Doser vs. direkt?

Diskutiere Doser vs. direkt? im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Drei Maschinen sind noch im Rennen für meine Neue und da frage ich mich gerade, ob es besonders schlau ist, eine Maschine mit Dosierer zu haben...

  1. cab

    cab Mitglied

    Dabei seit:
    27.08.2004
    Beiträge:
    136
    Zustimmungen:
    0
    Drei Maschinen sind noch im Rennen für meine Neue und da frage ich mich gerade, ob es besonders schlau ist, eine Maschine mit Dosierer zu haben (z.B. Mazzer Mini Manuale). Ist es nicht so, dass man hier eigentlich immer Kaffee aus "abgestandenem" Pulver zieht?

    Christian


    PS: Wen's interessiert: Es wird entweder Ascaso i-mini, Eureka MCI-TM oder Mazzer Mini Manuale (eigentlich muss ich mich nur noch für eine Preisklasse entscheiden ;-)
     
  2. #2 Dale B. Cooper, 24.11.2009
    Dale B. Cooper

    Dale B. Cooper Mitglied

    Dabei seit:
    24.01.2009
    Beiträge:
    6.987
    Zustimmungen:
    1.926
    AW: Doser vs. direkt?

    Moin,

    ja, daher ist der Dosierer nicht so besonders beliebt bei Privatleuten, es sei denn sie stehen auf das Geklacke... Dann wird das Teil gerne einfach zum Umrühren verwendet und genau die passende Menge Kaffee gemahlen. Die Dosierung muss dann aber anders stattfinden und es wird immer der Dosierer leergemahlen. Wer's mag..

    Grüße,
    Dale.

    Wenn Du ne imini suchst: http://www.kaffee-netz.de/zubeh-r/33342-v-ascaso-i-mini-konisch-schwarz-hh.html :cool: :cool:
     
  3. EleMac

    EleMac Händler

    Dabei seit:
    29.09.2009
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    78
    AW: Doser vs. direkt?

    Wer nicht den ganzen Tank kontinuirlich den Dosierer leertrinkt, sollte sich imho tatsächlich einen Direktmahler überlegen.
    Ich hab nach einem anfänglichen Fehlkauf in einem für mich besonders wichtigen Test meine Lieblingsmühle unter den für mich bezahlbaren Direktmahlern gefunden. Es gibt manche, die das nicht von alleine fallende Pulver aus der Mühle mit einem oder klopfen, kippen oder auskratzen herausholen. Auch ne gute Möglichkeit. Oder direkt nur abgewogene Mengen einwerfen. Ist mir persönlich zu kompliziert. Ich hab zum Test nach dem Mahlen einfach die Mühle auf den Kopf gestellt und gerüttelt und gemessen, wie viel Pulver nicht ausgeworfen worden ist. Und deshalb meine erste neue Mühle direkt am nächsten Tag wieder umgetauscht. Bei der 2ten durfte ich den Test im Laden machen. Vielleicht deshalb, weil die mehr als doppelt so teuer war:). Das Ergebnis war für mich absolut zufriedenstellend. Vielleicht findest du einen Laden die dich das probieren lassen oder hier im Forum Erfahrungen, wie viel Restmenge in den Mühlen deiner Wahl bleibt. Aus meiner Sicht neben der Qualität des Mahlgutes ein ganz wichtiger Punkt.
     
  4. #4 koelscher-jung, 24.11.2009
    koelscher-jung

    koelscher-jung Mitglied

    Dabei seit:
    29.09.2008
    Beiträge:
    168
    Zustimmungen:
    4
    AW: Doser vs. direkt?

    Ich sehe das auch ganz pragmatisch: Den Doser mußt Du immer sauber machen, beim Direktmahler brauchst Du das nicht. Ansonsten haben die Vorredner alle Nachteile genannt... andererseits, "Geklacke" ist auch was schönes. :roll:
     
  5. cab

    cab Mitglied

    Dabei seit:
    27.08.2004
    Beiträge:
    136
    Zustimmungen:
    0
    AW: Doser vs. direkt?

