Titus Nautilus Grinder

Diskutiere Titus Nautilus Grinder im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Titus Nautilus Testbericht Vorweg: ich habe diesen Testbericht als separaten Thread verfasst, da es zuvor in dem von @quick-lu gestarteten...

  1. #1 ryk, 14.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2020
    ryk

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    Titus Nautilus Testbericht

    Vorweg: ich habe diesen Testbericht als separaten Thread verfasst, da es zuvor in dem von @quick-lu gestarteten Nautilus Thread mit einigen Nutzern Unstimmigkeiten über die Einordnung solcher Testmeinungen gab. Daher mögen die Mods bitte entscheiden ob das hier separat stehen bleiben kann, mit dem existenten Nautilus Thread zusammengeführt wird oder in den gewerblichen Bereich gehört.

    Die Offenlegungen in Sachen meiner Unabhängigkeit der Aussagen in diesem Text, die ich bereits in dem anderen Thread hierzu gegeben habe gelten natürlich weiterhin: ich bin weder mit den Erbauern diese Mühle befreundet, noch werde ich hierfür bezahlt oder werde in anderer Form begünstigt von irgendeiner Partei. Ich mache das allein aus Spaß und Freude an dem Thema und Interesse an neuen Gadgets. Insbesondere wenn sie momentan noch Unikate sind. :) Nun zum eigentlichen Thema - dem Test.



    Inhaltsverzeichnis

    Allgemeines & Äußerliches

    Ich hatte nun fast 3 Wochen Zeit die Mühle im täglichen Testbetrieb zu erleben. Wie in meinem Signature-Text zu lesen, so bin ich Besitzer einer Titus und demnach recht verwöhnt in Sachen technischer Präzision, optischer Erscheinung, dem Workflow & letztendlich der Mahlgutqualität bei solch einer Mühle. Ich bitte das zu beachten bei meinen Aussagen, denn einiges was den meisten als eher unwesentlich erscheint mag, beurteile ich vielleicht sehr kleinlich vor dem Hintergrund meines üblichen Setups. Leiden auf allerhöchstem Niveau ist also angesagt. ;)

    Packt man die Nautilus aus fällt einem auf, dass sie in etwa vergleichbar ist im Gewicht mit der Titus und auch in etwa mit der Masse einer EK 43s. Die Verarbeitung ist tadellos. Was sofort auffällt ist, dass dieser neue Bolide im Vergleich zur Titus eher eine "form follows function"-Mühle ist und durchaus schön daher kommt, aber auf eine kernige Art. Industrie-Chic ist das Motto. Einige der hier in Berlin üblichen Hipster-Cafés hätten ihre wahre Freude in der optischen Integration. Bis auf die Oberfläche des Motors und der Riemenabdeckung ist sie komplett satiniert und ein Handschmeichler. Der Motor ist äußerlich unbearbeitet und die Riemenabdeckung ist glänzender als der Rest.

    Ich muss hier einfügen, dass das die Basisversion der Mühle ist. Sie kann silber satiniert und in Schwarz bestellt werden - wählbar mit hohem Fuß oder dem wie am Testgerät verbauten niedrigen Fuß. Viele andere Veredelungsoptionen bis zur DLC Beschichtung sollen wohl möglich sein. Wer die Aachener kennt weiß das letztendlich fast alles individuell machbar ist, jedoch dann auch kräftig ins Konto schlägt. Ob man das braucht oder gar die bodenständigere Nicht-"bling-bling"-Anmutung toll findet, muss jeder selber wissen. Ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht mit einer weitgehend komplett in DLC gehüllten Titus schon sehr verwöhnt bin und meine Frau meint, dass ihr die Nautilus zu "brutal" daher kommt... der "WAF" der Titus ist also ggf. etwas höher. :D

    Von dem Erscheinungsbild abgesehen ist alles Titus-typisch enorm stabil und präzise gebaut. Nichts wackelt, das Aufsetzen der Frontsektion z.B. ist einfach zu erledigen und komplett spielfrei, der Mini-Trichter zum Einfüllen der Bohnen ist einfach aufzusetzen und klirrt nicht beim Mahlen. Die wahre Freude eines Fans von Mechanik wie mir. Die Test-Nautilus ist mit einem Bajonett für das Einspannen des Siebträgers ausgerüstet, welche auch einen Klopfer beinhaltet, um etwaige Anhaftungen im Auswurf-Bereich loszuwerden. Mehr dazu dann im Workflow Absatz dieses Artikels.

