Unterzucker durch Kaffeetrinken

Diskutiere Unterzucker durch Kaffeetrinken im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass ich leicht Beschwerden wie Heißhunger, Schwitzen, Schwindel, Schwäche bekomme, wenn ich Kaffee trinke und...

  1. #1 Heißluftröster, 22.05.2020
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    Seit geraumer Zeit stelle ich fest, dass ich leicht Beschwerden wie Heißhunger, Schwitzen, Schwindel, Schwäche bekomme, wenn ich Kaffee trinke und mich anschließend körperlich belaste (im Sinne eines Ausdauersports, wie Laufen, Wandern, Radfahren...) Wenn ich an diesem Tag noch keinen Kaffee getrunken habe, kann ich mich problemlos voll belasten und diese Beschwerden treten nicht auf.

    Hat jemand bei sich auch schon solche Feststellungen getroffen? Gibt es noch mehr Leute, die es vermeiden, vor Ausdauerbelastungen Kaffee zu trinken (also lieber danach;))?

    Ich habe im Netz mal recherchiert und Erstaunliches gefunden: Kaffeegenuss stimuliert die Sekretion des Darmhormons GLP-1. Dieses führt zu einer vermehrten Insulinproduktion - der Blutzucker sinkt. Das mag gut sein für Diabetiker. Wenn man aber nicht übermäßig viel gegessen und auch sonst nicht viel Reserven hat, Kaffee trinkt und sich dann auf's Fahrrad setzt, dann reicht der Brennstoff evtl. nicht mehr aus. Man bekommt Symptome des Unterzuckers - nicht gefährlich, aber unangenehm.
     
  2. #2 domimü, 22.05.2020
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    Es wäre hilfreich, hier dann auch anzugeben, von wieviel Kaffee du redest. Wenn du schon nach einem Doppio die Symptome hast, diskutiere das nicht im Netz, sondern mit dem Arzt deines Vertrauens.
     
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  3. #3 joost, 22.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2020
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    Vielleicht ist es ja doch mehr als nur Geschmackssache, wenn in Italien traditionell etwas Zucker beigefügt wird?
    Interessant! Ich werde das mal beobachten. Ich komme ja auf 8 - 10 Capuccino täglich, und oft ist ein italienisches Kekschen dabei (=Zucker) oder ein Eckchen Baguette (=Zucker) - und im Milchschaum ist auch Zucker. Ich achte mal darauf, was passiert, wenn ich das weglasse - mit und ohne Cappu. Nachdem das eine umgehende Insulinreaktion ist, müsste ich direkt Unterschiede bemerken...

    Und aus meiner Erinnerung:
    Ich mache zwischendrin immer mal 16/8 Intervallernährung, d.h. am vormittag hatte ich meine Cappus nur immer mit minimalen Mengen Milchschaum. Und ich bilde mir tatsächlich ein, dass da gegen Mittag das eine oder andere Mal Unterzuckerungsraktionen da waren. Allerdings fehlt mir der Vergleichsversuch 16/8 ohne Espresso.
     
  4. #4 Bezzi-e-Christoph, 22.05.2020
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    Ich ernähre mich auch nach 16/8 und trinke das meiste an Kaffee in der nüchternen Zeit.
    Ausschliesslich Espresso ohne Zucker. So 3-5 Doppio in der Zeit.
    Mir hilft es bei der Kontrolle vom Hunger.
    Allerdings trage ich auch genug Reserven mit mir rum.

    Nun ist es aber so, dass ich fast nur Arabica trinke. Von Robusta werde ich schon mal unruhig oder leicht fahrig. Auch Schwitzen kommt mir nicht unbekannt vor.
     
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  5. omega3

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    Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich nutze die stimulierende und appetithemmende Wirkung von Kaffee, um morgens vor dem Frühstück Yoga und/oder Sport zu machen, selbst wenn die letzte Mahlzeit 12 Stunden her ist. Nennt sich Intervallfasten (und funktioniert auch ohne sichtbare Reserven).
    Wenn du schnell unterzuckert bist, könnte es auch an einer ungünstigen Ernährung liegen (Weissmehl, Zucker, schlechte Fette etc. etc.)
    Schwitzen und Schwindel könnte auf Koffeinüberdosis hinweisen. Oh, Bezzi war schneller.
    Was für Bohnen in welcher Menge nimmst du zu dir?


