Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

Diskutiere Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo allerseits, ich bin seit Jahren Filterkaffeetrinker (mal normale Maschine, mal mit heißem Wasser und Melitta-Porzellanfilter). Nun ist es...

  1. Reth

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    Hallo allerseits,

    ich bin seit Jahren Filterkaffeetrinker (mal normale Maschine, mal mit heißem Wasser und Melitta-Porzellanfilter).

    Nun ist es aber so, dass mir der Filterkaffee seit einiger Zeit nicht mehr so recht schmeckt (egal welche Sorte, auch andere Filtertüten haben nicht geholfen) und ich manchmal (selten) auch gern einen Cappuccino oder Espresso trinken möchte.

    Allerdings hab ich wohl hier (noch) keine so hohen Ansprüche.

    Der momentane Kaffeeverbrauch bei uns wird derzeit (und mindestens in den nächsten 1-2 Jahren) nur durch mich erzeugt (2-3 große Tassen am Tag), so dass sich ein Vollautomat (der mir natürlich am besten gefallen würde) nicht lohnt!

    Nun bin ich auf die genannte Petra aufmerksam geworden (zunächst auf die Vorgängerversion), die oft ziemlich positiv bewertet wurde und wohl auch ne Menge kann.
    Optisch und haptisch machten beide Petras auf mich im Blödelmarkt nur einen billigen Eindruck (etwas klapprige Plastik), was meine Euphorie um einiges dämpfte!

    Für mich ist ein schnelles arbeitsarmes Ergebnis (quasi Kaffee auf Knopfdruck) ausschlaggebend - wenn möglich mit Crema-, das besser schmeckt (ist natürlich subjektiv) als Filterkaffee. Dazu dann und wann einen Espresso und/oder Cappuccino.
    Dazu soll die Maschine auch normales Kaffeepulver verwenden können (also nicht nur Pads und Kapseln)!

    Was meint ihr?
    Gibt es hier schon Erfahrungen zu genanntem Apparat bzw. wie sähen eurer Meinung nach die Alternativen aus?

    Vielen Dank schon einmal!

    Ciao
     
  2. #2 meister eder, 28.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 28.12.2007
    meister eder

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    also ich würde dir eine gaggia evolution empfehlen. hat zwar ein plastikgehäuse, aber der kessel ist der gleiche wie zb in der gaggia classic. ihr fehlt nur ein magnetventil, mit dem du den st sofort nach dem bezug ausspannen könntest (sonst spritzt es) und ein expansionsventil zur druckreduzierung. trotzdem kann man damit einen espresso oder cappu machen, der 99% der deutschen gastronomie schlägt, eine gute mühle und gute bohnen vorasgesetzt, natürlich. auf jeden fall besser als eine saeco aroma, die sich davon durch eine dürftige wasserverteilung und einen winzkessel unterscheidet (da sinkt die temperatur während des bezugs ab und der kaffee wird sauer).
    die evo kannst du auch mit pads füttern, damit gibt's je nach sorte auch ganz nette crema und du bist auf jeden fall nicht an irgendeinen kapselanbieter gebunden.
    vorgemahlenes pulver kannst du vergessen, das wird nie was, weil zu grob, wenn du dir aber mal ne mühle anschaffen willst, brauchst du keine neue maschine.
    guten milchschaum kann man damit erwiesenermaßen auch machen, ich würde dafür aber nicht das mitgelieferte pannarello verwenden, damit wird der schaum zu grob. entweder den stummel benutzen, oder ein pannarello-innenteil einer saeco drüber stülpen, das hat eine feinere düse.
    gruß, max
    ps: du könnstest natürlich auch in eine ordentliche mühle investieren (zb ascaso i-mini) und damit für eine kleine presstempelkanne mahlen. dan schmeckt dir der filterkaffee mit sicherheit auch wieder und du hast nicht immer eine volle kanne am backen kleben. wenn du dann mal wieder geld über hast kannst du immer noch ein evo, baby oder classic kaufen und kannst dann mit der mühle gleich richtig loslegen...
    edit: hab mir die petra mal angesehen: vom system her ist das eher ein schwallbrüher a la senseo, baut also kaum druck auf, was man auch an den verwendeten softpads erkennt. richtige espressopads sind vorgepresst, nennen sich dann e.s.e.
    milchschäumautomatiken halte ich auch für problematisch, weil schlecht zu reinigen. einen richtigen espresso wirst du damit nicht machen können, die "crema" ist keine solche, sondern nur ein schaum, der mit einer düse hinter dem pad aufgeschlagen wird.
    edit2: evo in aktion --> YouTube - NP extraction on Gaggia Evolution + Latte Art
     