    An der Rückseite fallen mehrere Schrauben auf - 4 davon mit Rändel-Markierungen. Das sind die Schrauben, die man lösen muss, wenn man die Front Sektion der Mühle abnehmen will, um die Mühle zu reinigen oder andere Scheiben einzusetzen. Das geht einfach von der Hand. Inklusive Reinigung mit dem Pinsel dauert das lose schrauben, putzen und wieder zusammensetzen vielleicht 10 Minuten. Zum Anziehen reicht der passende Inbus und ein handfestes Anziehen. Ich habe das jetzt 8x während des Tests gemacht und nach dem Zusammensetzen stand der Nullpunkt der Scheiben wirklich exakt auf dem gleichen Platz, was an der Mahlgradverstellung zu sehen war. Das Schleifen der Schreiben war Zehntelmillimeter genau auf demselben Punkt der Skala.

    Die Mühle wird (wie bei der Titus auch) durch einen Gleichstrom-Motor angetrieben, so dass ein Netzteil erforderlich ist. Dieses ist mehr als ausreichend dimensioniert. Dort kann man auch die Spannung variabel einstellen, was einen Einfluss auf die Drehzahl der Mühle hat. Die Nautilus hat also die gleichen Regelungsmöglichkeiten in der Mahlgeschwindigkeit und damit auch Mahlgutbeschaffenheit wie die Titus. Einzig ist diese Verstellmöglichkeit nicht direkt an der Mühle zu finden sondern eben am Netzteil. Das gilt auch für den Ein/Aus-Schalter.

     
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  2. ryk

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    Innere Werte & Technisches

    Im Testobjekt versehen SSP "high uniformity" 98mm Scheiben ihren Dienst, die für den Espresso/Turkish Einsatz vorgesehen sind. Sie sind ideal geeignet für hellere Röstungen, die unimodales Mahlgut erfordern. Die Mahlgutkammer und die Wischer um die Scheiben herum sind so konstruiert, dass sie nur minimale Anhaftungen generieren und im Grunde aufgrund der eng anliegenden Wischer die Kammer immer komplett ausgekehrt wird. Ich hatte auch schon eine offene EK43 vor mir und meine mich zu erinnern, dass da an den Außenseiten etwas mehr Platz war um die Mahlscheiben herum, aber ich habe gerade keine EK hier, also kann ich das nicht nachmessen.

    Wie auch bei der EK sind die beiden Scheiben-Hälften einerseits starr eingebaut (auf der Stellknopf-Seite) und andererseits auf dem Rotor drehend gelagert. Der Rotor selbst wird nicht direkt vom Motor angetrieben, sondern ist über einen Zahnriemen mit dem außen liegenden Motor verbunden. Ich kann mir vorstellen, dass diese Entkopplung etwas mehr Laufruhe auf der Welle gibt - bei Plattenspielern wird das im High-End Segment auch gern gemacht. Ob das aber letztendlich wirklich das Mahlgut-Ergebnis beeinflusst mag ich nicht beurteilen. Das ist auf jeden Fall konstruktiv anders gelöst als bei der EK.

    Der Motor ist souverän stark, so dass ich zumindest akustisch nicht feststellen konnte, dass er beim Einwurf der Bohnen nach dem Anlaufen von den Mahlsubstanzen beeinflusst wird. Das ist auf jeden Fall etwas, das sicherlich einen positiven Einfluss auf das Mahlgut hat, denn das sich ändernde Drehzahlen einen Einfluss auf die Schnittergebnisse beim Mahlgut haben ist lt. diverser Tests unbestritten. Und ich sehe das auch an meiner Titus, dass durchaus (bewusst eingestellte) Geschwindigkeitsänderungen deutlich andere Resultate in der Tasse zeitigen. Der Motor hat auch bei nur von der Flamme geküssten Bohnen oder gar Reis keinerlei Probleme im Durchzug. Auch die Geräuschentwicklung ist angenehm - etwas höher im Ton, aber leise & sonor. Und es stört auch aus dem Grunde nicht, weil die Mühle mit ihren 98er Scheiben wirklich schnell fertig ist mit dem Mahlen. Viel schneller als mit der Titus übrigens. Was aber zu erwarten ist, denn die Titus hat mit ihrem kleineren DRM-Hybrid-Scheiben System da rein von der Geometrie einen deutlichen Nachteil.