     
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  6. #6 Heißluftröster, 22.05.2020
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    Interessanr! Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige;)

    Ebenfalls interessant! GLP-1 stimuliert ja nicht nur die Insulinsekretion sondern dämpft auch den Appetit!
    Das Menschen mit "ausreichend Reserven" mit Kaffee und körperlicher Arbeit keinen Unterzucker bekommen, habe ich aus meinem Umfeld auch schon bemerkt. Ich habe einen BMI von 20, da bin ich offenbar mehr anfällig dafür.

    Völlig richtig - das Problem tritt auch nur auf, wenn ich wenig und / oder schnell verdauliche Kohlenhydrate gegessen habe. Nach einer ordentlichen Schlemmerei passiert mir das nicht. Allerdings hab' ich dann auch keine Lust mehr auf Sport.
     
  7. #7 omega3, 22.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2020
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    Bezüglich Cappu und Zucker im Kaffee: Ich würde behaupten: Wenn, dann ist es der Zucker / Milchzucker, der die Insulinreaktion --> Blutzuckerabfall auslöst, nicht der Kaffee. Also wenn Kaffee auf nüchternen Magen, dann unbedingt schwarz wie die Nacht und ohne Zucker. Mach ich als Brühkaffeegeniesser sowieso.
    Was das Koffein betrifft: Das haut auf nüchternen Magen natürlich mehr rein, daher bei mir eher keinen Robusta als erstes am Morgen.
    Problem gelöst :)
     
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  8. #8 Heißluftröster, 22.05.2020
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    :eek: Lieber ab und zu keinen Kaffee :cool:
     
  9. #9 wernerscc, 22.05.2020
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    In der Tat hab ich sowas, das @Heißluftröster oben beschreibt, bei mir nach Kaffeegenuß und "normaler" Nahrungsversorgung auch schon festgestellt; also Mittagessen, zwischendurch im Laufe des Nachmittags ein paar Süßigkeiten und etliche Kaffees und abends etwas Dauerlaufen. Dann war ich unterwegs teilweise so schwach, als wäre ich komplett untrainiert. Erstaunlicherweise hat sich dann hin und wieder nach etwa 30 Minuten Laufen die Schwäche in Luft aufgelöst und die letzten 30 Minuten lief es dann wie gewohnt und dem Fitnesszustand entsprechend.

    Im Gegensatz dazu kann ich aber im Fastenintervall von 16/8, indem ich nur schwarzen Kaffee oder Wasser trinke, enorme Ausdauerleistungen ohne weitere Nahrungsaufnahme und Anzeichen von Schwäche vollbringen. Da geht schonmal ein Halbmarathon oder 100 km auf dem Liegerad. Wirklich erstaunlich.
     
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  10. omega3

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    Das Problem ist, dass der Blutzuckerspiegel halt sehr träge ist. Klassischer Fall einer Hysterese, wie beim Thermostaten eines Boilers. Damit sollten wir uns hier ja auskennen. :) PID und Temperatursurfen gibt's hier aber nicht.
    Der Metabolismus kennt grundsätzlich zwei Zustände: Nährstoffe von aussen rein, Zellen gehen auf und versorgen sich mit Energie, Speicher in Muskeln und Leber werden gefüllt.
    Oder: Verdauung ruht, die Speicher werden abgebaut, Energieversorgung erfolgt über Fettverbrennung, u.a. in der Leber, damit einhergehend Abtransport von Stoffwechselprodukten, Reparatur der Zellen etc. - und auf einmal hat man keinen Hunger mehr!
    Wenn man nun permanent immer wieder was snackt, kommt man in diesen zweiten Zustand gar nie richtig rein. Darum tut es dem Körper gut, zwischen den Mahlzeiten wirklich keine Kalorien aufzunehmen, gerne auch mal 12+ Stunden. Und damit das gut geht: genügend Ballaststoffe, Vollkorn, Gemüse, pflanzliche Proteine, ungesättigte Fette und zu trinken gibt's reichlich Wasser. Neben dem einen oder anderen Käffchen, versteht sich.
     
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  11. #11 Heißluftröster, 23.05.2020
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    Jetzt, wo du das so sagst, kommt mir das auch sehr bekannt vor. Meine Partnerin macht auch 16/8 + schwarzen Kaffee und fühlt sich damit pudelwohl. Sie macht das 16/8, weil sie leicht übergewichtig ist.
    Ich dachte, mit meinem BMI von 20 bräuchte ich das nicht. Vielleicht ist es ja aber völlig unabhängig vom Gewicht einfach gesünder, weniger oft zu essen.
    Vielleicht sollte ich nicht den Kaffee nach dem Mittagessen weglassen, sondern lieber das Mittagessen...:rolleyes:
     
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  12. #12 cafePaul, 23.05.2020
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    das ist zu einfach gedacht, und reicht mir nicht als Erklärung.