  3. #3 cappufan, 28.12.2007
    cappufan

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Hi,
    ich schließe mich Meister Eder an - frisch gemahlene Kaffeebohnen schmecken aus der Bodum Pressstempelkanne (bei Amazon schon für 10 Euro zu haben, Mühle ab 30 - 45 Euro, z. B. Delonghi KG39) wirklich um Längen besser als aus der Kaffeemaschine bzw. dem Porzellanfilter, weil da kein Papierblättchen das Aroma abfängt :) Mir ging es wie Dir - plötzlich schmeckte der gefilterte Kaffee aus beiden Systemen nicht mehr. Aber wenn man die Bohnen selbst frisch mahlt (etwas gröber aber als der vorgemahlene Kaffee müssen sie sein, da der feinere Mahlgrad der üblichen Kaffee-Vakuumpacks das Bodum-Sieb zusetzt und der "Stempel" sich nicht mehr herunter drücken läßt bzw. man viel Kaffeesatz in die Tasse bekommt) - das ist ganz was anderes!
    Schnell geht die Zubereitung auch, günstig ist es ebenfalls.
    Wenn Du aber einen Cappu möchtest, bliebe Dir ja nur eine Espressomaschine, die dafür keinen Kaffee macht ;-)
    Oder ein Cappu auf Mokka (nicht wirklich Espresso) Basis mit z. B. einem Bialetti Brikka Herdkännchen (braucht ungefähr den gleichn gröberen Mahlgrad der Bodum, kostet ca. 40 Euro) plus Milchschäumquirl (kostet ca. 10 Euro, bei ebay Latte Whip Magic). Naja - zusammen kostet das auch schon ca. 100 Euro...und ein wenig Aufwand ist es auch im Vergleich zum Vollautomaten.
    Sonst gibt es ja bei Tchibo noch für 100 Euro die Caffissimo Maschine, vielleicht ist die bequemer, aber diese Kapseln sind auch mit hohen Kaffee-Folgekosten verbunden. Und ob es besser schmeckt? Die hat übrigens einen höheren Druck als Senseo Systeme und bei Stiftung Warentest 2,5 bekommen.
    Mal sehen, welche Vorschläge noch kommen :)
     
  4. Reth

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Vielen Dank für die Tipps, allerdings liegt der Preis der gaggia evolution über dem, was ich ausgeben möchte.

    Zudem ist diese Maschine so wie es aussieht ein Siebträger und ich will ja so wenig wie möglich tun, um nen Kaffee zu bekommen (Cappuccino und Espresso sind eher willkommene Nebenprodukte), da scheint mir ein Siebträger (und dazu noch ne Mühle) etwas zu arbeitsintensiv!
    Ideal wäre dann ja ein Vollautomat (der aber zuviel kostet), aber erst einmal will ich vom Wasserkocher und dem Keramikfilter weg und ein paar mehr Möglichkeiten haben!

    Was gibt es denn sonst noch so an Alternativen (die KM 42.17 ist derzeit Favoritin für mich)? Von Severin gibt es wohl auch noch sowas, aber das ist mir eher als "Billigmarke" im Kopf (oder stimmt das nicht)?

