Doser vs. direkt?

Diskutiere Doser vs. direkt? im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Drei Maschinen sind noch im Rennen für meine Neue und da frage ich mich gerade, ob es besonders schlau ist, eine Maschine mit Dosierer zu haben...

  1. cab

    cab Mitglied

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    Drei Maschinen sind noch im Rennen für meine Neue und da frage ich mich gerade, ob es besonders schlau ist, eine Maschine mit Dosierer zu haben (z.B. Mazzer Mini Manuale). Ist es nicht so, dass man hier eigentlich immer Kaffee aus "abgestandenem" Pulver zieht?

    Christian


    PS: Wen's interessiert: Es wird entweder Ascaso i-mini, Eureka MCI-TM oder Mazzer Mini Manuale (eigentlich muss ich mich nur noch für eine Preisklasse entscheiden ;-)
     
  2. #2 Dale B. Cooper, 24.11.2009
    Dale B. Cooper

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    AW: Doser vs. direkt?

    Moin,

    ja, daher ist der Dosierer nicht so besonders beliebt bei Privatleuten, es sei denn sie stehen auf das Geklacke... Dann wird das Teil gerne einfach zum Umrühren verwendet und genau die passende Menge Kaffee gemahlen. Die Dosierung muss dann aber anders stattfinden und es wird immer der Dosierer leergemahlen. Wer's mag..

    Grüße,
    Dale.

    Wenn Du ne imini suchst: http://www.kaffee-netz.de/zubeh-r/33342-v-ascaso-i-mini-konisch-schwarz-hh.html :cool: :cool:
     
  3. EleMac

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    AW: Doser vs. direkt?

    Wer nicht den ganzen Tank kontinuirlich den Dosierer leertrinkt, sollte sich imho tatsächlich einen Direktmahler überlegen.
    Ich hab nach einem anfänglichen Fehlkauf in einem für mich besonders wichtigen Test meine Lieblingsmühle unter den für mich bezahlbaren Direktmahlern gefunden. Es gibt manche, die das nicht von alleine fallende Pulver aus der Mühle mit einem oder klopfen, kippen oder auskratzen herausholen. Auch ne gute Möglichkeit. Oder direkt nur abgewogene Mengen einwerfen. Ist mir persönlich zu kompliziert. Ich hab zum Test nach dem Mahlen einfach die Mühle auf den Kopf gestellt und gerüttelt und gemessen, wie viel Pulver nicht ausgeworfen worden ist. Und deshalb meine erste neue Mühle direkt am nächsten Tag wieder umgetauscht. Bei der 2ten durfte ich den Test im Laden machen. Vielleicht deshalb, weil die mehr als doppelt so teuer war:). Das Ergebnis war für mich absolut zufriedenstellend. Vielleicht findest du einen Laden die dich das probieren lassen oder hier im Forum Erfahrungen, wie viel Restmenge in den Mühlen deiner Wahl bleibt. Aus meiner Sicht neben der Qualität des Mahlgutes ein ganz wichtiger Punkt.
     
  4. #4 koelscher-jung, 24.11.2009
    koelscher-jung

    koelscher-jung Mitglied

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    AW: Doser vs. direkt?

    Ich sehe das auch ganz pragmatisch: Den Doser mußt Du immer sauber machen, beim Direktmahler brauchst Du das nicht. Ansonsten haben die Vorredner alle Nachteile genannt... andererseits, "Geklacke" ist auch was schönes. :roll:
     
  5. cab

    cab Mitglied

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    AW: Doser vs. direkt?

    Ok! Dann hat sich die Mazzer damit erledigt.
    Ich frag mich nur, warum nicht schon jmd. auf die Idee gekommen ist, da irgendwo ne Waage einzubauen und Dosierung oder die Timersteuerung durch ne Gewichtssteuerung zu ersetzen, das wurde aber schon woanders diskutiert und muss ich wohl selbst bauen ;-)

    Christian
     
  6. #6 Barista, 24.11.2009
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    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn ich mir den Espressomühlenmarkt ansehe, fällt schon sehr deutlich auf, dass der Trend eindeutig in Richtung Direktmahler geht.
    Ich denke, beim Dosierer hat man einfach recht lange an einer Tradition festgehalten, die begründet wurde, als eine elektronische oder mechanische Zeitsteuerung aufwändiger und teurer als ein mechanischer Dosierer war. Das Problem der Dosierung war gelöst,lange Zeit hat sich niemand mehr Gedanken darum gemacht und es wurden halt Dosierer an Mühlen gebaut.
    Jetzt ist die elektronische Steuerung nur noch ein Minimalaufwand und die Hersteller merken dazu, dass der Direktmahler unbestreitbare Vorteile hat.
    Ich denke, dass der Anteil an Dosierermühlen immer geringer werden wird.
    Beim Neukauf einer Mühle würde ich daher auch auf jeden Fall zu einem Direktmahler greifen, zumal mittlerweile eine wirklich gute Auswahl in allen Preisbereichen vorhanden ist.
     
