Ich schmecke es einfach nicht!!!!!

Diskutiere Ich schmecke es einfach nicht!!!!! im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Nun bin ich ja schon einige Wochen mit der Espressozubereitung zu Gange und denke die rein technischen Hürden durch viel Lesen und Ausprobieren...

  1. #1 dl7parma, 03.12.2016
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    Nun bin ich ja schon einige Wochen mit der Espressozubereitung zu Gange und denke die rein technischen Hürden durch viel Lesen und Ausprobieren genommen zu haben. Es macht Spaß und die Resultate schmecken köstlich.
    In den letzten 2 Wochen habe ich dann verschiedene Espressi 125g weise getestet. Natürlich schmecke ich sowas wie stärker, schwächer, bitter und sauer.
    Dagegen sind mir die auch hier im Forum nuancierten Geschmacksrichtungen wie vollmundig, nussig, Schokolade, Beeren, Karamel etc einfach noch nicht auf die Zunge gekommen. Ich schmecke einfach den "Gesamtgeschmack" des Espressos und keine Einzelkomponenten. Deswegen meine Fragen:
    Wie war das bei euch?
    Kann man Geschmack lernen, trainieren?
    Wenn ja wie?
    Gibt es Espressosorten, die sozusagen für einen Geschmack den "Goldstandard" definieren?
    Geht es nur mir so, oder haben auch andere das Problem?
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  2. #2 onluxtex, 03.12.2016
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    Jetzt sind wir schon zu zweit;)
    Ich mache mir auf den Rechnungen einfach Kreuze bei den Sorten die mir "schmecken".
    Warum sie mir schmecken spielt bei mir nicht DIE Rolle.
    Anfangs hatte ich richtig Komplexe wenn sich hier die Spezis ausgetauscht haben.
     
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  3. beelte

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    Mache ich ähnlich. Dabei ist raus gekommen, das mir eher dunkle Rötungen schmecken. Hauptsache lecker.
     
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  4. UliD

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    Hauptsache lecker würde ich auch erst mal unterschreiben.

    Geschmack kann man aber auch trainieren - wenn man denn will. Oder genauer gesagt, man kann trainieren, einzelne Geschmacksanteile benennen zu können. Selbst bin ich da auch nicht besonders weit, was schade ist, weil ich selbst röste und es da schon hilfreich wäre, Kaffees möglichst klar beschreiben zu können.

    Das Aha-Erlebnis zum Benennen von Geschmacksrichtungen hatte ich in einem Weinsensorik-Seminar. Es fing an, indem zwei Gruppen gebildet wurden und die eine Gruppe einen Wein zum Probieren bekam, mit der Aufgabe, ihn der anderen Gruppe zu beschreiben. "Lecker" galt aber nicht - die Beschreibung sollte so sein, dass die Nichttrinker sich den Wein vorstellen können.
    Wenn man das ein paarmal probiert, funktioniert das gar nicht so schlecht, insbesondere wenn man im Beschreiben nicht alleine ist, sondern mehrere Leute den gleichen Geschmack zu beschreiben versuchen. Dadurch bekommt man Anstöße von den anderen, schmeckt auf einmal doch noch mehr heraus, als man auf Anhieb dachte. Jedenfalls ging/geht es mir so.
    Ein Teil des Aha-Erlebnisses war für mich, dass man da ganz locker rangehen kann, ohne Anspruch auf Richtigkeit.

    Kleiner Tipp des Weinmenschen damals: Wenn man fachmännisch erscheinen und keinen Widerspruch haben möchte, sagt man nicht etwa, das schmecke nach Banane (Gedanke der anderen: Banane? Nööö, finde ich nicht...). Man sagt, das schmecke nach unreifer dominikanischer Banane (Gedanke der anderen: Oh. Ah. Ach.). ;)

    Ganz hilfreich für Anregungen, was man rausschmecken könnte, finde ich Aromenräder.
     
