Einsteigerfrage: Delonghi la Specialista oder Alternative?

Diskutiere Einsteigerfrage: Delonghi la Specialista oder Alternative? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, wir wollen uns schon seit längerem von unserer Kapsel Maschine trennen (nicht zuletzt auch der Umwelt zuliebe), sind aber...

  1. #1 Brutus1972, 19.01.2020
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    Hallo zusammen,

    wir wollen uns schon seit längerem von unserer Kapsel Maschine trennen (nicht zuletzt auch der Umwelt zuliebe), sind aber aufgrund des großen Angebots und der unterschiedlichen Meinungen unsicher.
    Ansich soll es die eierlegende Wollmilchsau werden (Kaffee, Espresso, Cappuccino), aber zum erschwinglichen Preis. Das man da Abstiche machen muss, ist uns natürlich klar.
    Mehrere Tage forschen wir nun in diversen Foren und Testberichten und werden uns einfach nicht schlüssig. Immer wieder stoßen wir auf die Delonghi La Specialista bzw. auf die Sage Barista oder Oracle.
    Die Sage Oracle scheint ja momentan der Ferrari unter den Halbautomaten zu sein, sprengt jedoch etwas unser geplantes Budget. Das kleinere Model, die Sage Barista, ob nun mit Touch- oder LCD-Display, gefällt uns ganz gut. Allerdings müssten wir uns als Anfänger erst mit dem Thema 'Tampern' beschäftigen. Da kommt dann wieder die Delonghi La Specialista ins Spiel, welche durch den Tamper-Griff eine sauberere Sache darstellt und einen sehr guten Aufschäumer haben soll. Hier wiederum liest man, dass das Mahlwerk nicht das beste ist.
    Jetzt kommt der Gedanke, Mahlwerk und Kaffeemaschine als separate Geräte anzuschaffen. Als Mahlwerke wurden uns schon die Eureka Mignon (Perfetto) und die Baratza Sette 270 empfohlen. Bei der eigentlichen Kaffeemaschine sind wir aber noch genauso unschlüssig wie vorher.

    Hat vielleicht jemand gute Ideen zu einem Kompromiss zwischen günstigem Preis und guter Leistung. Unser geplantes Budget für Mahlwerk und Maschine liegt so bei 800€ .

    Gruß
    Wolfgang
     
  2. #2 yoshi005, 19.01.2020
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    Anstelle einer Delonghi würde ich mir für das Budget die Lelit Anna holen und dazu eine Mühle wie die Eureka Mignon, dann habt Ihr vernünftige Geräte, die sicher guten Espresso machen. Ich habe mir auch schon einige Reznsionen zur Delonghi LaSpecialista durchgelesen, und wenn man zwischen den Zeilen liest, merkt man, dass sie nicht annähernd geeignet für anspruchsvollen Espressogenuss ist. Da ist sie Oracle schon ein anderes Kaliber, darin steckt immerhin ein vollwertiger Dualboiler.
     
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  3. #3 Adjacent, 19.01.2020
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    Was für Getränke wollt ihr denn jetzt damit zubereiten und wieviele davon am Tag und nacheinander?
    Wie Ihr selbst schon festgestellt habt gibt es keine eierlegende Wollmilchsau. Ohne ein halbwegs eingegrenztes Anforderungsprofil kann jetzt jeder das eigene Equipment aufzählen, sofern es ins Budget passt.
    Zumindest die Entscheidung zwischen Kaffee und Espresso und dessen Derivaten müsste ganz am Anfang getroffen werden.
     
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  4. #4 Brutus1972, 19.01.2020
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    Vielen Dank für den Tipp. Werden uns die Lelit Anna mal genauer ansehen.

    Es geht um Espresso und dessen Derivaten, also Lungo, Cappuccino, Americano, usw. Also alles auf Basis der Espressobohnen. Von der Menge her würde ich sagen 3-4x am Tage je zwei Getränke, am Wochenede dann vielleicht etwas mehr.
     
  5. #5 ChrisGM, 19.01.2020
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    Das ist aber kein Hexenwerk, da bekommt man schnell genügend Erfahrungswerte, da könnt ihr ruhig die Tamp-Automaten außer Acht lassen, bzw. würde ich das nicht zwingend als Austattungs-Muß in die Auswahl reinnehmen.

    Wenn ihr viel Milch-Getränke machen wollt, müßt ihr bedenken, daß die Einkreis-Geräte (die wohl am ehesten in euer angestrebtes Budget passen) relativ lange Aufheiz- und Abkühlphasen brauchen, um von Café-Temperatur auf Dampf-Temperatur zu kommen und umgekehrt.
    Eure beiden momentanen Favoriten sind mit einem Thermoblock ausgestattet, da ist die Umschaltzeit etwas kürzer. Wenn ihr ein Thermoblock-Gerät haben wollt, wären die Quickmill-Maschinen auch einen Blick wert.
     
