mal auf einen test vorbeikommen (ins lehel - afx, du müsstest dafür allerdings etwas frischen bonomi mitbringen, da ich es einfach nie zum spina schaffe ;-)). also, bei bedarf pm.
    bin gespannt, wie es in zukunft mit der kiste weitergeht und ob der rest (3 verschiedene gewaschene arabicas aus brasilien, kenia u. guatemala) ebenfalls taugen und ob sich der Geschmack noch verändert, wenn der kaffee etwas mehr zeit zum auskühlen/ausdampfen kriegt. Alt wird er sicher nie.
    Bilanz: hätte beim ersten Versuch nie mit einer derart positiven Erfahrung gerechnet (besonders nach den hiesigen threads).

    cheers
    klaus

    Übrigens glaube ich nicht, dass Dieckmann schlechte Qualität anbietet, wie tw. vermutet wurde. Der gute Herr hat 30 Jahre Erfahrung als Rohkaffeeinkäufer für Eduscho, bevor er durch die Tchiboübernahme arbeitslos wurde! Nehme an, der weiss, was Qualität ist. - Das soll hier übrigens keine Werbung sein (Erfahrungsbericht nicht Marienhof!), ich hätte auch gern einen alpenröst gekauft oder andere Geräte, aber preislich sind die einfach jenseits meiner Vorstellung. Hätte wohl auch nie den Originalpreis gezahlt.
     
  9. Stefan

    Stefan Mitglied

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    [quote:post_uid0]Übrigens glaube ich nicht, dass Dieckmann schlechte Qualität anbietet, wie tw. vermutet wurde. [/quote:post_uid0]

    Also meinerseits war das keine Vermutung. Ich habe zwei Beutelchen probeweise gekauft und getestet, mit demselben Ergebnis auch blind einen befreundeten Kaffeeröster testen lassen. Man muß das natürlich immer relativ sehen - ohne Vergleichsmöglichkeit mit anderem (nicht derart vorbehandetem) Rohkaffee kann dieser nur schlecht beurteilt werden... :;):


    Gruß
    Stefan
     
  10. odo

    odo Mitglied

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    [color=#000F22:post_uid0]@ Renzo

    Herzlich wilkommen in der FeZHRoK (FreiZeitHeimRösterKreis).
    Aber beim 1e versuch ein brauchbares ergebnis.. öhne erfahrung? Das soll ein ganz gütes gerät sein, deinen "Rostmeister"?. Wo fand mann mehr info uber Rostmeister?

    Ich hab jetzt ein I-roast, aber suche ein etwas schwerere Röster, damit die ergebnissen etwas consistenter sind.

    Ubrigens, Kaffeewiki und das kaffee-board liefern güte info fur FreiZeitHeimR..... naja, für leute wie uns.

    Jetzt im I-roast: Colombian arabica -marsepin gesmack-
    Nachste woche: Sidamo -?mokka?-
    Top bisher: Kona extra F
     
  11. hfaust

    hfaust Mitglied

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    Hallo Renzo,

    über einen Artikel zum Dieckmann-Röster bin ich auch auf das Thema Rösten-zu-Hause gekommen, hab mich dann aber doch für einen anderen Röster enstchieden, weil mir die Auswahl an vorbehandelten Bohnen zu gering und der Preis für die Bohnen zu hoch war. Angefangen hab ich mit einem CR100 und dann verschiedene andere improvisierte Methoden selbst ausprobiert. Und von Anfang an war klar, dass das Ergenis (meist) besser ist als das was man im Laden kaufen kann. Von den interessanten Erfahrungen wie verschiedene Provinienzen bei verschiedenen Röstgraden schmecken gar nicht zu reden.

    Was mich mal interessieren würde, ist wie sich der Dieckmann verhält, wenn man "normalen" Rohkaffee reintut. Klar, die Häutchen werden einem um die Ohren fliegen (aber das tun sie bei den meisten improviserten Verfahren auch). Ich stelle gerne den Rohkaffee für einen Test zur Verfügung (zur Not auch meine Küche, die ist das mit den Kaffeehäutchen schon gewohnt :) )
    Ich wohne auch in München.

