Entkalkungsanlage

Diskutiere Entkalkungsanlage im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Das ist es ja gerade. bei dh7° schmeckt das Wasser halt noch sehr gut. Je tiefer man geht, desto schlecht schmeckts denke ich. Daher ist 7 nen...

  1. #21 Adriano, 22.01.2021
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    Das ist es ja gerade. bei dh7° schmeckt das Wasser halt noch sehr gut. Je tiefer man geht, desto schlecht schmeckts denke ich. Daher ist 7 nen Kompromiss mit dem Wissen, das natürlich noch geputzt werden muss :) Aber schonmal um einiges weniger als mit dh19°
     
  2. #22 Max1411, 22.01.2021
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    Ich sehe da jetzt eher eine technische Komponenten in der Aussage vom Moba, die ich in Frage stellen würde. Sie kritisieren Ionentauscher die mit Salz regeneriert werden, empfehlen aber z.B. Tischfilter. Diese sind auch Ionentauscher, nur dass sie nicht regeneriert, sondern entsorgt werden. Nun wäre es interessant, ob die Entkalkung chemisch unterschiedlich abläuft und es daher einen Unterschied macht.
     
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  3. #23 NoroChips, 22.01.2021
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    Ich klinke mich mal einfach ein… mein Wasser hier hat 11dH° und schmeckt im Espresso… ernüchternd. Im Vergleich mit Volvic ist der Sweetspot wirklich nur ein Strich auf der Skala, während bei Volvic quasi alles trinkbar und lecker war, was aus der Maschine kam. Und nun überlege ich schon seit einiger Zeit was sinnvoll wäre. Volvic kaufen halte ich für blöd weil Nestlé und Plastikflaschen. In Glasflaschen gibt es hier kein weiches Wasser. Tischfilter sind auch suboptimal, wie ich finde. Teuer und mir zu unberechenbar.

    Bleibt nur noch der BWT Bestmax oder eine kleine Umkehrosmoseanlage, oder? Die kleinen Modelle gibt es teils schon für ~50 Tacken (gebraucht), tausche ich alle Filter und die Membran komme ich so auf ~100€. Würde mit dem Osmosewasser dann mein Leitungswasser verschneiden. Sinnvoll? Kompletter Bogus? Was würdet ihr bevorzugen?
     
  4. cbr-ps

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    Es gibt auch deutsche Quellen mit brauchbaren Werten, möglicherweise sogar welche, die Glasflaschen abfüllen Wasserdatenbank


    Weitere Möglichkeit: Selbst mischen Third Wave Water

    Osmoseanlagen fand ich anfangs auch interessant, habe sie aber wegen der hohen Spülverluste wieder verworfen. Bin letztlich bei BWT Bestmax gelandet, allerdings eher wegen Kalk, für „Sweetspot“ bin ich anscheinend nicht sensibel genug, um das Wasser im Espresso zu schmecken.
     
  5. #25 pholler, 22.01.2021
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    Ja genau das würde mich interessieren! Die Frage muss sich doch jeder stellen der eine Ionenaustauscher-Enthärtungsanlage für das gesamte Haus hat. Laut Moba ist das nicht ausreichend. Ich verstehe aber nicht warum. Ich habe mich nämlich bisher mit so einer Anlage ganz sicher gefühlt.
     
  6. cbr-ps

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    Ich so pauschal auch nicht und ich habe keine Idee, wie die das beurteilen wollen, ohne deine spezifischen Rahmenbedingungen zu kennen, wie Parameter Eingangswasser, Spezifische Eigenschaften der Anlage und Parameter Ausgangswasser.
     
  7. #27 NoroChips, 22.01.2021
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    Leider nicht bei mir im Supermarkt. Hab das Regal schon abgeklappert. :) Aber gute Idee! Die hatte ich bloß ebenfalls schon.

    Dann haben wir aber wieder Plastikflaschen mit destillierten (entsalzten?) Wasser… wieder doof.