    Wie kurz voran erwähnt, so hat die Mühle außer der Mahlgradverstellung keinerlei Bedienelemente. Frank hatte mir im Paket einen "Dongle-Switch" (also einen Fern-Ein/Aus-Schalter) beigelegt, der das Netzteil ein und ausschaltet. Ist das Netzteil an, so drehen sich die Scheiben sofort bis kein Strom mehr anliegt. Ich bin von der Titus gewöhnt den Schalter direkt an der Mühle zu haben und finde das generell schöner, aber ich muss zugeben, dass es auch Vorteile hat die Mühle mit dem Fern-Schalter zu bedienen. Diesen kann man an jede im Workflow passende Stelle packen und zudem ist das Netzteil nur dann an, wenn man mahlt. Das ist bei der Titus anders - das Netzteil ist eigentlich immer an und zieht etwas Leerlauf-Strom, was natürlich etwas Energie verschwendet. Vor dem Hintergrund der Energiemengen für die Espressomaschine ist das sicher zu vernachlässigen - es sei dennoch erwähnt. Nach den 3 Wochen habe ich mich jedenfalls an diesen Punkt nicht nur gewöhnt, sondern ich habe das schätzen gelernt.

    Was für mich zumindest noch als kleines Minus hängen bleibt ist, dass die Verstellung der Spannung und damit die Drehzahl-Änderung auch nur am Netzteil vorzunehmen ist und nicht fernbedient werden kann. Das momentan ausgelieferte Netzteil ist (notwendigerweise) ein echter Brocken, den man lieber irgendwo versteckt, so dass man dann auch selten die Verstellung der Drehzahl bemühen wird. An die Titus kann ich das direkt und nutze das auch frequent, da ich zwischen hellen und dunklen Röstungen munter wechseln muss. Meine Frau liebt die dunkle Seite der Bohnen-Macht - ich bin auf der hellen Seite unterwegs. In der Test-Umgebung konnte ich damit spielen, weil die optisch versteckte Positionierung des Netzteils keine Rolle spielte, aber im Alltagsbetrieb würde ich das Netzteil wohl eher im Küchenblock-Sockel verstecken wollen und käme da nicht dran. Frank meinte aber, dass hier wohl ein anderes Gerät geplant ist, welches deutlich kleiner ist und optisch ansprechend á la E37Z oder EG-One neben der Mühle platziert werden kann und damit die Bedienung von Ein/Aus & Drehzahl erlaubt. Aber das ist zumindest Stand heute nicht der Fall.

    Die Bohnenzuführung arbeitet anders als die EK nicht mit einem Vorbrecher (der für mich eher eine Führungsschnecke ist). Hier wird nach dem Bohnen-Trichter ein sehr kurzer gewinkelter Weg genommen, der an einer Art Fenster endet, welches die Bohnen in den Scheiben-Raum gleiten lässt. Der Weg ist deutlich kürzer als bei der EK und wird allein durch die Gravitation bestimmt. Ich kann natürlich nicht beim Mahlen schauen wie das "Rückspringverhalten" (aka "Popcorning") der Bohnen ist, aber rein akustisch klingt es nach einer sehr gleichmäßigen Zuführung und auch beim Einfüllen der Bohnen hatte ich mehrmals den Trichter gleich abgenommen und geschaut ob mir Bohnen entgegen springen - dem war aber nie so. Kurz: messen kann ich das nicht, aber hier scheint ein guter Weg gefunden worden zu sein auch ohne Förderschnecke eine kontinuierliche Fütterung der Scheiben zu garantieren.

    Letzter Punkt zur Technik vor den Workflow-relevanten Punkten: die Mahlgradverstellung. Man kann die schon fast als "sahnig" bezeichnen. Einerseits braucht man kaum Kraft um den massiven nicht-geriffelten Knopf zu bewegen und er gleitet wirklich komplett ruckelfrei. Bislang das Beste was ich bei diesen Mühlen mit Front-Verstellmechanismus in der Hand hatte. Das ruckfreie Verstellen hat einen handfesten Vorteil: bewegt man sich im Espressobereich, so war es bei mir der Fall, dass ich zwischen auf der Mühle markierten 30 Grad und 5 Grad unterwegs war. Das ist jetzt kein riesiger Regelbereich, aber das ist auch bei den EKs, die ich in der Hand hatte nicht anders gewesen. D.h. auch, dass kleine Änderungen durchaus sichtbare Veränderungen im Fluss verursachen. Da hilft es enorm, wenn man mit minimaler Kraft ohne "Ruck" millimetergenau eine Position auf der Skala anfahren kann. Das ist hier super gelöst.

