VA Vertrieb Gastronomie

Diskutiere VA Vertrieb Gastronomie im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Hallo zusammen! Wie schätzt ihr eigentlich das Marktpotential für Vollautomaten in der Gastronomie/Gewerbe ein? Ich frage deshalb, weil ich...

  1. #1 Bergbauer, 22.01.2008
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    Hallo zusammen!

    Wie schätzt ihr eigentlich das Marktpotential für Vollautomaten in der Gastronomie/Gewerbe ein? Ich frage deshalb, weil ich eventuell in nächster Zeit für ein mittelständisches Unternehmen tätig werden könnte, was eben genau diese Produkte verkauft.
    Der Kaffee der da rauskommt schmeckt wirklich gut ( schon selber probiert und für gut befunden ), allerdings sind die Anschaffungspreise da nicht "ohne"!
    Seht ihr für sowas ein gewisses Marktpotential oder wird gekauft nach dem Motto: Ist mir eh egal was da unten rauskommt, und die Gäste trinken eh alles....
    Marktpoential deswegen, weil es eineStelle im Vertrieb ist und ich natürlich an meine Provisionen denken muss!

    Grüsse

    Bergbauer
     
  2. #2 Valentino, 22.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Wie heißt's so schön: ein guter Vertriebler kann auch Kühlschränke an Eskimos verkaufen...;-)

    Im Ernst: wenn die Dinger nicht wesentlich teurer sind als andere (z.B mehr als 50%), aber durch Qualität des Ergebnisses und niedrige Unterhaltskosten überzeugen können, sollten Dir alle Türen offen stehen, denn Espresso&Co avancieren zu einem Lifestyle-Getränk.

    Zu teuer dürfen sie allerdings wirklich nicht sein, denn wie wir im Board alle wissen, interessiert sich kaum jemand für wirklich guten Espresso oder glaubt, daß das, was aus dem normalen VA kommt, die Krönung des Genusses sei...
     
  3. edzard

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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    das problem wird sein menschen (kunden) für die idee "qualität" zu begeistern, die bisher mit 4 std altem filterkaffee glücklich waren... meine erfahrung ist, das die meisten menschen tatsächlich nicht erkennen können welche qualität eine sache (ob brot, auto oder buch) inne hat. deswegen haben markenartikel so einen großen erfolg - da steht drauf das qualität drin ist...:-?
    es käme also imho darauf an wie deine firma ihr produkt aufstellt.
     
  4. #4 Kaffee-Paul, 22.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Hallo,


    Hallo?
    Ich interpretiere das hier mal als gut gelungene Realsatire :lol:
    Sicherlich werden hier im Forum viele verschiedene Meinungen vertreten- es wird sich wohl auch jemand finden, der VAs irgendwie klasse findet- aber ist das hier Dein Ernst? Besonders bei Milch-Kaffee-Mischgetränken ist der Qualitätsverlus zwar nicht ganz so deutlich aber ein guter Barista mit guter Mühle, ST- Maschine und gutem Kaffee ist einem VA immer überlegen.
    Jetzt geht es nicht nur um Technik und Qualität an sich sondern um Preis-Nutzen-Relationen und da wird die Sache komplizierter. Der Gastronom versteht evtl. selbst nichts vom Kaffeemachen und seine Helfer werden erst gar nicht angelernt (von wem auch?)- darin liegt der Grund warum häufig zum VA gegriffen wird: einmal Knöpfchendrücken, that's it.
    Aber: wie Du in den Café-Ratings hier sehen kannst, setzen viele Leute prinzipiell keinen Fuß in ein "Café", dessen Kaffee aus dem VA quillt. Sicher, eine gewisse Selektion des Publikums hier ist gegeben...


    Für den hier ersten Satz ("Marktpotential...") würde ich mit Radio Eriwan antworten: Im Prinzip ja, aber...

    Die anschließende Konjunktion "oder" ist IMHO unsinnig, denn sie sollte durch "und" ersetzt werden. Grund: s.o.

