Welchen Röster zum Einstieg? Röstbiene, Bullet R1, Huky, Quest M3

Diskutiere Welchen Röster zum Einstieg? Röstbiene, Bullet R1, Huky, Quest M3 im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo zusammen, ich möchte gerne in das Heimrösten einsteigen und versuche seit Wochen durch Recherche den richtigen Röster für mich zu...

  1. pouni

    pouni Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne in das Heimrösten einsteigen und versuche seit Wochen durch Recherche den richtigen Röster für mich zu identifizieren. Da ich sehr technikgetrieben bin, möchte ich nicht wie üblich mit einem möglichst günstigen Gerät einsteigen, sondern gleich ein richtig gutes Gerät. Ich würde im Sommer auf der Terrasse, im Winter in der Küche rösten, da würde ich wohl einen Abluftschlauch aus der Terrassentür hängen. Mein Bedarf an geröstetem Kaffee beträgt ca. 500g pro Woche, allerdings hätte ich im Bekanntenkreis Interessenten, die evtl. von mir gerösteten Kaffee haben wöllten, so dass ich evtl. auch bis zu 3kg pro Woche brauchen könnte. Ich muss aber nicht gleich zum Start und auch nicht gleich mit meinem ersten Röster in der Lage sein, meine Frunde zu versorgen...

    Nach meiner Recherche finde ich folgende Geräte interessant:
    • Quest M3: scheint gut zu funktionieren und unkompliziert, klein und handlich
    • Huky 500t: Scheint gut zu funktionieren und preislich ein Knaller im 500g Bereich
    • Röstbiene: Scheint qualitativ sehr hochwertig zu sein und gut zu funktionieren, habe mit dem Hersteller sehr netten Kontakt. Derzeit ist der Preis reduziert, was die Biene zu einer interessanten Option macht.
    • Aillio Bullet R1: 1kg, wow! Das acuh noch Strom/Induktionsbetrieben und mit Verbindung zum PC... Scheint derzeit der BestBuy zu sein...
    Vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungen und Einschätzungen bei der Entscheidung helfen. Bei den ersten beiden Röstern habe ich glaube ich ein klares Bild. Bei der Röstbiene und dem Bullet R1 bin ich mir nicht so sicher, hier meine Unsicherheiten:
    • Röstbiene:
      • Ist die Röstbiene qualitativ wirklich so hochwertig? Mit hochwertig meine ich natürlich nicht optischen BlingBling, sondern technisch... Ist die Röstbiene beispielsweise einem Huky wirklich überlegen, lässt sie sich dadurch auch besser und nachvollziehbarer bedienen?
      • Die Röstbiene ist vor 10 Jahren entstanden, damals hatte sie weniger Konkurrenz und war sicher ein Knaller! Ist das heute noch so, oder ist mittlerweile beispielsweise ein Huky 500t oder ein Kaldi Fortis der bessere Kauf?
      • Wieso liest man hier im Forum so wenig über die Röstbiene? Ist sie nicht beliebt?
      • Ist der aktuelle Aktionspreis wirklich gut, oder bekommt man die Röstbiene häufig vergünstigt? Das weiß ich tatsächlich nicht, da ich erst vor ca. 2 Wochen erstmals auf die Röstbiene gestoßen bin...
    • Aillio Bullet R1:
      • Funktioniert der Bullet R1 zuverlässig, oder hat er viele Kinderkrankheiten?
      • Lässt sich der Bullet R1 gut und nachvollziehbar bedienen, oder ist das aufgrund der Induktion irgendwie zu schwierig und empfindlich?
      • Muss man auch bei der Version 2.0 noch den Infrarotsensor so häufig reinigen?
    Ihr merkt bestimmt schon, dass ich wirklich gerne die Röstbieme oder den Bullet R1 nehmen würde und mich einfach nicht traue... Ich wäre für eure Meinungen/Erfahrungen sehr dankbar...