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  5. #5 stud7008, 03.12.2016
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    Zu dritt (bzw. zu viert)! Hab mich schon so oft auf eine süße Marzipan-Schoko Geschmacksexplosion gefreut und hab dann ernüchtert festgestellt, dass es am Ende doch 'nur' ein Espresso war. ;-)
    Hab mich wo anders auch schonmal entsprechend als 'Banause' geoutet.
    Ich denke, ich hab zudem das Problem eines schlechten Geschmacksgedächtnisses. D.h. selbst wenn ich in einem (guten) Café oder direkt beim Röster eine Sorte probiere, kann ich daheim dann nicht 100%ig sagen, ob er mir genauso gelingt oder nicht.
    Aber zwei Dinge, die mal eine interessante Erfahrung waren:
    - Hab einmal beim Röster explizit nen 'klassischen' und nen 'fruchtigen' Espresso im direkten Vergleich probieren dürfen. Da war der Unterschied deutlich schmeckbar. Meinen Geschmack traf eher der Klassiker...
    - Hab mal den Ausführungen/Zusammenfassungen von Ganzo folgend am WE eine 'Versuchsreihe' gemacht und bei einer Sorte geschaut/notiert, wie Mahlgrad und Menge zusammenhängen, so dass der Flow (Espressomenge/Extraktionszeit bis zum 'Blonding') konstant ist. Erkenntnisse: Bin in 0.5g Schritten von 16g bis 14g vorgegangen und konnte dabei deutlich feststellen, dass Richtung feinerer Mahlgrad + geringere Dosis der Geschmack milder (für meinen Geschmack 'besser') wird. Zweite Erkenntnis: Exaktes Arbeiten ist enorm wichtig. Habe am Ende immer 3 Espressi pro Einstellung gemacht, das Mehl exakt gewogen, sauber verteilt & mit Waage angedrückt. Und selbst dabei gab es immer mal nen 'Ausreißer' wo der Espresso (aus mir unerfindlichen Gründen) mal schneller, mal langsamer lief - deshalb hab ich dann immer 3 gemacht. Das wollte ich dort eigentlich auch längst schonmal als Feedback für die hilfreichen Tipps geben, schiebe das aber seit geraumer Zeit vor mir her... :-(
    War rückblickend ne recht aufwändige Übung aber sehr interessant und deshalb die Mühe durchaus Wert.
    Was ich nun noch vor habe: Mal so nen Sensorik Kurs zu machen. Bei Vits hab ich da mal einen gesehen. Vielleicht habe ich einfach eine falsche Erwartung, was 'süß' im Bezug auf Espresso bedeutet...
    Toll, dass es mal so ne Diskussion/Frage gibt!

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  6. #6 plempel, 03.12.2016
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    Da ist viel Blah Blah dabei. sag ich mal ...
     
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  7. #7 onluxtex, 03.12.2016
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    Dann hat meine 2-gruppige Bosco doch noch einen Sinn. Wenn ich links dunkel und rechts hell laufen lasse, schmecke ich den Unterschied.
    Mir fehlt nur noch das Erkennen der Kirsche;)
     
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  8. #8 George55, 03.12.2016
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  9. #9 Equinox83, 03.12.2016
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    Mir ging es auch ziemlich lange so, dass ich die ganzen Geschmacksnoten, die so auf der Packung stehen, einfach nicht herausschmecken konnte.
    Der entscheidende Faktor war für mich letztendlich die Temperatur - sowohl zu Beginn als auch während des Bezugs.
    Seit ich das Easy Kit 2 in meiner CC habe und verstanden habe, wie man Ramp&Soak richtig einstellt, finde ich eigentlich bei jeder Kaffeesorte mit ein bisschen Herumprobieren die Temperatur, bei der die Geschmacksnoten wirklich herauskommen.
    Nun trinke ich auch gerne hellere Röstungen, die mir vorher, bezogen mit der CC ohne PID, so gar nicht geschmeckt haben.
     
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  10. #10 puckmuckl, 03.12.2016
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    Beim Geschmacks-shaming bin ich als Grobschmecker auch dabei.