  7. osti

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    AW: Doser vs. direkt?

    nun, mit nem passabeln Fototimer ist eine Mühle mit Portionierer auch eine sehr gute Alternative. Über den Fototimer mahlt man genau die benötigte Menge in den Portionierer und mit 3-4mal betätigen des Hebels landet das Mahlgut im Siebträger. Hat den Vorteil, dass man schon mal die Portion für den nächsten Shot vormahlen kann bzw man hat die Hände für andere Sachen frei. Ebenfalls wird das Mahlgut schon mal schön durchgemischt, Klumpen etc sind überhaupt kein Problem dadurch.

    Sowohl Direktmahler als auch Mühlen mit Portionierer haben ihre Vorteile... ich habe beides und beide sind auf ihre Art praktisch.
     
  8. EleMac

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    AW: Doser vs. direkt?

    Vielleicht gab es dazu schon früher ein Mal einen Thread, den ich nicht kenne. Ich denke aber, dass Wiegen des Siebträgers mit Kaffeepulver nicht genau genug funktionieren wird.
    Ich hab schon aus Mühlen genügend Mehl für einen Doppio rausgeklopft (die ich dann ja auch direkt umgetauscht habe). Zwischen dem Mahlen des Kaffees und dem Eintreffen und Austarieren am Siebträger ist so viel Verzögerung und gemahlenes Kaffeepulver im Spiel, das es imho nicht gut funktionieren wird. Dann doch besser die Bohnen vorher abwiegen oder mit einem passenden Kaffeelot 7 bzw. 14 g passend genau einwerfen. Das ist günstig und supergenau. Trotzdem darf die Mühle dann keine "dicken Backen" haben, in denen 1-2 Bezüge gebunkert werden. Wer will die Mühle schon nach jedem Mahlen zum Entleeren in der Luft rotieren lassen oder den morgens gemahlenen Kaffee erst am Abend trinken.
    Oder schau nach einem timergesteuerten Direktmahler. Damit solltest du, die richtige Einstellung vorausgesetzt, die eingestellte Kaffeemenge (bei gleich bleibendem Mahlgrad) +-0,5 Gramm treffen können.
     
  9. #9 willcrema, 24.11.2009
    willcrema

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    AW: Doser vs. direkt?


    soso Du bist also ein Direktumtauscher :mrgreen:


    sollen ja auch groß im kommen sein ;-)
     
  10. #10 mcblubb, 24.11.2009
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    AW: Doser vs. direkt?

    Sicherlich eines der am meisten diskutierten Themen.

    Aus meiner Sicht funktionieren alle Lösungen mehr oder weniger gleich gut.

    Eine Dosierermühle kann man sogar nach Zeitgefühl relativ gut für Portionsmahlungen nutzen. Den großen Vorteil hat man dann, wenn Beusch im Hause ist und man mehrer Espressi ziehen will. Das "Bottleneck" sind nach meiner Erfahrung die Mühlen.

    Bei den Direktmahlern sollte man m.E. darauf achten entweder "on demand" mahlen zu können oder eine Nachmahlfunktion zu haben. Selbst bei hochwertigen Mühlen muss man bei Sortenwechseln oft auch den Timer nachjustieren oder manuell nachmahlen.

    Gruß

    Gerd
     
  11. EleMac

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    AW: Doser vs. direkt?

    Hallo willcrema

    Klar , mahlen, umtauschen, einkaufen, meckern und zurückägern.

