Moccamaster oder doch was anderes?

Diskutiere Moccamaster oder doch was anderes? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Moin zusammen! aktuell besitze ich ein Einsteiger Philips Vollautomaten und bin über die Jahre immer unzufriedener geworden. Der Kaffee ist...

  1. #1 freakslikeme, 14.02.2021
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    Moin zusammen!

    aktuell besitze ich ein Einsteiger Philips Vollautomaten und bin über die Jahre immer unzufriedener geworden. Der Kaffee ist allerhöchstens mittelklasse und vorallem nervt mich der Lärm. Gerade da ich die Maschine im Homeoffice täglich, statt nur am Wochenende, nutze.

    Also dachte ich mir in meinen jugendlichen Leichtsinn, ha kaufe ich mir einfach einen höherwertigen Vollautomaten. Nur habe ich dann den "Fehler" begangen im Internet zu recherchieren :D

    Also eigentlich findet man in den bekannten Foren nie wirklich Empfehlungen für Vollautomaten, sind die wirklich so schlecht?

    Mein Budget liegt so bei 800€, vllt auch etwas mehr. Vor der richtigen Recherche, dachte ich an eine Nivona 820 o.ä. Durchs Internet bin ich jetzt aber eher bei einer Moccamaster KGB Select + Mühle (Eureka Mignon) + Milchaufschäumer (weiß noch nicht welchen, vllt den von Sage), aber durch mein Nutzungsverhalten bin ich unsicher.

    Meine Freundin trinkt nämlich nur ab und zu Kaffe, ich hingegen jeden Morgen eine, maximal zwei Tassen.
    Ab und zu gönnen wir uns auch mal einen Latte Machiato o.ä..

    Jetzt bin ich durch die eine Tasse am Tag unsicher ob die Moccamaster hier das richtige ist. Ich weiß, dass es auch eine Moccamaster OneCup gibt, aber ich würde mich damit unwohl fühlen, wenn wir z.B. Gäste haben (was durch aus ab und zu vorkommt :D ). Dann will ich nicht 4-6 mal eine Tasse brühen ^^ Bekommt man mit der KGB Select auch vernünftig, also ohne bastelein, eine Tasse hin?

    Oder empfiehlt sich für mein Nutzungsverhalten was anderes? Auf eine Frenchpress oder Aeropress habe ich eigentlich keine Lust.

    Schon mal vielen Dank für eure Hilfe und schönen Sonntag noch!
     
  2. #2 LeckerTee, 14.02.2021
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    Für eine Person würde ich eher von Hand aufgießen statt eine Moccamaster zu nehmen.
    Auch wenn Gäste kommen, lässt sich das recht schlank mit einem Handfilter machen.
     
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  3. cbr-ps

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    +1 für Handfilter

    Die Eureka ist eine Espressomühle, die würde ich für Brühkaffee nicht nehmen. Schau dir mal die Tchibo Mühle an, da kriegst Du für unter 100€ eine sehr brauchbare Mühle für Filterkaffee. Vorstellung und erster Test: Elektrische Kaffeemühle von Tchibo
    Für die gesparten 700€ kannst Du 25 Kg gute Bohnen für höchsten Genuß kaufen.

    Willst Du denn Brühkaffee trinken oder eher Cappuccino, wofür „Milchschäumer“ sprechen würde?
    Wenn Cappuccino, wäre ein Siebträger die erste Wahl.
     
  4. #4 Mitch Buchannon, 14.02.2021
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    KGB select eher wenn du üblicherweise mehr als 0,5 l machst in einer Runde.
    Ansonsten besser Aeropress, bialetti , Handfilter , je nach Vorliebe und gewünschtem Getränk. Gute Handmühle oder die elektrische Tchibo (ausser für die bialetti), Geschmackssache. Handfilter kann sicher deine komplette Range abdecken, da sind ja auch 10 Tassen für Gäste schnell gemacht
     
  5. #5 Dömchen, 14.02.2021
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    Eine Tasse Kaffee sind 125 ml, ein Kaffeebecher fasst je nach Größe eher 250 ml, Thermobecher bis 300 ml. Die Moccamaster liefert gute Ergebisnisse ab 4 Tassen, also 500ml.

