"Shootout": Feldgrind vs. Comandante C40 Mk3

Diskutiere "Shootout": Feldgrind vs. Comandante C40 Mk3 im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Handmühlen sind, schaut man sich hier im Kaffee-Netz und anderen Foren einmal um, sehr populär. Daher fand ich es eigentlich immer komisch, dass...

  1. #1 dergitarrist, 23.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2016
    dergitarrist

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    Handmühlen sind, schaut man sich hier im Kaffee-Netz und anderen Foren einmal um, sehr populär. Daher fand ich es eigentlich immer komisch, dass es in diesem Bereich so wenige Neuerungen und vielversprechende Alternativen gab. Jahrelang habe ich mit einer bestenfalls akzeptablen Zassenhaus Havanna im Büro und auf Reisen meinen Kaffee gemacht, bevor eine je nach Mahlgrad kaum bessere und meist sogar eher weniger akzeptable Hario Mini an ihre Stelle trat.

    Zeitweise war ich sogar dazu übergegangen, den Kaffee fürs Büro morgens in kleine Marmeladen- oder Ketchup-Gläser vorzumahlen, die perfekt hinten in die AeroPress reinpassen. Lieber alter Kaffee, der etwas an Intensität verloren hat, als Kaffee, der nie richtig extrahiert werden kann.

    Umso erfreulicher also, dass es mittlerweile neben den eher exotischen Experimenten von orphan espresso endlich auch optisch und haptisch ganz ansprechende wie praktikable Neuentwicklungen gibt. Zwei der wichtigsten sind wohl die Haus- und Feldgrind sowie die Comandante C40 Mk3, die ja hier schon reichlich diskutiert wurden. Ich wusste nicht, in welchen der beiden Threads dieser Beitrag soll, weswegen ich so dreist war, diesen hier neu zu erstellen.

    [​IMG]

    Ich habe mich vor einigen Monaten für die Feldgrind entschieden, @Felix-- vor kurzem für die Comandante. Am Sonntag haben wir zusammen sehr viel Kaffee getrunken. Das hier kam dabei raus…

    [​IMG]

    Zum Einstellen haben wir Quijotes Ecuador-Filterröstung verwendet.



    Das Ergebnis war nach wenigen Versuchen zwischen den Fingern kaum mehr zu unterscheiden… und auch wenn man hochwissenschaftlich mit der Gabel drin rumgefahren ist und kleine und große Teilchen gesucht hat, lagen alle Unterschiede im Rahmen. Die Comandante war beim gewählten Mahlgrad vielleicht einen Tick gleichmäßiger, wenn man das mit dem bloßen Auge unterscheiden kann... Felix hatte seine Hario nicht dabei und meine hat mich mittlerweile verlassen, sonst hätten wir den Vergleich auch mal noch gemacht (vllt. liefert Felix ja ein Foto nach?). Aber man stelle sich einstweilen einfach ein paar beinahe kieselsteingroße Brocken inmitten von Staub als drittes Sample vor.

    [​IMG]

    Der Quijote hat fast unverwechselbar geschmeckt. Definitiv der gleiche Kaffee mit den gleichen Eigenschaften, gleichen Stärken und Schwächen, gleich zubereitet. Wir waren uns nach dem ersten Hin- und Herprobieren beide einig, dass das Ergebnis aus der Feldgrind vielleicht einen Tick intensiver und fruchtiger war, nach dem zweiten Tassentausch waren wir uns da jedoch schon nicht mehr ganz so sicher.

    Also haben wir eine Menge Kaffee eingepackt und einen Kumpel besucht, der zufällig einen Kuchen im Ofen hatte. Es muss Schicksal gewesen sein. Mit im Gepäck, ein paar spannende(re) Kaffees: Ein Äthiopien Kochere von jb und ein paar Tüten von taf die uns Matthias, hier bekannt als @jazzadelic, kürzlich besorgt hat. Ein Fazenda Daterra Brazil (washed), ein Sin Limites Costa Rica (yellow honey), ein Äthiopien Yirgacheffe Warka (natural) und ein Don Pachi Panama (washed).