    Grüße Bojan
     
  2. 'Ingo

    'Ingo Mitglied

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    Hmm.......ich kam vom Gene und blieb auf der Röstbiene.
    Sie röstet vernünftig, ist vermutlich fast unkaputtbar und habe bisher gut 180kg damit geröstet, das meiste davon in Chargen zu 350-550g.
    Ich habe sie relativ früh unten herum umbaut, um mein Einweggaskochfeld und dessen Heizleistung etwas einzukapseln und die Luft gezielt von vorne eintretend über die von der Gasflamme aufgeheizte Trommel nach hinten zu führen, wo sie dann auf gut 260-290°C temperiert in die Trommel eintritt.
    4 Sensoren messen Lufteintritt Trommel hinten, Abluftschacht, Bohnentemperatur und Abluftkanal.

    Insofern ist meine RB nicht ganz mit der Originalen vergleichbar.
    Der Austausch ist mager, die Community um Huky & Co. ist deutlich größer, weil all diese Röster international gehandelt werden und so die Diskussionen durchweg mehr Raum einnehmen. Wer sich austauschen möchte, sollte keine Röstbiene kaufen, wer sich auf das Rösten konzentriert kann klar die Röstbiene kaufen.
    Eigentlich ist sie immer teuer gewesen.....

    Der Bullet R1 stand wegen der Technik eigentlich schon auf meinem Speiseplan bevor er überhaupt entwickelt wurde...Scherz, aber ich hatte schon Versuche mit Induktion und der Röstbiene gemacht und das hatte ganz gut funktioniert. Ich habe nur die Sensorik nicht wirklich in den Griff bekommen ohne in eine andere Fühlertype zu wechseln, da fehlte mir Geld und Zeit.

    Leider ist die Röstbiene mir so treu, dass ich bisher weder den Huky noch den Quest testen konnte und wegen dem Risiko eines Defekts, mir der Bullet R1 auch nicht zusagt.......raucht da was ab, bin ich zeitlich geerdet und abhängig, das wäre bei der Röstbiene nicht so.

    Würde der Bullet R1 in Deutschland verkauft, supported und hätte er eine große deutschsprachige Community, dann würde ich den ausprobieren und evtl. sogar wechseln. Es scheint aber auch Kinderkrankheiten zu geben die konstruktiv bedingt, wohl mitaltern werden.

    Es gibt eine interessante Facebook Gruppe in der reger Austausch erfolgt, da könntest du dich mal einlesen.
     
  3. #3 finsterling, 06.01.2019
    finsterling

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    Hi, ich komme auch vom Gene, dann Quest und jetzt Bullet.
    Der schönste ist der Quest, keine Frage, aber wirklich vergleichen kann man die Röster nicht.
    Ich versorge auch 3 Freunde mit Kaffee, so kommen ca 6 Kilo Kaffee im Monat zusammen.
    Mit dem Quest war das schon mühsam , mit dem Bullet ist es easy.
    Ich persönlich finde die integrierte Röstsoftware gelungen und die Bedienung ist wirklich simpel.
    Was natürlich bei einem größeren Defekt ist, das weiß der Himmel.
    Andererseits macht bisher alles einen sehr wertigen Eindruck.
     
  4. locobo

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    sowas öffentlich zu posten würde ich mir 3x überlegen ;-)


    Zur Entscheidungsfindung...

    Wenn du ehh "richtig" einsteigen willst und es dahin geht pro Woche 3KG oder mehr zu rösten würde ich auf jeden Fall einen 1KG röster nehmen! Am Anfang mag das noch ganz Lustig sein Stunden vor dem Röster zu verbringen. nach einer gewissen Zeit kann das aber schnell nerven!

    Willst du GAS oder Elektro? Soll der ehr Stationär stehen oder muss der möglichst portabel sein?

    Grüße
     
  5. pouni

    pouni Mitglied

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    Weshalb? Evtl. Ist mir hier etwas nicht bewusst...

    Gas oder Elektro bin ich nicht entschieden, geht beides. Bequemer scheint mir Elektro zu sein, allersings scheint mir sinnvolles und bezahlbares Elektro abgesehen vom Bullet bei 250g zu enden...

    Ich möchte den Röster auf einen rollbaren Wagen/Tisch stellen und ihn beingutem Wetter auf der Terrasse betreiben, bei schlechtem Wetter würde ichbdennWagen dann in die Küche schieben. Gelagert wersen soll der Wagen auf der Terrasse unter einer Abdeckung...