  6. #6 Brutus1972, 19.01.2020
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    Das mit den Temperaturen für Kaffee und Milch ist etwas, was wir noch garnicht auf dem Schirm hatten. Danke für den Hinweis.
     
  7. #7 Brutus1972, 19.01.2020
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    Vielen Dank für alle Hinweise!
    Kann vielleicht noch jemand etwas über die Qualität der Mahlwerke bei Sage Barista oder Delonghi La Specialista sagen bevor wir diese jetzt endgültig von der Liste streichen?
     
  8. #8 Adjacent, 19.01.2020
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    Dann würde ich mich der Empfehlung von @yoshi005 anschließen und Dir die Lelit PL41 TEM (Anna) empfehlen. Milchschaum zu machen erfordert dann halt ein bisschen Geduld, aber solange es nicht mehr als 2 Getränke gleichzeitig zubereitet werden sollen, ist das noch machbar. Die Wahrnehmung ist da auch sehr subjektiv. der eine ist genervt, für den anderen ist es ein ganz normaler Workflow. Wenn Besuch plötzlich Cappucino haben möchte und es dann drei oder mehr Getränke werden, dann könnte es schon nervig werden...
    Aber eigentlich ist diese Diskussion hinfällig, denn im genannten Budget ist ein Zweikreiser zumindest neu nicht realisierbar.
     
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  9. Sekem

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    Kombigeräte haben immer Nachteile:

    Wenn eins kaputt ist, geht auch der andere Teil zur Reparatur.
    Wenn eins den Ansprüchen nicht mehr genügt, muss das andere immer mitgewechselt werden.
    Bohnen im Hopper werden durch den Boiler/Thermoblock warm
    verspritztes Mahlgut landet im Nassen der Auffangschale unter dem Siebträger

    und wirklich schmaler ist die Kombi auch nicht.
     
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  10. joost

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    Wenn ich @Talidour richtig verstanden hatte, hat die DeLonghi Doppelwandsiebe, macht also gerade mal Schümli und keinen echten Espresso. Die Mühle dürfte dann auch entsprechend anspruchslos sein.
    Zur Sage gibts hier einen interessanten Thread, der vielleicht auch für Dich relevant sein könnte -> Sage The Oracle - Na klar funzt sie!
     
  11. #11 Talidour, 20.01.2020
    Talidour

    Talidour Gast

    Yep, leider. Ich war kurz davor, mich genau für diese Maschine zu entscheiden (vor allem auch wegen Preisunterschied zur Oracle), aber als ich dann mitbekommen habe, dass die Maschine auf Doppelwandsiebe setzt, war der Drops für mich gelutscht. Das erklärt übrigens wohl auch die User-Berichte, wonach der Manometer der Maschine nur mit Mühe und Not gerade so an den Anfang der "optimalen Zone" kommt, also weniger Druck aufgebaut wird, als erwartet. Es sind halt am Ende wohl bessere Schümlis, statt echter Espressi. Wenn man den Sieb überfüllt (also mehr Mehl rein macht, als von der Bedienungsanleitung angegeben), dann lässt sich der ST schon etwas schwerer in den Brühkopf einhängen (da klebt wohl das Pulver schon an der Düse), aber erst dann steigt auch der Druck höher, und die Nadel befindet sich ordentlich in dieser ominösen optimalen Zone.

    Für mich als Fazit: für diese ca. 800 Euro bekommt man kein echtes Espresso-System. Das heisst nicht, dass dem Käufer der Kaffee von der Maschine nicht schmecken wird. Aber wenn man eine echte Espressomaschine will, ist man hier halt irgendwie falsch. Selbst meine kleine Null-acht-fuffzehn Maschine (Ariete Novecento), die ansonsten mehr Schein als Sein ist, war trotzdem immer noch eine echte Espressomaschine mit einwandigem Sieb (und herausnehmbaren Crema-Optimierer...).

    Deswegen entschied ich mich für die Sage Oracle (ohne Touch). Es gibt halt tatsächlich kaum Geräte, die das alles in sich vereinen: Mahlen, tampern, brühen. Eigentlich nur die Sage und die La Specialista (dort halt immer noch mit manuel bedienter Tamper-Mechanik, aber egal); zumindest kenne ich keine weiteren Modelle.

    Wenn es also beim Budget von ca. 800 Euro bleiben soll, dann gibt es eigentlich nur 2 Alternativen: entweder die La Specialista - im Bewusstsein, dass es keine echte Espresso-Maschine ist, oder dann halt doch komplett manuell tampern. Letzteres ist nun wirklich kein Hexenwerk, man muss einige Details beachten, aber nix dramatisches (man könnte vielleicht sogar direkt einen schweren Leveler holen, und keinen extra Tamper, das machen auch viele erfolgreich). Bei mir ist es so, dass meine Holde nicht die geringste Lust hat, sich auch nur ansatzweise damit zu beschäftigen. Wenn das bei euch nicht der Fall ist, dann spricht nix gegen manuellem Tampern.

    Bleibt noch die Frage: Maschine mit integrierter Mühle, oder ohne. Hm..., ich denke, ich würde dann auf 2 getrennte Geräte setzen. Bei mir musste es quasi die Oracle sein, da das automatische Tampern kein nice-to-have sein sollte, sondern ein absolutes Must-Have. Hier macht es entsprechend Sinn, alles in einem zu haben. Wenn das bei euch nicht der Fall ist, spricht nix gegen eine externe Mühle. Wobei es allerdings auch schon was schickes hat, alles in einem zu haben. Ist halt sehr subjektiv. Man könnte sich natürlich überlegen, vielleicht später trotzdem noch eine zusätzliche externe Mühle anzuschaffen. Wenn man z.B. mal verschiedene Bohnen nutzen will. Dann muss man nicht ständig die Bohnen im Hopper austauschen. Bei mir war halt eine externe Mühle sowieso schon vorhanden, die bleibt genau für solche Zwecke weiterhin in Betrieb.

    Zur integrierten Mühle in der Sage Barista: das müsste wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinichkeit die gleiche sein, die in der Oracle verbaut ist. Ich habe die Oracle ja erst seit wenigen Tagen, und habe noch nicht einmal direkt gegen die vorhandene Eureka vergleichen können. Aber ich finde sie macht einen ordentlichen Job, denn bis jetzt mahlt sie relativ gleichmässig. Aber die Mühle ist ja noch lange nicht eingemahlen, daher ist es für ein echtes Fazit noch zu früh. Vom Prinzip her wird es sich übrigens um die Sage SmartGrinder Pro handeln, und ich denke in diversen Reviews kommt die im Grossen und Ganzen gut weg.

    Jou...., das wären mal so auf die Schnelle meine 2 Cents.... :)

    Grüsse!
    Tali
     
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  12. #12 RheumaKai, 20.01.2020
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    Auf die Gefahr hin hier gleich heftigen Gegenwind zu ernten, solltet ich euch die Frage stellen, ob ein Siebträger überhaupt die richtige Maschine für euch ist. Überwiegend wird ja wohl eine Tasse Kaffee getrunken. Also ist da ein Americano, Lungo, Verlängerter, Crema oder wie man ihn auch nennt und zubereiten will gefragt.
    Das geht natürlich mit einer ST. Ich behaupte jetzt aber mal, dass man mit einem ST einen super Espresso und einen genialen Cappuccino hinbekommt. Ein trinkbarer Cappuccino kommt aber auch aus einem Vollautomaten, ein Espresso nicht. Bei gutmütigen Bohnen (Gorilla Crema Bar z.B.) ist ein Kaffee um die 120-150ml aus einem (teureren) Vollautomaten genießbar. Wenn man jetzt eher wenig Cappu und Espresso trinkt, steht die ST eher unbenutzt da. Ich hab in etlichen Cafes aber auch schon schreckliche Americano und dergleichen bekommen.
    Billig wird der Spaß nämlich nicht. Denn ein Zweikreiser muss es schon sein, sonst macht das Cappu machen gar keinen Spaß. Eine ordentliche Mühle braucht man ja auch, sonst wird das Mahlen entweder zur Qual oder das Ergebnis ist wieder unbrauchbar.
    Man kann ja auch in etlichen Läden die Sage Maschinen ausprobieren. Vielleicht schmeckt euch der Kaffee von der ja so gut, dass die doch die richtige Maschine ist.
     
  13. joost

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    Es ist überhaupt kein Problem, mit guter Austattung Plörre zu fabrizieren. Umgekehrt ist das schon deutlich schwieriger. Die Kette ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied.


    Tut er nicht. Es handelt sich um Schümli mit Milchschaum, das ist eine andere Extraktion. Ein ordentlicher Cappu schmeckt ganz anders. Und der KVA muss dazu nicht mal "teuer" sein, im Blindtest merkt der normale Durchschnittsdeutsche den Unterschied zwischen der 370€ Saeco und der 900€ Jura vermutlich eher nicht. Letztere haben halt mehr Lametta Blingbling.

    Normalerweise heisst das:
    Wer Schümli mag wie aus dem KVA, soll sich einen KVA kaufen.
    Wer echte Espressoextraktion mag (und damit zusammenhängende Getränke, wie beim GUTEN Italiener), kommt an einer echten Espressomaschine mit Einwandsieben und angemessener Mühle nicht vorbei.
    Und wer Tass Kaff mag wie bei Oma, der fährt mit Handbrühen (und auch hier: röstjunge Bohnen, angemessen und frisch gemahlen) am besten.
    Die "eierlegende Wollmilchsau" fällt am ehesten dadurch auf, dass sie nichts richtig kann.