    [​IMG]

    … den jb Kochere und den taf Yirgacheffe haben wir noch getrennt zubereitet und alle probieren lassen. Das Ergebnis war für alle Anwesenden jedoch wirklich kaum bzw. überhaupt nicht zu unterscheiden, weswegen ich mir weitere Beschreibung der Kaffees spare und wir auch aufgehört haben, im Mahlgut zu lesen, sondern stattdessen Kaffee und Kuchen genossen haben.

    Das simple Fazit meinerseits: Beide Mühlen können was. Für Espresso wär mir persönlich die Kurbelei zu blöd, für AeroPress und V60 sind beide sehr gut geeignet und der Preis von beiden ist in Anbetracht der Fertigungsqualität und des Mahlergebnisses klar gerechtfertigt. Hätte ich nur 200€ für eine Mühle, wär’s eine von den beiden. Keine elektrische.

    Die einzigen Unterschiede oder erwähnenswerten Eigenschaften:
    - Die Comandante ist größer als die Bilder im Internet das erwarten lassen. Sie wiegt mit 650g auch etwa 100g mehr als die Feldgrind (ca. 550g).
    - Die Feldgrind lässt sich leichter für Reisen verstauen… die Kurbel der Comandante wird da etwas unhandlich. Wenn das Ding also oft in den Koffer soll, würde ich die Feldgrind nehmen.
    - Die Comandante kurbelt sich dank des großen Griffes bequemer.
    - Die Feldgrind hält sich dafür beim Kurbeln aufgrund des schmaleren Gehäuses und des Gummibands etwas angenehmer.
    - Beide sind sehr leise… die Feldgrind vllt. etwas leiser.
    - Die Feldgrind braucht für die gleiche Menge Kaffee bei gleichem Mahlgrad ca. 10% weniger Umdrehungen (wir haben nicht gezählt, aber wer immer die Feldgrind hatte, war ein paar Sekunden schneller…).
    - Beide sind sehr gut verarbeitet, die Comandante insgesamt etwas besser (der wacklige Deckel der Feldgrind und der Hebel sind etwas weniger wertig).
    - Beide lassen sich sehr gut einstellen und verstellen sich nicht von selbst.
    - Der Auffangbehälter der Comandante passt perfekt in die AeroPress und kann beim Ausklopfen nicht reinfallen. Das ist gut. Der von der Feldgrind nämlich schon. Und dann muss man rumpulen.
    - Die Comandante war zwei Tage nach Bestellung da, der Vertrieb ist professionell.
    - Knock ist ein Eineinhalb-Mann-Unternehmen im vereinigten Königreich. Bei der Feldgrind weiß man nach Bestellung und selbst Überweisung nicht, ob man je eine Mühle bekommt. Manche kriegen sie nach sechs Tagen, manche scheinbar nie. Meine war ca. acht Wochen nach Vorbestellung (und vier Wochen nach dem eigentlich in Aussicht gestellten Termin) ohne jede weitere Kommunikation dann irgendwann hier. Über Instagram scheint der Herr besser zu erreichen zu sein als per E-Mail… allerdings gibt’s die Mühle auch z. B. bei The Barn in Berlin.
    - Die Feldgrind kostet alles in allem und je nach Wechselkurs ca. 150€ im Direktvertrieb (keine Ahnung, was The Barn und andere dafür haben wollen?), die Comandante ca. 230€.

    Also klare Empfehlung: Eine von beiden kaufen. Und weg mit Hario, Porlex und all dem Wackelzeugs.
     
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  2. #2 gummipferd, 23.02.2016
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    Danke für den Vergleich. Ob die 80 Euro mehr sich da lohnen, ist für mich fraglich. Auch wenn die Commandante natürlich gut aussieht.
    The Barn möchte 150 Euro inkl Lieferung in DE für die Feldgrind. Zumindest Ende letzten Jahres waren das allerdings noch die alten Modelle mit den "nackten" Mahlwerken. (Wobei ich persönlich keinen großen Unterschied merke...)

    Mich wundert dass die Mahlgradeinstellung nicht in den Unterschieden erwähnt wird. Von den Bilden her scheint die Commandante nur eine Stellschraube ohne Skala ähnlich wie die Hario zu haben? Den Komfort der Feldgrind in der Hinsicht weiß ich zu schätzen.