    Grüße Bojan
     
  6. locobo

    locobo Mitglied

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    such mal nach Kaffeesteuergesetz:

    Herstellung im Privathaushalt

    Die Herstellung im eigenen Haushalt zum eigenem Verbrauch ist steuerfrei

    sobald man den selbstgerösteten Kaffee außerhalb der eigenen 4 Wände mitnimmt und an andere Ausschenkt oder weitergibt ist das Steuerhinterzieheung...
    Ob das nur verschenkt wird oder an Familienmitglieder weitergegeben wird ist dabei unerheblich.

    Da gibt es soweit ich das in Erinnerung habe auch jede Menge hier im Forum zu...

    Ich will da jetzt aber auch nicht den Moralapostel spielen. Wenn das jemand macht ist das ja sein Bier... Ich würde es halt aber definitiv nicht öffentlich rumposaunen. Es lesen mehr Leute mit als man denkt ...


    Zu dener Entscheidung: Eigentlich bist du mit Gas viel flexiebler was das rösten angeht. Aber da kommt mit dem Equipment/Gasflaschen etc auch immer ganz schon was zusammen was irgendwie gelagert werden will. Wenn man das immer durch die Gegen schieben muss und je nach räumlicher Situation ist das vielleicht nicht für jedermann im Privathaushalt oder gar Mitswohung so prall.

    Ich glaube da wärest du mit de Bullet R1 schon ganz gut bedieht. Ich habe den aber noch nicht benutzt und kann dir deshalb nicht so wirklich was dazu sagen ob er sein Geld wert ist und die die Qualität stimmt. Da solltest du dich vielleicht im Bullet thread mal reinlesen um von der Erfahrung der Besitzer zu profitieren.

    Viel Erfolg bei der Entscheidung :)
     
  7. #7 silverhour, 06.01.2019
    silverhour

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    Meine 2 Cents....

    Quest, Huky, Röstbiene und Bullet - ich würde noch den Hotop in die Runde aufnehmen, da er ein äußerst interessanter Heimröster ist und deutlich über "Anfängerspaß" hinaus geht.

    Da sich fast jeder Heimröster seinen Röster nach sehr reiflicher Überlegung und Abwägung den für ihn besten Röster ausgesucht und gekauft hat wird natürlich jeder Heimröster seinen Röster als den Besten empfehlen können. Das macht Vergleichen immer ein wenig schwer... :rolleyes:

    @locobo geht mit seiner Frage in dir richtige Richtung: Was willst Du? Was ist Dir wichtig? "Ein richtig gutes Gerät für lange Freude" - das sind alle genannten. Nur wer panische Angst vor Gaspullen im Haus hat, der wird mit Huky oder RB nicht ruhig schlafen können, wer im Monat 2kg weg röstet wird vom Quest oder Hottop schnell genervt sein.

    Also:
    Gas oder Elektro - wie soll beheizt werden?
    Welche Chargengröße - was minimal oder maximal vefügbar sein?
    Welche Automatisierungsmöglichkeiten sind langfristig gewünscht?
    Wie wichtig ist Optik?

    Am Ende des Tages mußt Du Dich sehr intensiv mit dem Thema rösten auseinander setzen, um den Röster nicht nur bedienen, sondern beherrschen zu können. Die Röstmaschine ist dann nur noch ein Werkzeug.
    Eine große Community mit exakt dem gleichen Röster ist da m.E. nicht das Entscheidende, da nicht alle Röster exakt identisch sind (bzw. Huky, den gibt es mit Lochtrommel, aber auch mit geschlossener Trommel; Messwerte unterscheiden sich je nach Platzierung des Sensors;....). Viel wichtiger ist es, die Tips und Tricks und Ratschläge von anderen Heim-/Profiröstern (meist mit anderen Maschinen) ursächlich zu verstehen und sie auf das eigene Equipment zu übertragen.

    Sehr subjektiv, meine Sicht zu den genannten Röstern:

    Huky 500:
    Ich habe ihn und ich liebe ihn und ich würde ihn wieder kaufen. Die Chargengrößen von max 500gr (effektiv 400gr Rohbohnen) ist für mich genau richtig. Mit Gasbefeuerung und dimmbarem Gebläse können Röstung sehr gut gesteuert werden. Die Maschine muß nur "blind" in Taiwan bestellt/bezahlt und selber importiert werden, was aber am Ende kein großer Akt ist. Fieser ist der Umbau des Brenners aus hiesige Anschlüsse. Ein Brenner mit Manometer ist unablässlich für eine reproduzierbare Röstung!