    Die One Cup liefert max. 300 ml, wohl ausreichend für den morgendlichen automatischen Kaffee. Da dies ein täglich wiederkehrende Ritual ist, die Gäste aber wohl deutlich seltener aufschlagen, würde ich für die Gäste dann den Handfilter als Ergänzung bevorzugen. Bei Deinen Budget gingen ja auch beide Geräte parallel, Nachteil, noch ein Gerät mit Platzbedarf.

    Bei aller möglichen Kritik zum aufwändigen Brühvorgang mit Handfilter, für 8 Gäste mit dem Vollautomaten, unabhängig vom Geschmack, gleichzeitig Kaffee zuzubereiten, finde ich auch sehr aufwändig.
     
  6. #6 domimü, 14.02.2021
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    Die Moccamaster Select auf halber Stufe ist eigentlich optimal für 0,3 bis 0,6 Liter, für größere Mengen umschalten auf volle Stufe. Für mich ist es die optimale Maschine, wenn man nicht die Muse für Handaufguss mitbringen kann und nicht immer eine ganze Kanne braucht. Selber habe ich das Jubiläumsmodell , das ist die selbe Technik in Retro-Optik, etwas geringerer maximaler Batch-Menge und Verzicht auf den Tropfstopp...
     
  7. #7 freakslikeme, 14.02.2021
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    0,3 Liter wären ja eine gute große Tasse :) Hmm Handbrühen... Weiß nicht, hab ich noch nie gemacht und weiß nicht ob das so meins ist. Dann würde ich wohl eher die OneCup nehmen
     
  8. #8 Mitch Buchannon, 14.02.2021
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    Das ist natürlich nur ein 15 euro Versuchsballon den du das steigen lässt... Oder noch weniger. Einfacher Campingfilter und ein paar Papierfilter
     
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  9. #9 LeckerTee, 14.02.2021
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    Du kannst auch einfach mal andere Bohnen in deinem KVA probieren. Wenn du eine Café Cème Röstung einer Rösterei kaufst, kann man mit einem KVA echt leckeren Kaffee bekommen. (Ordentlich Röstungen fangen je nach Rösterei bei etwa 18 €/kg an).
    Mit Supermarktkaffee schmeckt das einfach nicht. Siebträger und auch KVA sind noch sensibler hinsichtlich der Kaffeequalität als Filteraufguss. Bei Filteraufguss kann man selbst mit machen Supermarktkaffees etwas Trinkbares machen, aber bei KVA/Siebträger habe ich das persönlich noch nicht erlebt.

    Bei den meisten KVA Herstellern bekommst du für mehr Geld das gleiche Mahlwerk und die gleiche Brühgruppe. Der Geschmack wird gleich bleiben, dafür kannst du dann aber per App deinen Kaffee vom Sofa aus der Maschine lassen und zwischen 20 Vorkreationen mit Milch wählen.
    Von meinem Umfeld kenne ich an KVA Philips, BSH (Bosch/Siemens/Neff), Delonghi.
    Philips ist dabei am lautesten und von der Bedienung für mich persönlich am nervigsten. BSH und Delonghi sehe ich etwa gleichauf, wobei sich für meinen Geschmack gerade die günstigsten KVA Delonghis einfacher bedienen lassen, als die teureren (ein Drehrad für Menge, eins für Stärke und ein Knopf für "Kaffee marsch"). Ähnlich bei BSH. Bei den teureren muss man deutlich mehr Knöpfe drücken, bis es losgeht.


    Handfilterausguss dauert ca. 5 min. Das rechtfertigt von der Zeit für ich keine Filtermaschine und ich finde das Aufbrühritual einfach schön.
    Probier es doch mal aus, wenn du es noch nie gemacht hast:
    - Filterpapier in den Filterhalter
    - Einmal kurz heißes Wasser durchlaufen lassen (um den Filterpapiergeschmack rauszuspülen). Machen Filtermaschinen nicht und wenn man den Aufwand fair vergleich will, kann man diesen Schritt weglassen.
    - Kaffeepulver in den Filter
    - Wasser drauf, um das Pulver gerade zu benetzen und 30 s warten
    - Gleichmäßig das Wasser aufgießen
     
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  10. #10 freakslikeme, 14.02.2021
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    Bezüglich der Mühle. Ich dachte die Eureka Mignon Filtro ist extra für Filterkaffee?
     