    Ciao
     
  5. #5 meister eder, 28.12.2007
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    was bitte ist arbeitsintesiver daran, ein pad in einen st zu legen und einzuspannen, als ein pad in das plastik-dings der petra zu legen und einzuschieben? der einzige unterschied ist, dass du den schalter zurücklegen musst, wenn genug in der tasse ist.
    mein persönliches problem mit der petra ist, dass sie zu viele funktionen für das wenige geld bietet. das führt dazu, dass die komponenten einfach saubillig werden. das fängt bei der plastikschublade für die pads an (da ist sogar unsere senseo stabiler, ist noch eine der ersten), geht über winzige plastik-flowmeter, den kleinen edelstahlkessel (ist eher ein negatives qualitätsmerkmal, alle besseren maschinen sind aus messing oder kupfer, die guten edelstahlkessel finden sich erst in maschinen weit im 4stelligen bereich) bis zur wahrscheinlich nichtmal einstellbaren schaumautomatik. kann mir nicht vorstellen, dass die maschine lange durchhält. unter dem pad liegt eine scheibe mit einem loch, genau wie bei der senseo. sobald dort ein kaffeekrümel reinkommt, blockiert es und die soße kommt an allen ecken und enden raus. die senseo hält da zumindest noch teilweise dicht und spritzt erst beim aufmachen.
    also ich sehe da folgende möglichkeiten:
    -evo mit e.s.e.-pads, macht espresso, cappu und notfalls auch cafe creme
    -senseo, macht einzeltassen halte ich persönlich für ein qualitätsprodukt, nachdem ich sie auf hatte (240ml kessel, metallbrühkammer, wenig elektronik, ulka-pumpe, nme4, wenn ich mich nicht täusche) dafür schmeckt mir der kaffee daraus nicht
    -mühle (auch handmühle) für stempelkanne oder bialetti und nen milchquirl für den schaum. der cappu, den man damit machen kann, ist auf keinen fall schlechter als mit der petra, benutze ich selbst, wenn ich in urlaub fahre. filterkaffee aus der stempelkanne ist bei entsprechenden bohnen um ein vielfaches besser als sämtliche schwallbrühgeräte
    sorry, falls das nicht ganz das ist, was du hören möchtest, aber sonst müsstest du ja nicht erst nachfragen. vielleicht hat ja noch wer anderes ne bessere idee...
    gruß, max
     
  6. #6 mr.smith, 29.12.2007
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Also zur Petra kann ich nur Positives sagen !!!

    Kommt natürlich darauf an was du möchtest - hast du ja deutlich genug geschrieben (manche sind auf dem Ohr ...)

    Aber für deine Zwecke - absolut OK !!!
    Meine Frau ist begeistert von der Petra (in der Arbeit)
    Habe inzwischen für Sie 5 weitere Petras bestellebn müssen (andere Stationen)

    Allerdings war das noch das Vorgängermodel (ohne Autocappu.)
    Keine Ahnung wie der funktioniert (ist aber sicher wie alle anderen ziemlich reinigungsintensiv) - am einfachsten der gute alte Milchsprudler.

    Also wenn Padmaschine dann Petra !!! (haben auch andere getestet - Senseo ... )

    NATÜRLICH - kann Padmaschine nicht mit Siebträger mithalten !!!
    (aber darum geht´s ja bei deiner Nachfrage nicht)

    Gruß
    Jürgen
     
  7. Reth

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Dann hab ich das wohl falsch verstanden. Dachte, dass man den Siebträger nur mit Pulver bedienen kann (weil Du die Mühle usw. erwähnt hast)!
    Zudem ist es ja ein Ziel von mir, beim Kaffeekochen nicht mehr daneben stehen zu müssen (bin halt ne faule Socke, die Comfort mag).

    Das stimmt allerdings.

    Kenne mich mit der Technik nicht aus. Was ist ein Flowmeter? Bestimmt das die Durchflußmenge/die Durchflußgeschwindigkeit? Warum sind Kupfer-/Messingkessel besser als Edelstahl (sorry für die vielen naiven Fragen)?

    Die Petra hat doch ein Rückstauventil (soweit ich weiß), das doch dafür sorgen soll, dass der Vorgang stoppt, wenn ein zu großer Rückstau auftritt?! Reicht das nicht aus?