    Röstbiene:
    Soweit ich es beim Begutachten einer kalten Maschine feststellen konnte steht sie dem Huky in nichts nach oder vor, außer daß sie optisch aussieht wie "Jugend forscht, Vorauswahl" - etwas mehr Liebe zur Optik hätte ich mir gewünscht. Ein Brenner mit Manometer ist auch hier unablässlich, ggf Prüfen welcher Brenner ab Werk dabei ist.

    Quest:
    Ein schnuckeliger Elektroröster, den bei einem Kumpel von mir begutachten und auch testen durfte. Mir sind die Chargen zu klein und die Elektroheizung könnte mehr Pepp vertragen, weitere Vorteile konnte ich aber nicht erkennen.

    Hottop:
    Mit dem Hottop eines Freundes habe ich selber geröstet: Ein sehr solider Röster in einem in sich geschlossenes durchdachtem System. Die Chargengröße wäre mir etwas klein, die Elektroheizung ist gerade so ausreichend, in der Top-Variante ist der Röster über Artisan ansteuerbar! Letzteres ist ein Benefit, den die vorab genannten Röster nicht bieten können. Unterm Strich wäre er meine Nr 1 unter den Elektroröstern.

    Bullet:
    Auf dem vorletzten großen KN-Treffen war einer da. Am ersten Tag wollte er nicht laufen, ein nächtliches SW-Update verhalf dann zu einer Röstung am zweiten Tag. Für mich war es kein gelungener erster Eindruck, weswegen ich mich nicht weiter mit dem Röster beschäftigt habe.
     
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  8. 'Ingo

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    Draußen auf der Terrasse würde ich nie Röstequipment lagern, nicht einmal die Röstbiene aus Edelstahl.
    Feuchtigkeit in Kombination mit Staub (und Spinnengetier), ist mit Abstand das Schlimmste für Elektronik und Stahlteile.

    Bitte?
    Also 4 Chargen röste ich am Abend kurz vor dem Zubettgehen, nur so kleine Chargen möglich?:eek:
     
  9. pouni

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    Vielen Dank für den Hinweis! Ich werde mich mal informieren wie kompliziert es wäre, die Steuer tatsächlich zu bezahlen, ansonsten röste ich lieber nur für mich und meine Frau... Ich werde sicher nichts Illegales machen!
     
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  10. #10 silverhour, 06.01.2019
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    Äh, ich meine in der Woche.
    Mir waren die Chargengrößen des Gene irgendwann zu klein....
     
  11. locobo

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    Wenn es doch nur so leicht wäre... Nur einfach die 2,19/ kg Röstkaffee abführen wäre ja ein leichtes... Das kann man als Privatperson aber nicht so einfach. Das gilt dann direkt als Gewerbebetrieb mit entsprechenden Auflagen.
     
  12. pouni

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    Oha! Na dann entfällt diese Option für mich wohl...
     
  13. #13 finsterling, 06.01.2019
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    Ne, gewerblich ist kein Spaß. Zollager als Stichwort...
    Ich röste meinen Kaffee und verschenke an 2 Freunde meinen Kaffee.
    Wenn das jemand nicht glaubt, ( Zoll) , dann sollen sie klagen.

    Jedenfalls funktioniert mein Bullet prima und mir waren die Chargen im Quest auch zu klein.
    Meine Empfehlung an Dich ist, schau Dir die Röster , am besten noch wie eine Röstung abläuft.
    Ehrlich gesagt will ich nur noch mit dem Bullet rösten.
    Und falls man keinen Raum zum Rösten hat, kann man ihn auch problemlos auf die Terrasse tragen....
     