    Die Sache mit dem Marktpotential in Zahlen zu fassen, dürfte ein schwieriges Unterfangen sein- eine Entscheidung bei Unsicherheit, wie der BWLer sagt- zumal es VAs nicht erst seit gestern gibt und der Gebrauchtmarkt inzwischen nicht unbeachtlich ist.
    Leider bin ich viel zu oft Sklave meines Gewissens- als Verkäufer wäre ich eine komplette Null :roll: Einem Existenzgründerchen, der/die sein/ihr letztes Erspartes ins geliebte Café steckt (wo dann vielleicht gerade mal 100 Portionen am Tag verkauft werden) so'nen neuen VA anzudrehen (5-stelliger €-Betrag) ist zumindest wirtschaftlicher Mord (oder zumindest aktive wirtschaftliche Sterbehilfe). Warum? Zunächst die Anfangsinvestition in diesen unsinnigen Teil des Anlagevermögens (alternativ: halzbrecherische Finanzierung mit Kaffe-Abonnement) und dann: der regelmäßige Service. Wird evtl. ne gewisse Zeit im Kaufpreis eingepreist sein, dann muß der kleine Café- Mann / die kleine Café- Frau aber zahlen.....und der Service-Techniker kommt gern und oft!

    Darum: ich würde (fast) jedem Gastronomen von so'nem VA abraten- und daß einige ihre in geistiger Umnachtung erworbenen VAs abstoßen und sich eine relativ pflegeleichte ST-Maschine hinstellen, hat seinen Grund.

    Ach ja, das Marktpotential: Ich würde es in Deutschland begrenzt halten. Schau mal: an fast jeder Ecke ein Café und überall eine Art von Kaffemaschine drin- und nicht alle wechseln die gegen einen neuen VA aus.
    Wenn Du exklusive Verkaufsrechte für Osteuropa und Mittelamerika bekommen könntest, sähe das attraktiver aus, IMHO (denn das sind Wachstumsmärkte). Angesichts der Infrastrukturen werden sich dort aber wohl die meisten für eine zuverlässige ST-Maschine entscheiden.
    Vielleicht kannst Du das Unternehmen ja dazu bewegen STs zu produzieren? ;-)


    Gruß

    Paul
     
  5. #5 meister eder, 22.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    so ein guter gastro-va soll angeblich von der espressoqualität an st-qualität rankommen, was spricht auch dagegen, aber man muss die dinger noch sorgfältiger einstellen. man kann zb nicht einfach ein wenig fester tampern oder schnell mal den mahlgrad eine stufe feiner stellen. die dinger lohnen sich also nur bei hohem durchsatz und wenn nur absolut unfähige aushilfen beschäftigt werden sollen.
    ich würde gehaupten, ich könnte jeder aushilfe in 10min beibringen, guten espresso aus einem st zu ziehen, den ich täglich mindestens einmal kontrolliere (mahlgrad, wartung etc). vorausgesetzt, die aushilfe denkt nicht mehr an ihren nagellack als an den kaffee...
    gruß, max
     
  6. #6 Bergbauer, 22.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Schon mal Danke für die zahlreichen und interessanten Beiträge.

    Ich selber würde unter den Bedingungen die man im Haushaltsbereich vorfindet ganz klar einen ST vorziehen. Keine Frage.

    Die Realität in der Gastronomie sieht aber leider so aus, das in den wenigsten Fällen noch der Chef an der Maschine steht und Kaffee rauslässt, sondern x400 Euro Bedienungen am laufen hat.

    Wenn alle SErviceleute so gedrillt werden können das da eine einigermassen gleichbleibende Qualität rauskommt sehe ich mit nem ST wenig Probleme. Zum Glück hat das Unternehmen in dem Bereich auch was in der Pipeline...

    Jetzt ist das nur so eine Sache mit der Schulung. Man vergisst schnell und die Trainer erzählen ja eh nur Müll...:lol:

    Wenn ich jetzt nem Unternehmen einen ST ans Bein binde der ja achso toll ist und viel zuverlässiger als die ganzen VA könnte das auch unseriös sein, weil ich die u.U. die Bedürfnisse des Kunden total ausser Acht gelassen habe.

    Ich hab einfach zu viele Leute in der Gastronomie gesehen die null Passion für ihren Job hatten. Wenn man genau diesen Leuten ein Arbeitsgerät in die Hand gibt, das stark erklärungsbedürftig ist und auch tagesformabhängige Resultate fabriziert dann "Gute Nacht"....

