Mahlkönig proM vs. EK43

Diskutiere Mahlkönig proM vs. EK43 im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Da rausgelöst: https://www.kaffee-netz.de/threads/mahlkoenig-prom-espresso-wer-hat-sie.88378/page-8#post-1308218 Das unimodale Mahlscheiben für...

  1. #1 domimü, 01.11.2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.11.2016
    domimü

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    Da rausgelöst: https://www.kaffee-netz.de/threads/mahlkoenig-prom-espresso-wer-hat-sie.88378/page-8#post-1308218

    Du setzt wohl darauf, dass dir keiner widerspricht, wenn du einen Namen fallen lässt. Das funktioniert in diesem Forum aber nicht.
    Hier im Forum sind mutmaßlich mehr Anhänger von italienischen als hellen Röstungen unterwegs, diese sind mit den "bimodalen" Mahlscheiben besser bedient, hierzu gibt es auch von Mahlkönig ein Whitepaper http://www.mahlkoenig.de/events/whitepaper, welches sich nur auf die klassischen Espressi bezieht. Bei klassischen italienischen Röstungen würden die unimodalen Mahlscheiben zu einer zu hohen Extraktion führen und damit ungenießbar bis untrinkbar werden.
    Perger hat sich nicht mit dunklen Röstungen beschäftigt, seine von Mahlkönig gesponsorte (http://www.mahlkoenig.de/events/news/159) Beschäftigung mit der EK43 bezog sich nur auf helle Röstungen.
    Und wie viele Jahre gibt es schon die Mahlscheiben der EK43 oder Kenia? Es sind jeweils Spezialscheiben, um Kaffeebohnen zu zerkleinern mit bestimmten Eigenschaften. Neu sind nicht die Mahlscheiben der EK43, sondern eher Möglichkeiten, auch zu Hause aus hellen Röstungen Espresso zu beziehen.
     
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  2. Jupe

    Jupe Gast

    Versteh ich nicht. Du hast doch selbst zuletzt gepostet, das Du eine Gua lab gekauft hast. Warum denn? Sonst kann ich Dir nur zustimmen, die Extraktion der EK43 und der proM ist besser als bei bimodalen Mühlen. Die whitepaper von MK lese ich nicht. Matt Perger geht auch mit MK getrennte Wege.
     
  3. #3 domimü, 01.11.2016
    domimü

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    Deine Verallgemeinerung, dass unimodales Mahlgut für Espresso besser sei, ist falsch.
    Weil ich ausschließlich helle Röstungen verwende.
     
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  4. Jupe

    Jupe Gast

    Der Fortschritt, mit unimodalen Mahlscheiben Espresso zu mahlen, ist nicht MK zu verdanken, sondern Matt Perger.
    Was MK gut gemacht hat: die Mahlscheiben der Kenia, einer Kaffeemühle, in die proM Espresso zu verbauen, warum auch immer.
     
  5. Jupe

    Jupe Gast

    Wir kommen uns langsam näher. Wenn Du ausschließlich helle Röstungen verwendest, woher kommen dann Deine Kenntnisse über dunkle Röstungen mit bimodalen Mahlscheiben?
     
  6. #6 domimü, 01.11.2016
    domimü

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    Du wirst es kaum glauben, ich habe früher durchaus dunkle Röstungen getrunken. Und gelegentlich mit einer Kaffeemühle fein genug gemahlen, um die Durchlaufzeit und -menge für Espresso zu treffen.
    Und du wirst es abstreiten, dass man bei dunklen Röstungen mit dem benötigten feinen Mahlgrad - um auf die richtige Bezugsmenge in der richtigen Bezugszeit zu kommen - ein ungenießbares Getränk erhält. Schon bei mittleren Röstungen hat mir der mit einer EK43 des Gastgebers gemahlene Espresso viel zu verbrannt geschmeckt.
    (OK, die Geschmäcker sind verschieden, ich erinnere mich da an deine Kaffeemaschine, WMF2001).
    Das hat doch @nobbi-4711 ein paar Posts weiter oben schon widerlegt. Weitere Antworten an dich erübrigen sich damit wohl.
     
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  7. Jupe

    Jupe Gast

    Was die dunklen Röstungen bertifft stimme ich Dir voll zu. Ich kann es nicht ertragen, aber auch nicht mit der K30.
    Bezüglich der WMF bist Du gerne hier in Mönchengladach jederzeit eingeladen, einen Arabica Deiner Wahl bis zum kopi luwak gegen die Karlsbader Kanne zu testen.
     
  8. #8 Dirk7110, 01.11.2016
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    Was er trägst du mit der K30 nicht?
     
  9. Jupe

    Jupe Gast

    Er schmeckt mir nicht. Zu wenig Extraktion und trotzdem zu hart und bitter. Ich probiere sie ab und an im Laden meiner Frau, die hat vier davon, die eine, die ich hatte, habe ich vor einem Jahr verkauft. Ich habe nur noch EK 43 und Kenia Mahlscheiben in alten Favorite-Mūhlen.
     
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  10. #10 infusione, 01.11.2016
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    Matt Perger hatte für die Barista Championship 2013 einen Berater, Ben Kaminski. Bei ihm findest du die Theorie zum Coffee Shot.

    getapatalked
     
  11. Jupe

    Jupe Gast

    Ich poste nicht um Zustimmung zu bekommen, sondern um Gegenwind zu erfahren. Ich erwarte aber echte Erfahrungen, wie ich sie mir erarbeitet habe, und kein Gelaber.
     
