Hallo zusammen,
Meine Silvia hat vor einigen Tagen den "Brühgruppen-Betrieb" eingestellt. Zwei Durchlaufentkalkungen haben keine Abhilfe geschaffen. Das Magnetventil scheint auch noch zu tun und auch ein Entkalkungs-Bad des Magnetventil-Teils hat nix gebracht.
Meine Maschine ist schon etwas älter und wurde seit der Überarbeitung von Espresso Perfetto im Jahr 2006 noch nicht richtig "gewartet" (abgesehen von regelmäßigem Rückspülen und einer handvoll Durchlaufentkalkungen), also habe ich mich entschlossen, mir mal anzusehen, wie es im innereren des Kessels bzw. der Brühgruppe aussieht, weil ich vermute, dass sich dank der Durchlauf-Entkalkungen dann doch mal ein Bröckchen irgendwo verfangen hat.
Leider waren die Boiler-Schrauben schon ziemlich angegriffen und trotz WD40 hat sich ein Schraubenkopf rostbedingt verabschiedet (s. Bilder unten).
Was kann ich denn jetzt machen? Ich habe mal vorsichtige versucht, ein bisschen mit einem Schraubenzieher die beiden Boilerteile auseinanderzuhebeln. Die Hälften gingen nur minimal auseinander und es kam ein bisschen Restwasser aus dem Kessel. Mehr habe ich mich nicht getraut.
Dummerweise kann ich wohl auch nicht den Boiler inkl. Brühgruppe aus dem Gehäuse heben, wenn ich das richtig sehe, oder? Ich nehme an, dass die Dichtung(en) schon ziemlich angefressen sind. Evtl ist die Schraube ja auch schon vollständig durchgerostet und gibt mit etwas Hebelwirkung nach. Wie habt Ihr denn die Boilerhälften auseinander gekreigt ohne dabei allzu viele Spuren im Kupfer zu hinterlassen.
Gibt es eigentlich irgendwo eine Aufstellung welche Teile (Dichtungen, Fett, usw.) ich woe am Besten bekomme? Ein guter Ansatz ist ja auch der Artikel über die Restaurierung eines Silvia-Wracks (Restaurierung eines Silvia-Wracks)
Hier noch die Fotos:
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