    Ok! Dann hat sich die Mazzer damit erledigt.
    Ich frag mich nur, warum nicht schon jmd. auf die Idee gekommen ist, da irgendwo ne Waage einzubauen und Dosierung oder die Timersteuerung durch ne Gewichtssteuerung zu ersetzen, das wurde aber schon woanders diskutiert und muss ich wohl selbst bauen ;-)

    Christian
     
  6. #6 Barista, 24.11.2009
    Barista

    Barista Mitglied

    Dabei seit:
    09.12.2001
    Beiträge:
    8.427
    Zustimmungen:
    2.151
    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn ich mir den Espressomühlenmarkt ansehe, fällt schon sehr deutlich auf, dass der Trend eindeutig in Richtung Direktmahler geht.
    Ich denke, beim Dosierer hat man einfach recht lange an einer Tradition festgehalten, die begründet wurde, als eine elektronische oder mechanische Zeitsteuerung aufwändiger und teurer als ein mechanischer Dosierer war. Das Problem der Dosierung war gelöst,lange Zeit hat sich niemand mehr Gedanken darum gemacht und es wurden halt Dosierer an Mühlen gebaut.
    Jetzt ist die elektronische Steuerung nur noch ein Minimalaufwand und die Hersteller merken dazu, dass der Direktmahler unbestreitbare Vorteile hat.
    Ich denke, dass der Anteil an Dosierermühlen immer geringer werden wird.
    Beim Neukauf einer Mühle würde ich daher auch auf jeden Fall zu einem Direktmahler greifen, zumal mittlerweile eine wirklich gute Auswahl in allen Preisbereichen vorhanden ist.
     
  7. osti

    osti Mitglied

    Dabei seit:
    07.05.2006
    Beiträge:
    1.137
    Zustimmungen:
    13
    AW: Doser vs. direkt?

    nun, mit nem passabeln Fototimer ist eine Mühle mit Portionierer auch eine sehr gute Alternative. Über den Fototimer mahlt man genau die benötigte Menge in den Portionierer und mit 3-4mal betätigen des Hebels landet das Mahlgut im Siebträger. Hat den Vorteil, dass man schon mal die Portion für den nächsten Shot vormahlen kann bzw man hat die Hände für andere Sachen frei. Ebenfalls wird das Mahlgut schon mal schön durchgemischt, Klumpen etc sind überhaupt kein Problem dadurch.

    Sowohl Direktmahler als auch Mühlen mit Portionierer haben ihre Vorteile... ich habe beides und beide sind auf ihre Art praktisch.
     
  8. EleMac

    EleMac Händler

    Dabei seit:
    29.09.2009
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    78
    AW: Doser vs. direkt?

    Vielleicht gab es dazu schon früher ein Mal einen Thread, den ich nicht kenne. Ich denke aber, dass Wiegen des Siebträgers mit Kaffeepulver nicht genau genug funktionieren wird.
    Ich hab schon aus Mühlen genügend Mehl für einen Doppio rausgeklopft (die ich dann ja auch direkt umgetauscht habe). Zwischen dem Mahlen des Kaffees und dem Eintreffen und Austarieren am Siebträger ist so viel Verzögerung und gemahlenes Kaffeepulver im Spiel, das es imho nicht gut funktionieren wird. Dann doch besser die Bohnen vorher abwiegen oder mit einem passenden Kaffeelot 7 bzw. 14 g passend genau einwerfen. Das ist günstig und supergenau. Trotzdem darf die Mühle dann keine "dicken Backen" haben, in denen 1-2 Bezüge gebunkert werden. Wer will die Mühle schon nach jedem Mahlen zum Entleeren in der Luft rotieren lassen oder den morgens gemahlenen Kaffee erst am Abend trinken.
    Oder schau nach einem timergesteuerten Direktmahler. Damit solltest du, die richtige Einstellung vorausgesetzt, die eingestellte Kaffeemenge (bei gleich bleibendem Mahlgrad) +-0,5 Gramm treffen können.
     
  9. #9 willcrema, 24.11.2009
    willcrema

    willcrema Mitglied

    Dabei seit:
    04.12.2008
    Beiträge:
    1.644
    Zustimmungen:
    6
    AW: Doser vs. direkt?


    soso Du bist also ein Direktumtauscher :mrgreen:


    sollen ja auch groß im kommen sein ;-)
     
  10. #10 mcblubb, 24.11.2009
    mcblubb

    mcblubb Mitglied

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    6.506
    Zustimmungen:
    1.146
    AW: Doser vs. direkt?