    Wobei man abhängig von verschiedenen Zubereitungsvariablen schon mehr/weniger rausschmecken kann, da finde ich die genannte Versuchsreihe ganz spannend, wollte ich auch schon immer mal machen.
    Beim Flow bist Du wahrscheinlich von etwa 25 sec ausgegangen und was hast Du als Zielmenge genommen? Die hast Du dann ja immer gleich gelassen, so wie ich es verstanden habe, oder hast Du eine fixe brew ratio eingehalten?
     
  11. #11 stud7008, 03.12.2016
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    Angefangen habe ich mit 16g im Standard 2er Sieb (das war die Empfehlung für 58mm Durchmesser) und habe jeweils so lange bezogen, bis das (der?) Extrakt wässrig wurde. Die Menge habe ich gewogen (straf mich nicht Lügen, aber ich meine, es waren um die 30g - mehr oder weniger konstant) und dann durch die Bezugszeit dividiert. Dabei habe ich jeweils bis zu den ersten Tropfen unten am Siebboden nur mit 2 bar Leitungsdruck 'Preinfusion' gemacht. Das waren jeweils so um die 8 Sek., die ich als 'Quell-Zeit' zu Hälfte gezählt habe. Letztendlich hatte ich auf einen Flow von ca. 1.1 eingestellt:
    30g Espresso in 32 Sek. - 8/2 Sek.
    Dieser Flow blieb dann über die ganze Reihe gleich (also unabhängig vom eingesetzten Kaffeemehl). D.h. die Brewratio wurde wohl über die Versuchsteihe etwas höher. Aber das hatte ich nicht beachtet/ausgerechnet.
    Ich hab das - wie gesagt - auch nicht hinbekommen, dass die Bezüge alle gut, gleich & konstant funktioniert haben. Das Streut einfach ein bisschen - bei mir auf jeden Fall. Deshalb habe ich auch mit eher groben 1g Schritten runterwärts angefangen, die ich dann um 0.5g Zwischenschritte zurück auf 16g ergänzt habe, als ich wusste (schmecken konnte), was ich zu erwarten habe...
    Kann ich grundsätzlich echt empfehlen. Aber es nervt (speziell gg. Ende) schon sehr, wenn immer wieder mal einer (deutlich) misslingt und alles versaut... Würde mir das nächste Mal auch jemand dazu einladen. Hatte mir damals auch schon gedacht, dass ein Austausch sicher helfen würde, die Ergebnisse besser zu 'erfassen'. Und man muss nicht soviel wegschütten... ;-)
    @Ronald: Wenn man ne Zweigruppige Maschine hat, ist das natürlich sau-praktisch :)

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  12. #12 stud7008, 03.12.2016
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    Ich schneide mir von den Tüten immer die Etiketten aus und lege sie mit in die Airscape-Dose.
    Die der leckeren Bohnen werden 'archiviert', die anderen eben nicht. ;-)

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  13. omega3

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    Es gibt sogenannte Sensorik-Kurse, wo man Kaffees eins zu eins vergleicht und das Vokabluar erlernt. Ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich würde das gerne mal machen. z.B http://www.kaffeeschule-hamburg.de/kursangebot/sensorik-kurs/
    Würde außerdem behaupten -aus meiner rein persönlichen Erfahrung- dass es mit der Aeropress und allenfalls mit dem Handfilter fürs erste einfacher ist, die Geschmacksnuancen der einzelnen Sorten rauszukitzeln, weil die schlicht einfacher zu bedienen sind und Fehler eher verzeihen, als die Siebträgermaschine. Insbesondere bei der Aeropress hat man sämtliche Parameter unter Kontrolle (dafür hat sie andere Nachteile, weswegen ich den Handfilter bevorzuge).
    Und nicht umsonst testen die Röster/ Einkäufer etc. ihre Bohnen im Cuppingverfahren und nicht mit der Maschine.
     
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  14. #14 Ansonamun, 03.12.2016
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    Es gibt Sorten da schmecke ich einzelne Komponenten.
    Beispiel :
    Wir saßen mal zu dritt an einem Tisch.. alle nahmen einen Schluck und zeitgleich kamm.... "... blaubeere.. 2 sec später.. nougat .. wow " .. das war sehr lustig, die anderen Beiden waren Laien.

    1 Woche nach diesem Zeitpunkt habe ich an der Röstung nicht mehr den Geschmack wiedergefunden.
    Der Zeitraum wann ein Kaffee wie schmeckt ist teilweise sehr kurz, weshalb es auch nicht so einfach ist alle Nuacen immer rauszuschmecken.

    Sowas kommt ab und an mal vor..
     
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  15. #15 Sebastiano, 03.12.2016
    Zuletzt bearbeitet: 03.12.2016
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    Hallo @dl7parma
    vielleicht hilft Dir zur Annäherung und die eigene Sensorik-Schulung das SCAA Wheel weiter. Es beschreibt Geschmack und Aromen.

    Gutes Gelingen…
    Sebastiano

    P.S.
    Ich finde das zwar viel zu teuer und es ist wohl mehr als luxuriöses Präsent für ambitionierte Genussmenschen gedacht – aber Weihnachten naht…;). Daher dennoch hier ein Hinweis, weil es trefflich zur Sinnes- und Geschmacks-Schulung passt – die Aromen gibt es für Kaffee, Wein und Whiskey:
    Aromen-Set zur Degustations-Schulung (Kaffee-Netz-Thread aus dem Jahre 2008)
    Übersicht – Le nez du café (Kaffee- und andere Aromensets)

    Es dürfte sich wohl um synthetische Aromen handeln, was ich mit Skepsis betrachte. Sie sollen angeblich bis zu 10 Jahre ihre Wirkung erhalten können.
    .
     
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  16. #16 Simsala, 03.12.2016
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    Hahah!
    Das ist das Geheimnis der Verkoster - immer schön nicht-nachvollziehbar bleiben, dann kann einem keiner an den Karren fahren.
    Den Fehler mit der Banane habe ich mal gemacht; ich war sowas von unten durch ... und schwupps, schon ist man als Banause entlarvt, weil "das kann ja gar nicht sein".
    Man hält dann am Besten den Mund und lacht sich eins, als Banause lebt es sich ja so viel einfacher.:D
    Aromen sind flüchtig, Aromen entwickeln sich.
    Um von Ver- und Vorkostern aufgeführte, feinste Geschmacksnoten/nuancen tatsächlich erspüren zu können, müssten bei ca. 800 möglichen Aromen sämtliche Parameter in der Zubereitung, Zeitpunkt nach Röstung, die Röstung selbst und äusserliche Bedingungen identisch sein. Ich halte das für unmöglich.
    "Schokoladig und nussig", damit kann man arbeiten.

    Ob ein Espresso oder Filterkaffee einem letztendlich schmeckt, entscheiden (m.M.n.) nicht einzelne Aromen sondern deren Harmonie.
    Ich hätte da ein schönes Beispiel.
    Ein Filterkaffee - Aromendeklaration des Rösters:
    Honig · Himbeere · Kirsche · Nougat · süß · cremig
    Die Einzelkomponenten hören sich gut an. Mag ich alles.
    Kann man sich als Dessert vorstellen, oder vielleicht doch nicht?
    Kirschen + Himbeeren, ein Löffel Honig, ein paar Stückchen Nougat, vielleicht mit Sahne, Double Creme oder gar Mascarpone?
    Machen wir`s kurz, ich habe den Kaffee ausgespuckt und die Bohnen weggeschmissen - schmeckte widerlich!
    Nichts passte zueinander und als Aromen in einem Bohnenkaffee schon gar nicht.