    Genauso aber gibs auch richtige "Perlen" die mit nem VA total unterfordert wären,- ist das nicht schön....

    Wenn dann 20 Gäste in kurzer Abfolge was zu trinken wollen, stösst ein ST eben genau unter diesen Vorraussetzungen an seine Grenzen.
    Zwar siehts toll aus wenns zischt und brodelt,- trinkbar muss es aber trotzdem sein!!!

    Grüsse

    Bergbauer
     
  7. #7 Kaffee-Paul, 22.01.2008
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    Hallo,

    irgendwie werden immer die gleichen Argumente mit "schlecht geschultem, desinteressierten Personal" heruntergebetet. Aus Sicht eines VA- Verkäufers verständlich- aber es wird so getan, als würden notwendigerweise nur unfähige Leute herumrennen.
    Jeder Unternehmer sollte sich ein wenig Gedanken machen, wie er seine Unternehmung strukturieren und wie er es mit dem "Produktionsfaktor Arbeit" handhaben will- Unternehmungspolitik nennt man sowas. Durch ein intelligentes System von Anreizen und Sanktionen hat das Café nettes Personal, das seinen Job vielleicht nicht liebt aber wenigstens ganz ok findet und die Gäste bekommen zügig leckeren Kaffee serviert. Nicht selten ist der Gastronom der eigentliche Grund, warum es nicht klappt. Statt das Personal zu schulen und wegen resultierender guter Leistungen wertzuschätzen, realisieren einige einfache Gemüter nur den möglicherweise selbst verursachten wirtschaftlichen Niedergang und treten ihren Angestellten umso mehr in den Hintern. Wer will in so'nem Laden arbeiten?
    Nein, ich denke nicht, daß es primär eine Technikfrage ist (ST-Bedienung vs. VA-Knopfdruck), sondern eine Frage der Unternehmensführung.

    Ach ja, zu Geschwindigkeit: Schnelligkeit ist eine Frage der Routine und eine routinierte Bedienung vor einer 2-gruppigen ST-Maschine schlägt jeden VA (IMHO auch 2 VAs). Stopp mal die Zeit, in der ein VA einen Cappuccino oder eine LM produziert hat.


    Gruß

    Paul
     
  8. #8 meister eder, 22.01.2008
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    in vielen betrieben ist es wirklich der chef, der jedes engagement zunichte macht. die mühle hat schließlich der techniker erst vor 2 monaten eingestellt, lass bloß die finger davon!
    beim va ist es aber das gleiche problem, wenn der nicht richtig eingestellt ist, kommt auch nur plörre raus.
    gruß, max
     
  9. #9 mr.smith, 22.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Hallo Leute

    Arbeite selbst in 4* Haus.
    Kämpfe seit langem für vernünftigen ST.
    Musste aber einsehen das der Wunsch nur bei mir besteht - die realität anders ist.

    Das thema ist gar nicht ob der Kaffee besser ist od. nicht - od. ob das wirtschaftlich ist ...

    Das Thema ist:
    DEN KUNDEN - ist das total wurscht !!!!! (da hat sich noch keiner über die WMF-Brühe beschwert bzw. einen richtigen Espresso gefordert. (wirklich nicht einer)

    Chef hat sogar eine Vibiemme Kometa besorgt - für den fall der Fälle. Weder Kunden noch Personal hat sich je dafür interessiert - Die Vibiemme fristet jetzt in der Küche ein jämmerliches Dasein - u. wird wirklich NUR von mir benutzt.

    Solange das so ist - würde ich als Chef - auch nicht viel Zeit u. Geld bei oft wechselnden u. unmotivierten Personal ausgeben - dieses mühsam in Sachen ST zu schulen. (Außerdem kommt das Ergebnis bei ST NUR mit dem nötigen Interesse raus - das kannst du niemanden beibringen)
    Da stell ich auch so eine Knöpfchendruckmaschine hin.
    (ganz erhrlich !!!!! - is so)

    Gruß
    Jürgen
     
  10. #10 Kaffee-Paul, 23.01.2008
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    Hallo,

    Und der Techniker wird schon gewußt haben, warum er dem Chef nicht erklärt hat, wie und warum die Mühle einzustellen ist ;-) Oder Cheffe interessiert sich wirklich für nix (außer dem Kontostand...)