    Was ist nme4? Und e.s.e? Hab ich schon paar Mal gelesen. Die selbstgemachten Pads?
    Zur Senseo hab ich leider bisher überwiegend negative Bewertungen gelesen (so wie Du auch schon sagtest, dass der Kaffee nicht schmeckt).

    Nein das ist schon das was ich hören möchte, allerdings liegt der Preis der Evolution deutlich über dem, was ich ausgeben möchte.
    Meine Ansprüche an Kaffee sind wohl nicht so hoch, da ich ja eigentlich nur den normalen Filterkaffee kenne (mal abgesehen von einigen guten Cappuccini vor vielen vielen Jahren in Florenz).
    Daher wollte ich mir etwas Luxus gönnen (halt wirklich nur sehr wenig, da die Petra u.ä. wie schon festgestellt ziemlich klapprig wirkende Plastikgeräte sind - allerdings scheint sie geschmacklich vielen Leuten zu gefallen).
    Wäre ideal, wenn ich irgendwo mal ein, zwei verschiedene Modell testtrinken könnte, hatte aber bisher noch kein Glück!

    Ciao
     
  8. Reth

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?


    Wie siehts denn mit eurer Erfahrung mit der Petra und normalem gemahlenem Kaffee aus? Gibt es da oft Überläufe und/oder ein verstopftes Ausflußloch?

    Wie sieht es mit der Crema aus? Entsteht die auch (wie angegeben) bei normalem Kaffeepulver/Espressopulver oder nur mit Pads?

    Ciao
     
  9. #9 mr.smith, 29.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 30.12.2007
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Normales Pulver - auch möglich !
    (Aufwand ein wenig mehr - Pulfer in eigene Kasette - diese dann statt Pad in die Maschine)

    Crema ist bei Pulver die selbe (Cremaventil od. Membran !? - kann man nix falsch machen)

    Nur irgendwann hört man mit Pulver auf - da Aufwand doch größer - u. die Pads schon so günstig das es egal ist - Aldi - Lidl ... (Pad 10-13 cent - Pulfer 7-8 cent) Pad ist einfach Superbequehm!
    Weiterer Vorteil von der Petra - kann alles nehmen das bei 1.2.3 noch im Regal liegt.
     