    Stoffwechelreaktionen sind höchst individuell. Deine Reaktionen können daher viele Ursachen haben. Da Kaffee auf unterschiedlichste Weise den Stoffwechsel beeinflusst, kann es auch sein, dass der Kaffee nur ein tieferliegendes Problem bzw. Mechanismus, speziell der Blutzuckerregulation, zum Vorschein bringt.
    Ich würde z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Betracht ziehen. Ausserdem beobachten, wie Du allgemein auf Ausdauerbelastungen und sonstige starke/längere Belastungen reagierst.
    Allerdings vorsichtig. Könnte sein, dass Du mit starker körperlicher Belastung in Kombination mit geringer Nahrungsaufnahme Deinen Stoffwechsel komplett an die Wand fährst.
     
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  13. #13 Technokrat, 23.05.2020
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    Tritt bei mir ebenfalls - selten - auf. Deine Zustandsbeschreibung passt exakt. Ist extrem unangenehm, fühlt sich an wie ein extremer Koffein-Flash. Möglicherweise ein Effekt des
     
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  14. #14 Heißluftröster, 24.05.2020
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    Magst du keine Diskussionen? Gefällt dir das Thema nicht? Warum machst du dann mit? Wo liegt dein Problem?

    Ich finde den Sachverhalt gar nicht einfach. Wenn du mehr Informationen brauchst, dann informiere dich halt mal, z.B. hier:
    Ingestion of Coffee Polyphenols Increases Postprandial Release of the Active Glucagon-Like peptide-1 (GLP-1(7-36)) Amide in C57BL/6J Mice - PubMed
    oder hier:
    A Chlorogenic Acid-Induced Increase in GLP-1 Production May Mediate the Impact of Heavy Coffee Consumption on Diabetes Risk - PubMed
    oder hier:
    Glucagon-like Peptide 1 – Wikipedia

    Es war nicht meine Absicht, fertige Erklärungen zu liefern.
    Wir haben hier ein Phänomen und ich würde gerne eine Erklärung finden.
    Dazu bin ich an den Erfahrungen der anderer Kaffeetrinker interessiert. Wo sollte ich die sonst suchen?
    Der Sinn von Diskussionen ist doch, dass man gemeinsam nach Erklärungen sucht.
    Die Erfahrungen der anderen Diskussionsteilnehmer sind für mich sehr interessant!
    Aus gemeinsam geteilten Erfahrungen kann doch ein Bild entstehen, das allen hilft.

    Bei allen physiologischen oder pathologischen Überlegungen gehen wir doch davon aus, dass wir -bei aller Individualität- doch im Grunde gleich funktionieren. Sonst wäre es ja nicht möglich allgemein gültige Funktionsmechanismen zu erkennen und evtl. diese auch zu steuern.
     
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  15. #15 domimü, 24.05.2020
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    Das da stand unmittelbar davor:
    Also kann ich jetzt davon ausgehen, dass du schon bei kleinsten Mengen die Symptome hast, sonst würdest du nicht so gereizt reagieren.

    Bei größeren Mengen Kaffee innerhalb kurzer Zeit halte ich nämlich
    schon allein wegen der kreislauf-anregenden Wirkung von Koffein normal, dazu auch noch Harndrang.
     
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  16. #16 Heißluftröster, 25.05.2020
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    Auf deine Empfehlung, hier nicht zu diskutieren, habe ich vielleicht etwas gereizt reagiert - tut mir leid!
     
  17. #17 cafePaul, 25.05.2020
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    Eben deswegen.
    Der Mechanismus in den GLP-1 eingebunden ist, ist deutlich komplizierter, Deswegen halte ICH eine Fokussierung ALLEINE darauf in Anbetracht der geschilderten Symptomatik nicht für ausreichend/zielführend.

    hat dir niemand unterstellt - Du scheinst da etwas in den falschen Hals bekommen zu haben ...

    Es gibt grundlegende zur Vefügung stehende Mechanismen, die bei (fast) allen gleich sind. Allerdings unterscheiden wir uns genetisch (siehe auch Polymorphismen) und vor allem auch epigenetisch. Hinzu kommt, das grundlegende vegetative Regelungsmechanismen erst während der Schwangerschaft und auch danach noch in Anpassung an die Umweltbedingungen gelernt werden. Das bedeutet, wir unterscheiden uns darin, welche der zur Verfügung stehenden Mechanismen in welchem Ausmass bei einer speziellen Person aktiv sind.
    Ausgehend von der aktuellen Stoffwechsellage benötigt daher jeder individuell angepasste Massnahmen zur Steuerung.
     