    Sicherlich eines der am meisten diskutierten Themen.

    Aus meiner Sicht funktionieren alle Lösungen mehr oder weniger gleich gut.

    Eine Dosierermühle kann man sogar nach Zeitgefühl relativ gut für Portionsmahlungen nutzen. Den großen Vorteil hat man dann, wenn Beusch im Hause ist und man mehrer Espressi ziehen will. Das "Bottleneck" sind nach meiner Erfahrung die Mühlen.

    Bei den Direktmahlern sollte man m.E. darauf achten entweder "on demand" mahlen zu können oder eine Nachmahlfunktion zu haben. Selbst bei hochwertigen Mühlen muss man bei Sortenwechseln oft auch den Timer nachjustieren oder manuell nachmahlen.

    Gruß

    Gerd
     
  11. EleMac

    EleMac Händler

    Dabei seit:
    29.09.2009
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    78
    AW: Doser vs. direkt?

    Hallo willcrema

    Klar , mahlen, umtauschen, einkaufen, meckern und zurückägern.

    Alles direkt:-D

    Schönen Gruss von habecrema:mrgreen:
     
  12. #12 willcrema, 24.11.2009
    willcrema

    willcrema Mitglied

    Dabei seit:
    04.12.2008
    Beiträge:
    1.644
    Zustimmungen:
    6
    AW: Doser vs. direkt?

    mein Nik ist doch die Abkürzung für

    Willhelm Bacremaier
     
  13. #13 EleMac, 24.11.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.11.2009
    EleMac

    EleMac Händler

    Dabei seit:
    29.09.2009
    Beiträge:
    783
    Zustimmungen:
    78
    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn man von beiden Namensteilen (vom ersten 4 vom zweiten 3 Buchstaben) für den Nick nimmt kommt da aber nicht willcrema raus :mrgreen: Hoffentlich mache ich mich jetzt nicht aus Versehen über deinen richtigen Namen her.:roll:
     
  14. JJ

    JJ Mitglied

    Dabei seit:
    16.11.2006
    Beiträge:
    276
    Zustimmungen:
    9
  15. galgo

    galgo Mitglied

    Dabei seit:
    04.06.2008
    Beiträge:
    6.584
    Zustimmungen:
    8
    AW: Doser vs. direkt?

    wollte bei meiner gaggia auch schonmal den dosierer abbauen,

    hab aber letztendlich nur den deckel weggelassen....
    best of both worlds ;-)
    pulver wird gut durchgerührt und die verbleibenden kaffeereste gehen wirklich gegen null, weil ich den auswurfschacht der mahlscheiben mit nem bambusstäbchen innerhalb von zwei sekunden ohne verrenkungen leeren kann

    ständig klackern muss ich auch nicht, weil ich den dosierstern mit dem stäbchen drehe

    ich möchte auch nicht nach jedem shot die maschine auf den kopf stellen

    gruß, galgo
     
  16. #16 StefanW, 24.11.2009
    StefanW

    StefanW Mitglied

    Dabei seit:
    05.09.2009
    Beiträge:
    2.247
    Zustimmungen:
    121
    AW: Doser vs. direkt?

    Ich weiß nicht ob das auf alle Mazzer zutrifft, aber die Jolly mit Dosierer behält so gut wie kein Kaffeemehl zurück, werder im Totraum noch im Dosierer. Die Mini E hat die größeren Mahlscheiben, ist vielleicht auch bedenkenswert
    .
    Compak K3 hatte ich übrigens mal in der engeren Wahl. Geworden ist es dann was ganz Anderes. Das Totvolumen ist das einzige echte Manko meiner Mühle. Wird aber vom Ergebnis wettgemacht. Der Dosierer zerschlägt nahezu alle Klümpchen. Das halte ich aber nicht für wichtig.

    Wer die Wahl hat.....

    Grüße
     
  17. #17 rolandrevolvermann, 24.11.2009
    rolandrevolvermann

    rolandrevolvermann Mitglied

    Dabei seit:
    15.09.2009
    Beiträge:
    83
    Zustimmungen:
    0
    AW: Doser vs. direkt?