    Alles direkt:-D

    Schönen Gruss von habecrema:mrgreen:
     
  12. #12 willcrema, 24.11.2009
    willcrema

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    AW: Doser vs. direkt?

    mein Nik ist doch die Abkürzung für

    Willhelm Bacremaier
     
  13. #13 EleMac, 24.11.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.11.2009
    EleMac

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    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn man von beiden Namensteilen (vom ersten 4 vom zweiten 3 Buchstaben) für den Nick nimmt kommt da aber nicht willcrema raus :mrgreen: Hoffentlich mache ich mich jetzt nicht aus Versehen über deinen richtigen Namen her.:roll:
     
  14. JJ

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  15. galgo

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    AW: Doser vs. direkt?

    wollte bei meiner gaggia auch schonmal den dosierer abbauen,

    hab aber letztendlich nur den deckel weggelassen....
    best of both worlds ;-)
    pulver wird gut durchgerührt und die verbleibenden kaffeereste gehen wirklich gegen null, weil ich den auswurfschacht der mahlscheiben mit nem bambusstäbchen innerhalb von zwei sekunden ohne verrenkungen leeren kann

    ständig klackern muss ich auch nicht, weil ich den dosierstern mit dem stäbchen drehe

    ich möchte auch nicht nach jedem shot die maschine auf den kopf stellen

    gruß, galgo
     
  16. #16 StefanW, 24.11.2009
    StefanW

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    AW: Doser vs. direkt?

    Ich weiß nicht ob das auf alle Mazzer zutrifft, aber die Jolly mit Dosierer behält so gut wie kein Kaffeemehl zurück, werder im Totraum noch im Dosierer. Die Mini E hat die größeren Mahlscheiben, ist vielleicht auch bedenkenswert
    .
    Compak K3 hatte ich übrigens mal in der engeren Wahl. Geworden ist es dann was ganz Anderes. Das Totvolumen ist das einzige echte Manko meiner Mühle. Wird aber vom Ergebnis wettgemacht. Der Dosierer zerschlägt nahezu alle Klümpchen. Das halte ich aber nicht für wichtig.

    Wer die Wahl hat.....

    Grüße
     
  17. #17 rolandrevolvermann, 24.11.2009
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    rolandrevolvermann Mitglied

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    AW: Doser vs. direkt?

    Hallo zusammen,

    ich persönlich sehe in einem Dosierer den Vorteil, dass man mit dem Dosierhebel schnell das Mehl durchmischen kann. Natürlich ist das nicht die Funktion für welche er Erfunden wurde. Ich habe dies das erste mal bei einem Barista live gesehen und wende seitdem diese Methode an. Ich finde, dass ohne Dosierhebel ziehen das Mehl beim Direktmahler recht "plump" runterfällt. Zieht man während des Mahlvorgangs schnell immer wieder den Dosierhebel kann man dünne Mehlschichten erzeugen.

    Ist aber im endeffekt Geschmacksache.


    Grüße

    Roland
     
  18. #18 Café-Classico, 25.11.2009
    Café-Classico

    Café-Classico Mitglied

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    AW: Doser vs. direkt?


    Ganz einfach, weil die Nachfrage bs auf ein paar Kaffeebegeisterten als gering angesehen wird.
    Maschinen wie Mazzer ist eigentlich der Gastronomie zuzuordnen und hier geht es nicht um ein paar Gramm mehr oder weniger. Augenmaß ist wesentlich schneller, effektiver und günstiger !
     
  19. #19 milchkaffeesucht, 25.11.2009
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    AW: Doser vs. direkt?

    Wenn ich jetzt ein Mühle kaufen würde, wäre es mit Sicherheit die oben von dir im Favoritenkreis befindliche Eureka MCI-TM sein - auf jeden Fall ein Direktmahler ohne Dosierer. Es kommt sicher auf die Gebrauchsintensität an, aber für 1, 2 oder 3 Espresso am Tag würde ich mir keinen Dosierer hinstellen. Direkt frisch in den Portafilter mahlen und gut ist's. Kein verfliegendes Aroma von abgestandenem Mahlgut, keine zusätzlich zu reinigenden Teile.

    Die Eureka kannst du umschalten zwischen direkt und Timer; ich meine, du kannst den Bohnenbehälter abnehmen (Bohnen wechseln, Behälter mal reinigen, wenn gewünscht); relativ kompakt und sehr robust gebaut; Design: ist Geschmackssache, aber ich finde die Dinger echt schick; und das Mahlergebnis soll auch nicht so schlecht sein :cool:
    Ich kann mich wohl ohne wenn und aber als Fan der Eureka outen ;-)
     
  20. #20 Vincent Kluwe-Yorck, 25.11.2009
    Vincent Kluwe-Yorck

    Vincent Kluwe-Yorck Gast

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