    Und die VAs werden AFAIK immer von Servicetechnikern eingestellt. Und wenn das dann nach einer gewissen Zeit nicht mehr zum beim Kauf mitbezahlten Kundendienst zählt, sondern jeder Technikerbesuch einzeln bezahlt werden muß, dann werden die echten VA-Kosten offenbar...



    Das sit natürlich ein frustrierender Punkt und man möchte natürlich nicht ständig der Messias sein...
    Aber: die Sache sollte IMO differenzierter gesehen werden.

    1) Eine nicht registrierte negative Rückmeldung heißt ja nicht, daß die Leute den Kaffee klasse fanden.
    2) Die meisten Leute haben einen nicht sehr ausgeprägten Geschmackssinn. Die Geschmacksnerven vieler sind Opfer von industrieller Aroma- und Convenience-Food- Ware.
    3) Das Schlechte ist Standard. Warum soll man sich beschweren, wenn's so schmeckt wie in all den anderen Hotels, wo man ähnlichen Kaffee getrunken hat?

    Sollte aber das Geschmacks- Aha kommen, wenn ein richtig guter Kaffee getrunken wird, dann wird man das nicht mehr missen wollen.


    OK, ich nehme sie :cool:
    Im Ernst: vielleicht hast Du die Möglichkeit einen Kaffee- Nachmittag zu organisieren. Vorher vielleicht mal schauen, ob ein Röster in der Nähe ist, wo guter frischer Kaffee eingekauft werden kann. Dann die Gäste, vielleicht zum kleinen Preis, Kaffees von den verschiedenen Maschinen probieren lassen und einen Fragezettel verteilen (mit Verlosung?), so daß sie auf Skalen (z.B. Schulnoten) angeben können, wie der Kaffee jeweils gemundet hat. Das wäre ein eher brauchbares Ergebnis.

    Aber darauf zu warten, daß sich jemand beschwert.... dann müsste der Kaffee ja schon angebrannt sein...:lol:


    Grundsätzlich stellt sich ja die Frage in der Arbeitswelt: mache ich eine Arbeit weil ich sie zumindest einigermaßen interessant finde oder nur, um meine Arbeitskraft für Geld zu verkaufen.
    Ich bin überzeugt, daß man auch Leute mit dem letzten Motiv dazu bringen, ein bißchen Spaß bei einigen der Tätigkeiten zu haben. Wenn man ihnen was über Kaffee, vom Anbau, Handel, Röstung und Zubereitung erzählt (so, daß es intellektuell nachvollzogen werden kann und mit etwas Verve), dann wird zumindest bei einigen auch Interesse aufkommen. Und wenn dann erstmal das erste Latte-Art-Herzchen geglückt ist, dann... :-D

    Außerdem werden die Gäste das bessere Ambiente zu schätzen wissen, das ein ST in die Umgebung zaubert...

    Auch von den Kosten her dürfte ein VA, sowohl bei der Anschaffung als auch während der Nutzungszeit deutlich teurer kommen als ein guter ST.

    Also: sprich Deinen Boss mal an! Vielleicht wird aus der Aktion ja der "berühmte Kaffee-Nachmittag des 4* Hotels xxx", zu welchem die Leute von Nah und Fern strömen?


    Gruß

    Paul
     
  11. #11 mr.smith, 23.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 04.02.2008
    mr.smith

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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Da rennst du bei mir offene Türen ein.

    Bei uns wird gerade eine neue Kaffeeanlage mit ... Stationen um 26.000,-angeschaft - aber NIX Siebträger.

    Ist aber auch wirklich nicht das Interesse der Kunden - Da stehen ganz andere Dinge auf deren Wunschzettel (nicht wenige) - aber der Kaffee ist ihnen wirklich wurscht - und ständig missionieren ist ja auch nicht die aufgabe eines dienstleisters.