  10. #10 meister eder, 29.12.2007
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2007
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    gibt wohl auch positive meinungen zur petra, ich denke mal, das hängt ein wenig von der perspektive ab. hab sie aber noch nicht persönlich getestet, kann's also nicht definitiv sagen....
    ein flowmeter ist eine kleine turbine, die sich im wasser mitdreht. die umdrehungen werden gezählt und von der mengenautomatik zum korrekten abschalten benutzt.
    diesen diesen kleinen maschine, den sog einkreisern, sitzt der thermostat außen am kessel. je schlechter der kessel die wärme leitet, desto größer sind die temperaturschwankungen. das führt dazu, dass der kaffee bitter (zu heiß) oder sauer (zu kalt) werden kann. außerdem sackt die temperatur während des bezugs nicht so stark ab, wenn der thermostat die abkühlung rechtzeitig mitbekommt.
    das "rückstauventil" der petra kenne ich nicht, weiß nur, das in der senseo so ein kleines expansionsventil verbaut ist. das springt aber nur an, wenn sich das kalte waser im heißen kessel ausdehnt, also nach dem bezug. der geringe druck der ulka nme4 reicht nicht aus, um das ding auszulösen.
    die nme ist eine vibrationspumpe, wie man sie als ex/ep auch in richtigen espressomaschinen findet (die neuen gaggias haben eine ep5) die nme ist die kleinere ausführung mit max. 4 statt max 15 bar. ulka ist die mit abstand am weistesten verbreitete vibrationspumpe am markt, wird sogar noch in den sauteuren ecm-maschinen verbaut.
    e.s.e. steht glaub ich für easy serving espresso, ist ein genormtes fertigpad, dass in alle entsprechend gekennzeichneten esprssomaschinen passt. ich kenn mich damit nicht wirklich aus, glaube aber, die dinger haben einen geringeren durchmesser als die softpads, sind vorgepresst (wichtig für den druck, bei frischgemahlenem macht man das mit dem sog. tamper) und einen sehr breiten quadratischen rand, der vom st oder der kammer eingeklemmt wird, damit das wasser nicht an der seite vorbei kann. sollte man am besten einzeln eingeschweißt kaufen, weil sich dann das aroma nicht beim öffnen der tüte verflüchtigt.
    die evolution gab es mal im angebot für 99euro, >200 wäre mir auch zu viel dafür, dann lieber gleich ne baby class, die hat das magnetventil und das expansionsventil zur druckbegrenzung und einstellung. dachte, es gäbe sie noch irgendwo für 150....
    bei espressomaschinen ist es nunmal so, dass es eine untergrenze gibt, ab der es erst richtig funktioniert, alles darunter macht i.d.r. nur frust.
    ich würde mal ein, zwei wochen warten, vll legen sich die preise nach dem weihnachtsgeschäft ja wieder.
    gruß, max
    edit: ich finde, man sollte unterscheiden zw "schaum" und "crema". schaum lässt sich mit einer cremamembran, einem "grancrema-st" oder einem cremaventil aus jeder plörre schlagen und ist ein rein optisches merkmal, während "crema" wesentlich feinere blasen hat und aus dem bei der extraktion austretendem kaffeefett und dem co2 entsteht. geht also nur mit rel. frischem kaffee und ist zumindest ein anhaltspunkt oder eine grundvorraussetzung für einen leckeren espresso, auch wenn der dann immer noch bitter oder sauer schmecken kann.
    edit2: in letzter zeit haben ein paar mitglieder bei koffiewarenhuis.nl gekauft. dort gibt es die evo aktuell für 168, find' ich aber immer noch relativ viel, vor allem beim auslandskauf...
     
  11. #11 mr.smith, 29.12.2007
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  12. #12 senseman, 29.12.2007
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  13. #13 italiano, 29.12.2007
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Ich habe meinem Vater eine PETRA-Padmaschine fürs Büro zu Weihnachten geschenkt, funktioniert alles prima und konnte mich sogar geschmacklich halbwegs überzeugen....
    Er nimmt im Büro der Einfachkeit halber auch vorgemahlenes Kaffeepulver, sicherlich nicht das Optimale, aber für Zwischendurch geht's mal.
    Die Maschine nimmts gelassen hin, es verstopft nichts u. dergl.!

    Also kann sie für "Kaffeegenießer mit noch nicht perfektionistischem Anspruch ( ;-) )" schon empfehlen!

    Grüße italiano
     
  14. #14 Largomops, 29.12.2007
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  15. Reth

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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    Ein gutes neues Jahr erst einmal euch allen!

    Also ich habe mir nun mal die KM 42.17 zugelegt, was sich zunächst schlecht anließ, da die erste Maschine unten am Gehäuse beidseitig gebrochen war und umgetauscht werden musste (und das an Sylvester, wo im Blödelmarkt die Hölle los und bei uns familiär bedingt zu dieser Zeit auch noch ziemlich was geboten war!) und bin bisher dahingehend zufrieden, dass mir der normale gemahlene Kaffee (haben meistens Melittasorten), den ich bisher im Filter gebrüht hatte eindeutig besser schmeckt, allerdings nicht so gut, wie ich es mir gedacht/erhofft hatte!

    Die Haube ist auch nicht schlecht. Ist wohl aber Schaum und keine Crema, aber wie erkennt man den Unterschied?

    Habe bisher noch keine PADs oder andere Sorten (Espressopulver etc.) ausprobiert, da ich nicht mehrere unterschiedliche Packungen gleichzeitig offen haben will und befürchte, dass man bei den PADs irgendwas beimischt, um künstlich Crema zu erzeugen!