     
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    Workflow & Totraum

    Im Grunde ähnelt dieser natürlich dem an der EK. Es gibt einen Mini-Einwurftrichter für die Bohnen, der nur auf der Mühle in einem Schaft aufliegt und nicht verschraubt ist. Super zum Saubermachen und aufgrund perfekter Spaltmaße klirrt er beim Mahlen nicht. Ein Mahlvorgang dauert je nach Dosis so zwischen 5 und 10 Sekunden. An dem Testgerät war am Auswurf ein Bajonett zum Einspannten des ST befestigt. Die Standardausstattung ist wohl nur das Auswurfrohr ohne Tütenklopfer - die ST-Spannvorrichtung plus Klopfer kann man optional dazu bestellen.

    Für mich war das natürlich gut, denn als Espresso-Spezialist war das Mahlen in den ST sowieso meine Präferenz. An dem 10cm langen Rohr gibt es wie gesagt den Klopfer, der verbliebenes Mahlgut aus dem Auswurf befördert. In meinem täglichen Procedere habe ich also den ST eingespannt, den Mahlgrad justiert, die Mühle eingeschaltet, Bohnen eingeworfen, auf das akustische Ende der letzten Bohnenverpulverung gewartet, dann ausgeschaltet, 2x geklopft & letztendlich den ST wieder ausgespannt. Es formt sich ein großer Hügel, da das mahlgut sehr, sehr fluffig ist. Übrigens komplett anders als bei der Titus und vergleichbar mit dem was bei den "alten" Turkish-MK-Scheiben für die EK heraus kommt. Diesen kann man entweder mit Trichter glatt schütteln oder mit dem Finger nach NSOW-Methode glatt streichen.

    Für mich gestaltete sich diese ST-Ein/Ausspann-Bewegung bei der Nautilus zu Anfang eher schwierig im Vergleich zu meiner Titus. Dort spanne den ST zusammen mit dem auf das Sieb gesetzten OE Dosing Funnel in die Spannvorrichtung ein und kann nach dem Ausspannen das Mahlgut schütteln oder bei Bedarf rühren. In dem gesamten Prozess vom Mahlen, Ausspannen bis Glätten des Mahlguts gleitet nicht ein Krümel Mehl ab. Die gesamte Woche über. Das war/ist bei der ST-Bajonett-Technik der Nautilus anders. Hier kann man natürlich keinen Dosing Funnel mit einspannen und beim Herausdrehen des ST aus dem Bajonett gleitet gern mal Mehl ab, weil das Mahlgut eben auch sehr fluffig ist und sich auftürmt.

    Nach 2 Wochen hatte ich den Dreh im wahrsten Sinne des Wortes schon deutlich besser heraus. Man muss sich (wie im Grunde bei allem Equipment) ein gewisses Geschick beim Handling erarbeiten. Dennoch finde ich das Prinzip der ST-Gabel bei der Titus geschmeidiger. Einen Rat an alle die den Kauf einer Nautilus überlegen: kauft euch, wenn sich das platzseitig ausgeht, die Mühle mit dem hohen Fuß. Warum? Weil ich festgestellt habe, dass einfach mehr Mehl abgleitet, wenn man beim Ausspannen nicht wirklich horizontal ausspannt. Das ist bei der notwendigerweise schrägen Handhaltung der niedrigeren Mühlen-Version nicht gegeben, so dass hier Höhe einen schöneren, kümelfreieren Workflow ergibt. Oder Frank & Markus denken sich vielleicht noch etwas aus, um die ST-Spanngabel der Titus da irgendwie unterzubringen. Oder der Grafikus Mahlgutbehälter passt da dran. Oder man ist einfach nicht so zittrig beim Ausspannen des ST wie ich. :)