    Unterscheiden sich die Mühlen, was das am Mahlwerk kleben bleibende Mahlgut angeht? Und lassen sich die Auffangbehälter gleich gut leeren? (Bei der Feldgrind muss ich gerne mal fest draufklopfen, weil in der Ecke zwischen Wand und Boden einiges hängen bleibt)

    Und unabhängig vom Mühlenvergleich:
    Welches Aeropressrezept und welchen Mahlgrad (auf der Feldgrind) habt ihr genutzt?
     
  3. cake66

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    Schöner Vergleich, danke dafür! Natürlich würde mich auch die Espressotauglichkeit der beiden Mühlen im Vergleich interessieren. ;)
    Hinsichtlich der Transportmöglichkeiten: hab ich das richtig verstanden, dass man die Feldgrind in der Aeropress verstauen, also ineinander schieben kann, und so etwas Platz im Koffersparen kann?
     
  4. #4 BrikkaFreund, 23.02.2016
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    Danke @dergitarrist für den Vergleich. Als ich das Thema sah, habe ich mich erst kurz geärgert: heute früh habe ich die Comandante C40 Mk3 bestellt. Aber rückblickend scheine ich ja (bis auf den Preisunterschied von max. 80€,-) nichts falsch gemacht zu haben.

    Ich freue mich, wenn das Teil endlich bei mir eintreffen wird! Evtl. muss mich dann die BB005 verlassen.
     
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  5. #5 dergitarrist, 23.02.2016
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    Die 80€ Aufpreis zahlt man m. E. für das eigene Mahlwerk und den professionellen Vertrieb. Sollte mal ein Gewährleistungsfall eintreten, werden die sich lohnen. Ich möchte mir nicht vorstellen, Knock da hinterherlaufen zu müssen, wenn das, was ich selbst erlebt habe und was man hier so liest, irgend ein Indikator für die dann anstehende Abwicklung sind. ;)

    Die Mahlgradverstellung bei der Feldgrind ist sehr clever und innovativ, bei der Comandante auf herkömmliche Weise, aber sehr souverän gelöst: Die Fingerschraube klickt fest in gerasterte Löcher und bleibt da. Das Mahlwerk der Feldgrind ist etwas größer, dafür wirkt das der Comandante etwas wertiger und schärfer. Die Verstellung funktioniert bei beiden binnen Sekunden und sehr einfach, wenngleich man sich bei der Comandante natürlich die Klicks merken muss, bei der Feldgrind hat man eine Skala. Und den Flugrost, den meine Feldgrind hat, hat die Comandante nicht.

    Statisch aufladen tun sich beide sehr. Bei beiden wurde heftig rumgeklopft, um das Mahlgut aus der Mühle zu kriegen. Der Auffangbehälter der Comandante sitzt solide auf der AeroPress und lässt sich so schön ausklopfen. Bei der Feldgrind riskiert man, wie gesagt, dass er reinfällt und man das ganze Zeugs inkl. Kaffeemehl auseinanderpulen muss.

    AeroPress-Rezept ist ungefähr wie im Mahlefitz und Standl20: Eher heißes Wasser (nicht gemessen, aber die nehmen beide je nach Kaffee um die 94 °C), 12g auf 200ml (wobei der erste Versuch 9g auf 150ml waren), Und nach Armbanduhr jeweils ca. 15s aufgießen, 30s stehen lassen, schwungvoll umdrehen und Luft rausdrücken, 30s stehen lassen, 15s durchdrücken. Mahlgrad der Feldgrind war 1/5.

    Nein. Das geht gerade nicht und fuchst mich ungemein. Sie hat genau die gleichen Außenmaße wie die AeroPress Innenmaße und geht so 1-2cm rein, bevor sie steckenbleibt. Zwecks Espressotauglichkeit: Geht sicher, aber da musst du selber kurbeln. Wenn ich mir das C40-Video ansehe, vergeht mir die Lust. ;)
     
  6. #6 Aeropress, 23.02.2016
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    Schöner Vergleich dazu würde ich noch anmerken ich vermute die Commandante war noch nicht eingemahlen, die Feldgrind schon? Das, die etwas höhere Wertigkeit, Verfügbarkeit und Support ohne LMAA Mentalität würden für mich das Pendel eher in Richtung Commandante schwingen lassen.
     