  12. #12 yoshi005, 03.11.2016
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    Das Zitat halte ich für ziemlich übertrieben, aber schön provokant. Ich werde das mal in den Thread zitieren, in dem es um den Geschmacksunterschied zwischen konischen und flachen Mahlwerken geht:https://www.kaffee-netz.de/threads/mahlscheiben-geschmacksunterschiede-konisch-flach.103733/

    Das beflügelt sicherlich dort die Diskussion. :)

    LG, YOSHI
     
  13. Jupe

    Jupe Gast

    Finde ich gut, das mal jemand versucht zu verstehen was ich meine, statt zu polemisieren.
    Es geht nicht darum, ob man lieber dunkle oder helle Röstungen mag. Natürlich schmecken dunkle Röstungen besser, wenn sie weniger extrahiert werden.
    Die Basis für einen guten Expresso ist die Mahlung. Die beste Mahlung ist unimodal und ohne fines und ohne bolds. Sieben ist unpraktikabel. Die Mühle die der besten Mahlung am nächsten kommt, ist die EK 43 von Mahlkönig. Der beste Espresso ist der, der mit der entsprechenden Röstung und der entsprechenden Mahlung das beste Ergebnis liefert, aktuell ist das bezüglich des Mahlens die EK 43. Das sind vermutlich die hellen Röstungen, denn dass ist meine Erfahrung. Wenn im Ergebnis jemand eine Kaffeebone mit starker Röstung und anderer Mühle, die mehr feines produziert, zu einem besseren Espressso macht, dann würde ich das gerne probieren. Vorstellbar ist das für mich nicht. Der Weg, sich erst für die Röstung zu entscheiden, und dann die Mühle auszuwählen ist falsch.
    Es gibt für jede Kaffeesorte eine optimale Röstung. Das ist niemals die stärkste Röstung. Das ist die Röstung, die die besten Aromen erzeugt. Das liegt in der Hand des Rösters. Die Kaffebohnen totrösten kann jeder. Das schlimmste ist, erst totrösten, dann totmahlen.
    LG Jürgen
     
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  14. #14 Aeropress, 03.11.2016
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2016
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    DEN einen richtigen Weg gibts aber nicht, die Röstungen präferieren manche Mühlen manche nicht und umgekehrt. Du postulierst eine EK 43 wäre immer die optimale Mühle. Und DAS ist eben nicht der Fall Du stempelst dabei auch noch nebenbei alle Hersteller die extra Espressoscheiben (und nicht unimodales Mahlgut) konstruieren quasi als Idioten ab. Die sollen das alle nicht gemerkt haben, daß andere Scheiben IMMER besser wären, warum sollten sie die dann nicht verbauen. Und was spricht dagegen 2 Arten von Mühlen jenachdem zu verwenden damit man je nach Bedarf unimodal oder bimodal mahlen kann. Da ist nicth das eine per se schlechter als das andere sondern nur mal das mal das passender. Einen Grund eins auf den Sockel zu heben sehe ich nicht und das andere nieder zu machen schonmal gar nicht. Das ist ne Radikalisierung die nicht wirklich zum Ziel führt.
     
  15. #15 Dirk7110, 03.11.2016
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    Hast du die EK43 mal zur ProM getrunken?
     
  16. #16 Aeropress, 03.11.2016
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    Mit viel Promille könnte das gehen. :D
     
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  17. #17 yoshi005, 03.11.2016
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    Theoretisch gebe ich Dir recht, dass eine möglichst gleichmäßige Exktraktion angestrebt werden sollte. In der Praxis kann es aber sicherlich vorkommen, dass dem einen oder anderen ein Mix aus ideal, über- und unterextrahierten Bestandteilen besser schmeckt als das theoretische Ideal. Für diese Person wäre dann die Ek43 eben nicht die beste Lösung.
    Ich persönlich mag meine Espressi sehr gerne überdosiert und unterextrahiert, auch wenn ich so etwas heute in den Spezialitätencafés kaum noch bekomme. Bis vor drei Jahren schon...
     
  18. Jupe

    Jupe Gast

    Nochmal: wenn Baristas hingehen und bolds und fines aussieben um den perfekten Espresso zu mahlen, dann ist es doch logisch, gleich die Mühle zu nehmen die dem Ergebnis am nächsten kommt. Da interessiert mich doch nicht das Angebot der Mühlenhersteller. MK hat die EK43 auch nicht für Espressotrinker gebaut.
     
  19. Jupe

    Jupe Gast

    Das ist theoretisch. Der geschmack des Testers im direkten Blindvergleich entscheidet. Mit mehr fines gibt es mehr bitteres, mit mehr bolds mehr saures. Wer Säurespiel mag, muss Kenia trinken und keinen Columbia grob mahen.
     
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  20. #20 domimü, 03.11.2016
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    Das Sieben hat bei der WBC wenig mit der Mühle zu tun, hier ein Beispiel mit der EK43, welche von Matt Perger als die Referenz dargestellt wird.
    [​IMG]
    Zum Nachlesen http://sprudge.com/world-barista-championship-day-one-recap-2-57129.html
    Der Aufwand reichte übrigens nicht zum ersten Platz. Den holte jemand ohne Sieben.
    Und welcher Barista siebt denn wirklich aus?
     
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