    Bin ja schon über die Vibiemme froh.
    U. sollte alle 10 jahre mal jemand nach einem richtigen espresso verlangen - wird halt schnell wer angelernt der dem einen Gast dann den espresso macht. :lol:

    Wir leben halt in Ländern - wo Kaffee für die Algemeinheit nicht wichtig ist.
    (Für die paar Ausreißer im Genpool - wird die Gastrogeschichte nicht neu geschrieben werden)

    Also - der VA für Gastro hat hierzulanden durchaus seine Berechtigung -
    weil das alles ist was man (Frau) will !!!
    U. ST schon sehr viel mehr Aufwand ist - einschulen - Kaffee muß stimmen - Mühle - Dreck - ...
    (U. das alles bei ständig wechselndem Personal)
    Ein Aufwand der sich bei allem Wunschdenken - bei uns nicht lohnt
    (od. noch nicht - wer weiß ...)

    Gruß
    Ein resignierender ...
     
  12. Edith

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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Hallo Mr. Smith,

    nicht resignieren, ich missionier grad bei mir in der Kleinstadt :lol:.
    Ein Cafe´mit verdreckter, ungepflegter 2 gr. Carimali. Am Dampfauslass bis vor 2 Wochen oval geformt, gelblich schimmernd, die seit 18 Monaten angebackene Milch.
    Jetzt ist sie weg und die Maschine wird geputzt. Den Rest nehm ich auch noch in Angriff (hab ich der Wirtin schon angedroht) und dann kommt Fausto in die Mühle.
    Wir werden sehen wie s ankommt :lol: freut sich

    Edith
     
  13. #13 mcblubb, 23.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Mal ehrlich - glaubst Du, dass hier die Leute unterwegs sind, die die Marktbedürfnisse für Gastronomiemaschinen wirklich kennen? Einige wissen, wie die Maschinen funktionieren und wie man ordentlichen Kaffee kocht. Ein paar professionelle Kafeeläden sind hier auch vertreten. Mir ist bisher aber noch kein Boardy untergekommen, der überregional Kaffeemaschinen vertickt. Und wenn, wird er vorsichtig sein, sein Branchenwissen hier im Forum breit zu treten.

    Du willst in den Außendienst und ein Produkt verkaufen.

    Eigentlich willst Du ein Kundenbedürfnis befriedigen.

    Der Kunde möchte mit Kaffeegetränken mit geringstem Aufwand möglichst vielen zufriedenen Kunden möglichst viel Geld verdienen.

    Thats all.

    Mit dem Kaffeejunkie, der sein Hobby zum Beruf macht, wird ein mittelständischer Kaffeemaschinenhändler nicht leben wollen.

    Schau Dir die Firma an (Internet, evtl. Kurzauskunft einholen), den Produktportfolio, schau Dir an, was Du in Deinem persönlichen Umfeld an Produktenb siehst und dan entscheide, ob Du bei dieser Fa. arbeiten willst oder nicht.

    Das ist ein Geschäft, wie jedes andere. Ob Du nun Maybach Limousinen oder Tatas verkaufst. Wenn Du es erfolgreich machst, verdienst Du Geld.

    Gruß

    Gerd
     
  14. #14 Bergbauer, 23.01.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Bevor ich ein neues Projekt übernehme wird natürlich auch Marktforschung betrieben. Ich glaube, das macht jeder vernünftige Verkäufer der erfolgreich arbeiten will.

    Uebrigens: Mit dem "Kaffeejunkie" wäre ich vorsichtig. Merke: die Produkte werden immer ähnlicher, erfolgreich verkauft man nur noch über seine Persönlichkeit und häufig schlichtweg aus dem Bauch heraus...:cool:
    Und das sind genau die Typen von Verkäufern, mit denen Firmen dann Verkaufsgeschichte schreiben....
    z.B. stellt Nespresso in CH-Vertrieb fast nur Italiener ein, die mit "Kaffee im Blut" in den letzten Jahren über 30.000! Automaten verkauft haben!!!

    Grüsse

    Bergbauer
     
  15. #15 Largomops, 23.01.2008
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    Wenn ein Italiener Nespresso verkauft ist das für mich noch lange kein Grund eine zu kaufen. Auch in Italien gibt es schlechten Espresso und Leute ohne Ahnung.
     
  16. #16 meister eder, 23.01.2008
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    das sind ausgestoßene :mrgreen:
     
  17. #17 mcblubb, 23.01.2008
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    Naja -erfolgreich verkaufen nur über die Persönlichkeit? Das mag für Tupperware gelten. Bei Investitionsgütern sieht das ein wenig anders aus.