  7. #7 dergitarrist, 23.02.2016
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    Die Feldgrind ist seit ca. zwei Monaten ca. 4-6x die Woche im Büro im Einsatz. Wenn das als Einmahlen zählt, dann ja. ;)
     
  8. #8 espressionistin, 23.02.2016
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    Oh ja das mit der statischen Aufladung bei der Feldgrind kann ich bestätigen. Was wirklich gut hilft: einmal kräftig auf einen (weichen) Untergrund aufklopfen. Weich deswegen, weil ich sonst um den Plastikboden Sorge habe :)

    Bei der Feldgrind: Geht. Gut. Ich bereite mir jeden Tag im Büro ein oder zwei (doppelte) Espressi damit zu. Ist deutlich weniger mühsam als bei den einfachen gelagerten Mühlen a la Skerton.
    Wo sie mich wirklich an´s Limit gebracht hat, war der letzte Urlaub mit Freunden: Jeden morgen Pulver für zwei Sechs-Tassen-Bialettis. Sprich, einmal den Bohnenbehälter randvoll, einmal zur Hälfte. Danach wusste man ein bisschen, was man getan hat. Aber ein doppelter Espresso? Überhaupt kein Thema. :)
     
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  9. #9 puckmuckl, 23.02.2016
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    Ich klopf den Behälter der Feldgrind ein paar mal gegen den Gummiring am Korpus, so bekommt man auch sehr gut alles raus, ohne Angst vor Beschädigungen haben zu müssen.

    Kann auch bestätigen, dass die für Espresso gut u zügig funktioniert, nutze sie im Büro abwechselnd für Aeropress u Espresso. Kraftaufwand ist auch nicht schlimm. Ein Segen verglichen mit der Kurbelorgie bei einer Hario, wo zudem die recht großen Quijote-Bohnen gegen Ende immer aus dem Mahlwerk hüpfen.
     
  10. lumi

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    Espresso geht mit der Feldgrind prima, das mache ich jeden Morgen, nachmittags dann Aeropress-Kaffee (und Mahlgrad gleich wieder zurückstellen, weil morgens vor dem ersten Kaffee ... ;)). Espresso für mehrere Freunde finde ich auch schwierig, da wird so schnell Nachschub gewünscht, dass man gar nicht selbst zum Espressotrinken kommt. Mal sehen, vielleicht kommt demnächst eine zweite Feldgrind ins Haus. Dass sie nicht in die Aeropress passt, finde ich nicht so tragisch, mir ist mal die Porlex darin stecken geblieben, bis ich die wieder herausgefriemelt hatte ... :rolleyes: Gegen elektrostatische Aufladung gibt’s RDT, seitdem funktioniert’s.
     
  11. #11 Pacamara, 23.02.2016
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    Hallo, super Sache Euer Vergleich.
    Du sprichst mir aus der Seele, ich bin auch noch bei der Variante mit dem Vormahlen
    für die Aeropress.

    Bzgl. Vergleich beider Mühlen. Ich meine die Aeropress ist derart gutmütig,
    dass mich nicht wundert dass man keinen Unterschied schmeckt.
    Man könnte zum Unterscheiden noch die Durchlaufzeiten mit einem V60 vergleichen,
    also ob eine der Mühlen signifikant längere Durchlaufzeiten generiert.

    Viele Grüße
     
  12. #12 dergitarrist, 23.02.2016
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    Gerade die Tatsache, dass die AeroPress so kontrollierbar und reproduzierbar ist, war der Grund, das so zu machen... Bei der V60 spielt dann Gießtechnik und -geschwindigkeit wieder eine zu große Rolle, denke ich..
     
  13. #13 S.Bresseau, 24.02.2016
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    Wenn das Mahlwerk der Feldgrind austauschbar ist gegen ein Standard-Mahlwerk, dann ist das kein Nachteil, sondern ein Riesenvorteil.
    Zum unsäglichen Direkt-Vertrieb aus UK muss man keine Worte mehr verlieren :)
     