  18. #18 Heißluftröster, 26.05.2020
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    Klar ist das kompliziert, klar ist das das nicht der einzige Funktionsmechanismus, der hier eine Rolle spielt. Ich schrieb ja bereits, dass die Beschwerden nur nach knappen Mahlzeiten+Kaffee auftreten. Bei reichhaltigen Mahlzeiten+Kaffee nicht. Nüchtern ohne Kaffee ist auch kein Problem. Dass nur wenige Kaffeetrinker Unterzuckerbeschwerden bekommen weiß ich aus meinem Umfeld - soviel zu den interindividuellen Unterschieden. Aber das schrieb ich ja bereits.
    Die Wirkung von Koffein kennen wir wohl alle.
    Für mich war jedoch die Info neu, dass Kaffee die GLP-1 Sekretion stimuliert. Es erklärt z.T. meine Beschwerden, die ich hin und wieder nach Kaffeegenuss habe, aber auch dass ich nach einer Tasse Kaffee keine Spur von Hunger oder Appetit mehr verspüre. Für mich ist die GLP-1 Stimulation auch die perfekte Erklärung dafür, warum im Laufe eines Menues der Kaffee den idealen Abschluss darstellt. Neben der Steigerung der Insulinsekretion und der Hemmung der Glucagonsekretion vermittelt GLP-1 eben auch ein nachhaltiges Sättigungsgefühl. Dazu hilft auch die vermehrte Ausschüttung des Orexin, das auch etwas müde macht.
    Ich erinnere mich an eine Sitzung des Gesangsvereins: Der Chorleiter machte die Bemerkung: Ihr habt jetzt alle Kaffee getrunken, da seid ihr ja voll konzentriert. Unisono schallte es zurück: Zuerst macht der Kaffee müde, erst später wach!

    Ich dachte halt, ich poste das mal - vielleicht interessiert's ja wen.

    Der Gegenstand eines solchen Forums sollte doch sein, Informationen und Erfahrungen auszutauschen, damit alle davon profitieren. Jeder kann sich dabei heraussuchen, was ihn interessiert.
    So sehe ich das jedenfalls.
     
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  19. jan131

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    Interessantes Thema, betrifft mich auch. Bei mir ist es so, dass ich nach Kaffeekonsum ohne davor gegessen zu haben recht schnell unterzuckere bzw. wenn ich nach dem Essen einen trinke verdaue ich schneller und hab bald wieder Hunger. Weiters glaube ich, dass ich sowieso auch koffeinempfindlich bin. Bei mehr als 2-3 Tassen/Espressi werde ich eher unrund. Das Gefühl, dass Kaffee den Appetit hemmt kenne ich also gar nicht.
    Weiß jemand ob das nun auch negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann ?
     
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  20. #20 Heißluftröster, 29.05.2020
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    Jetzt sind wir wohl schon zu viert:) Da bin ich wohl doch nicht vom andern Stern:rolleyes:

    Ist bei mir genauso: Bei 1 Shot merke ich gar kein Koffein, bei 2 werde ich munter, bei 3 hippelig. In der Literatur fand ich gelegentlich die Angabe, die Koffeeinwirkung würde nach 2h nachlassen. Bei mir hält das auch viel länger an. Mit 3 Espressi kann ich bequem die Nacht durchfahren.

    Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass Kaffee neben dem Koffein noch andere psychotrope Substanzen enthält. Ich vergleiche das jeden Tag mit der Wirkung des schwarzen Tees. Die Koffeeinmenge dürfte in der gleichen Größenordnung liegen. Die Wirkung auf die Psyche empfinde ich ganz anders.
    Auch merke ich beim Tee eher einen beschleunigten Puls, was ich bei Kaffee gar nicht merke.

    Es trifft wohl eher das Gegenteil zu:
    Bei der ganzen Recherche mit der vermehrten GLP-1 Sekretion habe ich auch gefunden, dass Kaffeekonsum das Risiko senkt, an Diabetes mellitus zu erkranken. Andere chronische Erkrankungen treten bei Kaffeetrinkern nicht häufiger auf, als bei Kaffeeabstinenzlern.
    Presse / Pressemitteilungen / / Deutsches Institut für Ernährungsforschung

    Die "Nebenwirkungen" des Kaffeegenusses sind offenbar vorübergehender und harmloser Natur. Menschen wie wir, die mehr als andere Koffein und GLP-1 empfindlich sind, müssen sich eben gut überlegen wann und wie viel Kaffee sie trinken.
     
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Unterzucker durch Kaffeetrinken

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