    Viele Grüße
    Hari
     
  12. #12 DuffyDuc, 22.09.2005
    DuffyDuc

    DuffyDuc Mitglied

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    Habe eben frisch gerösteten (von Vormittag) Espresso geholt.
    Schon die Heimfahrt, in einer Duftwolke, war wieder ein Erlebnis.
    Aber Selberrösten?? mir reicht schon der Notizzettel mit Espresso, Mahlgrad, Menge, Anpreßdruck Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Mondphase und was weiß ich .......

    Das Ganze wird mir dann doch einen Gleichung mit zu vielen Unbekannten!

    Gruss
    Stefan
     
  13. #13 la_fusch, 22.09.2005
    la_fusch

    la_fusch Mitglied

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    Ich roeste seit Mai meinen Espresso und habe seit dem auch nur 2 Pfund geroesteten Kaffee gekauft.
    Klar, nicht jede Roestung ist so, wie man sich das vorgestellt hat. Da mein Roester (Fresh Roast 8+) aber sowieso nur maximal 70 gr. auf einmal roesten kann, tut das dann nicht so weh.
    Fuer mich ist eher der Weg das Ziel. Ich erwarte gar nicht, dass ich einen Geschmack hinbekomme wie sie die Industrieroestungen bieten. Es gibt halt unendlich viele Variationsmoeglichkeiten fuer Mischungen und Roestgrade. Sehr interessant ist es z.B. einen Kaffee in verschiedene Grade zu roesten und dann zu mischen. Da hat man dann alle Charakteristika die dieser Kaffee bietet in der Tasse.

    Was die Frische anbelangt, sicher, wer einen Roester in akzeptabler Entfernung hat, wird der Versuchung nicht so schnell erliegen. Wenn man aber nicht in diesen Genuss kommen kann und die Wahl hat zwischen 6 Monate altem Espresso eines wirklich guten Roesters und einer vielleicht nicht so perfekten Roestung, die je nach Sorte zwischen 24 und 72 Stunden Lagerung die richtige Reife hat, dann ziehe ich den frischen Kaffee vor. Da kann ich dann wenigstens noch rausschmecken, was mir am Geschmack nicht gefaellt....
     
  14. Renzo

    Renzo Mitglied

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    Hallo,

    wie gesagt, war ein erster test und der war extrem vielversprechend. besser, als alle frisch gerösteten kaffees, die ich bisher von münchner röstern getrunken hatte. der dieckmann scheint zwar seine nachteile zu haben (kein häutchenauffang -> angewiesen auf dieckmannkaffee) aber dafür narrensicher: das ding ist computergesteuert und wird vermutlich die standardisierten 300gr. beutel immer in der selben qualität rösten (stärkestufen einstellbar, aber standardisierter prozess).

    @stefan: mich würden mal die objektiven bewertungskriterien interessieren: wie bewertet man rohkaffee? der grenzgänger hatte mir zwar mal ein privatissimum gegeben, aber da ist bestimmt noch mehr drin.

    @odo: servus, infos gibt's zb. hier klick.
    leider kann ich nicht so frei mit dem gerät experimentieren, da man nur den standardkaff von dieckmann verwenden kann (Z. Zt. 4 sorten, geschält u. gewaschen). sonst verbrennen die häutchen mit (oder so ähnlich?!?!?). danke für den kaffewiki tip, da ist ja einiges wissenswertes notiert.

    @hari
    werde jetzt erst mal brav die standards testen (ca. 2 monate?) dieckmann warnt - verständlicherweise - vor anderem kaff. aber interessieren tät's mich ja auch mal. komm vielleicht bei gelegenheit auf dein nettes angebot zurück. solange: keep on roasting!
    vielleicht hat ja jemand erfahrung, wie man das mit den häutchen in den griff kriegt (staubsauger drüber halten o. so??!?!?!?!?

    @stefan (duffyduc):
    war eigentlich supi easy und völlig ohne unbekannte. ist halt ein sportlicher test gewesen, den ich auch verlieren kann.