    Und sensorisch ist der Unterschied wie zwischen einem Tee und einer (richtigen) heißen Schokolade. :) Das Mundgefühl ist einfach komplett anders. Mit dem Leitungswasser wird es entweder Zitronenwasser, ich treff den Sweetspot, oder es ist recht bitter. Mit Volvic war es selbst bei 15s Extraktionszeit samtig im Mund und definitiv nicht nur sauer. Da würde ich dann die "schmeckt fruchtig"-Karte ausspielen. Probier spaßeshalber vielleicht einfach mal ein hartes Flaschenwasser! Ist echt interessant. ^^ Und in meinem Fall lästig. Die Spülverluste bei einer Umkehrosmoseanlage sind natürlich ein guter Punkt… hmm. Am besten wäre es doch wenn man jemanden in der Nähe mit Umkehrosmoseanlage kennen würde. :D
     
  8. #28 pholler, 22.01.2021
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    Ich glaub das muss man aber eh nicht unbedingt wissen. Wichtig ist die Aussage dass sich die umgesetzten Stoffe im Wasser (also konkret Austausch von Ca2+ und Mg2+ durch Na+) nicht vorteilhaft auf die Kalkbildung auswirken. Die schreiben ja dass bei den hohen Temperaturen in den Kaffeemaschinen Kalk trotzdem ausfällt und die Enthärtungsanlage somit sinnlos ist. Diese Aussage halte ich für kritisch und vermutlich falsch.
     
  9. cbr-ps

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    Kann ich nicht mal eben in meinen Festwasseranschluß speisen;)
     
  10. #30 NoroChips, 22.01.2021
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  11. #31 Gandalph, 22.01.2021
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    Meine Maschine läuft seit 8 Jahren mit BWT tischgefiltertem Leitungswasser - Ausgangslage ca. 15°dH - gefiltert etwa 9°dH.
    Ich trinke dieses Wasser auch ausschließlich, und es schmeckt viel besser, als das ungefilterte Leitungswasser. Es sieht auch klarer aus im Glas. Es werden Magnesiumionen gegen Calciumionen getauscht. Nebeneffekt ist, dass ich kein zusätzliches Magnesium mehr einnehmen muss. Seit ich das gefilterte, magnesiumangereicherte Wasser benutze, ist Schluss mit diversen Krampfanfällen der Muskulatur - das Magnesium scheint für den Körper verwertbar zu sein. Für Kaffee ist 9°dH gerade noch gut tauglich. Den Brühkreis entkalke ich ca. alle 2 Jahre, den Kessel habe ich nach 5-6 Jahren entkalkt - bislang dieses eine Mal. Ich finde also den Tischfilter selbst für unser hartes Wasser als ausreichend.

    lg ...
     
  12. #32 Espressogenießer, 20.04.2021
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    Da ich das gerade sehe - dort geht es doch darum, dass eine Enthärtungsanlage (wobei das sowieso nur für Einzel-, nicht aber Doppelanlagen gilt) von Zeit zu Zeit hartes Wasser ausspuckt, nämlich immer dann, wenn regeneriert wird.
    Moba behauptet die Stoffe, die in der Enthärtungsanlage für das entzogene Ca-Ion zugegeben werden (also in der Regel Na-Ionen), in der Kaffeemaschine sich genauso ablagern, wie das Kalk tun würde. Die Aussage habe ich davor noch nie gehört und halte ich auch für Unsinn. Wäre das so, dann wären Ionentauscher als Enthärtungsanlage völlig ungeeignet und man müsste auch in der Dusche, am Wasserhahn, spätestens aber im Wasserkocher Ablagerungen finden. Das Zitat bei Moba geht noch weiter als hier zitiert: "Bei zu hartem Leitungswasser haben Sie folgende Möglichkeiten: Tischfilterkannen z.B. von den Herstellern Brita oder BWT" und spätestens da wird es dann eindeutig Blödsinn. In den BWT und Brita Patronen ist exakt das gleiche Granulat wie in einem Ionentauscher im Keller.

    Ich fand Moba meistens sehr kompetent, bei dem Punkt erzählen sie aber Unsinn.
     