    Da kommen wir gleich zu einem weiteren Punkt im Workflow: man muss keinen Hokuspokus machen. Das Befeuchten der Bohnen (RDT) ist nicht notwendig. Ich hatte Versuche mit und ohne RDT gemacht, hatte aber lediglich bei den dunklen Röstungen einen minimalen positiven Effekt bei dem Rückbehalt im Auswurfschacht bemerkt. Bei hellen Bohnen gab es überhaupt keinen Unterschied. Man kann das Wässern der Bohnen also bei der Nautilus sein lassen. Auch WDT ist nicht notwendig. Das Mahlgut ist fast "über-fluffig" (18g im 20er Sieb erzeugt einen fast 1cm überstand breitflächig - nicht als spitzer Haufen). Rühren, um etwas zu entklumpen ist sinnlos und auch rieselt das Mahlgut mehrheitlich sehr zentral und gut verteilt in den ST, so dass eine Flächenverteilung ebenso nicht in Frage kommt.

    Weil es schon teils im vorigen Absatz angeschnitten wurde: das Thema Totraum bzw. Rückbehalt. Kurz: nicht vorhanden. Eigentlich. Warum nur "eigentlich"? Weil es von den verwendeten Bohnen abhängt. In meinen Tests habe ich einerseits mehrfach die Mahlkammer erst einmal komplett gereinigt, dann gemahlen und dann wieder geöffnet und ausgekehrt. Das Ausgekehrte habe ich gewogen und kann sagen: hier ist es vollkommen egal welche Bohnen man verwendet - es sind ca. 0,1-0,2g die zurückbleiben. Also wirklich konstant vernachlässigbar.

    Nach der Mahlkammer kommt der Auswurfschacht, der aus dem Rohr und dem ST-Bajonett besteht. In meinem Workflow habe ich nach dem Mahlen wie gesagt 2x mit dem Klopfer den Schacht erschüttert, dann den ST ausgespannt und danach habe ich nochmals 3x geklopft und per Linsen-Blasebalg sauber ausgeblasen. Das nach dem Ausspannen herausgefallene Mehl wurde gewogen. Hierbei kommt ebenso konstant zu Tage: bei hellen Röstungen (4 verschiedene Sorten) kamen in über 40 Durchgängen im Schnitt ca. 0,1-0,3g (nur 3x 0,5g) noch nach. Auch hier würde ich das als vernachlässigbar bezeichnen.

    Aber bei dunklen Röstungen (ich hatte 2 Sorten hier) sieht das anders aus. Hier bleiben doch gut 1,5 bis gar 3,1g zurück (bei einer Grundgesamtheit von 20 Durchgängen). 2,2 & 1,9 & 1,5g hatte ich bei 3 Versuchen mit RDT erreicht - es gibt also einen positiven Effekt, auch wenn die verbleibenden im Schnitt 2g doch signifikant sind bei einem Input von 14g. Es bleibt irgendwie hartnäckiger im Auswurfschacht hängen als bei hellen Röstungen. Es wird ein wenig mit statischer Aufladung zu tun haben, aber das erklärt nicht alles. Meine Vermutung ist die generelle Öligkeit des dunklen Bohnenmaterials und der feine, fluffige Mahlgrad führen zusammen zu einer stärkeren mechanischen Anhaftung im Schacht. Soweit ich Frank richtig verstanden habe ist hier aber auch noch eine weitere Glättung & Verdichtung des Auswurfrohrs geplant, so dass an Kunden ausgelieferte Maschinen hier weniger Probleme haben. Das kann später aber nur das Aachener Team und deren Nautilus Kunden, die sich für die ST-Spannvorrichtung entscheiden, bestätigen.

     
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  4. ryk

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    Ergebnisse in der Tasse

    Äußerlichkeiten, Technik, Workflow... alles nett, aber was kommt da für ein Espresso zustande? Ich reiße das Pflaster gleich ab: schlichtweg sensationell, insbesondere bei hellem Bohnenmaterial!

    Ich bin selten überschwänglich, aber allein der Duft-Unterschied des Mahlguts im Vergleich zu dem Output der Titus ist schon groß. Einem schlägt große Süße in der Nase entgegen. Der Eindruck setzt sich beim Bezug fort. Bereits süßlich aus der Titus bezogene Espressi bekommen nochmals einen wirklich drastischen Süße-Kick aus der Nautilus. Die Aromen-Staffelung ist klarer. Beeren- & Kernobst-Noten werden differenzierter, saftiger. Die vorhandene Säure heller Espressi wird durch die Süße besser balanciert.