    Hallo zusammen,

    ich persönlich sehe in einem Dosierer den Vorteil, dass man mit dem Dosierhebel schnell das Mehl durchmischen kann. Natürlich ist das nicht die Funktion für welche er Erfunden wurde. Ich habe dies das erste mal bei einem Barista live gesehen und wende seitdem diese Methode an. Ich finde, dass ohne Dosierhebel ziehen das Mehl beim Direktmahler recht "plump" runterfällt. Zieht man während des Mahlvorgangs schnell immer wieder den Dosierhebel kann man dünne Mehlschichten erzeugen.

    Ist aber im endeffekt Geschmacksache.


    Grüße

    Roland
     
  18. #18 Café-Classico, 25.11.2009
    Café-Classico

    Café-Classico Mitglied

    Dabei seit:
    07.10.2008
    Beiträge:
    367
    Zustimmungen:
    2
    AW: Doser vs. direkt?


    Ganz einfach, weil die Nachfrage bs auf ein paar Kaffeebegeisterten als gering angesehen wird.
    Maschinen wie Mazzer ist eigentlich der Gastronomie zuzuordnen und hier geht es nicht um ein paar Gramm mehr oder weniger. Augenmaß ist wesentlich schneller, effektiver und günstiger !
     
  19. #19 milchkaffeesucht, 25.11.2009
    milchkaffeesucht

    milchkaffeesucht Mitglied

    Dabei seit:
    06.12.2008
    Beiträge:
    214
    Zustimmungen:
    1
    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn ich jetzt ein Mühle kaufen würde, wäre es mit Sicherheit die oben von dir im Favoritenkreis befindliche Eureka MCI-TM sein - auf jeden Fall ein Direktmahler ohne Dosierer. Es kommt sicher auf die Gebrauchsintensität an, aber für 1, 2 oder 3 Espresso am Tag würde ich mir keinen Dosierer hinstellen. Direkt frisch in den Portafilter mahlen und gut ist's. Kein verfliegendes Aroma von abgestandenem Mahlgut, keine zusätzlich zu reinigenden Teile.

    Die Eureka kannst du umschalten zwischen direkt und Timer; ich meine, du kannst den Bohnenbehälter abnehmen (Bohnen wechseln, Behälter mal reinigen, wenn gewünscht); relativ kompakt und sehr robust gebaut; Design: ist Geschmackssache, aber ich finde die Dinger echt schick; und das Mahlergebnis soll auch nicht so schlecht sein :cool:
    Ich kann mich wohl ohne wenn und aber als Fan der Eureka outen ;-)
     
  20. #20 Vincent Kluwe-Yorck, 25.11.2009
    Vincent Kluwe-Yorck

    Vincent Kluwe-Yorck Gast

Thema:

Doser vs. direkt?

Die Seite wird geladen...

Doser vs. direkt? - Ähnliche Themen

  1. Quickmill Kaufentscheidung

    Quickmill Kaufentscheidung: Liebe Forenmitglieder. Wir möchten uns eine Espressomaschine zulegen. Nach längerer Recherche Tendenz zu Quickmill, Budget maximal 900€....
  2. Xenia vs. Bezzera Mitica Top

    Xenia vs. Bezzera Mitica Top: Moin Moin! Neben der Kaffeemühle, über die ich gestern schon mit Euch hier debattiert hatte, geht's nun auch um eine Espressomaschine. Meine...
  3. Kaufentscheidung SAB Nobel vs Bezzera BZ13 DE PID

    Kaufentscheidung SAB Nobel vs Bezzera BZ13 DE PID: Hi, Weihnachten steht vor der Türe und es wird Zeit mir ein Geschenk zu kaufen. Meine Oscar gibt langsam den Geist auf, muss schon fast sagen...
  4. Niche Zero vs. Eureka Specialita

    Niche Zero vs. Eureka Specialita: Moin Moin! Ich bin heute den ersten Tag im Forum und suche nach einer Antwort auf meine Frage. Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken...
  5. Tampermatte vs Tamperstation

    Tampermatte vs Tamperstation: Hallo! Ich möchte mal die Frage in den Raum werfen was ihr bevorzugt und warum. Ich bin gerade dabei mein Kaffeeecke etwas umzugestallten und bin...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden