Magister K(appa) ES 70 - der nächste Exot...

Diskutiere Magister K(appa) ES 70 - der nächste Exot... im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Liebe Kaffeenetzler, ich weiß auch nicht, wie das immer passiert, aber mir laufen überwiegend die ExotInnen über den Weg... Nach Audrey,...

  1. #1 florenz-k, 26.07.2012
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    Liebe Kaffeenetzler,

    ich weiß auch nicht, wie das immer passiert, aber mir laufen überwiegend die ExotInnen über den Weg...
    Nach Audrey, Francesco(ni) nun also der Herr Magister.
    Eine kompakte 2gruppige (ist das nicht ein Widerspruch in sich?) Gastromaschine mit Volumetrik, Rotapumpe Thermosyphon... zu einem unwiderstehlichen Preis (inklusive Magister-gelabelter Fiorenzato T80).
    Zustandsbeschreibung war: funktionsfähig, Entkalkung notwendig - die Fotos sahen schon ganz vielversprechend aus.

    [​IMG]

    Bei Übergabe war die Maschine abgebaut, alles vollständig. Mühle lief zunächst nicht (dank KN-Recherche vorher war aber der Fehler (Hopper nicht aufgesetzt - Mikroschalter) gefunden). Mein zögerlicher Versuch einer Preisverhandlung konnte dann aufgegeben werden - ich hätte gegenüber dem aufstrebendem Gastronomen (statt Espresso gibt es jetzt bubble-tea) auch ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn er noch weniger Geld gekriegt hätte. Ansonsten alles vollständig und die Maschine auf den ersten Blick in sehr gutem, wenig gebrauchtem Zustand (Siebträger, Siebe, Entkalkungspatrone, alles dabei).
    Zuhause dann schnell aufgemacht und hinter die Kulissen geschaut (wenige Schrauben und alles liegt gut sichtbar vor einem). Von oben reingeschaut sieht sie aus wie neu, lediglich etwas verstaubt. Unter der Abtropfschale am Bodenblech dann etwas verdreckt und leichter Grünspan auf den Messingteilen - bin mir nicht sicher ob hier etwas undicht ist oder nur Kaffee/Wasser von oben Spuren hinterlassen hat. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich sie ans Festwesser hängen muss oder ob sie auch aus einem Tank funktioniert, habe ich sie gestern nicht mehr eingeschaltet. Laut Vorbesitzer müssten Dampf und Heißwasserventil entkalkt werden.... Von den 2 Brühgruppen ist die eine ziemlich verdreckt, die andere sieht auf den ersten Blick sehr gut aus. Siebträger lassen sich satt und fest reindrehen.
    Die Maschine ist hier bisher nicht dokumentiert, Unterschiede zu den Vorgängern (ohne Kappa) MS bzw.ES 60/70/100 scheinen nur Kleinigkeiten bzw. Äußerlichkeiten zu sein. Lediglich bei den Brühgruppen sehe ich unteschiedliche Varianten (mit oder ohne ominöser Präinfusionskammer - ist mir nicht ganz klar). Serviceunterlagen gab es keine dazu, im Netz auch nichts gefunden. Die häufiger erfragten Schritte zur Programmierung der Volumetrik habe ich aber gefunden. Wenn jemand Infos oder Tipps zur Maschine hat, bin ich dankbar für Antworten hier, ansonsten stelle ich später Fotos ein. Wenn sie (hoffentlich) funktioniert, werde ich vorerst auf eine größere Revision verzichten (können) - eigentlich schade, hatte mich schon wieder auf´s Basteln gefreut - die Francesconi ist jetzt so gut wie fertig, aber dazu bald mehr im anderen thread.
    Die Mühle läuft, ist aber im offenbar gastronomieüblichen, total verdreckten Zustand. Nach allem was ich gelesen habe, könnte sie meine Rancilio ablösen (kleiner, weniger Totraum, leichterer Umbau auf doserless) oder als Zweitgastro bleiben. (btw. was will ich eigentlich mit dem Riesenmaschinenpark???)
    Gruß
    Frank
     
  2. #2 langbein, 26.07.2012
    langbein

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    Schönes Gerät! Das Foto sieht auf jeden Fall so aus, als wäre die Maschine auch noch bestens in Schuss.
     
  3. #3 Barista, 26.07.2012
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    Wenn das ein Bild von dem Original-Standplatz ist, verstehe ich, warum die linke Brühgruppe eher wenig benutzt wurde.
    Zumindest konnte der Vorbesitzer den Totraum der Mühle dann glich mithilfe des Dampfarmes ausblasen. :)
     
  4. blu

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    Hi,

    Boardie cebora kennt sich mit der 1gruppigen hervorragend aus, allerdings besitzt er sie nicht mehr. Ich glaube diese Panzer werden von Rancilio gefertigt, bin mir aber nicht sicher.
    lg blu
     
  5. #5 florenz-k, 27.07.2012
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    So, jetzt kommen mehr Bilder:

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]
    Brühgruppe mit Flowmeter - wozu ist die Schraube auf der schräg abfallenden Rückwand der Brühgruppe?

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Kesselgröße "nur" 5 Liter

    [​IMG]
    Hier sieht es nicht ganz so toll aus - ist das normal im Gebrauch, oder weist das auf eine Undichtigkeit hin?

    Von der Rancilio-Verbindung habe ich auch schon gelesen. Einer der 3 beiliegenden Siebträger ist auch von Rancilio und die Tastaturprogrammierung soll auch gleich funktionieren... aber das muss ja alles nichts heißen. Es sind viele Standardteile verbaut, Kessel und Brühgruppen sind mit "Magister" geprägt.
     
  6. jabu

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    Schöne Maschine. Um solch eine zu stellen, hätte ich mal wieder etwas mehr Platz in der Küche nötig, leider...
    Wie funktioniert denn der Heißwasserauslauf auf der rechten Seite? Von vorne sieht es wie ein Schalter aus, geöffnet von oben sieht es eher nach einem Ventil wie auf der Dampfseite links aus.
     
  7. #7 langbein, 27.07.2012
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    AW: Magister K(appa) ES 70 - der nächste Exot...

    Die schräge Schraube in der Brühgruppe ist vermutlich produktionsbedingt dort und hat keine gesonderte Funktion. Die auf dem letzten Bild zu sehenden Ablagerungen sind zwar nicht normal, da würde ich mir aber auch keine Gedanken drüber machen... nimms einfach als völlig normale Undigtigkeit hin. Du wirst die Maschine doch wohl sowieso mal auseinandernehmen, oder?
     
  8. #8 florenz-k, 27.07.2012
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    @langbein: das mit der Schraube habe ich gefragt, weil es eine Variante der Brühgruppe mit einer Präinfusionskammer gibt (ich such mal die Zeichnung bzw. ein Foto) und ich mich gefragt habe ob das eine Nachrüstoption sein könnte... sonst ist es wahrscheinlich nur eine Bohrung. Ich wollte die Maschine erst mal überhaupt in Betrieb nehmen um zu schauen ob da was undicht ist und dann entscheiden ob ich sie schon auseinandernehme oder nicht... was würdet ihr bei dem optischen Zustand (und Alter 5 Jahre) raten?
    @jabu: der vermeintliche Schalter an der Front ist nur eine Blende. Das Heißwasser kann offenbar nur über die Volumetrik, sprich die Tastatur und das MV oben am Kessel, geregelt werden. Ist mir aber egal, ich würde nie Teewasser unbestimmten Alters beziehen wollen. Optisch finde ich es nicht so gelungen.
     
  9. #9 langbein, 27.07.2012
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    Achso...darauf war ich gar nicht gekommen...so ne Präinfusionskammer kannte ich bislang nur von LSM und der Vivaldi.

    Zum Auseinandernehmen: Ehrlich? Ich würde sie definitiv demontieren...zumindest erstmal den Heißwasserteil (weil der Kalk im heißen Wasser schneller ausfällt)...aber auch im Kaltwasserteil ist ja offenbar Kalk vorhanden (sieht man ja an der Stelle, wo das Leck ist). Man muss ja nicht direkt alles neu machen (ist bei der Maschine auch definitiv nicht notwendig), oder direkt Rahmen und Gehäuse bearbeiten, aber: wenn man die Maschine einmal am Festwasser in Betrieb hat, möchte man sie dann auch nicht mehr auseinandernehmen, wenn es mal Probleme gibt. Wenn man das jetzt macht, ist man erstmal auf der sicheren Seite, und WENN mal was dran sein sollte, kennt man die Maschine so gut, dass man eventuelle Reparaturen viel schneller hinbekommt.
     
  10. #10 florenz-k, 27.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2012
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    Hier eine Zeichnung der Brühgruppe:

    [​IMG]

    Sieht so aus, als seien Teil 27 (bei mir verbaut) und 26 ("Infusore") alternativ möglich.
    Das PI-Thema wurde auch schon hier http://www.kaffee-netz.de/grunds-tzliches/19210-pi-selbstgebaut-und-nachger-stet.html#post200631 diskutiert (danke blu für den Hinweis auf Boardie cebora - der ist aber wohl leider nicht mehr aktiv, oder?)

    Auseinandernehmen? also vielleicht doch Bastelspaß! Aber ich habe echt Respekt vor dem Riesenteil, bei meinen bisherigen Basteleien hatte ich nicht viel zu verlieren.
    Gruß
    Frank
     
  11. #11 florenz-k, 27.07.2012
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    1. Funktionstest verlief positiv: Kessel war offenbar noch ausreichend gefüllt - Pumpe springt beim Einschalten nicht an. Bezug kalt funktioniert (Volumetrik aber falsch bzw. nicht programmiert...). Heizung schaltet auch sofort, Pressostat regelt bei 1,2 bar ab. Dampf kommt erst spärlich, dann ordentlich (viel mehr Ventilweg als bei den Haushaltsmaschinen). Bezug auf beiden Brühgruppen (ohne Siebträger) läuft, Heißwasser ebenfalls.
    Undichtigkeiten sind keine feststellbar. Soweit also erstmal alles in Ordnung.
    Was empfiehlt sich als einfachste Maßnahme um zu schauen ob bzw. wie verkalkt die Maschine ist (Dampf-/Heißwasserhahn ausbauen)?
     
  12. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Der Fleck vom vermeintlichen Leck sieht eher so aus als ob die Plastikwanne unterm Abtropfgitter mal verstopft war und deshalb übergelaufen ist...da jetzt auf Verkalkung zu schliessen - naaja... ;-)
     
  13. W1cht3lm@nn

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    Glückwunsch zu dieser herrlichen Maschine!

    Die Brühgruppen sehen zwar irgendwie mickrig aus wenn man sich hier die ganzen anderen Gastromonster anschaut, aber bei meinem Lieblingsitaliener steht solch eine. Er ist gleichzeitig der einzige mir bekannte Gastromensch in 50km Umkreis der Espresso machen kann wie er auch anderen hier sicherlich schmecken würde. Solide, und für richtig guten gebrühten zu haben, sollte sie definitiv sein.

    Bei dem Spitzenzustand würde ich sie auch nicht zerlegen. Es würde an ein Wunder grenzen wenn sie nennenswert Kalk angesetzt hätte. Dass du die Maschine dadurch kennenlernen würdest ist natürlich wahr.

    Falls es nur um die Reinigung geht, kann man das auch problemlos etwas "russischer" angehen:
    Einfach alles elektronische (Bedienfeld und Blackbox) ausbauen, die Maschine in die Duschwanne stellen, Massagestrahl an, frische Spülbürste und Spüli dazu und dann so waschen wie man es z.B. beim Motor vom Auto täte.

    Danach eine Trocknung von 2 Tagen in der Sonne reicht völlig, Angsthasen helfen den elektrischen Komponenten mit Handtuch und (Haar-)Föhn gleich nach dem Bad noch etwas nach schneller zu trocknen.

    Kritisch sind nur Komponenten mit Hohlräumen, sehr feinen Kontaktoberflächen oder sehr hoher Betriebsspannung, sowas kommt hier kaum vor.
    Der Hauptschalter wäre am ehesten so ein Kandidat. Entweder ausbauen oder eine Tüte drumzuknoten und überkopf im Rahmen aufhängen. Andernfalls macht er in der Praxis vermutlich trotzdem keine Probleme, die Technik ist erstaunlich Wassertolerant, je nach Salzgehalt.

    Dinge wie die Heizwendeln der Kesselheizung sollten nur nicht eingetaucht werden, eine kurze Duschreinigung ist aber viel zu kurz um nennenswert Wasser eindringen zu lassen.
     
  14. #14 florenz-k, 28.07.2012
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    Vielen Dank für die Hinweise. Ich habe heute erstmal die Mühle gereinigt und aufpoliert. War ein gutes Stück Arbeit und die Mahlscheiben fühlen sich doch ziemlich stumpf an - werde ich wohl ersetzen. Dann waren die Siebträger, das Duschsieb und die Siebe dran.
    Beim kurzen Blick in die Maschine habe ich doch etwas Feuchtigkeit (vom gestrigen Funktionstest) am Boden entdeckt (vermute aus dem Kaltwasserblock) - das muss ich doch im Blick behalten. Die Maschine zieht übrigens problemlos Wasser aus einem Tank. Ich kämpfe echt mit mir, ob ich ihr nicht doch einen Platz in der Küche ermöglichen kann.
    Gruß
    Frank
     
  15. #15 florenz-k, 29.07.2012
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    Also: Kaltwasserblock ausgebaut - kann mir jemand sagen, ob meine Skizze richtig gedacht ist und was ich beim Entkalken beachten sollte bzw. ob es überhaupt sinnvoll ist (Rohre sehen völlig sauber aus)...

    [​IMG]


    Die Ablauftasse war ziemlich dreckig, schon möglich, dass sie einfach übergelaufen ist. Daher der Schmodder am Boden. Die Feuchtigkeit nach dem ersten Test schien mir aber von sauberem Wasser zu kommen.
    Gruß
    Frank
     
  16. blu

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    AW: Magister K(appa) ES 70 - der nächste Exot...

    Hi,
    das OPV sitzt oben vor dem Ablauf. Du kannst es einfach aufschrauben und säubern. Wichtig: Beim ersten Aufheizen nach dem Zusammenbau unbdingt am Brühdruckmanometer beobachten, ob sich das OPV öffnet - nicht, dass dir die Maschine um die Ohren fliegt.
    edit: unten vermute ich ein Rückschlagventil, schau einfach nach ;-)
    lg blu
     
  17. #17 Joe-die-Hyäne, 29.07.2012
    Joe-die-Hyäne

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    Genau richtig was blu schreibt. Übrigens sehr solide Maschine, von deren Technik Herr B. aus Wildau immer ganz begeistert ist, wenn man ihn anspricht. Sehr servicepraktisch ist das extra Kesselablassrohr, welches in der Tasse endet.

    Zur Präinfusionskammer, hat man mir von abgeraten, "lohnt nicht", ausserdem schwer zu bekommen. Würde da zwecks PI eher mit Pumpenunterbrecher arbeiten.

    Gruß
    Ludger
     
  18. #18 florenz-k, 29.07.2012
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    Super, danke für die schnellen Antworten. Dann werde ich mich mal ans Auseinanderbauen machen.

    Die Maschine hat leider kein Brühdruckmanometer - ich werde dann wohl in die Ablauftasse schauen müssen...

    Das mit dem Kesselablassrohr habe ich heute auch entdeckt, als ich die Tasse ausgebaut habe: komisch dachte ich, ein Rohr direkt vom Kessel in den Ablauf? Bis ich dann unter all dem Schmodder die Inbusschraube im Sechskant entdeckte und mir ein Licht aufging.

    Ich habe mich jetzt schon durch einige PI-threads gelesen - an so eine Schaltung traue ich mich (ohne tiefere Kenntnisse) erstmal nicht ran. Die Präinfusionskammer scheint wohl nur für einen sanfteren Druckaufbau zu sorgen.
    Gruß
    Frank
     
  19. blu

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    Hi,
    sinnvolle Einstellung! Nimm irgendeinen elektrikerfahrenen Bekannten und verbaue einfach einen Schalter, der die Stromzufuhr zur Pumpe unterbricht und schon kannst du mit Leitungsdruck Präinfusion machen und - imo auch sehr interessant - die Pumpe gegen Ende des Bezuges ausschalten, so dass sich der Druck langsam auf Leitungsdruck abbaut. Ich verfahre inzwischen immer so.

    lg blu
     
  20. #20 florenz-k, 30.07.2012
    florenz-k

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    ja, so sieht es aus:

    [​IMG]

    auseinandergebaut, entkalkt und gereinigt und wieder zusammengesetzt:

    [​IMG]
    Die Dichtung am Auslass des OPV war schon am zerbröseln. Spricht etwas dagegen, im Kaltwasserbereich eine Gummidichtung zu verwenden?

    Gruß
    Frank
     
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