    Bin wohl anspruchstechnisch Welten unter dem "Einstiegsniveau" hier im Forum!
    Aber ich denke, dass ich da bisher fehlenden Geschmackssinn in dieser Richtung habe!

    Worin liegt denn der Unterschied z.B. bei ST-Maschinen (zw. billigen und den Gaggias)?
    Und worin besteht z.B. der Unterschied bei Kaffeemühlen (falls ich doch mal selbst mahlen will, egal ob für die KM 42.17, ne ST-Maschine, oder den Filter)?

    Bezogen auf den Arbeitsaufwand ist mir das Anrichten von gemahlenem Kaffee mit der KM 42.17 aber schon viel zu viel (würde bei PADs entsprechend sinken, habe ich aber noch nicht probiert) und leider mehr als beim normalen Filtern (dafür schmeckts besser)!
    Das wäre bei nem ST aber ebenso, für diesen Aspekt bräuchte ich schon nen VA (Knopfdruck und gut), der sich aber (noch) nicht rentiert.

    Wenn ich aber mal auf frischeren Kaffee stehen würde, würde ich mir zunächst ne Mühle zulegen und dann immer etwas Vorrat für die nächsten Tage anlegen. Allerdings bleibt dann die Frage, ob das Selbermachen von PADs aus diesem Vorrat besser ist für die morgendlich knapp bemessene Zeit, oder das direkte Einfüllen in die Pulverkassette!?

    Fragen über Fragen! Aber vllt. habt ihr ja noch ein paar Antworten, v.a. bezogen auf die Unterschiede (Schaum <-> Crema, günstige ST <-> teuere, günstige Mühle <-> teurere Mühle) und auf die beste Art aus den Umständen den besten Geschmack zu holen (gemahlener Kaffee ist OK bisher, dann wären da noch versch. andere Kaffeesorten zum Testen, gemahlen oder als PADs, Espressopulver und Bohnen zum Selbermahlen)!

    Vielen Dank schon einmal!

    Ciao
     
  16. #16 meister eder, 07.01.2008
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    AW: Was nehmen: Petra KM 42.17 Artenso latte oder ähnliches?

    dir auch ein gutes neues jahr. gut, dass du vorerst mit der maschine zufrieden bist ;-)...
    zu crema/schaum: crema besteht aus co2, das beim brühen mit den kaffeeölen aus dem pulver extrahiert wurde. sobald der hohe druck von ca 9bar am ausgang des siebs nachlässt, entstehen feine gasblasen im fett. daher ist die crema auch so ungemein aromatisch. ist quasi das beste drin vom kaffee...
    schaum entsteht, wenn der fertige kaffee nach dem brühen durch eine düse auf eine platte geschossen wird und dabei mit luft schäumt. im gegensatz zur crema kann man hier die blasen deutlich sehen, auch der geschmack ist wässriger. (man kann zb mit einer saeco aroma und dem gran-crema-st ganz vernünftigen espresso machen, dessen crema wird dann aber nochmal aufgeschäumt. geschmacklich geht dabei nicht viel verloren, aber optisch unterscheidet sie sich kaum noch vom simplen schaum. die geschmacklichen nachteile entstehen eher dadurch, dass man bei diesem st gröber mahlen muss.)
    schaum lässt sich aus fast jedem kaffee schlagen, crema entsteht nur, wenn pulver mit ausreichend öl und co2 bei der richtigen temperatur und dem richtigen druck extrahiert wird. sie ist idealerweise haselnnussbraun, zur unkenntlichkeit feinporig und cremig/zähflüssig, nicht fest.