    Da gewinnen doch immer mehr die Jungs, die an Ihrem Produkt die richtigen USPs darstellen können.

    Aber da hat jeder so seine eigene Vorstellungen...;-)

    Gruß
    Gerd
     
  18. #18 Dolomiti, 03.02.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    In das Geschäft mit Va´s und Vendinggeräten habe ich schon ein bißchen reingerochen.
    Das ist knallhart!
    - Da macht eine große Münchner Kaffee-Rösterei Rahmenverträge mit Großbetrieben in München (z.B. BMW), stellt dort Vending-Geräte vermutlich zum Selbstkostenpreis auf und die Plörre ist wie früher im Krieg der "Westwall" (= kaum einnehmbar). Und Tausende von Mitarbeitern saufen den Plempel, ohne daß sich ein Betriebsrat darüber aufregt! Vielleicht wäre das ja auch ein Fall für den Betriebsarzt!
    - Da stehen Steigler-Maschinen mit Nescafé in Tankstellen, meistens ungepflegt mit fürchterlicher Brühe zu horrenden Preisen. Die laufen aber und du kommst als Kleiner da nirgens ins Geschäft!
    - Auch die amerikanische Braune-Brausefirma (ist mit Nestlé verbandelt) stellt Heißgetränke-Automaten auf, natürlich auch in der Gastronomie.
    - Und im Kantinen- und Bürobereich tummeln sich Kaffee-Partner, die auf aggesiven Verkauf getrimmt sind.
    - Bei Friseuren und Autohäusern muß es vor Allem billig sein.
    - Hotels sind meist in Ketten eingebunden, die einen zentralen Einkauf haben. Da brauchst du nicht zum Hotelmanager gehen!
    - Kleinere Pensionen und Hotels, Gastromomie (ohne Italiener) wären eine Klientel, doch wer hat da 10.000 - 15.000 € für eine WMF oder BREMER übrig? Da steht dann eine Saeco von "Ich-bin-ja-blöd" ohne Gewerbezulassung!
    Also ich möchte auf diesem Gebiet nicht tätig sein müssen!
    Jürgen
     
  19. #19 Largomops, 04.02.2008
    Largomops

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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    @ Dolomiti.

    Lass das mal nicht Herrn Plempel lesen.....
     
  20. #20 braunbaer, 04.02.2008
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    AW: VA Vertrieb Gastronomie

    Vielleicht interessiert dich folgende Info:

    Hier in der Firma mit ca. 1000 Mitarbeitern stehen zwei große Melitta-Vollautomaten.

    Obwohl identische Maschinen ist die Qualität des Espressos doch unterschiedlich (Blindverkostung mit dem Barista, reproduzierbares Ergebnis). Die eine Maschine ist sehr oft defekt, Melitta schickt häufig einen Monteur. Die Maschinen sind grottenlangsam, die Schlange zu stoßzeiten ist nervig. Flott ist was anderes.

    Immerhin: der Espresso aus der guten und funktionierenden Melittamaschine bekommt von mir die Note 2. Wirklich ok, ich trinke das Zeug gern!



    Davon mal abgesehen schließe ich mich der herrschenden Meinung an: der gemeine Deutsche weiß gar nicht, was ein guter Espresso ist. Er gibt 3 Euro für Latte Machiatto aus und findet es geil, bei lauter Musik in einem tiefen, schweren Sessel zu sitzen. Er hält sich für einen Experten, weil er vor der Bar im Schaukasten gelesen hat, wie aus einer Kaffeebohne aus Afrika Espresso wird. Der Barbestizer zieht mit und investiert in Sessel mit Schaukasten.



    Ich fordere:
    - Barista wird ein vom BMBF/BIBB anerkannter Ausbildungsberuf
    - vor jedem Schuppen, der Espresso verkauft, hängt ein Schild mit den Sternen, wie gut der Espresso bewertet wurde (5-Sterne Espresso)
    - auf jeder Karte steht der Typ der Maschine, mit der zubereitet wird
    - der Kaffee wird mit Marke genannt
    - Milchpulver und Sahne werden verboten

    Fazit: das, was du vor hast, ist meiner Meinung nach ein Job mit extremen Frustpotential.
     
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