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  13. cbr-ps

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    Das wäre aber schon ein seltsamer Zufall, wenn dieser Spülzyklus häufig mit dem Kaffeebezug zusammenträfe, ein Einzelfall ruiniert die Maschine nicht gleich. Ich würde abgeleitet aus der Geschichte allerdings eine eine Anlage wählen, wo man den Spülzyklus auf eine Zeit wahrscheinlicher Nichtnutzung programmieren kann.
     
  14. #34 Magista, 20.04.2021
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    Für alle Interesierten ;)
    Die Kaffeemacher haben genau zu dem Thema ein Video rausgebracht:cool:
     
  15. #35 Espressogenießer, 20.04.2021
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    Ja, sehe ich genauso. Meistens wird auch nur etwas Wasser benötigt, da kommen dann nicht 2l, sondern 50ml hartes Wasser in die Maschine. Völlig unproblematisch
     
  16. #36 wassermann65232, 01.05.2021
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    Hallo zusammen,
    ich versuche mich hier zukünftig ab und an mal einzuschalten, da hier im ganzen Netz öfters im Trüben gefischt wird.
    Wasserchemie ist keine Raketenwissenschaft, dennoch gehen Schulungen in diesem Bereich mindestens 2 Stunden, bei entsprechenden Vorkenntnissen ;-)
    Zentrale Anlagen im Haus tauschen die Gesamthärte gegen Natrium aus. Die Gesamthärte ist Kalzium und Magnesium.
    Also: Die Anlage nimmt Kalzium und Magnesium raus und gibt 1:1 Natrium ab.
    Damit die Härte nicht auf 0° fällt wird Wasser durch einen Bypass/ Verschnitt vorbeigeleitet.
    Dieses Wasser ist ungeeignet für Kaffeemaschinen. Ihr habt damit eine Resthärte (oft im Bereich 5-6° GH) + sehr viel Natrium + sonstige Mineralien + einen tendenziell hohen PH Wert. Insgesamt eine Kombination, die Kaffeemaschinen nicht gerne haben.
    Die üblichen Filter für den "Point of use", also die im Thread genannten, tauschen NICHT gegen Natrium, sondern geben Wasserstoff ab.
    Hier wird also der Mineralienhaushalt reduziert, der entscheidende Unterschied zu zentralen Anlagen.
    Zentrale Enthärtungsanlagen wurden nie für Anwendungen von über 100° Celsius entwickelt. Im üblichen Temperaturbereich (Waschmaschine, Spülmaschine, Dusche etc.) erfüllen sie ihren Dienst, ob sie notwendig sind ist eine andere Frage.
     
  17. #37 Espressogenießer, 01.05.2021
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    Ist heute gar nicht der 1.5, sondern der 1.4? Ionentauscher verändern den pH-Wert nicht.

    Für die Enthärtung mit Wasserstoff hätte ich gerne eine Quelle. Kann ich da dann mein Auto aufladen oder macht es Kabumm?

    wär wohl besser du würdest dich hier gar nicht mehr einschalten. :confused:

    Kaffee schmeckt übrigens mit etwas Resthärte besser
     
  18. #38 wassermann65232, 01.05.2021
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    Oh netter Umgangston. Sind deine anderen 838 Beiträge auf demselben Niveau? Ich muss mich hier nicht einbringen. Schönes Wochenende
     
  19. #39 Espressogenießer, 01.05.2021
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    Jaja, meine Geduld bei Experten, die „entsprechendes Vorwissen“ haben, mind. 2h in einer Schulung sitzen und Zeug erzählen, das sie nicht mit Quellen oder Erklärungen belegen und das allem anerkannten Wissen widerspricht, ist etwas gering.
    Ich lass mich gerne von anderen Aussagen überzeugen, dann aber bitte belegt.

    Edit: ich sehe gerade, dass auf der vorherigen Seite sogar auf den Hersteller verlinkt wird. Auch da wird von Ionentauscher gesprochen, nichts von „Wasserstoff“ oder ähnlichen Weisheiten. Also komm, bitte wissenschaftliche Erklärung oder Troll dich :rolleyes:
     
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  20. Silas

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    Darüber hätte ich mich allerdings auch gefreut, kamen mir doch auch einige Aussagen fragwürdig vor.

    Allzu höflich war’s natürlich dennoch nicht ;)
     
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