    Andere Menschen würden diesen Kaffee lieben, gar keine Frage.:)
     
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  17. #17 dl7parma, 03.12.2016
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    Ich will nur mal kurz bedanken und lese alles genaustens. Da steckt viel drin um mich zu verbessern Ich habe heute allerdings im Haus die Filteranlage eingebaut und bin fix und foxi. Ständig war was undicht. 3 Stunden geplant 8 Stunden wurden es. Bis morgen :)
    dl7
     
  18. #18 cremalos, 03.12.2016
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    @dl7parma, das mit den Aromen ist natürlich relativ!
    Ein Steak, das buttrig schmeckt, besitzt trotzdem einen ausgeprägten Fleischgeschmack (hoffentlich), ein Espresso, der fruchtig, oder schokoladig schmeckt, sollte doch trotzdem vorwiegend nach Kaffee/Espresso schmecken, sonst könnte man sich ja auch besser einen Fruchtsaft/Kakao genehmigen! ;)

    Interessant wird die ganze Sache, wenn man überraschend Aromen erschmeckt, die man eigentlich nicht dort vermutet.
    Gilt für alle möglichen leckeren Sachen, wie z.B. Wein mit Johannisbeer-/Kirsch-/Vanille-Aromen, Whisky mit Torf-/Vanille-/Sherry-/Orangen-/Gebäck-Aromen, Brot mit Anis-/Malz-/Nuß-Aromen, etc., und natürlich Kaffee/Espresso!

    Vielleicht probierst du mal, nach dem ersten Schluck, dem Geschmack "hinterher-zu-spüren".
    Manchmal kommen einem dann auf einmal Assoziationen auf völlig andere Geschmacksrichtungen, das macht dann richtig Spaß!:)

    Unvoreingenommen rangehen und entspannt den Aromen auf den Grund gehen, so klappt's vielleicht mit den Geschmackserfahrungen! :)
     
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  19. cawa71

    cawa71 Mitglied

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    Für mich gibt es schmeckt oder schmeckt nicht. Das ist das wichtigste.
    Dann kommt aber das rausschmecken von Aromen.
    Ich lese dazu extra nicht was an Aromen auf der Verpackung steht, was ich zum Zeitpunkt der Bestellung gelesen habe das hab ich bis zur ersten Tasse eh vergessen.
    Damit verhindere ich selbsterfüllende Prophezeiungen. Oft klappt es ganz gut, aber nicht immer.
    Bei manchen Aromen schmecke ich sie und beim lesen der Verpackung kommt das "ach ja". D.h. ich schmecke sie, kann sie aber nicht immer benennen.
    Das wiederum ist wohl wirklich eine reine Trainingssache.
     
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  20. Tara

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    ich habs auch jahrelang versucht, klappt nicht ;)
    liegt an mir -
    ich schmecke schokoladig, süß, Beere (amarogayo... keine Kunst), bitter, einmal hatte ich einen Hauch Marzipan, aber der war so schnell weg, daß es mehr eine Ahnung war - und sauer mit holzig. Manchmal auch einen Hauch caramell (liegt da wahrscheinlich an der Milch....) , aber da muß ich auch vieeeel GLück haben, und der Cappuccino grade perfekt.
    Mein Mann schmeckt ein bischen mehr, also scheinen es meine Espresso/Cappuccino zumindest herzugeben, aber ich bin halt nicht in der Lage es zu erfassen.

    Ein Sensorik Seminar würde ich wirklich gerne mal machen, die meisten Möglichkeiten sind aberso 2 Stunden entfernt, das war mir bisher Geld und Aufwand nicht wert, aber ... irgendwann.

    Anfangs war ich ziemlich hinterher, das muß doch irgendwann.... ich habe mich irgendwann damit abgefunden daß ICH es halt nicht kann. Was ich sehr sehr schade finde, aber naja - jeder hat andere Talente, dafür kann der nächste rot/grün nicht gut auseinander halten oder riecht nicht so gut oder....

    Derzeit habe ich auch die Phase: reicht daß er schmeckt, ist immer noch besser als vieles was ich in der WElt bekomme
    und das allein macht mich schon recht glücklich.
    Vielleicht nehme ich irgendwann mal wieder einen Anlauf mit vielen Testespresso....
     
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