Mein Weg mit Ascaso Dream PID und Eureka Mignon Perfetto

Diskutiere Mein Weg mit Ascaso Dream PID und Eureka Mignon Perfetto im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Sehen nicht unbedingt, kommt auch auf die Konsistenz das Pucks an. Es gibt deutliche und weniger deutliche Anzeichen von Channeling. Zwei Bar...

  1. CasuaL

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    Der Puck ist fest und fällt schön in einem Stück aus dem Siebträger beim Abschlagen. Auf der Unterseite ergibt sich ein sehr homogenes Bild, keine Löcher oä. Auf der Oberseite allenfalls ganz am Rand ein, zwei kleine Löcher. Vom nächsten Puck gibt's ein Foto.

    Schief tampen ist gut möglich, das hab ich noch nicht zu 100% raus. Durchrühren ist schwierig, weil 17g schon relativ gehäuft sind, da würde einiges aus dem Sieb fallen.

    Zur Temperatur: 94 geht also in Ordnung?

    Zur PI: sorry, da hab ich mich unklar ausgedruckt. Der gezeigte Bezug ist eben nicht sauer. Ich hatte nur gestern Nachmittag zu Testzwecken die PI deaktiviert, woraufhin der Geschmack der Bezüge in Richtung sauer gekippt ist, sodass ich sie wieder aktiviert habe.

    Zum Röstdatum: könnte ich, tlw findet sich aber nicht einmal ein MHD (Sant'Eustachio zB). :confused:

    Wäre eh eines dabei bei der Dream. Ich hab' die Dinger nur gleich ganz hinten links im Schrank verstaut - Inkarnation des Bösen und so. :eek:
     
  2. #22 quick-lu, 10.10.2019
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    Deshalb habe ich mir einen niedrigen Trichter zugelegt.
    K.A., meine Maschine nimmt das nicht so genau:) Aber wenn's schmeckt. PID lenkt manchmal vom Wesentlichen ab, vom Geschmack;)

    Einfach ausprobieren, etwas anderes bleibt dir da nicht übrig, da können wir uns hier die Finger noch so wund tippen. Trotzdem wundert mich, dass sich das bei der Röstung so extrem auswirkt.
     
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  3. #23 furkist, 10.10.2019
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    ..die PI macht nach meiner Erfahrung die Bezüge "einfacher" - mit PI gelingen Bezüge mit feinem Mahlgrad, bei dem ohne PI kaum noch was durchgeht.

    Und das Ergebnis hat dir auch geschmeckt.

    Dann bleib doch bei der PI - und verändere nur einen Parameter. Lass mal die Menge gleich - und mahle einen Tick gröber, wenn es nur tröpfelt. (Totraum beachten)

    Und bleib erst mal bei einer Bohne. Tu die anderen Tüten in den Kühlschrank.
     
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  4. CasuaL

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    Genau so werde ich es machen.

    Kühlschrank oder Tiefkühler?

    Trichter steht auch auf der Liste.
     
  5. #25 furkist, 10.10.2019
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    ..ich glaube man kann sie auch einfrieren. Hab das hier auch schon gelesen.
    Kaffee einfrieren
    Ich würde die Tüten nochmal einwickeln und/oder das Ventil mit Tesa zukleben - das ist aber rein gefühlsmäßig von mir vermutet - keine Erfahrung..
     
  6. #26 Max1411, 10.10.2019
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    Es kann ein Unterschied sein, ob ein Bezug bei einer Maschine, die auf 9 Bar eingestellt ist, einen 9 Bar Bezug macht, oder ob eine, die auf 11 Bar begrenzt ist, bei 9 läuft. Im ersten Fall ist der (theoretische) Widerstand des Pucks wahrscheinlich größer und es würden mehr als 9 Bar entstehen, das Expansionsventil (bei Vibras) begrenzt hier allerdings. Im zweiten Fall entspricht der Widerstand des Pucks dann exakt dem Gegendruck von 9 Bar und ist damit bis auf eine Ausnahme niedriger als in Fall 1.
     
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  7. CasuaL

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    Guten Morgen, allerseits und danke recht herzlich für eure bisherigen tollen Beiträge und Rückmeldungen!