    Wenn Dir Schümli schmeckt (und es gibt viele, die den bevorzugen), dann bist Du mit einem KVA am ehesten an einer nivellierten Rundumschlag-Lösung. Aber klassische Kaffeegetränke wie in Italien kannst Du Dir abschminken, das wird bestenfalls eine drittklassige Simulation von dem, was eigentlich ginge.
     
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  14. #14 Talidour, 20.01.2020
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    Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, da sich dieser Satz für mich so liesst, als würden die Sage-Maschinen mit KVA und ähnlichem gleichgesetzt (vielleicht interpretiere ich allerdings falsch): zumindest die oben genannten Oracle und Barista-Maschinen sind echte ST-Maschinen, die mit echten einwandigen Sieben echten Espresso extrahieren. Also keine Schümli-Produzenten.
     
  15. #15 RheumaKai, 20.01.2020
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    Das interpretierst du falsch. Die Sage sind vollwertige Siebträger, die mit ihrem Bedienkonzept Arbeit abnehmen. Das war keineswegs als Kritik an der Sage gedacht. Nur um das Richtig zu stellen.
     
  16. #16 RheumaKai, 20.01.2020
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    Ich bin da voll bei dir. Mir schmeckt der Kaffee aus den Vollautomaten auch nicht (mehr), egal was da jetzt rauskommt. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Es gab bei mir aber eine Zeit, als ich den Cappu der da raus kam ganz gut fand. Heute frage ich mich auch wie das sein konnte.
    Es geht bei den KVA natürlich auch um Bequemlichkeit und wie weit man bereit ist Kompromisse einzugehen.
    Darum geht es ja bei ST hinsichtlich Optik und Benutzerfreundlichkeit auch. Wer 3.000 € ausgeben will tut sich da leichter als bei 1.000 €.
     
  17. #17 Talidour, 20.01.2020
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    Okidoki. :)
     
  18. #18 Brutus1972, 20.01.2020
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    Mit einem Siebträger sollte doch Lungo und Americano machbar sein, oder etwa nicht?
    Von den Kombimaschinen haben wir uns gedanklich bereits verabschiedet. Bei der Mühle wird es entweder die Eureka Mignon Perfetto oder die Specialita. Jetzt fehlt nur noch die passende Kaffee- bzw. Espressomaschine..
    Die Lelit gefällt uns optisch einfach nicht. Blaues Display gepaart mit einem auffälligen roten Logo kommt meine Frau nicht in die Küche.
    Da der Milchfaktor doch eine wichtige Rolle spielt, bleibt sowieso die Frage ob wir mit einem Einkreiser glücklich werden.
    Eine gebrauchte Dualboiler gibt es schon recht günstig (aktuell bei A...... gesehen). Kann man den Kauf denn riskieren oder eher nicht?
     
  19. #19 ChrisGM, 20.01.2020
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    Ich bin da zwar nicht unbedingt der hocherfahrene Spezialist, habe selber meine Maschine neu gekauft... aber gebrauchte online zu kaufen ist für einen Anfänger sicherlich nicht unriskant... es kommt natürlich immer auf das konkrete Angebot an. Aber es gibt viele Unwägbarkeiten: wurde die Maschine regelmäßig gepflegt? wurde sie regelmäßig enkalkt? wurde sie auch richtig entkalkt? ist alles funktionstüchtig? Bei gebrauchten Maschinen von Usern hier aus dem Forum ist da das Risiko wahrscheinlich geringer als bei einem großen anonymen Anbieter...

    Alternative wäre vielleicht noch ein Einkreiser und den Milchschaum separat herstellen?
     
  20. #20 RheumaKai, 20.01.2020
    RheumaKai

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    Klar ist damit ein Americano machbar. Da eine Maschine wie eine Lelit aus optischen Gründen für dich und deine Frau - aus mir völlig verständlichen Gründen - nicht in Frage kommt, ihr auch auf Milchschaum viel Wert legt, werdet ihr an einer Zweikreiser nicht vorbei kommen. Zusammen mit Mühle und einem Budget von 800 € ist das mMn nicht möglich, zumindest bei Neuware nicht. Siehe diverse Beiträge hier im Forum. Sowas wie eine Bezerra BZ10 sollte es dann ja schon sein. Die liegt aber auch schon bei 1050 € momentan. Aber dann will man dann für 100 mehr doch eine E61 oder für weitere 150 mehr eine bessere Mühle oder für nochmal 200 mehr eine PID oder .......
     
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Einsteigerfrage: Delonghi la Specialista oder Alternative?

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