    Es ist keineswegs so, dass die Espressi aus der Titus nicht mehr schmecken. Es ist eher, dass man weiß, was man an Detail & Süße noch drauf legen könnte mit der Nautilus. Ich hatte vor einigen Jahren eine "normale" EK43 zum Vergleich zu Hause, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Unterschied zur Titus im Aroma/Geschmack wirklich nicht groß war. Die Vergleichbarkeit ist natürlich schwer, denn der Eindruck liegt in der Vergangenheit und natürlich waren andere Bohnen im Spiel. Aber ich glaube, dass der positive Sprung im Vergleich zur EK zu Gunsten der Nautilus da ist. Wobei man bedenke - die EK seinerzeit war eine ganz normale MK-Factory Version mit MK Turkish Scheiben und wir vergleichen hier mit einer aufs genauste ausgerichteten Nautilus mit SSP high-uniformity Scheiben.

    In meinem Setup habe ich meine GS3 MP (Conical) verwendet und im Grunde, auch wenn mich einige dafür schelten werden, halte ich sie auf einem ähnlichen Niveau wie eine Slayer. Sie hat nicht nur eine 2-Wege-Flow Steuerung, sondern eine stufenlose Anpassung des Flows - ideal für das Halten der Flow-Konstanz bei sehr hellen Röstungen, die gerne am Ende mal "wegrennen". Dennoch haderte ich immer etwas, denn die süßesten, blumig-fruchtigsten Shots hatte ich bisher immer aus Slayer/EK-Kombis. Teils mit 30 Sekunden PI und über einer Minute Shot-Länge. In der Titus/GS3-Kombi komme ich in Sachen Süße und Frucht schon gut in die Richtung. Mahle ich aber so fein, dass ich über eine Minute Shot-Länge für eine Extraktion am hohen Ende komme, dann wird das Ergebnis meistens fehlerhaft - ins harsch Bittere driftend. Somit bleibt man dann doch auf der sicheren und für dieses Setup optimale Süße-Säure-Geschmacksverhältnis und lande meistens bei 45-50 Sekunden inkl. PI.

    Anders im Nautilus/GS3 Setup: "Slayer-Shots"? Kein Problem. Wirklich. Ich habe so viel Süße und knackige Frucht in der Tasse, dass es kracht. Ein morgendliches "WOW!" entfährt mir selten als Morgenmuffel, aber meine Frau musste sich das in den letzten Wochen einige Male lautstark anhören. ;) Mit den diensthabenden hellen Bohnen von Gringo (und die sind wirklich fast schon "grün" im Röstgrad) fahre ich PI Zeiten von um die 15-30 Sekunden, bei einer Gesamt-Shotlänge von 50-70 Sekunden bei einer Ratio von 1:2 bis 1:2,5. Keine Fehlnoten, keine Bitterness. 1:1 Ristretti mit überlanger PI und 6-Bar Bezug sind Geschmacksexplosionen - fast zu intensiv, aber eine sehr, sehr feine Grundlage für einen Flat White oder Cortado. Macht sogar mir Spaß. Kurz: bei hellem Material eine glatte 10 auf der 10er-Skala.

    Wer mein Review zur Titus gelesen hat weiß - es gibt ein Dilemma. Nicht nur das schöne Aussehen hat mich zur Titus geführt - insbesondere ihre Fähigkeit ein sehr breites Spektrum an Röstgraden ideal in die Tasse zu bringen war das Hauptkriterium. Denn bei mir zu Hause gibt es eine klare Demarkationslinie: ich - "hell as Hell". Meine Frau - "wenn ich Frucht will trinke ich einen Fruchtsaft & keinen Kaffee". Alles klar, oder? :D Durch dieses täglich mehrmalige Wechseln im vollen Spektrum aber mangels Möglichkeit mehrere Mühlen zu betreiben wurde es eine Titus - mit der wir noch immer glücklich vereint leben.