  14. #14 janosch, 24.02.2016
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    ... netter kleiner vergleich :)

    ich hatte beide mühlen jeweils mal kurz in der hand, konnte aber nicht ausführlich testen ... an der Knock hat mir die verarbeitung nicht so gut gefallen (welle wackelt, mahlgradstuen zu grob) ... bei der Comandante hängt immernoch der missglückte marktstart der MK2 im hinterkopf, aber das scheint wohl bei der neuen alles geregelt bzw verbessert

    ich suche noch immer nach einer kleinen handmühle die man gut mitnehmen und unterwegs für filter nutzen kann ... den job macht aktuell eine GSI plastemühle, geht zwar, aber da ist auf jedenfall noch luft nach oben :D

    bei den ganzen Comandante tests wundert mich immer das kaum jemand den China-klon auf dem schirm hat, @dr.dopi hatte den mal hjier vorgestellt :

    https://www.kaffee-netz.de/threads/helor-101-handmuehle.95385/

    neulich konnte ich die mühle mal testen (im direkten vergleich zur Comandante) und war sehr angetan ... die verarbeitung ist auf jedenfall eine ganze ecke besser, allein die lagerung ist beeindruckend leichtgänig ... alles was an der C40 MK3 aus plastik ist, ist bei dem chinateil aus alu (die mühle scheint aus einem alublock gefräst zu sein!)

    wenn man das glück hat sie zollfrei zu bekommen ist der preis auch ne ansage ... ich werd mir die wohl bei gelegenheit auch bestellen

    evtl. kann sebastian ja noch was dazu schreiben, der hat die C40 und die Helor jetzt schon länger zu hause und kennt beide sehr gut


    Grüße
     
  15. #15 espressionistin, 24.02.2016
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    Was meinst du mit Mahlgradstufen zu groß? Die Feldgrind ist doch stufenlos.
     
  16. Benek

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    Plastik klingt hier ziemlich abwertend, wir wissen aber Plastik ist nicht Plastik.
    Ich hatte bei Comandante ein Problem(mein Unwissen) und hatte nach dem ich den Händler angeschrieben habe, nach 30min. vom Hersteller eine erklärende Antwort.
    Besser geht nicht.
    Bei einem Produkt aus Chinaland kannst Du das vergessen, da zahle ich gerne etwas mehr.
    Gaiz ist nich immer geil und wenn nach 1,2 oder 3 Jahren was mit der Mühle ist-Mülltonne.
    Die habe auch ein HG One Klon, für nur 700$:)-zuschlagen?
     
  17. #17 janosch, 24.02.2016
    janosch

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    ... das meine ich :

    [​IMG]

    man trifft einen mahlgrad kaum genau wieder weil das ganze einfach zu "grob" unterteilt ist ... war ein bisschen blöd formuliert

    ... plastik ist plastik, alu ist alu, da änder auch der schnelle support nix dran ... ich habe selbst keine erfahrungen mit dem Helor support, aber sebastian zufolge waren die auch schnell und kompetent ... ich denke von dem "made-in-china" image von früher kann man sich so langsam verabschieden, zumindest die Helor macht von der verarbeitung einen besseren eindruck als die C40

    warum sollte man die mühle in die tonne hauen ?! ... der hersteller hat service, lagertausch etc per video dokumentiert, mahlwerk schein ein standardtteil zu sein, und lager kann man sich einzeln bestellen ... wenn du da bedenken hast, bestell halt für 12$ einen satz lager mehr mit, dann hast du ruhe


    Grüße
     
  18. #18 puckmuckl, 24.02.2016
    puckmuckl

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    Also damit hatte ich bislang noch nie ein Problem. Für Aeropress etc kommt es eh nicht auf Milimetergenauigkeit an, aber auch für Espresso finde ich die Verstellung absolut in Ordnung, nachdem sie stufenlos ist kann man sich ja auch Zwischenschritte einstellen. Hat die Comandante wirklich einen größeren Einstellbereich? Das Mahlwerk ist doch nicht wirklich größer, nachdem laut obigem Vergleich die Mahlgeschwindigkeit auch recht ähnlich ist?
     
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  19. Benek

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    Und ist alu nicht immer besser.
    Wenn in 2 Jahren der Hersteller bzw. Vertreiber nicht mehr existiert, kann man die Mühle entsorgen.
    Ich habe auch schon nach China Sachen verschickt, billig ist das nicht und dauert...
     
  20. #20 leupster, 24.02.2016
    leupster

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    Ist die Comandante denn stufenlos? So wie ich das gelesen habe nicht? Das wäre für mich im Espressobereich ein starker Nachteil gegenüber der Feldgrind, ansonsten schöner Vergleich und absolut super das sich in dem Bereich mehrere Alternativen zeigen.
     
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"Shootout": Feldgrind vs. Comandante C40 Mk3

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