    Nachdem ich mich gestern schon am Handle "Panama" versucht habe und den Mahlgrad etwas optimiert habe (deutlich feiner -> Turco 3), hier der Bezug von heute morgen:

    94° und 3s PI

    17g in
    44g out (zu spät abgedreht)
    28s (ab dem ersten Tropfen)

    Der Brühdruck stieg zu Beginn auf 14 bar und fiel während des Bezugs kontinuierlich bis auf 11,5 bar ab.

    [​IMG]

    Leider habe ich eine größere Tasse verwendet (Geschirrspüler war noch nicht fertig), sodass die Crema mehr Oberfläche hatte, um sich auszubreiten. Aber: sind das rechts im Bild (auf 14 Uhr) etwa zarte Tigerstreifen? :D

    Geschmacklich besteht ein deutlicher Unterschied (na, logisch) zur anderen Sorte. Fruchtiger, säuerlicher, aber eben nicht unangenehm sauer. Anders eben, als ich es von den dunklen Röstungen gewohnt bin.

    Der Puck:

    [​IMG]
    [​IMG]

    Man sieht am ersten Bild, dass sich das Mehl dieser Bohne deutlich weiter komprimieren lässt, als es beim Coloniale der Fall war (bin zum ersten Mal weit unter der Rille im Sieb für die Haltefeder). Am Rand meine ich, Löcher von Channelling zu erkennen (besonders entlang der Kante von 7-10 Uhr). :confused:

    Von unten sieht er auch nicht verkehrt aus, lässt sich in einem Stück abschlagen (den Ausbruch links bitte zu vernachlässigen, das Negativ dazu klebt im Siebträger) und ist trocken/heiß.

    Bitte die teils unscharfen Bilder zu entschuldigen - frühmorgens, freihändig und vor dem Espresso.
     
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  8. CasuaL

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    Der Panama hat mir so getaugt, dass ich direkt die Ascaso nochmal durchrepetiert habe und Folgendes produziert:

    17g in
    44g out
    33s (wohl beim Tampern etwas übertrieben)

    [​IMG]
     
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  9. #29 furkist, 11.10.2019
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    Das sieht doch ganz gut aus.
    Wie schmeckt es ?

    Vorschlag: Mahlgrad/Menge gleich. PI verlängern - dann läuft es "leichter" durch - , vielleicht nur 40 g out ? Einfach testen, wie es dann schmeckt
     
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  10. CasuaL

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    Ehrlicherweise hat mir der erste Bezug besser gefallen als der zweite, der mir fast schon zu konzentriert war.

    Ich werde es so machen wie du sagst und schauen, was passiert! Bin ja experimentierfreudig und lerne gerne dazu.
     
  11. #31 CasuaL, 12.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 12.10.2019
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    Gesagt, getan. PI auf 5 Sekunden gestellt, Maschine 15min durchgeheizt (natürlich mit eingespanntem ST). Noch schnell einen Leerbezug gemacht, währenddessen gemahlen und getampert, dann den ST eingespannt und kurz geprüft, ob die Maschine auf Temperatur ist.

    17g in
    39g out
    23s (ab dem ersten Tropfen)

    Brühdruck zunächst 13 bar, fiel während des Bezugs auf 12 bar.

    Geschmack: sauer. :confused:
    Crema: dünn.

    [​IMG]
    [​IMG]
     
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  12. CasuaL

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    Heute habe ich die PI wieder auf 3 Sekunden zurück gefahren.

    17g in
    38g out
    32s

    Brühdruck 14 bar -> 11,5 bar

    Fast schon ein wenig bitter und die Crema interessanterweise gleich dünn wie beim gestrigen Bezug.

    Länger beziehen? Weniger Mehl (16g)? Grober mahlen?
     
  13. #33 furkist, 13.10.2019 um 13:43 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 13.10.2019 um 17:29 Uhr
    furkist

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    Die von dir genannten Parameter "stimmen" - rein theoretisch.

    Meine Vermutung: mit einigen weiteren Versuchen wirst du noch geringfügige Änderungen erreichen, aber vielleicht ist das der Geschmack der Bohne.