  11. cbr-ps

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    So wird sie vermarktet. Erfahrungen wurden meines Wissens hier im KN noch nicht geteilt, scheint nicht allzu häufig im Einsatz zu sein.
     
  12. #12 Tschörgen, 14.02.2021
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    Eureka Mignon ohne Filtro. Ich benutze sie seit Jahren für Filterkaffee mit Handaufguss. Geht wunderbar. Wenn ich mal French oder cold Brew damit mache, jage ich das Mahlgut noch extra durch den Kruve Sifter. Taugt mir zu 100%.
     
  13. cbr-ps

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    Das wäre für mich ein no go, auf den Umstand hätte ich überhaupt keinen Nerv, s hon gar nicht, wenn es Mühlen für weniger Geld gibt, wo das nicht nötig zu sein scheint.
    Meine Wahl dafür ist in der Preisklasse die Comandante - nicht elektrisch, aber sehr gute Brühergebnisse.
     
  14. #14 Tschörgen, 14.02.2021
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    Deswegen sollte auch jeder selbst abwägen was für ihn das Richtige ist. Handmühlen wären für mich z.B. ein No Go.
     
  15. cbr-ps

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    Weil das für viele so zu sein scheint, hatte ich eingangs auch die Tchibo empfohlen, die hier als Brühkaffeemühle gute Kritiken bekommt. Wenn die Filtro auch taugen sollte ok, muss man halt schauen, ob sie den deutlichen Mehrpreis wert ist. Eine Espressomühle wäre mir jedenfalls nix für Filter.
    Wobei ich noch gar nicht sicher bin, ob Filterkaffee hier wirklich die Erwartung trifft...
     
  16. cbr-ps

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    Probier es aus, wenn Du einen Wasserkocher hast, kostet das fast nix...
     
  17. #17 Tschörgen, 14.02.2021
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    Ich hatte vorher eine Solis Scala. Die Eureka halte ich für die bessere Wahl. Das aber nur so nebenbei.
     
  18. #18 BassBert, 14.02.2021
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2021
    BassBert

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    Hallo Freak,
    ein Bekannter hat gute Erfahrungen mit der Wilfa Classic gemacht (Wilfa CLASSIC CCM-1500S Filterkaffeemaschine (inkl. Gratis-Kaffee & Filtertüten)). Er benutzt sie jeden Tag für ca. 250 ml und wenn Gäste da sind auch mal für 1 Liter und ist immer sehr zufrieden mit dem Ergebnis (ich brühe lieber selber auf, mag den Kaffee aus der Wilfa aber auch gern). Eine gute Alternative, wenn Lust und Muße fehlen, den Brühvorgang manuell vorzunehmen. Einen Vergleich zu den Moccamasters habe ich leider nicht.
    Bei Mühlen ist das Feld groß: Kaffeemühlen für Filterkaffee – KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee
    Die schon genannte Tchibomühle ist sicher ein guter Einstieg mit sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis, nach oben sind die Grenzen natürlich offen ;-)
    Noch als Ergänzung: Für das Ergebnis noch wichtiger als die Maschine ist guter und frischer Kaffee. Am einfachsten beim Röster vor Ort (wenn du sagst, wo das bei dir ist, bekommst du sicher einige Empfehlungen hier - oder du schaust auf die Karte von Pingo/Quijote: ROESTER).
     
  19. #19 Largomops, 14.02.2021
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    Bei mir gings so: Billige Kaffeemaschine, dann Vollautomat, dann Moccamaster, jetzt Handfilter.
     
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  20. cbr-ps

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    Kommt halt immer auf die Absprungbasis an ;)
    Welchen Mehrwert siehst Du bei der mehrfaches kostenden Mignon gegenüber der Tchibo?
     
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