  14. #14 Tamp_er, 07.01.2019
    Tamp_er

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    Ich habe mich vor genau einem Jahr für die Biene entschieden. Der Bullet war nur über Umwege zu beziehen und man kann ihn glaube ich immer immer noch nicht direkt nach Deutschland liefern lassen. Aber ja, er ist sehr reizvoll, alleine schon wegen der Programmierungsmöglichkeiten und der Röstmenge. Auch das er eine Röstkurve automatisch abfahren kann ist sehr bequem. Das geht nicht mit der Biene oder dem Huky.
    Die Röstbiene hat keine Elektronik bis auf den Antrieb von Rösttrommel und dem Häutchenabscheider, ist also auch sehr unanfällig. Es ist fast alles aus Edelstahl. Das empfohlene Lincar Kochfeld ist außerdem für Innenräume zugelassen, da es eine Zündsicherung besitzt. Das ist beim Huky nicht der Fall. Ich habe noch ein feineres Gasmengenregelventil installiert, damit ist die Flamme genauer regulierbar....

    Der Preis ist ein Angebot, welches es wohl ab und zu gibt. Auch ich hatte dort zugeschlagen :)
    Und ja sie läuft einfach richtig gut und unspektakulär....

    Beim Kaldis Forte kommen hohe Transportkosten dazu und ich weiß auch nicht ob der einfach so durch den Zoll kommen würde, wegen der CE Kennzeichnung. Das war mir persönlich zu kritisch und es gibt auch glaube ich hier keine Erfahrung zu dem Röster...

    Der Huky ist sehr hübsch und es gibt auch wirklich viel Erfahrung mit ihm.
     
  15. Blubb

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    Der Zoll bzw. das FA klagt nicht/nie. Die schicken einfach einen Bescheid auf Basis einer Schätzung, sofern es keine Beauskunftung Deinerseits gibt ;-)
    Diesen darfst Du widersprechen bzw. dagegen klagen. Die Beweislast liegt grundsätzlich bei Dir.
     
  16. pouni

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten! Leider konnte ich mich noch nicht entscheiden. Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Kaldi Fortis Röster? Der sieht auch sehr gut aus...

    Grüße

    Bojan
     
  17. pouni

    pouni Mitglied

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    So, jetzt hab ich mich endlich entschieden und eine Röstbiene bestellt! Gibt es als Einstiegshilfe e8n Standardvorgehen/Standardröstprofil, mit dem ich meine ersten Schritte gehen sollte?
     
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  18. #18 silverhour, 11.01.2019
    silverhour

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    Sicher eine gute Wahl! Viel Vergnügen und Rösterfolg mit der Biene!
     
  19. 'Ingo

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    Willkommen im Club und viel Freude.

    Kauf dir einen günstigen Kaffee und brenne deine Trommel damit in Ruhe nochmal ein, ich meine das wird vor Auslieferung einmal gemacht, aber ich würde es halt nochmal machen ;)

    Ansonsten fang mit 350-400g Charge an, heize vorher gut 10min auf 190-230°C vor und dann versuche mal ein Gefühl für Zeit und Verlauf zu bekommen.
    Hier mal irgendein Profil was ich für 500g batch nutze.
     

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  20. pouni

    pouni Mitglied

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    Hallo zusammen,

    erst mal vielen Dank für die vielen Meinungen, Erfahrungen und Empfehlungen! Ich finde es klasse, wie offen ich hier als Röstanfänger aufgenommen werde!

    Kannst du mir hier nen Tipp geben, was man am besten nimmt? Ich werde wohl das Parker-Gaskochfeld nehmen, das ja aktuell noch produziert wird. Da ist scheinbar nur ein sehr einfaches Ventil verbaut...

    Gibt es hier irgendwelche simplen Grundregeln, wie man so ein Profil nachempfinden kann? Heizt man mit voller Heizleistung vor? So weit ich gelesen habe, bleibt man bis zum First Crack mit hoher Heizleistung und niedriger Lüftung drauf und ab dem First Crack nimmt man die Heizung zurück und steigert die Lüftung... Ist das so in etwa richtig?

    Ebezüglich dem direkten Einstieg: Sollte ich den Röster am Anfang mit billigen Bohnen einbrennen, die ich dann vermutlich wegwerfen kann? Wie viele Durchgänge sind nötig?

    Grüße Bojan
     
Thema:

Welchen Röster zum Einstieg? Röstbiene, Bullet R1, Huky, Quest M3

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