    Probier mal eine andere. Ich hab am Anfang auch viel rumprobiert, und dann mal den chiocco von der Kaffeenudel bestellt - nur um zu sehen, ob da was dran ist, an dem Schoko-Geschmack. Ja es ist was dran - und das hat mir dann "bestätigt", daß ich parametermäßig auf dem richtigen Weg bin. Inzwischen trinke ich andere Bohnen
     
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  14. CasuaL

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    Danke für den Input. Ich denke einmal in Ruhe darüber nach, während ich die Bohne austrinke und melde mich wieder. :)
     
  15. #35 CasuaL, 14.10.2019 um 06:41 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.10.2019 um 07:02 Uhr
    CasuaL

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    Mittlerweile klappt auch die Dosierung aus der Eureka einigermaßen, wenn man nicht auf's letzte Viertelgramm genauestens Wert legt. Bisher habe ich immer in eine Dessertschüssel (auf der Feinwaage stehend) gemahlen, auf 17g nachgemahlen bzw abgeschöpft und dann in den ST geschaufelt (nach jedem Löffel WDT mit zwei Zahnstochern). So habe ich mich langsam an die passende Mahldauer (für diese konkrete Bohne) getastet.

    Heute die Probe auf's Exempel - ein schneller, nicht genau eingemessener Bezug: ST in die Eureka, mahlen, rühren, tampern und ab in die Ascaso. Die Waage zum Messen des Outputs konnte ich dann doch nicht lassen.

    17g in (+/-)
    38g out
    28s

    Brühdruck 14 -> 12. Erster Tropfen nach 11s (gesamte Zeit somit 39s inkl 3s PI). Die Ascaso hat brav bei 38g abgedreht, die Volumetrik scheint zu funktionieren. Im Prinzip könnte ich jetzt den Kaffeekram in den Schrank packen und die Bohne einfach "auf Autopilot" weiter- bzw austrinken.

    Passt gut, schmeckt mir nach wie vor nicht so gut wie die längeren Bezüge aus dieser Bohne. Die Bitter-/Röstaromen sind mir etwas zu dominant und nehmen der Säure etwas die Frucht (Geschmackserlebnis dunkel mit saurem Unterton), die bei längeren Bezügen besser zur Geltung kam (Geschmackserlebnis ausgewogen und floral bzw fruchtig).

    Beschreibungen sind natürlich immer hart subjektiv und ggf stimmt meine Wahrnehmung nicht mit den Grundregeln überein. Ich beschreibe lediglich, was ich schmecke und wie ich es interpretiere.

    Vielleicht käme diese Bohne aus der V60 besser zur Geltung. Mal sehen, ob ich sie nicht einfach nach James Hoffmann einmal verkoste und sehe, was passiert (und das zu Beginn mit jeder neuen Bohne mache).
     
  16. CasuaL

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    Noch ein Wort zum Thema ESE: hierfür meine ich, die Ascaso PID Modelle (Brühgruppe und Siebträger sollten ja ident sein) guten Gewissens empfehlen zu können.

    Allzu viele Pad-Sorten habe ich jetzt noch nicht durch damit, aber bei allen bisher getesteten kam durchaus was Trinkbares dabei raus. Wenn man den Brühdruck (14 bar) als Indikator dafür hernehmen kann, dann dürfte auch nichts am Pad vorbeirauscheb. An dieser Stelle ein Dank an @Cappu_Tom für die Diskussionen und Ideen zur Optimierung mittels Dichtungsring (auch wenn bisher noch keinen gebraucht habe).

    Derzeit produziere ich mit "Borbone Dek" und einem Tchibo Induktionsmilchschäumer :eek:morgens einen Cappuccino für meine Frau.

    Also: Daumen hoch.

    (Jaja, steinigt ihn, er hat Jehova gesagt, blablabla :D Milchschäumen, anderes Thema. Die bisherigen Versuche mit dem Thermoblock auf der Werkseinstellung von 165 Grad und einem Edelstahlkännchen von Tchibo hatten primär grobporigen Bauschaum und verbrannte Finger zur Folge. Von der Überschwemmung der Arbeitsfläche beim anschließenden Cooling Flush über die Dampflanze laut Ascaso Betriebsanleitung noch gar nicht zu sprechen. Daran muss ich an den Wochenenden mit Zeit, Muße und Ruhe noch arbeiten.)
     
  17. CasuaL

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    Der Vollständigkeit halber: Autopilot funktioniert. Mahlen, tampern, beziehen. Shot Timer stoppt bei 39 Sekunden, erster Tropfen kam nach 10s, dh 29s Bezugszeit. Ergebnis im Wesentlichen wie die Tage zuvor.
     
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