    Daher musste die Nautilus trotz mit diesen Scheiben klarer Ausrichtung auf "3rd-Wave-Kram" an dunkle Bohnen ran. Das gelang erst wenig. Zu wenig ölig & "flüssig" war der Espresso. Nach einigen Runden Tuning musste feiner als üblich gemahlen werden und unüblich lange 12 Sekunden PI bei 37 Sekunden Gesamt-Bezuglänge gaben aber den Durchbruch. Dunkel geht also auch. Der 1:1 Vergleich mit einem optimalen Bezug aus der Titus zeigt - die Titus bleibt der Favorit mit leicht sämigerem Mundgefühl und mehr Karamell. Aber nur im 1:1 Vergleich - der dunkle Espresso aus der Nautilus war auch lecker. Vielleicht eine 7 auf der 10er-Skala. Die Titus kommt da auf eine 9 bei gleicher Skala.
     
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    Preis / Optionen

    Ich handele diesen Punkt hier nur kurz als Einordnung ab, denn es soll und muss ja einen gewerblichen Thread geben, der das Vertriebliche behandelt. So wie die Nautilus bei mir steht (silbern satiniert, kurzer Fuß, Mini-Fülltrichter, SSP "high-uniformity" Scheiben) kostet sie 3k EUR netto. Oben drauf kommt noch der Preis für die ST-Halterung, den ich aber leider nicht kenne. Die Kosten sind nach oben offen wenn man alles noch optisch veredeln will oder weitere Optionen braucht. Die volumetrischen Dosierer & anderes EK Zubehör von Titus würden wohl auch passen. Zu den Details muss aber das Aachener Team was sagen.


    Persönliches Fazit & Diverses

    Frank hatte mir auch Scheiben für den Filter/Brew-Einsatz mitgegeben - leider waren es die Falschen und er war im Urlaub derweil, so dass sie nicht getauscht werden konnten & ich konnte sie also nicht testen. Ich brühe mittlerweile zwar auch gern mal daheim, bin aber absolut kein Experte, weshalb mein Wort auch nicht allzu viel zählen würde, denke ich. Daher: alles vorher bezieht sich nur auf die Performance im Espresso-Bereich.

    Viel wurde gesagt - seitenweise. Was bleibt als Fazit aus dem Test für mich? Ich werde jetzt schon wehmütig auf den Tag schauen an dem mich die Nautilus wieder verlassen wird. Nicht, weil ich meine Titus nicht mehr mag. Die ist noch immer unglaublich stark beim Spielen mit hellem und dunklem Bohnenmaterial. Und sie ist wunderschön - gar ein Kunstwerk in Mechanik & Optik. Aber ich weiß nun was ich bei hellen Röstungen noch alles an Süße und Nuancen drauf setzen könnte beim Ergebnis in der Tasse mit der Nautilus. Und das werde ich schmerzlich vermissen.

    Warum ich jetzt nicht sofort auch noch die Nautilus neben die Titus stelle? Mir fehlt der Platz. Und die Titus verkaufen und nur die Nautilus hinstellen? Meine Frau hat sich noch nicht so recht mit der Optik der Nautilus anfreunden können und mir würde das Herz bluten dieses Titus-Kunstwerk zu verkaufen. Obwohl es mich reizen würde mir die neue Mühle mein Eigen zu nennen, weil das Ergebnis bei meinen geliebten hellen Bohnen so deutlich besser ist. Vielleicht wenn Frank irgendwann mal die ersten "bling bling"-Versionen der Nautilus gefertigt hat. Mal schauen was die Zeit bringt...

    Es war jedenfalls herrlich mit diesem momentanen (fast) Einzelstück spielen zu können. Und nun zu wissen was man alles aus den Böhnchen heraus kitzeln kann. Eigentlich fies... :D
     
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    Vielen Dank für den tollen Bericht.
     
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  7. #7 onluxtex, 15.09.2020
    onluxtex

    onluxtex Mitglied

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    ich schließe mich an. Mal wieder ein Beitrag mit Hand und Fuß;) ganz große Klasse:)
     
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  8. mat76

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    Klasse René! Großen Dank für den, wie immer von Dir, sehr ausführlich und toll geschriebenen Bericht. Jetzt juckt es mich ja etwas in den Fingern...
     
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  9. jdorr

    jdorr Mitglied

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    Top Beitrag, bin auch gerade mit Frank im Gespräch wegen der Nautilus. Lediglich das externe Netzteil gefällt mir nicht. Aber mal abwarten. Ich werde Frank demnächst mal besuchen...
     