    zur mühle kopiere ich dir erstmal einen auszug einer pn, die ich heute verschickt habe:
    theoretisch kannst du jede mühle nach folgenden kriterien beurteilen:
    1. partikelgrößenstreuung (es gibt immer große und kleine partikel, billige mühlen produzierren anteilig mehr "feinstaub", der fies schmeckt und das sieb verstopft.)
    2. einstellbarkeit (gibt stufenlose mühlen und abgestufte. bei letzteren musst du darauf achten, wie fein die abstufung ist. uu reicht sie nicht aus, um den passenden mahlgrad auch zu treffen. daten dazu findest du im link in gunnars signatur (sammlung technischer daten...))
    3. mahlguterhitzung (macht aromen kaputt, je größer und langsamer die scheiben/koni, desto kühler bleibt das mehl)
    4. geschwindigkeit (je größer und schneller die scheiben/koni, desto schneller ist auch die mühle. am geschmack ändert das nichts, nur lassen sich schnellere mühlen nur mit genaueren timern steuern.)
    5. statische aufladung (das pulver lädt sich beim mahlen auf. ein metallrüssel/-trichter/dosierer entlädt es wieder, dann spritzt es weniger durch die gegend. plastik macht mehr sauerei.)
    6. klumpenbildung (je größer die brocken, desto inhomogener ist das pulver im sieb und desto mehr landet daneben. auch timersteuerungen werden ungenau. klumpen entstehen im schacht hinter dem mahlwerk, je kleiner der schacht und je weniger das mehl gestaut wird, desto kleiner die klumpen. es gibt gitter im schacht, die die klumpen wieder aufbrechen. auch dosierer lösen klumpen wieder auf.)
    7. art des mahlwerks (gibt konische und flache, die konischen sind unterhalb der ascaso i-mini unbrauchbar, die scheiben unterhalb der demoka. konische betonen die sauren geschmacksanteile angeblich weniger als flache, das bringt bei einigen sorten vorteile, bei anderen nachteile.)
    8. art der dosierung ( es gibt welche komplett ohne wie zb die demoka oder die rocky sd, timermühlen wie die eureka mci/t, mazzer mini e und volumetrische wie die rocky d, anfim best und 95% aller gastromühlen. volumetrische werden im hausgebrauch nachträglich mit timern ausgerüstet oder nach augenmaß dosiert, weil ein voller dosierbehälter eigentlich nur nachteile bringt.)
    9. wiederholgenauigkeit (bezieht sich auf den mahlgrad und die timereinstellung. bei kleinen mühlen verstellt sich der mahlgrad gern mal von selbst ein wenig. bei timermühlen können brocken, die gerade noch ins sieb fallen oder eben nicht, die genauigkeit der menge beeinflussen.)
    10. totvolumen (das volumen unter dem mahlwerk (die flügel, die das mehl rausschleudern), im schacht und ggf im rüssel/dosierer entscheidet darüber, wie viel fertig gemahlenes mehl über nacht darin alt wird und entsorgt werden muss bzw bei einer mahlgradkorrektur erst rausgemahlen werden muss, bis sich die änderung in der tasse bemerkbar macht.)
    (ende)
    zusammengefasst heißt das, die wesentlichen merkmale einer guten (espresso-)mühle sind, dass sie ohne große hitzeentwicklung bohnen bei gleichbleibendem, präzise einstellbaren mahlgrad mahlen kann, ohne dabei allzu viel feinstaub zu produzieren.
    ein negativbeispiel für schlechte wiederholgenauigkeit, partieklgrößenstreuung und mahlguterhitzung wäre zb eine schlagmessermühle, die kleinen braun/krups/petra/....-mühlen sind fast genauso übel,weil man den mahlgrad nicht richtig einstellen kann und die extrem kleinen mahlscheiben sehr schnell drehen müssen und nicht gut gelagert sind.
    als einfachste st-fähige mühlen werden hier immer wieder die iberital challenge, demoka m203, ascaso i(-mini, -1 und -2) und die nuova simonelli genannt. darunter lohnt sich ein einstieg nicht wirklich. für filterkaffee, bialetti oder schümli reicht hingegen auch schon eine solis oder krups, auch die kleine von tchibo (nicht die alte schmale sondern das aktuellere modell).
    auf vorrat mahlen würde ich nicht, allenfalls für einen tag. das pulver verliert innerhalb von stunden so viel von seinem aroma (und co2), dass man genausogut vorgemahlenen kaffee kaufen könnte.
    gruß, max
     
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