    @la fusch
    wie gesagt: das ergebnis war besser als 90% aller bisher getrunkenen industriekaffs (und ich kenn' 'ne menge) und sämtlicher röster in der umgebung.

    freu mich über weitere tipps - heute abend riecht der ganz lecker - mmmhjam !
    viele grüße
    klaus
     
  15. KSB

    KSB Mitglied

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    habe bisher mit dem selberrösten auch gute erfahrungen gemacht. meine ersten versuche habe ich mit dem popcorn popper von rossmann gemacht. das rösten im popper ist kein problem, die bohnen werden schön gleichmässig. der haken an der sache ist nur, das ding von rossmann taugt mal gar nichts. nach 4x rösten ist der popper jedes mal kaputt.
    nachdem hari mich mit leckeren bohnen versorgt hat, werde ich mich nun nach einer alternative zum rossmann popper umschauen, auf alle fälle aber weiter selber rösten.

    gruss
    stefan
     
  16. hfaust

    hfaust Mitglied

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    Hallo Klaus,

    Staubsauger zum Häutchen sammeln würde ich nicht empfehlen. Die Heißluftpistole des Dieckmann heizt sicher auf 200 (eher 300) Grad auf; ich bezweifle ob so viel heiße Luft dem Staubsauger gut tut (mir tut zu viel heiße Luft auch nicht gut; das habe ich bei der Elefantenrunde nach der Wahl letzten Sonntag festgestellt :D ). Ein engmaschiges Sieb in der Richtung in der da Gebläse bläst dürfte die meisten Häutchen einsammeln. Bei dem Luftstrom den der Dieckmann produziert und der doch recht großen Löchern in der Trommel gehe ich davon aus, dass die meisten Häutchen wegfliegen werden. Wenn Du es testen möchtest, dann melde Dich einfach bei mir.

    In der Zwischenzeit viel Spaß bei den weiteren Röstversuchen!

    Viele Grüße
    Hari
     
  17. #17 Barista, 23.09.2005
    Barista

    Barista Mitglied

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    Mich hat das Thema auch schon gereizt.

    Neben dem günstigen Preis für die Bohnen denke ich auch, dass es viel Spaß machen kann, selber zu rösten.

    Abgehalten hat mich bislang nur die Tatsache, dass es recht schwer zu sein scheint, gleichmäßige Ergebnisse zu erziehlen. Ich habe schlicht keine Lust, nach jeder Röstung von 150 g mit dem Mahlgrad, dem tampen und der richtigen Menge zu experimentieren. Sobald diese Faktoren stimmen, ist die Röstung wahrscheinlich aufgebraucht.
    Wahrscheinlich würde ich dann recht schnell die Lust am rösten verlieren und aus Spaß würde Frust.
     
  18. Herb

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    Bei eblaeh gibts noch fuer ein paar Stunden Papua New Guinea Arabica. Meine Frau hat ihn gestern geroestet und ist schwer begeistert, ich komme leider erst heute abend dazu, bin noch unterwegs.

    Hier meine Bestellung fuer naechste Woche vom Lieferanten meines Vertrauens:
    5 Kg Espresso-Mischung (25% Robusta Rest geheim)
    3 Kg Kolumbien Cundinamarca Excelso
    3 Kg Kolumbien Huila
    3 Kg Kolumbien Bucaramanga
    1 Kg Kenya AA faq
    1 Kg Indonesien Robusta Java WIB 1 Sieb 16/19
    :blues:
     
  19. Murdoc

    Murdoc Mitglied

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    Ist das nur für dich? WOW!
    Ich habe gehört, dass man rohen Kaffee bis zu vier Jahren lagern kann, ohne dass er an Qualität verliert (natürlich unter den richtigen Lagerbedingungen). Stimmt das?
    Wenn das stimmt und einen das Rösten so richtig gepackt hat, dann lohnt sich das ja sowohl finanziell als auch hobbymäßig (Spaß an der Freude, Geschmack...).
    Wenn ich mal im Lotto gewinne, dann kaufe ich mir einen kleinen Probenröster von Probat! (Das ist leider sehr unwahrscheinlich, da ich bisher nur zwei mal in meinem Leben Lotto gespielt habe *g*).

    Gruß,
    Matthias
     
  20. Herb

    Herb Mitglied

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    Reicht fuer mich und meine Frau fuers ca. naechste halbe Jahr :laugh:

    Trockene Lagerung normale Luftfeuchte angeblich bis 10 Jahre Lagerung moeglich. Die Chargen die ich kaufe kommen aus 2004/2005. Bei meinem Umsatz mach ich mir keinen Kopf wegen Lagerungszeiten. Aber wegen der Transportkosten macht es schon Sinn groessere Mengen einzukaufen.
     
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