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  10. ryk

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    Vielen Dank allseits für die freundlichen Worte zum Testbericht. Freut mich wirklich sehr, wenn ich auch auch mal was beitragen konnte, denn ich schreibe ja eher selten hier im Forum etwas. Aber wenn, dann wie üblich ausführlich. :rolleyes:

    @jdorr: um das externe Netzteil kommt man nicht drum herum, aber soweit ich weiß wird es eine schönere und deutlich kleinere Variante geben, die man nicht verstecken muss. Wann das kommt und wie das aussieht weiß ich aber nicht. Generell: für diese ganzen Detailklärungen zum Produkt wird @Terranova sicher bald einen Thread im gewerblichen Foren-Teil aufmachen.
     
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  11. #11 Mitchko, 15.09.2020
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    Großes Kino, vielen Dank für diese Beiträge, René
     
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  12. #12 Lemmy39, 15.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2020
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    Danke für den Bericht,@ryk! Den habe ich heute Morgen mit großer Interesse gelesen. (natürlich..während ich meinen morgendlichen Cappu trank ;))
    Es wäre interessant zu lesen, wie sich die Mühle in einem direkten Vergleich zu einer top gepimpten EK macht?
    (Du hattest vermutlich die üblichen HU SSP Scheiben drin und nicht die SSP "Prototypen" die Frank (Quelle: Instagram) zur Zeit testet?

    P.s Ah sorry, ne die sind ja für Brew!
     
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    @Lemmy39 - wir (@Supersluma - der Betreiber von Elemenza Coffee Roasters in Berlin) planen genau so einen EK/Nautilus-Shootout Test mit ein paar Berliner KN Kollegen/innen. Vermutlich nach dem 02.10 können wir mehr sagen was das in dem Vergleich bringt.

    Die Mühle hat in der Tat die SSP High-Uniformity Scheiben drin. @Terranova hat noch spezielle Scheiben für Brew (die ich nicht testen konnte) und auch noch ein komplett Nautilus-spezifisches SSP Scheiben-Set in Planung, aber da kenne ich keine Specs. Das müsste er selbst beleuchten.
     
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  14. #14 mechanist, 15.09.2020
    mechanist

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    Auch wenn meine Präferenzen völlig woanders sind, habe ich diesen Bericht nun zweimal gelesen und fühle mich auf dem Laufenden...
    Vielen Dank für die grosse Mühe - eine Wohltat und Seltenheit, einen derart fundierten Bericht von jemandem zu lesen, der noch dazu das Privileg
    des direkten Vergleichs mit der Titus-Mühle hat, sich selbst dabei aber auf angenehme Weise im Hintergrund hält.
     
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  15. ryk

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    @mechanist: vielen lieben Dank und ich verneige mich tief vor deinen freundlichen Worten! :)
     
  16. #16 Mitchko, 16.09.2020
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    Spätestens dieser Bericht löst in mir einen "Haben-Will"-Effekt aus. Das schlichte, aufs Wesentliche reduzierte Design gepaart mit technischer Akkuratesse trifft genau mein Verständnis von High-End. Spontan würde ich mir allerdings wünschen, dass die Skala auf dem Drehrad und nicht auf der Frontplatte aufgebracht wäre - so würde man den Mahlgrad immer von der selben Position aus einstellen / ablesen. Da fällt mir auf: hat Drehrad zur Mahlgradeinstellung eigentlich eine Markierung? Auf den Fotos habe ich keine gesehen...
     
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  17. #crisp

    #crisp Mitglied

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    Vielen Dank @ryk für den tollen, extrem ausführlichen Bericht - das Warten hat sich gelohnt. Insgeheim hätte ich mir gewünscht, die dunklen Bohnen kämen besser weg ...
    Danke nochmals!!
     
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  18. 1968

    1968 Mitglied

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    Für dunkele Röstungen sind, glaube ich, spezielle Scheiben in der Mache. Da scheint also noch etwas zu kommen..
     
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  19. cbr-ps

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    Danke für den ausführlichen Bericht, macht Lust auf mehr, insbesondere mit Brew Burrs. Ich war da wohl mit dem Kauf meines Hongkong Krachers zu voreilig:( Aber schauen wir mal, nach der Mühle ist vor der Mühle, hoffentlich bleibt die „Budget Variante“ ohne Bling Bling langfristig im Angebot...
     
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  20. #20 Brewbie, 17.09.2020
    Brewbie

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    Brüller! Budget ist halt relativ. :D
     
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